Die besten Tipps für einen goldenen Herbst
Touren, Equipment, Tipps - alles für den Herbst

Tipps & Tricks: So bleibt ihr bei Regen länger trocken

Regenschutz - Tipps Bei Regen länger trocken bleiben

So schützt ihr euch und euer Gepäck zuverlässig vor Nässe – ganz egal, ob es beim Wandern regnet, stürmt oder sogar schneit ...

Klar ist: eine wasserdichte Funktionsjacke ist bei Schmuddelwetter unersetzlich. Zudem sollte die optimale Kleidung für Wandertouren im Gebirge wenig wiegen, viel aushalten und zuverlässig vor Nässe schützen. Im Video (oben) bekommt ihr ein Paar Tipps, wie ihr euch beim Wandern vor Regen schützt und trocken bleibt.

Die vier goldenen Regeln gegen Nässeeinbruch bei Funktionsjacken:

1. Taschen schließen: Niemand hält ständig penibel seine Taschen geschlossen – fängt es aber an zu regnen, sollte man unverzüglich jede einzelne Tasche auf sicheren Verschluss prüfen!

2. Kapuze richten: Oft dringt dringt Regen über die Kapuze ins Jacken­innere. Nur wer den Schirm tief ins Gesicht zieht und am Kinn keinen Spalt zum Jackenkragen lässt, bleibt trocken.

3. Abstand wahren: Wer etwas Langärmeliges unter der Jacke trägt, sollte es bis zum Ellbogen zurückschieben. Sonst durchfeuchten die Ärmelbündchen der Jacken, und die Nässe saugt sich innen ein paar Zentimeter die Ärmel hoch. Trifft sie auf Textil, kriecht sie weiter – bis zur Schulter.

4. Pitzips in Position bringen: Viele Jacken besitzen Reißverschlüsse unter den Achseln. Sie halten nur dann dicht, wenn beide Schlitten zusammen mittig unter den Achseln sitzen.

Wasserdichte Jacken schon ab 70 Euro

Zu diesem günstigen Preis erhält man bereits eine zuverlässig wasser­dichte Funktionsjacke: Die Quechua FH 500 von Decathlon. Sie ist dicht, gut imprägniert un besitzt einen hohen Kragen. Nur der Kapuzenschild könnte fester sein. Weitere günstige Regenjacken hier:

Regenjacken-Test  - Powerberegnung
Regenjacken

Wasserdichte Regenhosen

Bei stärkerem Regen oder Dauerregen kommen Softshell- und Wanderhosen schnell an ihre Grenzen. Abhilfe schaffen da wasserdichte Überhosen, idealerweise aus 3-Lagen-Material (bspw. Gore-Tex Pro).

Noch ein paar Worte zur Pflege von Funktionsbekleidung:

  • Von sauberen Materialien perlt Wasser besser ab als von schmutzigen. Sobald sich das Außenmaterial von Softshells und Regenbekleidung mit Wasser vollsaugt, gehören die Klamotten in die Waschmaschine.
  • In der Regel könnt ihr Outdoor-Bekleidung bei 30 Grad waschen (Etikett prüfen, siehe unten). Am besten wählt man das Feinwaschprogramm und einen extra Spülgang. Als Waschmittel eignen sich Feinwaschlotionen oder spezielle Flüssigreiniger aus dem Outdoor-Fachhandel.
  • Wärme reaktiviert die Imprägnierung. Einfach und effektiv klappt es mit einem Trockner (Schontrocknen). Alternativ kann man auch den Backofen nutzen – aber nur, wenn die Temperatur auf der niedrigsten Stufe nicht über 50 Grad steigt.
  • Mit Sprays lässt sich die Imprägnierung problemlos wieder auffrischen. Steckt man die Sachen danach für eine Stunde in den Trockner (Programm Schontrocknen), verbessert das die Wirkung.
OD 2018 Ausrüstungspflege Waschen Waschsymbole
outdoor

Mehr dazu:

MB Bekleidungs-Pflege Wasch-Tipps 4
Camp & Equipment
Dieser Artikel kann Links zu Anbietern enthalten, von denen outdoor-magazin eine Provision erhält. Diese Links sind mit folgendem Icon gekennzeichnet:
Zur Startseite