od-2019-valdisole-trentino-JKlatt_140 (jpg) Jens Klatt

Italien - Trentino

Klettersteig Sentiero dei Fiori

Im Herzen der Adamello-Gruppe folgt dieser luftige Klettersteig einem Grat auf über 3000 Meter Höhe. Er entstand während des Ersten Weltkriegs, zu seinen Höhepunkten zählen zwei spektakuläre Hängebrücken.

Im Herzen der Adamello-Gruppe folgt dieser luftige Klettersteig einem Grat auf über 3000 Metern ...

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Länge 5,23 km
Dauer 3:23 Std
Schwierigkeitsgrad medium
Höhenunterschied 713 Meter
Höhenmeter absteigend 307 Meter
Tiefster Punkt 2577 m ü. M.
Höchster Punkt 3113 m ü. M.
GPS-Daten . KML-Daten
Karte als PDF-Download

Anspruch

Unter den alpinen Klettersteigen ist der Sentiero dei Fiori ein einfacher, ausgesetzte Stellen und die Hängebrücken erfordern aber Schwindelfreiheit.

Anfahrt

Der Tonalepass und der gleichnamige Ort befinden sich am westlichen Ende des Val di Sole. Anfahrt über Meran oder Sünders.

Ausgangspunkt

Per Seilbahn »Paradiso« zur Bergstation, dann zum Einstieg am Passo del Castellaccio wandern (2 km).

Einkehr

Erst am Ende der Tour erreicht man eine Möglichkeit zur Einkehr, die »Sky Bar« an der Bergstation der Seilbahn Presena unterhalb der Cima Presena. Ihre Fenster bieten ein Wahnsinns-Panorama. Für unterwegs packt man am besten eine Brotzeit in den Rucksack.

Beste Zeit

Sobald der Klettersteig schneefrei ist, also in der Regel von Juni bis Anfang September.

Karte

Mit der Tabacco-Karte 052: Adamello-Presanella, 1:25000, 11,40 Euro ist man für den Steig gerüstet.

Infos

Das Tourismusbüro Val di Sole mit Sitz in Malé hilft bei allen Fragen gerne weiter: valdisole.net, Tel. 0039/0463/901280

outdoor-Tipp

Findige Bergsteiger haben hier viele Möglichkeiten zu interessanten Abstechern und Alternativabstiegen. So lohnt beispielsweise eine Übernachtung im Rifugio Mandrone (Tel. 0039/0465/501193), das man über die Cima Payer und den gleichnamigen Pass erreicht. Der Hütte gegenüber liegt der gleißende Mandrone-Gletscher.

Route

Mit der Bergbahn vom Tonalepass zum Passo Paradiso. Am Lago del Monticello knickt der Wanderweg nach rechts ab und führt durch steiles Schuttgelände hinauf zum Passo del Castellaccio. Hier beginnt der Sentiero dei Fiori, ein einfacher Klettersteig entlang dem ehemaligen Frontverlauf des Ersten Weltkrieges.Anschließend folgt man immer den Sicherungen und Markierungen über den Berggrat. Einige Drahtbügel und Holzstege erleichtern den Weg durch das steile, teils recht ausgesetzte Gelände. Über zwei Hängebrücken geht es zur Biwakhütte Bivacco Amici della Montagna.Es lohnt sich, dort das Gepäck zu deponieren und auf einem kurzen Abstecher den Corno di Lago Scuro (3199 m) zu besteigen, die Aussichten auf den vergletscherten Adamello (3554 m) sind sagenhaft.Ab der Biwakhütte immer der Beschilderung Richtung Passo Presena folgen. Der Weg wird wieder zu einem regulären Wanderweg, nach rund sechseinhalb Stunden hat man die Bergstation Presena unterhalb der Cima Presena erreicht.Wer Gletschererfahrung besitzt und die passende Ausrüstung dabeihat, kann über den Presenagletscher zum Ausgangspunkt absteigen, der Bergstation am Passo Paradiso.
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