Innsbrucker Klettersteig
Hafelekar-Station
Hoch über der Stadt teilt sich der Innsbrucker Klettersteig ab der Hafelekar-Station in zwei Teile: Abschnitt eins bis zum Langen Sattel fordert bis Schwierigkeit C. Dort kann man absteigen und zur Bahn (Station Seegrube) zurückkehren (Kärntnersteig) oder Sektion zwei (Level C/D) zum Frau-Hitt-Sattel in Angriff nehmen. Dann Abstieg und Rückkehr via Schmidhubersteig. Zu Beginn kann man zudem am Geierwally-Übungssteig (A/B) in die Welt der Ferratas hineinschnuppern. Gesamt: 5 h Klettern, 10 min Zustieg, 1,5 h Abstieg.
Elferkofel-Klettersteig
Elferhütte
Diese rund ein Kilometer lange Überschreitung der Elferspitze mit unzähligen kleinen Türmen und Gratstellen verläuft in stetem Auf und Ab und macht Laune. Die Kletterei zwischen den Türmchen ist immer recht abwechslungsreich, und die Aussicht auf die umgebenden Stubaier Alpen bis zum Habicht tut ihr Übriges, um das Outdoorer-Herz zu erfreuen. Vereinzelt C-Schwierigkeit, immer wieder B/C; dazwischen viel Gehgelände. Start und Ende an der Elferhütte via Elferbahn. 2 h Klettern, 1:45 h Zustieg, 1:15 h Abstieg.

Steingrubenkogel-Klettersteig
Kemater Alm
Von der Kemater Alm aus ergibt die Tour eine schöne Wanderung mit anschließender Gipfelferrata: Auf zahlreichen Bändern schlängelt man sich um die Türme auf dem Südwestgrat hinauf zum namensgebenden Gipfel (2633 m). Tiefblicke gibt es in die markante Felslandschaft der zerklüfteten Kalkkögel und ins benachbarte Stubaital hinüber. Viele A/B-, aber auch C-Stellen machen die Route abwechslungsreich. Zurück wie hin. 40 min Klettern, 2:05 h Zustieg, 2 h Abstieg.
Sillschlucht
Mixed/Bouldern
Unter dem Bergisel mit der berühmten Skisprungschanze hat sich die Sill, der zweite Fluss, der durch Innsbruck fließt, eine tiefe Schlucht gegraben. Zwar stets schattig, aber gut geeignet zum (Feierabend-) Outdoor-Bouldern in zwei Sektoren. Am Drachenfels tobt sich zudem die kleine Gemeinde der Mixed-Kletter-Fans aus. Auch das sicher eine Besonderheit in städtischem Umfeld.
Martinswand
Innsbruck
Die Kletterwand von Innsbruck schlechthin! Kaum außerhalb der Stadt gelegen, beherbergt die bis zu 600 Meter hohe markante Südwand vier Hauptgebiete und viele Sektoren mit über 400 Routen in allen Könnerstufen. Für Anfänger eignet sich besonders der rechte Teil des ÖAV-Klettergartens Schleicherplatte an der unteren östlichen Wand. An der Hauptwand gibt es auch viele ernste Mehrseillängen. Infos unter climbers-paradise.com
Ehnbachklamm
Zirl
Kleiner und abgeschiedener als die nahe Martinswand: Man klettert durchweg an festem Kalk mit Leisten und Löchern, wobei die Routen am engen, steilen Wandfuß recht anspruchsvoll sind. Einsteiger und Familien fühlen sich im oberen Teil der Klamm mit ihrem dort flachen Bachbett wohler. Infos unter climbers-paradise.com





