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FAQ's Kaufberatung Outdoor Kameras

Outdoor Kamera kaufen - Tipps

Egal ob auf Wandertouren oder Kurzausflügen mit der Familie. Man möchte das Erlebnis mit Bildern festhalten um sich später wieder daran erinnern zu können. Wenn man im Urlaub gerne sportlich aktiv und oft draußen unterwegs ist, dann darf eines im Urlaubsgepäck nicht fehlen: Die Outdoor Kamera.

Nicht immer ist gutes Foto-Equipment robust und wasserdicht. Die Lösung hierfür: Eine Outdoor Kamera. Im Folgenden geben wir euch Antworten auf die wichtigsten Fragen, die beim Kauf einer Outdoor Kamera aufkommen können:

Was ist eine Outdoor Kamera und worin liegt der wesentliche Unterschied zu einer „normalen“ Digitalkamera?

Der wesentliche Unterschied zwischen „normalen“ Digitalkameras und Outdoor Kameras liegt primär darin, dass man mit letzterer auch Bilder und Aufnahmen unter Wasser machen kann, weil diese teilweise bis zu einer Tiefe von 15 Metern wasserdicht sind (Mindesttiefe unbedingt beachten, variiert). Außerdem haben Outdoor Kameras ein sehr robustes Gehäuse um gegen Stürze bei sportlicher Aktivität geschützt zu sein. Aus diesem Grund haben die Outdoor Kameras im Vergleich zu den „normalen“ Digitalkameras und den so genannten Kompaktkameras auch kein ausfahrbares Objektiv, was bedeutet, dass diese zwar besser gegen Stürze und Erschütterungen geschützt sind, aber mit dem Kauf einer Outdoor Kamera auch Defizite im Zoom mit einhergehen und in Kauf genommen werden müssen.

Wie finde ich die richtige Kamera für meinen Einsatzzweck?

Zuerst sollte man sich die Frage stellen, wofür man die Outdoor Kamera denn eigentlich benötigt:

  • Möchte ich meine Urlaubsbilder schießen mit der Gewissheit, dass die Kamera auch bei sportlichen Aktivitäten gut vor Schmutz, Staub, Stürzen und Erschütterungen geschützt ist?
  • Möchte ich im Urlaub auch Unterwasseraufnahmen machen oder soll es primär bei Landschaftsbildern bleiben?
  • Wie wichtig ist es die höchstmögliche Qualität herauszuholen – oder reichen auch schwächere Aufnahmen mit einer dafür extrem robusten Kamera?
  • Geht es mir primär um das handliche Format?
  • Trage ich die Kamera immer in der Hand oder soll diese am Helm – per Gurt an der Hüfte oder sogar an einer Drohne befestigt werden?
  • Möchte ich beim Tauchen hochwertige Unterwasseraufnahmen machen oder schieße ich die Fotos eher in der Nähe des Strands?

Wenn man im Urlaub gerne aktiv ist und aufgrund der actiongeladenen Aktivitäten auf ein solides Gehäuse setzt, dann ist die Entscheidung für die Outdoor Kamera auf jeden Fall die richtige. Und vielleicht reicht einem ja sogar eine besonders günstige Variante als Zweitkamera für (extreme) Touren.

Worauf sollte ich beim Kauf einer Outdoor Kamera noch achten

Wer sich für eine Outdoor-Kamera entscheidet, sollte zudem auf die Foto-Hardware achten, wie beispielsweise das Gewicht, die Größe des Displays und die Bedienungsoberfläche, genauso wie die Beschaffenheit des Gehäuses und das Handling – also wie gut die Kamera in der Hand liegt. Hier empfiehlt es sich natürlich den Kauf nicht Online abzuwickeln, sondern in einen Elektronik-Shop seines Vertrauens zu gehen um sich ein persönliches Bild der Kamera machen zu können.

In der folgenden Fotostrecke (unten) haben wir euch unsere Top 10 der Kategorie Outdoor Kameras zusammengestellt – der Einsatzzweck ist ebenfalls beschrieben:

Top-10: Outdoorkameras: Die Top 10 Outdoorkameras

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OD-2019-kameras_2019_re tOlympus Tough TG-5 (jpg) OD-2019-Kameras-Panasonic LUMIX DMC-FT30EG-K Outdoor Kamera OD-2019-kameras-Nikons W300 (jpg) OD-2019-kameras_2019_ret Ricoh WG-60  (jpg) 10 Bilder

Was macht eine gute Unterwasser Outdoor Kamera aus?

Das allerwichtigste Merkmal einer Unterwasserkamera für den Outdoor Bereich ist natürlich die maximale Wassertiefe. Diese bestimmt maßgeblich den Preis, weil die Produktion, aufgrund des erhöhten Drucks in der Tiefe, für den Produzenten deutlich aufwendiger – und daher auch teurer ist. Weitere wichtige Kriterien sind hier die natürliche Wiedergabe, die Schärfe, die richtige Farbdarstellung und der Kontrast der Bilder.

Zusätzlich ist zu beachten, dass man beim Schnorcheln beziehungsweise beim Tauchen Aufgrund der Taucherbrille nicht nahe genug an den optischen beziehungsweise elektronischen Sucher herankommt und man deshalb auch darauf achten sollte, dass das Display der Unterwasser Kamera groß genug und damit gut sichtbar ist. Unter anderem sollte man darauf achten, dass die Unterwasserkamera eine lichtstarke und präzise Optik aufweist, da die Lichtverhältnisse mit zunehmender Tiefe immer schlechter werden. Ein optischer Bildstabilisator ist ebenfalls zu empfehlen. Dieser gleicht ungewollte Bewegungen der Unterwasserkamera im Moment des „Abdrückens“ aus und verhindert so unscharfe Bilder.

Action-Cam: Auf was sollte ich achten, wenn ich mit meiner Outdoor Kamera auch hochwertige Videos drehen will?

Zuerst sollte man sich auch hier folgende Fragen stellen: Wie wichtig ist mir eine sehr gute Bildqualität? Ist ein robustes und schlagfestes Gehäuse wichtig? Trage ich die Action Cam primär in der Hand oder möchte ich diese auf dem Helm montieren? Soll die Action-Cam spritzwassergeschützt oder sogar wasserdicht sein?

Beim Kauf einer guten Action-Cam für den Outdoor Bereich sollten vor allem folgende Punkte berücksichtigt werden: Wie bei allen Kameras, ist auch bei der Action-Cam die Bildqualität ganz entscheidend. Entscheidend hierfür sind eine hohe Auflösung und eine passende Bitrate bzw. Übertragungsgeschwindikeit. Genauso wichtig, wie die Bildqualität ist aber auch eine naturgetreue Wiedergabe der Farben und Muster. Auch den Hell-Dunkel-Wechsel und niedriges Rauschen bei Aufnahmen meistert nicht jede Outdoor Action-Cam, weshalb man darauf auch gesondert achten sollte.

Wer seine Action-Cam beispielsweise auf Motorradtouren verwenden möchte, muss auf weitere zwei technische Details achten. Zum Einen wäre das die Framerate, welche beschreibt, wie viele Bilder die jeweilige Kamera pro Sekunde aufzeichnen kann. Der Minimal-Richtwert liegt hier bei 25 fps (frames per second), wovon man allerdings nur bei ruhigen Szenen Gebrauch machen kann bzw. sollte. Für schnellere Aufnahmen wird eine Framerate zwischen 60 fps – 120 fps empfohlen. Zum Anderen sind die Befestigungsmöglichkeiten entscheidend, weshalb die meisten Hersteller bereits verschiedene Befestigungsmöglichkeiten und eventuell auch eine wasserfeste Schutzhülle mitliefern. Man sollte sich aber trotzdem im Voraus schon über den Lieferumfang und die eventuell zusätzlich benötigten Halterungen informieren, um erhebliche Zusatzkosten im Nachhinein zu vermeiden.

Manche Kameras haben kein Display, gar keine Bedienungsleiste oder sind, wenn bereits montiert, nur schwer per Hand zu bedienen. Deshalb können viele Action-Cams per Handy bedient werden, was die Steuerung erheblich vereinfacht. Aber auch hier sollte man sich im Voraus darüber informieren, ob die benötigte App zur Steuerung der WLAN -bzw. Bluetooth fähigen Action-Cam auch für das Betriebssystem des eigenen Handys zur Verfügung steht.

Zum Schluss ist jetzt noch ein wesentliches Detail zu beachten: Die Akkulaufzeit. Fast alle Modelle bieten eine Akkulaufzeit von 1h30min, aber mehr ist natürlich besser, damit der Dreh nicht permanent unterbrochen werden muss. Die Aufladezeit sollte auch nicht viel länger als die Akkulaufzeit sein. Zur Not ist ein Ersatzakku immer eine gute Idee.

Ist ein robustes Smartphone eine gute Alternative zur Outdoor Kamera?

Die Kriterien beim Kauf eines neuen Smartphones sind meistens unter anderem auf eine gute Kamera, ein großes, hochauflösendes Display und das äußere Erscheinungsbild ausgelegt. Die meisten Handys sind jedoch nicht wirklich robust und können bereits aus einer Fallhöhe von 20 cm kaputt gehen. Wer gerne und oft draußen unterwegs ist, der braucht deshalb ein robustes Smartphone, das auch Stürze überdauert, gegen Staub bzw. Schmutz geschützt – und wasserdicht ist. Für diejenigen, die dieses Anforderungsprofil voraussetzen bzw. teilen, ist das Outdoor Handy genau die richtige Alternative zur Outdoor Kamera.

Vor dem Kauf eines Outdoor Smartphones sollte man dieses in folgende Kategorien einteilen und bewerten: Die Robustheit, die Auflösung der Kamera, den Schutz gegen Schmutz und Staub, die Wasserdichte, das Gewicht, die Größe des Displays und natürlich den Preis bzw. das Preis-Leistungs-Verhältnis. Jedes Modell hat neben diesen grundsätzlichen Merkmalen natürlich auch, je nach Einsatzbereich, allein stehende technische Fähigkeiten wie beispielsweise eine Wärmebildkamera, einen Laser-Entfernungsmesser, vorinstallierte GPS-Apps oder ähnliches. Neben den technischen Fähigkeiten ist das Outdoor-Handy auch ein Lifestyle Produkt, auch wenn die Funktion des Handys für den Outdoor Bereich natürlich im Vordergrund steht. Im Folgenden haben wir euch dazu eine Fotostrecke mit den Top 10 Outdoor-Smartphones zusammengestellt:

Outdoorhandys & Smartphones: Top-10: Outdoor-Smartphones

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