Klettergebiete Vorarlberg Stefan Lindemann

Die besten Klettergebiete Vorarlbergs

Klettern in Österreich Die besten Klettergebiete Vorarlbergs

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Die besten Felsen von Bürs bis Bludenz: 11 lohnende Klettergebiete nahe der deutschen Grenze für verschiedene Ansprüche.

Klettern in Vorarlberg

Das weitläufige Vorarlberger Land umfasst zahlreiche bekannte Gebirgsstöcke wie das Rätikon im Süden, sowie die Silvretta, das Verwall und das Lechquellengebirge im Osten. Im Westen bildet der Rhein die natürliche Grenze zur Schweiz. Eine große Fläche nimmt der Bregenzerwald ein, und bestimmt hat auch der eine oder andere schon etwas vom Großen Walsertal sowie dem Montafon und Arlberggebiet gehört. Aber dass man hier als Sportkletterer lohnende Ziel findet? Insgesamt sind im aktuellen Sportkletterführer 32 Gebiete beschrieben. Die einzelnen Gebiete sind von unterschiedlichstem Charakter. Meist trifft man auf Kalkwände, in einigen Fällen auf Konglomerat und stellenweise sogar Sandstein.

Klettergebiet Känzele

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Hoch über dem Rheintal klettert man im Sektor Thetis am Känzele bei Bregenz.

Dank der unermüdlichen Aktivitäten von Wolfgang Vogl, auf dessen Konto bei Studium des Känzeleführers gefühlt über 90 Prozent aller Routen zurück gehen, trifft man heute in der ausgedehnten Wandflucht des Känzele am Gebhardsberg über Bregenz auf über 400 überwiegend bohrhakengesicherte Routen in allen Schwierigkeitsgraden. Insgesamt hat man am Känzele eine riesige Auswahl, von der kurzen, maximalen Sportkletternuss über Plattenklettereien und Ausdauerhämmer bis zu klassischen Mehrseillängenrouten ist hier alles geboten. Selbst für Boulderer gibt‘s genügend Stoff. Die Starken können an Kieseln und Ausbruchslöchern durch ausgesetzte, steile bis stark überhängende Wandpartien hangeln, Normalkletterer über Kieselplatten höher schleichen. Wandkletterei, Risse, Verschneidungen, Kamine: Hier findet jeder eine passende Herausforderung. Eine Besonderheit ist der Mix mit rotem Sandstein, der teilweise in den Routen in Konglomerat übergeht und umgekehrt. Südseitig ausgerichtet, kann man am Känzele auch in den Wintermonaten klettern. Trotz der Südexposition ist das Klettern aber auch in den Sommermonaten möglich, sind doch die Routen im unteren Teil der bis zu 70 Meter hohen Wände vom Wald beschattet. Wenn nicht gerade eine geschlossene Gesellschaft den Zugang verhindert, wird ein Sonnenuntergang mit Kaltgetränk in der Hand auf der Terrasse des noblen Restaurants Gebhardsberg zum unvergesslichen Ausklang eines erfüllten Klettertages: Weit unten breitet sich der Bodensee vor einem aus, in den der blutrote Sonnenball einzutauchen scheint.

Klettern am Känzele

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Der südseitige Felsriegel des Känzele erstreckt sich über einen knappen Kilometer. Der zum Teil komplizierte Zugang zu den einzelnen Sandstein- und Konglomerat-Sektoren ist in den Kletterführern beschrieben und erfolgt in wenigen bis zu 20 Minuten. Über 400 Routen, teilweise mit 2 Seillängen, in allen Schwierigkeitsgraden führen zum Umlenker. Eine neue Klettersteiganlage erfreut sich großer Beliebtheit.

Klettergebiet Schwarzenberg

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Topkalk im Bregenzer Wald: Helmut Düringer klettert die zweite Länge vom Weg der träumenden Biber (6+) in Schwarzenberg.

Bevor wir uns weiter südlich orientieren, machen wir einen Schwenk nach Osten hinein ins Herz des Bregenzer Waldes, wo sich entlang der Bregenzer Ach etliche Klettergärten aufreihen. Der ehemalige Kalksteinbruch bei Schwarzenberg wurde von den Locals für das Klettern hergerichtet und bietet heute knapp 30 Routen in den unteren bis mittleren Schwierigkeitsgraden. Große Pluspunkte sind der schnelle Zugang, die gute Absicherung und ein topfebener Wandfuß. Im tiefen Tal gelegen oberhalb der schluchtbildenden Bregenzer Ach ist Schwarzenberg ein guter Tipp in den heißen Sommermonaten, Baden inklusive.

Klettern in Schwarzenberg

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Der ehemalige, ostseitig exponierte Steinbruch bietet für Genussmover knapp 30 Routen in unteren bis mittleren Graden.

Klettergebiet Mittagfluh bei Au

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Die grauen Felszacken sind schon von der Autobahn sichtbar: knapp 100 Routen in allen Graden, teils alpin, teils sportlich, immer ambitioniert. Zugang, je nach Sektor: 20 bis 30 Minuten.

Weniger gemäßigt geht es an den Wänden der Mittagfluh bei Au zu. Nach einem ersten Boom Anfang der 90er-Jahre verfiel die Wand in einen Dornröschenschlaf. Dabei sind die damals überwiegend von Thomas Ortmans und Rochus Mathis erschlossenen steilen Kalkwände des klassischen Sektors von Qualität und Abwechslungsreichtum her ein echtes Schmankerl. Allerdings sollte man eine 8+ schon mindestens drauf haben, sonst gibt es hier nichts zu holen. Einen hohen Standard haben die Routen nicht nur in Bezug auf den Schwierigkeitsgrad, auch die Absicherung in den teils vogelwilden Rochus-Touren wie in der Route Geiersturzflug (9+) macht ein Topropestudium vor einer Begehung ratsam. Inzwischen hat sich eine neue Generation um Alex Luger, Jacopo Larcher und Jürgen Höfle aufgemacht, die Megaüberhänge links des klassischen Sektors zu erschließen. Dabei sind Testpieces bis zum 11. Grad entstanden, viele Projekte harren noch ihrer Befreiung. Durch die Überdachung ist Au auch ein Ziel bei Regen. Allerdings rinnt das Wasser nach anhaltendem Regen dann doch über die Routen, und es braucht seine Zeit, bis die schattige Wand wieder abtrocknet. Auch beschlagen bei hoher Luftfeuchtigkeit die Griffe. Stimmen die Bedingungen, kann man jedoch die Muckies spielen lassen, bis man mit Armen im Popeyeformat den Rückzug antritt.

Klettern an der Mittagfluh

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Die Mittagfluh ist ein schattiges Dorado für Schwerkletterer mit 37 Routen, davon 10 Projekte der local Heros, von 9- bis 11+. Zustieg ca. 15 Minuten, dabei passiert man die Alte Wand (knapp 20 Toptouren).

Klettergebiet Löwenzähne

Vom Ausflug in den Bregenzerwald wieder zurück im Rheintal, sieht man auf Höhe von Hohenems linker Hand die Spitzen der Löwenzähne aus dem Wald ragen. Dieses klassische Gebiet wurde und wird mit sehr viel Rücksichtnahme auf den ursprünglichen Charakter der Routen saniert. Das bedeutet für die Besucher, dass sie mit mobilen Sicherungsmitteln ausgestattet sein sollten. Während man an der Südwestseite des Kleinen Zahns alpines Mehrseillängenambiente schnuppern kann, bieten die Südostwände ausgezeichneten Fels für Sportklettereien der mittleren und oberen Grade, immer wieder auch durchzogen von leichteren Routen entlang klassischer Strukturen. Wen es juckt, viele Klettermeter hinter sich zu bringen, sollte die klassischen Überschreitung in sechs Seillängen vom Kleinen bis zum Grossen Zahn in Angriff nehmen. Vom Grat aus schweift der Blick weit über das Rheintal in die gegenüberliegenden schweizer Berge bis hin zum Bodensee im Norden.

Klettern an den Löwenzähnen

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Die grauen Felszacken sind schon von der Autobahn sichtbar: knapp 100 Routen in allen Graden, teils alpin, teils sportlich, immer ambitioniert. Zugang, je nach Sektor: 20 bis 30 Minuten.

Klettergebiet Schöner Mann

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Erstbegeher Robert Glück genießt das Abendlicht in der Schwarzen Madonna (6c+) im frisch erschlossenen Gebiet Schöner Mann.

Oberhalb der Löwenzähne fällt der Schöne Mann ins Auge. An diesem hoch über dem Rheintal thronenden, weitläufigen Massiv wurde bereits Ende der 70er-Jahre geklettert. Robert Glück hat das kompakte Felsband dann vor ein paar Jahren wieder entdeckt und einen Boom ausgelöst. Seither sind unzählige neue bohrhakengesicherte Routen entstanden. Man ist sich einig: was vom Besten im Ländle! Hat man den Zustieg hinter sich gebracht, stehen einem auf 6 Sektoren verteilt rund 80 Routen vom sechsten bis zum zehnten Grad zur Verfügung, um erfüllte Klettertage zu verbringen.

Klettern am Schönen Mann

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Der Schöne Mann ist ein Topgebiet mit 80 Routen von 6- bis 10 in von Ost über Süd bis West exponierten Sektoren. Zugang in 30 Minuten. Infos: www.panico.de, Sportkletterführer Vorarlberg, Reiter „Updates“.

Klettergebiet Koblach

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Anna-Maria Kronbacher klettert die Gelbe (7+) in Koblach.

Etwas weiter im Süden, an der Südseite des aus dem Rheintal aufragenden Kummerbergs, liegt das Klettergebiet Koblach. Knapp 100 gut gesicherte Routen bis zum 8. Grad bieten ein breites Angebot für gemäßigte Kletterer. Vor allem in den Wänden oberhalb des unteren Felsbandes finden sich, verteilt auf sechs Sektoren, viele interessante Charaktertouren im 7er-Bereich. In unmittelbarer Nachbarschaft zu Koblach im Kummerberggebiet sind im Kletterführer als Erweiterung des Kletterangebots das überwiegend leichte Gebiet Pocksberg und der mit schwereren Routen aufwartenden Schloßberg beschrieben.

Klettern in Koblach

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Nach kurzem Zustieg warten in Koblach knapp 100 Routen mit Schwerpunkt auf dem 6. und 7. Grad. Verkehrstechnisch gut erreichbar bietet die Südwand ein lohnendes Ziel.

Klettergebiet Hängender Stein

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Christof Betz tänzelt zum Elfengesang (7+) am Hängenden Stein bei Bludenz.

Bei Feldkirch endet das Vorarlberger Land an der Grenze Liechtensteins. Um Feldkirch herum finden sich mit Amberg, Ardetzenberg, Schellenberg, Stadtschrofen, Illschlucht und Spiegelstein weitere lohnende Kletterziele, die hier aber nicht weiter beschrieben werden. An Feldkirch vorbei führend, biegt die Autobahn nach Osten ab in Richtung Bludenz, DEM Kletterzentrum in Vorarlberg. Hier hat das Sportklettern mit den Wänden des Hängenden Steins, der Bürser Schlucht und der Bürser Platte und dem am Eingang des Montafon gelegenen Lorüns regelmäßig aufgesuchte Ziele der hiesigen Akteure. Nicht überall am Hängenden Stein ist der Fels so fest wie in der Verdonschlucht. Aber interessante Strukturen in den knapp 250 Routen aller Grade garantieren eine große Abwechslung und knifflige Schlüsselstellen. Tatsächlich handelt es sich hierbei um eines der traditionellsten, damals Übungs- heute Sportkletterfelsen, Vorarlbergs. Den Namen hat das Gebiet von dem markanten Felsturm im Osten des Massivs. Neben großzügigen Linien mit bis zu drei Seillängen gibt es als Ergebnis einer massiven Nacherschließungswelle unter Federführung von Marco Wasina auch zahlreiche niedrigere Sektoren mit einem großen Angebot an Touren für Neulinge im Outdoorklettern.

Klettern am Hängenden Stein

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Der Hängende Stein ist ein saniertes Traditionsgebiet mit 260 Routen in allen Schwierigkeitsgraden. Meist sonnige Wandfluchten mit Linien bis zu drei Seillängen. Erster Wandkontakt nach 5 Minuten Zustieg möglich.

Klettergebiet Bürser Platte

Auf der gegenüberliegenden Talseite am Eingang der Bürser Schlucht, nur wenige Kilometer weiter, stehen zwei Wände, die unterschiedlicher in ihrem Charakter nicht sein könnten. Auf der von Bürs aus schauend linken Seite die steilen, stark überhängenden Konglomeratwände der Bürser Schlucht und auf der rechten der ehemalige Kalksteinbruch mit der spektakulären Bürser Platte, Staunend steht man vor der spiegelglatten Plattenflucht, durch welche die bereits oben erwähnte Linie von Prinzip Hoffnung zieht. An den Längsstrukturen auf der Stirnseite des aufgestellten Plattenpakets entstanden in den letzten Jahren zahlreiche neue Linien in moderateren Schwierigkeitsgraden, die sich äußerster Beliebtheit erfreuen. Unschlagbar ist hier die Zustiegslänge, parkt man doch beinahe am Wandfuß.

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An der Bürser Platte finden sich knapp 30 Routen bis zum 7. Grad, auch im 8. Grad warten Ziele, auf der Südseite gibt's die schweren Linien. Parkplatz fast am Wandfuß; Exposition Süd bis Ost.

Klettergebiet Bürser Schlucht

Die Bürser Schlucht ist ein beliebtes Topgebiet zum Sportklettern. Bereits seit den 90er-Jahren wird durch die zum Teil imposant überhängenden Kieselwände gehangelt. Die Crux für eine Rotpunktbegehung besteht oft darin, genügend Ausdauer zu haben, um den Umlenker nach satten 40 Metern noch klippen zu können. Vorsicht beim Ablassen: Oft ist es notwendig, beim Herunterkommen einen Zwischenstand zu fädeln! Wer kein Freund des ganz schweren Kletterns ist, findet vor allem im ganz linken und den rechten Sektoren ein reiches Betätigungsfeld im 6. und 7. Grad. Unbedingt empfehlenswert ist der Besuch der landschaftlich einzigartigen Schlucht über den Wanderweg entlang des Flusses. Im kalten Nass kann man sich herrlich erfrischen.

Klettern in Bürs

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Die Bürser Schlucht ist ein Topklettergebiet mit mittleren bis oberen Schwierigkeitsgraden. 150 Routen in der schattigen Westwand oberhalb der Bürserschlucht locken auch bei sommerlichen Temperaturen.

Klettergebiet Lorünser Wand

Unbedingt erwähnt werden im Zusammenhang mit dem Klettern in Vorarlberg muss das am Eingang des Montafons gelegene Lorüns. Leider ist dieses Gebiet bedroht von der Gier des sich immer weiter in den Berg hineinfressenden Steinbruch-Unternehmens. Klassische Sportkletterhighlights von Hausmeister Beat Kammerlander aus den 90er-Jahren im damals unvorstellbaren unteren 11. Grad wurden bereits auf Zementsackformat gebracht, und auch an anderen Sektoren wie dem Alten Lorünser Wändle gingen die Steinbruchaktivitäten nicht spurlos vorüber. Derzeit besteht die Tendenz, die Steinbruchaktivitäten noch weiter auszudehnen, was gleichbedeutend wäre mit dem Aus fürs Klettern in Lorüns. Barbara Zangerl und Jacopo Larcher haben eine Online-Petition verfasst, die ihr unterschreiben solltet: www.openpetition.eu/petition/online/save-the-climbing-crag-loruens.

Klettern in Lorüns

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Lorüns ist ein südexponiertes Traditionsgebiet mit 108 abwechslungsreichen Routen in kompaktem, grauen Kalkgestein, überwiegend obere Schwierigkeitsgrade. Zustieg zur Wand in 20 bis 25 Minuten.

Klettergebiet Schrofenwies

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Laotse (5+) am Schrofenwies

An hochsommerlichen Tagen freut man sich im Arlberggebiet über das frischere Gebirgsklima. Rund um den vom Skifahren her bekannten Arlberg gibt es verschiedene Sportkletterwände wie das Bürstegger Wändle oder die Flexenpassgallerie. Am bekanntesten sind wohl die kompakten wasserzerfressenen Spullerplatten. Am weitaus beliebtesten jedoch sind, seit der Sanierungswelle im Rahmen des Projekts "Climbers paradise", die Kalkklippen von Schrofenwies. Quasi am Fuße des Biberkopfs gelegen, schnuppert man in Schrofenwies hochalpines Ambiente. Kurzer Zustieg, gute Absicherung, eine gute Infrastruktur und die umgebende herrliche Gebirgslandschaft inklusive Kuhglocken-Konzerten haben dazu beigetragen, dass es sich inzwischen herumgesprochen hat, welches Kleinod sich hier in dieser Abgeschiedenheit versteckt.

Klettern in Schrofenwies

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Schrofenwies, nahe Warth am Hochtannbergpass gelegen ist ein kleines, südexponiertes Gebiet in alpinem Ambiente mit rund 30, teils technisch anspruchsvollen Klettertouren von 4+ bis 9. Zustieg in wenigen Minuten vom Parkplatz in Lechleiten.

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Lage, Absicherung, Übernachtung: sonstige Info zum Klettern in Vorarlberg

Klettergebiete Vorarlberg
mapz.com - Map Data: OpenStreetMap (ODbL)
Die von uns vorgestellen Klettergebiete Vorarlbergs im Überblick: 1. Känzele, 2. Schwarzenberg, 3. Mittagsfluh / Au, 4. Löwenzähne, 5. Schöner Mann, 6. Koblach, 7. Hängender Stein, 8. Bürser Platte, 9. Bürser Schlucht, 10. Lorüns, 11. Schrofenwies

Beste Jahreszeit Während die Klettergebiete im Einfluss des milderen Rhein- und Illtalklimas, je nach Witterung, ganzjährig beklettert werden können, sind die höher in den Bergen gelegenen Kletterfelsen naturgemäß Gebiete, die man gerne in der heißen Jahreszeit besucht.

Absicherung Die Absicherung wird in den meisten Gebieten dem modernen Sicherheitsdenken gerecht. Ausnahmen bestätigen die Regel – diese werden bei den obigen Gebietsbeschreibungen explizit erwähnt.

Gestein Überwiegend trifft man auf Kalk. Eine Besonderheit in Mitteleuropa sind die Konglomeratgebiete Känzele und Bürser Schlucht. Am Känzele gibt es auch Sandsteinsektoren.

Anreise Ins Vorarlberger Land gelangt man vom Norden über die A7 Ulm-Lindau durch den Pfändertunnel, aus dem Westen und Süden über eine der Rheintalautobahnen und von der tiroler Seite über das Lechtal bzw. den Arlbergtunnel.

Unterkünfte Einen ausgesprochenen Szenetreff gibt es leider nicht. Wie es sich für eine Ferienregion gehört, steht jedoch ein großes Angebot an Campingplätzen, Hütten, Jugendherbergen zur Verfügung.

Kletterführer Sportkletterführer Vorarlberg – Sportklettern im Bregenzer Wald, Rheintal, Walgau, Montafon und im Arlberggebiet; Panico Alpinverlag, 3. Auflage 2020, 496 Seiten, 39,80€, ISBN-13 978-3-95611-131-0; Sportkletterführer Känzele; 1. Auflage 2020, 174 Seiten, 24,90 € oder beide Führer im günstigeren Kombipaket direkt hier bestellen.

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