Regenschutz & Regenbekleidung
Wie ihr euch draußen vor Regen schützt
OD 0411 Funktionsjacken Norrona Dri (jpg) Benjamin Hahn

Ausrüstungs-Check: Funktionsjacken

Funktionsjacken: Konstruktion und Materialien

Funktionsjacken gibt es in drei Konstruk­tionsarten. Lesen Sie, wie sich 2,5-, Zwei- und Drei­lagen­jacken unterscheiden und welche Materialien verwendet werden.

Eine Funktionsjacke gehört zur Standardausrüstung für Wanderer und Trekker, schließlich kann es selbst bei schönem Wetter wie aus heiterem Himmel anfangen zu regnen – wohl dem, der dann eine gute Funktionsjacke im Rucksack hat.

outdoor erklärt hier die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Konstruktionsarten sowie die verwendeten Materialien aktueller Funktionsjacken. In der Themensammlung (links) finden Sie die Top-Funktionsjacken der letzten outdoor-Tests.

Zur outdoor-Bestenliste: Die leichteste Ausrüstung

Alle Jackentests auf einen Blick

2,5-Lagenjacke

OD_0410_Jackentest_hagloefs (jpg)

Um abzuspecken, ­ersetzt ein hauchdünner Film – die 0,5-Lage – auf der Materialinnenseite das Futter. Er verhindert, dass das Mate­rial auf der Haut klebt.

Vorteile: extrem leicht, winziges Packmaß, trocknet schnell, günstig.

Nachteile: Materialien nicht so robust,
Innenseite wird schnell feucht.

Zweilagenjacke

OD Funktionsjacken-Test - Jack Wolfskin Black Range Men

Der Klassiker hat ein extra Futter, das die was­ser­dichte, atmungs­aktive Schicht auf der Innenseite des Außen­stoffes schützt. ­Außerdem verbessert es den Tragekomfort.

Vorteile: strapazierfähig, fairer Preis, separates Futter.

Nachteile: eher lange Trockenzeit, recht schwer, großes Packmaß.

Dreilagenjacke

OD Dreilagenjacken 2010 The_North_Face-Point-Five-Jacket

Der Oberstoff, die wasserdichte Lage und das Fut­ter sind verklebt. Da sie sich verstärken, entstehen auch mit Leichtstoffen robuste Jacken.

Vorteile: sehr haltbar und komfortabel, verhältnismäßig leicht, klein verpackbar.

Nachteil: in der Regel teuer.

Material: Event

Die Microporöse PTFE-Membran Event von BHA kommt im Gegensatz zu Gore-Tex ohne PU-Schicht aus, daher ist sie minimalst luftdurchlässig und bietet eine top Atmungsaktivität.

Mountain Hardwear DRY.Q Elite

Über zwei Jahre Entwicklungszeit stecken in dem höchst ­atmungsaktiven Mountain-Hardwear-Material DRY.Q Elite. Es kommt die gleiche Membran zum Einsatz wie bei Event, beim Futter handelt es sich jedoch um ein Ge­webe – nicht um den herkömmlichen, weniger robusten Trikotstoff.

Dermizax NX

Dermizax NX ist eine porenlose, hochelastische PU-Membran vom japanischen Hersteller Toray. Durch eine noch ­präzisere Anordnung der Moleküle, die Feuchtigkeit durchs Material transportieren (Diffusion), soll die Atmungsaktivität laut Hersteller im Vergleich zum Vorgänger Dermizax EV um das Doppelte steigen.

Gore-Tex Active Shell

Active Shell heißt das neue Material von W.L. Gore. Die microporöse PTFE-Membran ist noch dünner und dampfdurchlässiger als bei klassischem Gore-Tex. ­Außerdem wird das Futter direkt in die hauchdünne PU-Schicht eingelassen, die auf der Innenseite der Membran aufgebracht wird. Das spart eine Schicht Kleber und erhöht die ­Atmungsaktivität weiter.

Gore-Tex Pro Shell

Beim robus­testen Gore-Tex-Material Pro Shell besteht das Futter aus einem dünnen Gewebe, das haltbarer ist als die sonst verwendeten Trikotstoffe. Außerdem gleitet die Jacke besser über da­runter getragene Kleidung.

Polartec Neo Shell

Polartec nennt seine microporöse PU-Membran Neo Shell. Sie ist noch etwas luftdurchlässiger als Event. Die Atmungsaktivität fällt hervorragend aus.

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