od-0417-wandern-rofangebirge-tirol-6 (jpg) Iris Kürschner

Rofangebirge Tirol: Auf die Seebergspitze

Eine Überschreitung des Gebirgskammes, der über 1000 Meter in den Achensee stürzt, nimmt sich nicht jeder vor. Das verspricht Einsamkeit, Begegnungen mit Steinböcken und hinreißende Landschaftsimpressionen.

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Länge 13,73 km
Dauer 7:05 Std
Schwierigkeitsgrad Schwer
Höhenunterschied 1213 Meter
Höhenmeter absteigend 1204 Meter
Tiefster Punkt 931 m ü. M.
Höchster Punkt m ü. M.

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Eine Überschreitung des Gebirgskammes, der über 1000 Meter in den Achensee stürzt - tolle Bergtour! GPS-Daten hier.

Anspruch

Anstrengende Bergtour über zwei Gipfel auf teilweise exponierten Pfaden, die Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und gute Kondition voraussetzen.

Anfahrt

In Maurach am Achensee nach Pertisau abbiegen. Gebührenpflichtiger Parkplatz beim Fürstenhaus an der Seepromenade von Pertisau.

Ausgangspunkt

Die Tour über Seeberg- und Seekarspitze startet beim Fürstenhaus an der Seepromenade von Pertisau.

Einkehr

Erst gegen Ende der Tour erreicht man eine Einkehr: die rustikale Seekaralm. Deshalb auf jeden Fall ein ordentliches Vesper einpacken, dazu genügend Flüssigkeit. Im Juni hat die Seekaralm nur an Wochenenden, von Juli bis September dann durchgehend geöffnet.


Beste Zeit

Ab Ende Juni bis September ist die Route über die Seeberg- und Seekarspitze in der Regel schneefrei.

Karte

Bewährt hat sich die Alpenvereinskarte Nummer 6 »Rofan« im Maßstab 1: 25 000, Preis: 9,80 Euro.

Infos

Allgemeine touristische Auskünfte erteilt der Tourismusverband Achensee unter Tel. 00 43/52 46/53 00-0, im Netz auf achensee.com


outdoor-Tipp

Die zwei Gipfel lassen sich auch einzeln ansteuern, doch der Aufwand bleibt ähnlich. Und was könnte schöner sein, als auf dem Achensee per Schiff zum Startpunkt zurückzukehren, sich einen Aperitif auf Deck zu gönnen und den Blick die Berge hinaufschweifen zu lassen, die man zuvor überschritten hat. tirol-schiffahrt.at


Route

Vom Parkplatz beim Fürstenhaus geht es hinter dem Fürstenhaus durch, am Strandbad vorbei und auf dem Uferweg bis zur Prälatenbuche, einem hübschen Rastplatz. Kurz davor zweigt man links in den Waldpfad, der westlich den Hang aufsteigt. An einer Weggabelung nach rechts in steter Steigung, zuletzt entlang dem Südostkamm auf die Seebergspitze (3:30 Std., 2085 m). Überwältigend die Blicke ins Karwendelgebirge, zum Rofan und auf den Achensee. Der Pfad setzt sich am Kamm fort. Er zieht steil durch exponiertes Felsgelände und Latschenzonen in den Sattel zwischen Seebergspitze und Seekarspitze hinunter, um dann wieder anzusteigen und auf die Seekarspitze (1 Std., 2053 m) zu führen. Im Gipfelbereich halten sich gerne Steinböcke auf, mitunter direkt am Weg. Wanderer scheinen sie nicht zu stören. Der Tiefblick auf den Achensee ist noch überwältigender als vom ersten Gipfel. Dann muss man sich auf den heiklen Abstieg konzentrieren. Der Pfad durch die Nordflanke der Seekarspitze windet sich durch bröseligen Fels und macht ihn rutschig. Dazu das exponierte Gelände. Jeder Schritt muss mit Bedacht gewählt werden. Nach etwa 200 Höhenmetern wird es leichter, kommt man etwas schneller vorwärts und erreicht bald die Seekaralm (1500 m). Eine feine Brettljausn stärkt für den Rest des Weges. Von der Almhütte kürzt in östliche Richtung ein Pfad zur Forstpiste ab. Der Fahrweg leitet einen dann aus dem Oberautal an den Achensee. Zuletzt am Caravanpark vorbei zur Anlegestelle. Jede Stunde fährt ein Schiff zurück nach Pertisau.


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