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Tourentipps für Skibergsteiger

Die schönsten Skitouren in den Alpen

Nichts macht im Winter mehr Freude als eine schöne Skitour. Hier sind zehn Top-Vorschläge für die Alpen.

Es ist schon verblüffend, welche Entwicklung das Skitourengehen in den letzten Jahren genommen hat. Heute der Winter-Trendsport schlechthin, fristete das Skitourengehen noch vor zehn Jahren ein Nischendasein. Skitourengehen war ein Sport für Enthusiasten, die sich auf schmalen Brettern mit Kraft, Willen und mäßiger Ausrüstung in die Berge wagten.

Wer heute in den Schnee zieht, kann auf erstklassiges Material zurückgreifen. Und jährlich kommen neue Innovationen dazu – die Rocker-Ski zum Beispiel. Diese oft schon ab der Bindung hochgezogenen Skimodelle erleichtern selbst bei schwierigen Schneeverhältnissen die Abfahrt derart, dass selbst Einsteiger oder weniger routinierte Skitourengeher ihren Spaß haben. Zudem wird das Material immer leichter, das Skitourenoutfit funktioneller und stylischer, die Skischuhe werden komfortabler.

Links haben wir zehn der schönsten Alpen-Skitouren gelistet, darunter finden Sie weitere nützliche Tipps für die perfekte Skitour. So sind Sie gerüstet für einen weiteren wunderbaren Skitouren-Winter.

Auf das Brentenjoch (2001 m)

Eine weit weniger wilde, wenn auch lange Genusstour führt auf das Brentenjoch. Bei hoher, sicherer Schneelage bieten die ostseitigen Hänge und der lange südseitige Gipfelrücken ein echtes Tourenvergnügen. Vom Parkplatz auf dem meist geräumten Fahrweg über den Kühbach und anfangs in ein paar Kehren gegen Westen. An der Verzweigung dreht man nach Süden ab und steigt mit Fellen die mäßig steile Straße hinauf, am Alpstrudelfall vorbei und zur Bergwirtschaft Vilser Alpe. Jetzt noch rund 250 Meter weit nach Süden, dann nach rechts auf einen schmaleren Fahrweg. Weiter und nach links auf einen breiten Bergweg einbiegen, den Schildern »Bad Kissinger Hütte« nach. Hinter dem Bachgraben, wo sich der Anstiegsweg zu einem Sträßchen weitet, verlässt man den Sommerweg und geht links davon über die Daurachalpe. In weitem Rechtsbogen deutlich steiler hinauf und wieder auf dem Sommerweg durch das lange, schöne Hochtal, eine steile, von breiten Rinnen durchzogene Flanke queren. Dann steigt die Route deutlich zumVilser Jöchl (1718 m) an. Hier nach rechts und nach Norden durch Krummholz und über Felsen weiter. Schon bald kommt man wieder in ein Jöchl hinab, aus dem man über den Südrücken des Brentenjochs mäßig steil zum Gipfelkreuz ansteigt. Vorsicht: Der Gipfelhang ist im Hochwinter oft abgeblasen und weist im Frühjahr dann schnell freie Stellen auf. Die Abfahrt verläuft im Wesentlichen wie die Aufstiegsroute.

Alle Details zur Skitour „Brentenjoch“

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Ausgangspunkt: Wanderparkplatz Angerwies–Fall bei Vils, unter dem geologisch interessanten Steinbruch, 862 Meter
Höhenunterschied: 1150 Meter
Gehzeiten: Aufstieg 4 Stunden, Abfahrt 1 Stunde
Beste Zeit: Hoch- und Spätwinter bei reichlicher Schneelage
Charakter: unschwierige, aber lange und deshalb kraftraubende Skitour vor der wilden Kulisse der Tannheimer Gruppe
Hangrichtung: Norden, Osten und Süden
Einkehr: Auf der Route keine Möglichkeit (die Vilser Alpe ist im Winter geschlossen)
Karte: KOMPASS WK 4

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Herzogstand (1731 m)

Interessant ist der Blick vom Gipfel, der weit ins Oberland hinaus und an Föhntagen bis in den Bayerischen Wald reicht. Achtung Langschläfer: Der Parkplatz am Kesselberg ist oft schon am frühen Morgen belegt! Vom Kesselberg aus ein paar Meter nach Norden hinauf und dann links auf einen Fahrweg (Reitweg) einbiegen. Weiter durch den Wald und in der Nähe der Stromleitung auf die Skipiste. Jetzt geht es in wechselnder Steigung dahin. Dabei kann man steilere Hänge auf einem Sträßchen umgehen. Noch unter der Schlehdorfer Alm nimmt die Steigung spürbar ab, und man geht in weitem Bogen südöstlich des Herzogstandgipfels auf einem Fahrweg zum Hang östlich des Herzogstandhauses und zur Unterkunftshütte hinauf. Bei geringer Schneelage endet die Tour dort auf 1575 Meter Höhe. Bei guten Bedingungen führt der Gipfelanstieg vom Herzogstandhaus auf markiertem Wanderweg eben nach Norden. Vor dem Aufschwung zum Herzogstand könnte man sogar vorher noch nach links zum 1675 Meter hohen Martinskopf hinaufgehen. Zum Hauptgipfel des Herzogstands folgt man dem Sommerweg in vielen engen Kehren durch Latschenkrummholz zum Kreuz und zum Pavillon ganz oben. Die Abfahrt verläuft über die Skipiste entlang des Aufstiegs.

Variante: Wenn die Verhältnisse am Herzogstandgipfel nicht passen, kommt als Ausweichziel der Fahrenbergkopf (1627 m) in Betracht. Hier endet die Herzogstandbahn. Der Anstieg dreht kurz vor dem Herzogstandhaus links ab, verläuft nach Osten zu den Antennenmasten zur Gipfelkapelle. Rasant fährt man vom Fahrenberg aus ab. Von der Seilbahnstation geht es geradewegs nach Süden hinab zur Aufstiegsroute, die wieder zum Kesselberg hinunterführt

Alle Details zur Skitour „*Herzogstand**

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Ausgangspunkt: Urfeld, Parkplatz am Kesselberg an der B 11, 850 Meter
Höhenunterschied: 900 Meter
Gehzeiten: Aufstieg 3 Stunden, Abfahrt 45 Minuten
Beste Zeit: Am schönsten ist die Tour im Hochwinter bei hoher Schneelage.
Charakter: Insgesamt ist die Route nicht sehr schwierig, denn sie verläuft überwiegend auf – mitunter ziemlich steilen – Skipisten. Auch bei der Abfahrt vom Gipfel auf einem schmalen Latschenweg muss man bei bescheidener Schneelage die Ski gut beherrschen. Auf der Piste besteht kaum Lawinengefahr.
Hangrichtung: Osten, Norden und Süden
Einkehr: Herzogstandhaus
Karte: KOMPASS WK 6

Auf den Sonnberg (1576 m)

Sie geht oberhalb der Schwarzentennalm um Roß- und Buchstein auf den Sonnberg. Individualisten freuen sich über unverspurte Pulverhänge und Varianten. Zuerst folgt man dem Fahrweg neben dem Schwarzenbach (oder dem Wanderweg links daneben) bis zum Waldrand vor der Hochebene am Rand der Schwarzen Tenn. Beim Abzweig links halten, ein paar Meter auf dem Fahrweg und dann im Wald nach Südwesten aufsteigen. Je nach Schneehöhe dem Fahrweg folgen oder auf dem Sommerweg hinauf. Dort, wo sich Sommerweg und Straße kreuzen, auf dem Sommerweg nach Nordwesten durch Wald zur Buchsteinhütte. Nach Südwesten weiter und unter Roß- und Buchstein in die Hänge hin ein. Auf der rechten Hangseite ist das Lawinenrisiko meist geringer. Nach mühsamen Spitzkehren an der Gratschulter zur Roßsteinalm. Dort links halten, leicht ansteigen und in eine Gratsenke hinab (Vorsicht Wechten!). Die Route schwingt sich auf, quert fast eben einen unter dem Bettelstein abfallenden, westseitigen Steilhang. Leicht auf und ab, unter der Roßsteinnadel rechts halten und über den Gipfelrücken auf den Sonnberggipfel. Von oben auf den Hängen nach Osten in die weite Mulde unter der Sonnbergalm und in die Sulz. Dann taucht die Route in den Wald und folgt einer Forststraße nach Nordosten, bis sie am Punkt 1217 Meter links abdreht. Bei hoher Schneelage durch eine bewaldete Hangmulde anfangs nach Norden, später Nordosten zum Schwarzenbach abfahren. Neben dem Bach auf dem Weg zum Start zurück.

Varianten: 1. Bei wenig Schnee die Ski auf dem Sommerweg von Bayerwald zum Sonnberg hinauftragen. Abfahrt s. oben. Zurück per Bus/zweites Auto. 2. Gute Tourengeher steigen bei stabiler Schneelage von der Buchsteinhütte über steile Hänge zur Tegernseer Hütte auf. 3. Beim Aufstieg über die Buchsteinhütte kann man von den Roßsteinalmen die Hochplatte (1592 m, 15 min) besteigen. 4. Mehr Pulver gefällig? Vom Sonnberg Richtung Röhrlmoosalm hinab. Nach 100 Höhenmetern steil in den Wald hinab. Felle aufziehen, zum Gipfel hinauf.

Alle Details zur Skitour “Auf den Sonnberg„

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Ausgangspunkt: Parkplatz Winterstube an der B 307 westlich von Wildbad Kreuth
Höhenunterschied: 730 Meter
Gehzeiten: Aufstieg 3 Stunden 15 Minuten, Abfahrt 1 Stunde, gesamt 4 Stunden 15 Minuten
Beste Zeit: Hochwinter
Charakter: anfangs auf Forststraßen etwas monoton; ab der Buchsteinhütte grandiose Vorgebirgstour mit pulveriger Abfahrt
Hangrichtung: Norden und Osten
Einkehr: Buchsteinhütte
Karte: KOMPASS WK 8

Brunellköpfe (2158 m)

Die einstmals prächtige Skipiste wird aufgeforstet, vorbei ist es mit dem Tourenskilauf auf diesen Hängen. Der Tourismusverband und die Bundesforst AG sichern die Hänge so gut, dass es ohne Beißzange hier kein Durchkommen gibt. Von Gerlos-Gmünd folgt man dem Fahrweg ins Wimmertal und hält sich an der Abzweigung links, um dem Sträßchen zu folgen, das sich bald nach Norden wendet. In weit ausholenden Kehren auf sonnseitigen Hängen mehrmals die alten Pistenhänge queren bis zur Kothhüttenalm und schließlich zur Fürstalm. Von der ehemaligen Bergstation der Fürstalmbahn geht es nun auf einer breiten, mäßig steilen Geländerampe gegen Südosten weiter, bis man kurz vor der Schöntalalm ein wenig links schwenkt und über weite, freie, flache Hänge auf die Brunellköpfe zugeht. Knapp 100 Höhenmeter unter dem Gipfel wird es wieder etwas steiler, bis schließlich ein paar Kehren auf die aussichtsreiche, aber wenig spektakuläre Gipfelhochfläche hinaufführen. Die Abfahrt verläuft im Wesentlichen entlang der Aufstiegsroute.

Alle Details zur Skitour “Brunnelköpfe„

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Ausgangspunkt: Gerlos-Gmünd (1204 m) Parkplatz beim Eingang ins Wimmertal
Höhenunterschied: 954 Meter
Gehzeiten: Aufstieg 3 Stunden 30 Minuten, Abfahrt 45 Minuten, gesamt 4 Stunden 15 Minuten
Beste Zeit: Hochwinter bis Frühjahr
Charakter: oberhalb der Fürstalm prächtige Skitour in leichtem Skigelände; dazu großartige Aussichten
Hangrichtung: Nordwesten
Einkehr: auf der Route keine Möglichkeiten
Karte: KOMPASS WK 37

Hochebenkofel (2905 m)

Der Anstieg ist ideal für Skitourengeher. Das ganz Besondere an dieser Tour und eine Seltenheit für die Dolomiten: Man kann mit angeschnallten Skiern auf den 2905 Meter hohen Gipfel steigen. Die Abfahrt ist – genau wie der Aufstieg – sehr lang, wunderschön im oberen Bereich, etwas ebener im Gebiet der Hütte und gibt sich auf dem Weg zum Parkplatz hinab sehr abwechslungsreich. Von der Drei-Schuster-Hütte (1626 m) aus folgt man immer dem gespurten Weg und überquert eine breite Lichtung in südlicher Richtung. Anschließend rechts abzweigen und in nordwestlicher Richtung das breite Kar hinaufsteigen, das sich vom Gipfel wellig nach unten zieht. Hier gibt es keinen bestimmten Weg; die Route ist frei wählbar. Bereits nach kurzer Zeit erreicht man das Gipfelplateau mit seinem atemberaubenden Panorama. Die Abfahrt erfolgt auf der Aufstiegsroute. Anmerkung: Die Drei-Schuster-Hütte wird üblicherweise in der für Skitouren empfohlenen Jahreszeit bewirtschaftet. Die Küche ist so gut, dass vor allem schnelle Skitourengeher hier unbedingt eine Rast einlegen sollten. Kleines Manko: Gerade weil die Hütte beliebt ist, sollte man in der Hütte zuvor telefonisch einen Platz reservieren.

Alle Details zur Skitour “ Hochebenkofel„

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Ausgangspunkt: : Parkplatz im Innerfeldtal (1450 m), über Bruneck – Innichen – Sextental – Innerfeldtal – Drei-Schuster-Hütte
Höhenunterschied: 1455 Meter
Aufstiegszeit: 3 Stunden ab der Hütte, 4 Stunden 15 Minuten ab dem Parkplatz
Beste Zeit: Hochwinter bis Frühjahr
Charakter: mittelschwere Tour, die mit weiten Aussichten belohnt
Hangrichtung: Nord-Süd/Ost
Einkehr: Schuster-Hütte, von Weihnachten bis Mitte März
Karte: KOMPASS WK 047, 625 (1:25 000); 57, 58 (1:50 000)

Corno d'Angolo (2430 m)

Der kurze Aufstieg lohnt und bietet sich ideal für die kurzen Wintertage an, wenn über dem wunderschönen Val Popena eine unbefleckte weiße Schneedecke liegt. Der Weg verläuft nach einem kurzen Stück, das durch den Geländeverlauf schon vorgegeben ist, frei und sicher bis zur weithin sichtbaren Scharte zwischen der Croda di Pausa und dem Corno d’Angolo. Vom Parkplatz aus steigt man auf dem Wanderweg Nr. 222 über die in Fließrichtung linke Flanke des Val Popena Alta auf. Die Vegetation lichtet sich rasch, je höher man kommt, und auf etwa 2000 Metern Höhe öffnet sich das Tal plötzlich weit und gibt den Blick frei auf perfekte Hänge, die den Tourengeher zur natürlichen Kerbe rechts vom Corno d‘Angolo hinführen. Der allerletzte Abschnitt erfordert allerdings ein wenig Achtsamkeit. Anschließend folgt man dem kurzen Kammweg und erreicht den Gipfel bei normalen Verhältnissen gut zu Fuß. Die Abfahrt erfolgt auf der Aufstiegsroute. Anmerkung: Normalerweise endet die Tour jedoch an der Scharte zwischen dem Corno d’Angolo und der charakteristischen Felswand Croda di Pausa Marza. Vor allem den kurzen Abschnitt des zum Gipfel führenden Kamms sollte man mit Vorsicht genießen, denn hier kann es bei instabilen Schneeverwehungen gefährlich werden.

Alle Details zur Skitour “ Corno d'Angolo„

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Ausgangspunkt: : Kehre an der Brücke über den Rio Popena (1659 m); von Toblach über Schluderbach – Straße nach Misurina. Von Cortina über Schluderbach – Straße nach Misurina
Höhenunterschied: 771 Meter
Aufstiegszeit: 2 Stunden 30 Minuten
Beste Zeit: Winter bis Frühjahr
Charakter: unschwere Tour
Hangrichtung: Nord/Ost
Einkehr: unterwegs keine
Karte: KOMPASS Nr. 047, 617 (1:25 000); 55, 57 (1:50 000)

Großer Jaufen (2480 m)

Der Weg hinauf gleicht eher einem Wanderweg, außer auf einem kurzen Stück ganz zu Beginn, auf dem sich die Straße in dichten Serpentinen zur Alm hinaufschlängelt. Er besticht durch landschaftlichen Zauber und ganz besonders durch einen 360°-Rundumblick vom Gipfel, der bis zum Horizont reicht. Im Allgemeinen ist der Weg sicher, besondere Aufmerksamkeit verlangt das Gelände gleich nach dem Start, denn hier quert der Forstweg eine Reihe von Hängen, die bei Neuschnee potenziell lawinengefährdet sind. Vom Parkplatz südlich des Gasthofs Brückele folgt man der Skipiste ein kurzes Stück in südliche Richtung. Immer der Beschilderung nach stößt man auf den Forstweg, der sich in engen Serpentinen hinaufwindet und in einer von unten nicht ersichtlichen Schlucht mündet. Nach dieser Schlucht führt das Gelände langsam ansteigend bequem zur märchenhaften Rossalmhütte auf 2164 Metern. Vorbei an der Hütte in nördlicher Richtung, man quert eine Reihe kleinerer Steilhänge und folgt dem breiten Grat, der die Rossalm durchzieht, bis zum idyllischen Gipfel des Großen Jaufen. Die Abfahrt erfolgt auf der gleichen Route wie der Aufstieg

Alle Details zur Skitour “Großer Jaufen„

Ausgangspunkt: : Gasthof Brückele(1491 m); von Bruneck fährt man über Welsberg, das Pragser Tal, das Altpragser Tal nach Brückele.
Höhenunterschied: 989 Meter
Gehzeit: 3 Stunden
Beste Zeit: Winter bis spätes Frühjahr
Charakter: Diese leichte Tour verwöhnt mit einem weiten Panorama und ist trotzdem nicht überlaufen.
Hangrichtung: Norden und Süden
Einkehr: unterwegs keine Einkehr
Karte: KOMPASS Nr. 045 (1:25 000); 57 (1:50 000)

Colle Largo (2287 m)

Der Panoramagipfel ist auf einer Forststraße bequem erreichbar und von weiten Skipisten umgeben – ein leichtes Ziel. Fortgeschrittene Skitourengeher genießen als Alternativen zur gleichen Abfahrt die Varianten am Ende des Klapfbergtales. Gerade im tiefsten Winter, wenn anspruchsvollere Touren nicht genügend Sicherheit garantieren, punktet der Breitbichl als idealer Tourenberg. Da der Parkplatz des Sporthof Caffè privat ist, besser mit dem Eigentümer in Verbindung setzen, bevor man sein Auto dort abstellt. Vom Parkplatz über die Straße und dann auf der Langlauf- piste weiter, die einige 100 Meter parallel zur Straße in Richtung St. Gertraud verläuft. Danach geht es linker Hand bergauf über weite Wiesen. Nach den letzten Häusern schlägt man eine Forststraße auf der in Fließrichtung linken Seite des Klapfbergtales ein, verlässt diesen Weg gleich nach dem schmalen Beginn nach rechts und erreicht auf der neuen und breiten Forststraße die Londai-Alm auf 2084 Meter Höhe. Sobald man die weiten Lichtungen in Almnähe erreicht hat, zweigt man nach rechts ab und kommt so gemütlich über einfache Kuppen bis hin zum Kofel. Auf diesem Weg kann man das steilere Gebiet umgehen. Vom Gipfel des Breitbichl hat man einen imposanten Ausblick auf das Ultental! Abfahrt wie Aufstieg. Gute Skifahrer nehmen alternativ die direkte Abfahrt hinter der Alm in Richtung Klapfbergtal zum Ausgangspunkt unter die Ski.

Alle Details zur Skitour “Colle Largo„

Ausgangspunkt: : Sporthof Caffè (1260 m, 2 km nach St. Nikolaus in Richtung St. Gertraud); von Bozen über Lana, Ultental, St. Nikolaus und St. Gertraud
Höhenunterschied: 1027 Meter
Gehzeit: 3 Stunden
Beste Zeit: Dezember bis März
Charakter: mittelschwere Skitour; ideale Eingehtour für alle
Hangrichtung: Nord, Nordost,Süd
Einkehr: keine auf der Tour
Karte: KOMPASS WK 052 Ultental/ Val d’Ultimo

Großer Schafkopf (3001 m)

Ideal geht sie sich im Frühling, wenn sich der Schnee bereits gesetzt hat, aber sie ist bei sicheren Schneeverhältnissen ebenso im tiefsten Winter befahrbar. Unmittelbar nördlich der Ortschaft Gschwell lässt man weite Wiesen in Richtung einer alten Militärstraße hinter sich, die mit regelmäßigen Kehren durch den Wald führt. Jetzt verlässt man die spärliche Vegetation. Achtung: Steilere Hänge meiden! Die Route quert nun weite Hochebenen in nordwestlicher Richtung bis hin zum Wölfelesjoch. Rechter Hand erstreckt sich der Gipfel des Großen Schafkopfs, den man auch ohne Ski erreichen kann: über den zerklüfteten, aber ohne Probleme begehbaren südwestlichen Kamm. Die Abfahrt folgt der Aufstiegsroute. Besonders nach kleinen und frischen Schneefällen im Winter oder im Frühling bei Firn macht sie Spaß. Anmerkung: Die Route ist für gewöhnlich sicher und wird viel begangen. Alternativ kann man als Abschluss der Tour das Wölfelesjoch (2842 m) besuchen. Dessen Gipfel bleibt meist unberührt, weil in der Regel zu viel Schnee oben liegt, wenn man die Tour zum Großen Schafkopf unter die Felle nimmt.

Alle Details zur Skitour “Großer Schafkopf„

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Ausgangspunkt: : Gschwell (1816 m), von Bozen über Meran, Mals, Graun im Vinschgau, Langtaufers und Kapron
Höhenunterschied: 1185 Meter
Gehzeit: 3 bis 4 Stunden
Beste Zeit: Winter bis spätes Frühjahr
Charakter: leicht, aber für den letzten steilen Abschnitt ist etwas Können nötig
Hangrichtung: Süden
Einkehr: keine auf der Tour
Karte: KOMPASS WK 041 Obervinschgau/ Alta Val Venosta

Astjoch (2194 m)

Wenn ausreichend Pulverschnee die Hänge bedeckt, gibt es kaum eine lohnendere Skitour als die über dem idyllischen Örtchen Ellen. Die fantastischen Aussichten über alle Berge des Pustertals während der Skitour tun ein Übriges. Vom Gasthof Ellen steigt man direkt über die Wiesen bis zum letzten Hof auf. Einige hundert Meter weiter oben endet die befahrbare Straße; bei nur geringem Schneefall kommt man auch direkt mit dem Pkw dorthin. Links vom Parkplatz beginnt die klassische Route (gekennzeichnet als Nr. 67). Sie führt über einen schmalen Weg durch den Wald hindurch bis zur Walder Alm (1908 m). Hier lichtet sich die Vegetation langsam, bis man die sonnige Lüsner Alm erreicht. Weiter zur Einhäuserer Alm, und dann steigt man auf bis zum Gipfelkreuz, das sich auf 2194 Meter Höhe des Astjochs befindet. Die Abfahrt folgt dem Aufstieg, allerdings ergänzt um eine wunderschöne Variante über einen langen Forstweg, der nur wenige Meter nach der Einhäuserer Alm sanft nach unten führt. Auf diesem Wege gelangt man über die Hospalm bis zum Ausgangspunkt zurück.

Alle Details zur Skitour “Astjoch„

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Ausgangspunkt: : Ellen (1362 m); von Bozen aus fährt man über Brixen, Kiens und Ehrenburg nach Ellen hinein
Höhenunterschied: 832 Meter
Gehzeit: 2,5 bis 3 Stunden
Beste Zeit: Frühwinter bis Frühjahr
Charakter: mittelschwer, Tour besticht durch Sicherheit und Pulverabfahrten.
Hangrichtung: Norden
Einkehr: keine Möglichkeit auf der Tour
Karte: KOMPASS WK 045 Bruneck – Kronplatz/Brunico – Plan de Corones

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