Teil des
OD Zugspitze Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG

Rund um die Zugspitze: Kleines Pfuitjöchle, 2133 m

Die Kammerhebung zwischen Pfuitjoch und Hochschrutte ist der niedrigste Gipfel im Danielkamm. Trotzdem: Die herrliche Sicht auf die vier Gebirge um das Lermooser Becken – Wetterstein, Mieminger, Östliche Lechtaler und Ammergebirge – wird kein Wintergast je wieder vergessen.

Die Kammerhebung zwischen Pfuitjoch und Hochschrutte ist der niedrigste Gipfel im Danielkamm. Trotzdem: Die herrliche Sicht auf die vier Gebirge um das Lermooser Becken – Wetterstein, Mieminger, Östliche Lechtaler und Ammergebirge – wird kein Wintergast je wieder vergessen.

Mehr zum Thema:
Länge 10,70 km
Dauer 6:34 Std
Schwierigkeitsgrad medium
Höhenunterschied 1156 Meter
Höhenmeter absteigend 1155 Meter
Tiefster Punkt 1110 m ü. M.
Höchster Punkt 2130 m ü. M.
GPS-Daten . KML-Daten
Karte als PDF-Download

Schneeschuhtour / Winterwanderung im Zugspitzgebiet nahe Lähn

Anspruch

Die Route ist anstrengend, da sie fast durchgehend relativ steil ist. Kondition, gute Gehtechnik und wendige, bergtaugliche Schneeschuhe sind erforderlich. Da im Kammbereich Lawinengefahr herrschen kann, sollte man die Lawinenverschüttetensuch-ausrüstung mitnehmen.

Anfahrt

Am Lermooser Becken westwärts über Lermoos in Richtung Reutte bis zu der Ausfahrt von Lähn.

Ausgangspunkt

Parkplatz hinter dem westlichen Ortsende von Lähn (1105 m).

Einkehr

Landgasthof Krone in Lähn, Tel. 0043/(0)5674/5133.

Übernachtung

In Bichlbach.

Beste Zeit

Von Mitte Dezember bis Mitte März. Dann liegt normalerweise auch in den niedrigeren Lagen dieser Tour genügend Schnee.

Karte

Alpenvereinskarte Nr. 4/1 »Wetterstein – Mieminger Gebirge/Westliches Blatt«, 1:25000, 9,80 Euro.

Buchtipp

Christian Schneeweiß: »Die schönsten Schneeschuhtouren«, Bruckmann-Verlag München, 19,90 Euro.

Info

Tourismusverband Lähn-Wengle, Wall 31a, A-6621 Bichlbach, Tel. 0043/5673/20000-500, www.laehn-wengle.at

Route 

Eine Loipenspur und Bahnschienen kreuzend wandert man zunächst nordwärts auf die Wiesenflächen des Oberfelds. Dann linker Hand eines Südwestrückens namens Simesbichl nordostwärts halten und auf diesen hinaufsteigen. Leicht linkshaltend (nordwärts) geht es weiter zu einer steilen Mulde, die auf den Durchschlupf zwischen zwei Waldstücken zuführt. Steil wandert man hier gerade bergauf (evtl. im Duckstep), am linken Rand einer Freifläche verläuft die Tour durch Fichtenwald (in Karten noch als Almfläche verzeichnet) entlang des Sommerwegs. Ab einer Höhe von 1400 Metern geht es in aufsteigender Rechtsquerung durch Jungfichten zu einer freien Hangverflachung und von den bisher verfolgten Skispuren links ab zwischen Jungfichten wieder auf den Rücken (ca. 1500 m). Zwischen Hochwald wandert man direkt auf dem spitzer und steiler werdenden Rücken (hier Hartls Egg genannt) nordostwärts und kreuzt dabei einen Fahrweg. Nach einer Weile wird der Bergrücken wieder breit und frei. Halbrechts halten und bei anfangs mäßiger, dann steiler Steigung hinauf über den Südwestrücken des Fareneggs zu einem Flachstück. Über dieses Flachstück geht es weiter zum Fuß des Gipfelaufschwungs und über eine schmale Schneide steil nordwärts hinauf (Schlüsselstelle eventuell im Duckstep; ab hier eventuell Schneebrettgefahr). Dann quert man kurz rechts aufwärts, wandert durch die Mulde der Grubig zunehmend steil links (nordwestwärts) und kommt so zum kreuzlosen, aber meist nicht einsamen Gipfelbuckel. Der Abstieg erfolgt entlang der Aufstiegsroute. 

Flachere Abstiegsvariante:

Entlang der Skiroute steigt man in südlicher Richtung (linkshaltend) schräg durch eine flache Wanne unter das Pfuitjoch ab. Über den Rücken des Bergs geht es in einer Schneise im Jungfichtenwald hinab. Unten angekommen, quert man an einem steilen Hang rechts über das Böstal, wandert südwestwärts hinab zu einem Absatz und über diesen rechtshaltend zur Hangverflachung der Aufstiegsroute.

outdoor-Tipp

Für Snowboarder

gibt es eine interessante Variante dieser Schneeschuhtour: Über die Aufstiegsmulde geht es hinunter in die Wanne südöstlich der Aufstiegsroute. Dann hält man sich links (südwärts) bis zu einem Rücken, der rechts (westlich) des Taleinschnitts des Böstals liegt. Über diesen führt die Route südwestwärts hinunter in die Mulde westlich des Böstals zu einem Fahrweg (1580 m). Leicht rechtshaltend zu einem freien Absatz (1510 m) mit vielen Skispuren, dann links (südwärts) zwischen Waldstücken gerade über Almflächen steil hinab. Schließlich kann man an zwei Heuschobern wieder rechts hinüber queren und gelangt so zum unteren Südwestrücken und dem Ausgangspunkt.

Zur Startseite
Traumtouren Österreich Zillertal Nepalbruecke Chaira Sommererlebnisse im Zillertal Österreich: Fügen-Kaltenbach

Action, Abenteuer, Auszeit: So klingt der Sommer-Sound der Ersten...

Mehr zum Thema Österreich
od-2019_03_28_Sommer_TannheimerTal_Ehn (jpg)
Weltweit
Seethalerhuette-oben-Herbert-Raffalt (jpg)
Touren
OD 2018 Tirol Weitwanderweg Seefeld Österreich
Touren
OD 2019 Skitouren-Festival Osttirol
Wintersport