Vertical Pro Messe 2021 Messe Friedrichshafen Felix Kästle
Vertical Pro Messe 2021
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Vertical Pro Messe 2021 8 Bilder

Vertical Pro: Messe für Kletterhallen & Industrieklettern

Vertical Pro News von der Vertical Pro Messe

Inhalt von

Trainingswände, Podiumsdiskussionen, Trends und Co: News von der Vertical Pro Messe fürs vertikale Gewerbe.

In diesem Artikel: Die Branche trifft sich auf der Vertical Pro Messe 2021 + Wie hat Corona das Outdoorklettern beeinflusst? + Messerundgang: Highlights + älterer Artikel: Neue Messe für die Vertikale

Die Branche trifft sich auf der Vertical Pro Messe 2021

Trotz der schwierigen Umstände durch Corona kamen auf der neuen Vertical Pro Messe fast 1600 Teilnehmer zusammen, um die Produkte von 141 Ausstellern aus 23 Nationen zu begutachten oder eine der 80 Veranstaltungen im Rahmenprogramm der neuen Messe zu besuchen. Kernstück der Vertical Pro war zum einen die bisher vom DAV organisierte Kletterhallenmesse Halls & Walls, die seit 2011 Kletterhallenbetreiber aus ganz Europa zum fachlichen Austausch zusammenbringt. Daneben engagierte sich die IAPA (International Adventure Park Association), der Dachverband der Seilgartenbetreiber, als zweiter großer Partner der Messe. Schließlich richtete sich die Messe auch an Industriekletterer, Baumpfleger und alle Rettungsdienste, die in der Vertikalen agieren. Wie schon immer dominierten auf der integrierten Halls & Walls die Kletterwandbauer, Griffproduzenten und Zubehörlieferanten. Daneben zeigten aber auch große Hardware-Hersteller wie Edelrid, Petzl, Black Diamond, DMM oder Skylotec ihr Sortiment an Kletter- und Arbeitsschutzausrüstung.

Vertical Pro Messe 2021
Motor Presse Stuttgart
Konzentrierte Zuhörer beim KLETTERN Summit Gear & Safety

Viele Testmöglichkeiten auf der Vertical Pro Messe

Dass die Messe sich nicht an Fachhändler (will heißen: Sport- und Outdoor-Läden) richtete, sondern an alle anderen, die in oder mit der Vertikalen ihr Geld verdienen, hatte zwei Nebeneffekte: Zum einen war das fachliche Niveau der Besucher extrem hoch und die Nachfrage nach konkreten Information zur Anwendung bestimmter Produkte sehr groß. An mehreren Stationen gab es die Möglichkeit, Persönliche Schutzausrüstung (PSA) selbst zu testen. Der zweite Nebeneffekt war, dass sich viele Aussteller mehr auf die Wissensvermittlung als auf die Vorstellung neuer Produkte konzentrierten. Es gab also auf der Produktseite keine ganz großen Neuheiten für Kletterer auf der Vertical Pro. Um so spannender gestaltete sich das umfangreiche Rahmenprogramm der Vertical Pro, das vom Routenschrauben über Bergrettung und Sicherheit für Industriekletterer für alle Besucher Vorträge und Vorführungen bot. Wir haben mit dem KLETTERN Summit "Gear & Safety" einen Teil zu diesem spannenden Programm beigetragen. Bei zwei hochkarätig besetzten Podiumsgesprächen ging es um die Themen "Ausrüstung drinnen und draußen" sowie "Absicherung am Fels".

Experten auf dem KLETTERN Summit Podium

Zum Thema "Ausrüstung drinnen und draußen" saßen Christian Popien von Climb-Inn Klettersport, Christian Lehmann von Black Diamond Europa, Philippe Westenberger von Edelrid und Boris Wander von Bergfreunde.de auf der großen Bühne. Ralph Stöhr von KLETTERN moderierte beide Podiumsgespräche. Christian Popien berichtete zunächst von der großen internationalen Umfrage, die Vertical-Life letztes Jahr unter Kletterern gemacht hatte. Demnach übersteigt die Zahl der Indoor-Kletterer inzwischen die Zahl der Draußen-Kletterer. Rund 16 Prozent gaben dabei an, noch nie am Fels gewesen zu sein. Während am Fels immer noch das Sportklettern die beliebteste Spielart ist, wird in der Halle jetzt mehr gebouldert als mit Seil geklettert. Die beiden Herstellervertreter auf der Bühne bestätigten die Trends und erklärten, dass sie mit ihren Produkten nun auch Nischenbereiche bedienen könnten wie PSA für den Wandbau oder Leihschuhe für die Halle. Auch die Auswirkungen der Lockdowns auf die Szene und die Ausrüstungsverkäufe in den letzten zwei Jahren wurden thematisiert. Kurz gesagt: Kletterschuhverkäufe gingen zurück, Ausrüstung für Draußen ging kräftig nach oben (weil die Hallen zu waren), und Trainingsgeräte fürs Home Office gingen durch die Decke, wie Boris Wander von Bergfreunde.de bestätigte: "Innerhalb von zwei Wochen war alles, was man irgendwie zum Trainieren hernehmen konnte, weg." Angesprochen auf das Thema Nachhaltigkeit, waren sich Christian Lehmann von Black Diamond und Philippe Westenberger von Edelrid einig, dass der beste Weg eine möglichst lange Haltbarkeit der Produkte sei. Schließlich diskutierte das Podium noch die Auswirkungen von Olympia auf die Entwicklung des Klettersports, wobei alle Tokio als ersten Grundstein ansahen, der aber bisher noch keine großen Auswirkungen habe. Immerhin war Sportclimbing aber in Tschechien wohl die meistgeschaute olympische Sportart – Adam Ondra sei Dank.

Diskussion um die Absicherung

Teils sehr lebhaft und fachlich hochkompetent ging es dann beim zweiten Podiumsgespräch zum Thema "Absicherung am Fels" zu. Auf der Bühne saßen Julia Janotte von der Sicherheitsforschung des DAV, Daniel Gebel von Edelrid, Christoph Driever von Petzl Deutschland, Dr. Jürgen Kollert von der IG Klettern Frankenjura und Prof. Dr.-Ing. Marco Einhaus von der Berufsgenossenschaft Baugewerbe in München, der vor allem bei der Einordnung einiger rechtlicher Aspekte beim "Inverkehrbringen" von Bohrhaken weiterhalf. Ralph Stöhr von KLETTERN stellte bei zwei kurzen Präsentationen gewachsene Klettergärten in Deutschland sogenannten "eingerichteten Klettergärten" in Italien und Frankreich gegenüber und bewertete die Sicherungssituation an Deutschlands Felsen insgesamt als sehr vielseitiges "alpines Museum". Julia Janotte berichtete über Auszugsversuche an Bohrhaken in deutschen Klettergebieten und kam zu dem Schluss: "Im Gesamten ist da nicht Alarmstufe Rot. Aber mein Eindruck ist schon, dass man nachrüsten muss. Da kommt eine Sanierungswelle auf uns zu." Jürgen Kollert wies darauf hin, dass die IG Frankenjura seit Jahren nur noch normgerechtes Material für Sanierungen zur Verfügung stellt und außerdem über eine Datenbank verfügt, in der alle Sanierungen und das verwendete Material jeweils mit Datum erfasst sind. Wie Daniel Gebel und Christoph Driever wies auch er darauf hin, dass das Bohrhakensetzen viel Erfahrung benötigt und dass das verwendete Material zum Fels passen muss. Einig waren sich alle Podiumsdiskutanten auch, dass Verbundhaken die optimale Wahl für Neutouren und Sanierungen sind. Daniel Gebel von Edelrid wies auf einen wichtigen Vorteil dieses Hakentyps hin: "Richtig gesetzt findet Korrosion nur an der Oberfläche statt, also da, wo man es sofort sehen kann. Während mechanische Systeme meist im Bohrloch korrodieren, wo es nicht sichtbar ist." Die Frage nach der optimalen Gestaltung von Umlenkern – zwei Bohrhaken mit Kette, zwei einzelne Bohrhaken mit oder ohne Maillon Rapide, ein einzelner Bohrhaken – wurde intensiv diskutiert, ohne zu einem abschließenden Ergebnis zu kommen. Jürgen Kollert wies aber noch einmal darauf hin, dass Umlenker heute durch das vermehrte Top­ropen viel häufiger und regelmäßiger belastet werden als früher. Die Bohrhakenbroschüre des DAV wird momentan überarbeitet und soll demnächst stark aktualisiert erscheinen, berichtete Julia Janotte. Ab 2022 will der DAV wieder Bohrhakenkurse in sein Ausbildungsprogramm aufnehmen.

Am Ende der beiden Tage zogen Messe und Hersteller ein überaus positives Fazit. Christoph Driever von Petzl resümierte: "Wir werden auch in Zukunft hier sein und versuchen, noch mehr Leute für dieses Konzept zu begeistern. Für eine Erstveranstaltung ist die Messe wirklich gut gelungen!"

(nach oben)

Wie hat Corona das Outdoorklettern beeinflusst?

Corona und Outdoorklettern Statistik Vertical Life
Vertical Life
Was die Tracking-Daten von Vertical-Life verraten: Nutzer der Vertical-Life-App können nicht nur die digitalisierten Kletterführer nutzen, sondern auch ihre Begehungen „zlagen“ oder speichern. Die Auswertung oben zeigt die Begehungszahlen nach Inland und Ausland getrennt. Mit dem ersten Lockdown 2020 stieg die Zahl der „gezlagten“ Begehungen im Inland sprunghaft an, wegen der Reisebeschränkungen gingen die Routenbegehungen im Ausland gleichzeitig stark zurück. Den Trend belegt auch das Beispiel der Begehungszahlen für Kalymnos und die Pfalz vom April 2019 und 2021. Erkennbar ist aber auch, dass im Sommer 2021 die Kletterurlaube wieder verstärkt ins Ausland führten.

Messerundgang: Highlights

Vertical Pro Messe 2021
Messe Friedrichshafen Felix Kästle
Ninja Warrior – Seit RTL die Powershow nach Deutschland gebracht hat, geben sich Deutschlands Boulderer in den Kölner Studios die Klinke in die Hand. Die Firma 3D Sportanlagen zeigte einen Ninja Parcours, wie er auch in den Stuntwerken Köln, Kirchheim und Rosenheim oder im Active Garden in Waiblingen zu finden ist.
Vertical Pro Messe 2021
Ralph Stöhr
Welche Neigung hätten‘s denn gern? Das Benky Frame ist ein großes Trainingsboard, dass Neigungen von 10 Grad Platte bis 70 Grad Überhang erlaubt. Die motorische Verstellung soll dabei die schnellste auf dem Markt sein. Das eigentliche Board gibt es in Kilterboard-, Moonboard- oder Tensionboard-Rasterung und bei Bedarf auch mit LED-Beleuchtung.
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Messe Friedrichshafen Anja Köhler
Camalots, Gurte, Helme, Crashpads: Black Diamond zeigte auf der Vertical Pro nicht nur Hallenausrüstung, sondern sein ganzes Felssortiment. Neu für den Winter ist bei Black Diamond ein Klettergurt mit Recco-Reflektor, der es Rettungsteams erlaubt, verletzte oder vermisste Personen schnell vom Helikopter aus zu orten.
Vertical Pro Messe 2021
Ralph Stöhr
Alles so schön bunt hier! Griffe und Volumen waren schon immer das Herzstück der Halls & Walls. Auf der Vertical Pro zeigten viele Firmen wie die Chemnitzer Kletterkultur, was sie an Greif- und Tretbarem im Sortiment haben (Foto). Im Trend sind auch Bestrebungen, die Ausgangsstoffe für die Griffherstellung zumindest zum Teil aus recyceltem Material zu gewinnen.
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Messe Friedrichshafen Achim Förster
Eigentlich dient Persönliche Schutzausrüstung (PSA) der Sicherheit. Dass aber diese Ausrüstung selbst Grenzen hat, demonstrierte Petzl an seiner mobilen Zug- und Zerreißmaschine. Marek Preba, Leiter des Petzl Technical Institute, zerlegte hier vor den staunenden Augen des Publikums alles, was des Weges kam.
Vertical Pro Messe 2021
Ralph Stöhr
Die Tiroler Kletterwandbauer von Art Rock bringen mit der Freewall die Heimkletterwand zum Eigenbau. Ohne Wandverankerung, ohne Bohren und ohne Kleben lassen sich die 21 Bauteile einfach zusammenstecken und -schrauben. Heraus kommt eine 40 Grad steile Wand, auch in Moonboard-Version. Preis: ab circa 3000 Euro, je nach Größe.
Vertical Pro Messe 2021
Ralph Stöhr
Im Notfall über Stock und Stein: Die DRK Bergwacht Württemberg hatte aus dem relativ nahen Sigmaringen im Donautal ein Einsatzfahrzeug mitgebracht – lebensecht mit Dreck vom letzten Einsatz. In mehreren Vorführungen zeigten die Männer und Frauen von der Bergwacht, wie Verletzte in steiler Wand sicher geborgen werden können.
Vertical Pro Messe: vom Klettern über Höhenarbeit bis Kletterhallenbedarf
Vertical Pro Petzl
Routenbauer im Spagat!Der Schwerpunkt des DAV-Rahmenprogramms lag auf dem Routenbau. Peter Zeidelhack (Foto) von der DAV Kletter- und Boulder­halle München-Süd hielt einen Impulsvortrag zum Thema „Routenbau im Breitensport – Spagat zwischen sicherem Handwerk und kreativem Routenbau“. Es war eine von insgesamt 80 Veranstaltungen im Rahmenprogramm der Vertical Pro.

Älterer Beitrag: Neue Messe für die Vertikale

Auf der Vertical Pro versammelt sich am 19. und 20. November in Friedrichhafen das Fachpublikum rund ums vertikale Gewerbe. Von Kletterhallen und -bedarf über Sicherheitsthemen und Alpenvereins-Belange bis zu kommerziellen Höhenarbeiten soll thematisch alles abgedeckt werden. KLETTERN ist ebenfalls vor Ort und bietet auch jenseits der Podiumsgespräche eine Plattform für Austausch mit Experten und Enthusiasten der Kletterszene. Die Fachmesse ist auch fürs allgemeine Publikum offen, weitere Info gibt es unter www.vertical-pro.de.

KLETTERN lädt vor Ort am Freitag, 19. November 2021 ab 13 Uhr dazu ein, beim KLETTERN Summit Gear & Safety dabei zu sein. In Podiumsgesprächen diskutiert die Redaktion mit Profis aus der Kletterszene und Herstellern von Kletterausrüstung über die neuesten Trends in Sachen Equipment für drinnen und draußen sowie für die Absicherung am Fels. Ob neue Produkte für die Halle, neue Normen oder Nachhaltigkeit im Hardware-Sektor, ob rechtliche Anforderungen beim Einbohren und Sanieren von Routen oder die aktuellen Empfehlungen für das Setzen von Umlenkern am Fels: Beim KLETTERN Summit werden diese und weitere Themen von Experten beleuchtet.

Die Veranstaltung findet im Foyer Ost der Messe Friedrichshafen statt und gehört zum Rahmenprogramm der Messe Vertical Pro.

Vertical Pro Messe: vom Klettern über Höhenarbeit bis Kletterhallenbedarf
Vertical Pro Raimund Wimmer
Rope-Access, Industrieklettern und sonstige Höhenarbeiten (wie hier eine Rettungsmaßnahme) finden ebenfalls auf der Vertical Pro ihren Platz.

Hintergrund: Die Messelandschaft der Kletterszene verändert sich

Viele Jahre hatte die Branchenmesse OutDoor jährlich in Friedrichshafen am Bodensee stattgefunden, bevor sie 2019 nach München zog und umgetauft wurde in "OutDoor by Ispo". Doch auch die Branchen, die sich auf der OutDoor-Messe trafen und ausstellten haben sich weiter verzweigt und entwickelt. So ist vor einigen Jahren vom Deutschen Alpenverein (DAV) die Kletterhallen-Messe Halls & Walls ins Leben gerufen worden, wo in deutlich kleinerem Rahmen Griffehersteller und sonstige Anbieter für das Indoorklettern ihr Forum fanden.

Nun hat sich der DAV gemeinsam mit der Messe Friedrichshafen auf ein neues Konzept verständigt, dass den Boommärkten der Höhenarbeit, also Industrieklettern jedweder Form, und den Kletterhallen einen Rahmen bieten soll. Diese Fokussierung ist erstmals für den November 2021 geplant. So trennen sich die Handelsmessen: des größeren Boommarkts von Outdoor-Bedarf und Kleidung, die wiederum in Richtung "urban outdoor" expandieren und entsprechend immer breitere Massen anpeilen, vom relativ spezifischen, indes ebenfalls boomenden Markt des Indoorkletterns und konkreter Ausrüstung für Sport sowie Industrie. Die Vertical Pro für Kletterhallenbetreiber und Seilzugangstechniker soll erstmals am 19. und 20. November 2021 stattfinden.

Vertical Pro, Messe für Kletterhallen & Höhenarbeiten
DAV
Vertreter der Messe Friedrichshafen und Vertreter des DAV, Elias Hittaler und Dr. Wolfgang Wabel (v.l.n.r.)

Halls & Walls: Messe der Kletterhallen-Branche

In diesem Jahr fand die Kletterhallen-Messe Halls & Walls online statt. Untenstehend gibt es die Aufzeichnung der Diskussionsrunde mit dem für Bergsport zuständigen Alpenvereins-Funktionär Dr. Wolfgang Wabel, den Kletterhallenbetreibern Christian Benk und Peter Zeidelhack sowie dem Geschäftsführer von Vertical Life, deren Umfrage im Corona-Jahr 2020 ein relativ aktuelles Bild der Branche zeichnet. Moderiert hat diese Runde Thomas Bucher, Pressesprecher des DAV.

Video: Diskussionsrunde Halls & Walls

Aktuelle Themen der Kletterbranche

Der DAV fasst die wichtigsten Kernthemen zusammen:

"Die Kletterszene ist jung, gut ausgebildet und mit großer Leidenschaft unterwegs: Das sind drei Erkenntnisse einer breit angelegten Umfrage, die in der ersten von vier Diskussionsrunden vorgestellt wurde. Mehr als 11.000 Kletterinnen und Boulderer aus 100 Ländern beantworteten einen Fragenkatalog von Vertical-Life, einem Anbieter von digitalen und analogen Produkten für den Klettersport. Die Ergebnisse der Umfrage bestätigen teils, was man lange geahnt hat, teils überraschen sie. So sind die Aktiven zum Beispiel in der Regel nicht nur in einer Halle Stammkunden, sondern in zwei."

"Verglichen mit Sportarten wie Fußball, Basketball oder Alpinski ist das Verletzungsrisiko beim Klettern und Bouldern gering. "Die meisten Unfälle passieren nicht wegen mangelhaftem Material, sondern durch menschliches Fehlverhalten", erklärte Julia Janotte von der Sicherheitsforschung beim DAV."

"Betreiber mehrerer Kletterhallen in Deutschland sprachen über die Maßnahmen, die sie ergriffen haben, um gut durch die Corona-Pandemie zu kommen. Schnell wurde klar: Einige der Änderungen haben sich bewährt und können in den Regelbetrieb übernommen werden. "Wir haben bei uns ein Slotbuchungssystem eingeführt. Die Sportlerinnen und Sportlern buchen für ein bis drei Stunden und können sich gleichzeitig sicher sein, dass die Halle nicht überfüllt ist. Wir können uns gut vorstellen, dass das auch nach der Pandemie funktioniert", sagte zum Beispiel Christoph Gabrysch vom DAV Alpinzentrum Kempten."

Infos zu den Messen gibt es unter www.hallsandwalls.de und www.vertical-pro.com.

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