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Tour 3: Bärentrek

Die Ost-West-Durchquerung des Berner Oberlandes ist nicht umsonst zum Klassiker geworden. Der Trek führt an vergletscherten Bergriesen vorbei und berührt geschichtsträchtige Orte, an denen noch immer der Nostalgie aus den Anfängen des Tourismus nachgespürt werden kann.

Die Ost-West-Durchquerung des Berner Oberlandes ist nicht umsonst zum Klassiker geworden. Der Trek führt an vergletscherten Bergriesen vorbei und berührt geschichtsträchtige Orte, an denen noch immer der Nostalgie aus den Anfängen des Tourismus nachgespürt werden kann.

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Länge 123,16 km
Dauer 55:41 Std
Schwierigkeitsgrad schwer
Höhenunterschied 9112 Meter
Höhenmeter absteigend 8516 Meter
Tiefster Punkt 597 m ü. M.
Höchster Punkt 2736 m ü. M.
GPS-Daten . KML-Daten
Karte als PDF-Download

Anspruch

Der Bärentrek im Berner Oberland fordert Kondition und Trittsicherheit, doch alpines Sicherungsgerät kann zu Hause bleiben.

Anfahrt

Da Start- und Zielpunkt des Bärentreks nicht identisch sind, empfiehlt sich eine Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Ausgangspunkt

Meiringen.

Endpunkt

Gsteig.

Einkehr/Übernachtung

1. Etappe: Hotel Rosenlaui, Tel. 0041/33/9712912.2. Etappe: Hotel-Chalet Schwarzwaldalp, Tel. 0041/33/9713515; Berghotel Große Scheidegg, Tel. 0041/33/8536716; Berghaus Des Alpes Alpiglen, Tel. 0041/33/8531130.3. Etappe: Gimmelwald: Hotel Mittaghorn, Tel. 0041/33/8551658; Mountain Hostel, Tel. 0041/33/8551704.4. Etappe: Rotstockhütte, Tel. 0041/33/8552464, Gspaltenhornhütte, Tel. 0041/33/6761629; Griesalp: Berggasthaus Golderli, Tel. 0041/33/6762192; Naturfreundehaus Gorneren, Tel. 0041/33/6761140.5. Etappe: Blümlisalphütte, Tel. 0041/33/6761437; Alpe Unterbärgli, Tel. 0041/33/6711416; Berghotel Oeschinensee, Tel. 0041/33/6751119; Berghaus am Oeschinensee, Tel. 0041/33/6751166.6. Etappe: Engstligenalp: Berghotel Engstligenalp, Tel. 0041/33/6732291; Berghaus Bärtschi,Tel. 0041/33/6731373.7. Etappe: Berggasthaus Iffigenalp, Tel. 0041/33/7331333.8. Etappe: Hotel Alpenland, Rohrbrügg, Lauenen, Tel. 0041/33/7653434; Restaurant Lauenensee, Tel. 0041/33/7653062; Gasthaus Bären, Gsteig, Tel. 0041/33/7551033.

Karten

Landeskarten der Schweiz, 1 : 50000, Blatt 255 T Sustenpass, Blatt 254 T Interlaken, Blatt 264 T Jungfrau, Blatt 263 T Wildstrubel, je 17,90 Euro.

Buchtipp

Schweiz: Bärentrek, Iris Kürschner, Conrad Stein Verlag, 9,90 Euro.

Info

Schweiz Tourismus, Tel. 0800/10020030 (gebührenfrei), www.myswitzerland.com

Route

1. Tag

(ca. 700 Hm): Vom Bahnhof geht man dorfauswärts und über die Aare. Vom Kreisel kurz die Straße Richtung Innertkirchen nehmen, dann rechts zur Reichenbachfallbahn abbiegen. Zur Privatklinik aufsteigen und in den Wanderweg abzweigen. Über Kehren erreicht man das Gasthaus Zwirgi und wandert weiter zum Hotel Rosenlaui.

2. Tag

(ca. 1300 Hm): Parallel zur Straße auf den Rücken der Großen Scheidegg (1962 m); von dort geht es hinab nach Grindelwald (1034 m). Ab dem Hotel Wetterhorn folgt der Weg meist geteerten Straßen. Von Grund über Brandegg zum Berghaus Alpiglen. 

3. Tag

(ca. 1200 Hm): Schöner als auf der Normalroute erreicht man die Kleine Scheidegg (2061 m) auf dem Eiger­trail. Weiter zur Wengenalp und durch das Trümmelbach- ins Lauterbrunnental. Nun wandert man bis Stechelberg und durch den Einschnitt der Sefinen-Lütschine bergan nach Gimmelwald.

4. Tag

(ca. 1250 Hm): Aussichtsreicher als der Standardweg ist die Route über Mürren (1638 m) und die Spielbodenalp zur Rotstockhütte (2039 m). Zunehmend steiler auf die Sefinenfurgge (2612 m). Der Abstieg zum Berghaus Golderli ist dank Leitern und Seilen gut zu meistern. 

5. Tag

(ca. 1600 Hm): Vom Kiental zieht die anspruchsvolle Route über Geröll aufs Hohtürli (2778 m), den höchsten Punkt des Bärentreks. Der Abstieg ins Kandertal führt teilweise drahtseilge­sichert zum schönen Oeschinensee (div. Unterkünfte). 

6. Tag

(ca. 1800 Hm): Nach dem Aufstieg zum Bunderspitz (2411 m) wird westlich über Schrickmatte gegen Adelboden abgestiegen. Übers Lauerli quert man südlich zur Talstation der Engstligenalp zum letzten Steilanstieg. 

7. Tag

(ca. 1200 Hm): Der Weg über den Ammertenpass (2443 m) ist anspruchsvoller als der Normalweg über den Hahnenmoospass. Nach dem Abstieg im Wald einer Straße links zur Alpe Siebenbrunnen folgen. Nach Westen über Langermatte zur Iffigenalp. 

8. Tag

(ca. 800 Hm): Talaufwärts zum Iffigsee und westwärts zum Übergang am Stigelschafberg (2381 m). Zur Alpe Chüetungel und in die Senke des Lauenensees (1381 m) hinab. Nordwestlich nach Lauenen und Gsteig.

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