OD Hohe Tauern Fuscher Berglandschaft pixelio © Joachim Berga / PIXELIO

Hohe Tauern: Fuscherkarkopf (3.331 Meter)

Der Fuscherkarkopf lockt mit seiner Parade-Aussicht auf den Großglockner (3798 m). Die Tour hinauf führt in raues Gelände und fordert Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Auf dem sehr ausgesetzten Nordwestgrat geht es schließlich hinauf zum Gipfelkreuz des Fuscherkarkopfs.

Der Fuscherkarkopf in den Hohen Tauern lockt mit seiner Parade-Aussicht auf den Großglockner (3798 m). Die Tour hinauf führt in raues Gelände und fordert Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Auf dem sehr ausgesetzten Nordwestgrat geht es schließlich hinauf zum Gipfelkreuz des Fuscherkarkopfs (3.331 m).

Mehr zum Thema:
Länge 9,33 km
Dauer 5:53 Std
Schwierigkeitsgrad medium
Höhenunterschied 1034 Meter
Höhenmeter absteigend 1035 Meter
Tiefster Punkt 2365 m ü. M.
Höchster Punkt 3308 m ü. M.
GPS-Daten . KML-Daten
Karte als PDF-Download

Anspruch

Konditionell mittelschwere, technisch schwere Tour im Felsgelände. Nur für trittsichere und schwindelfreie Bergwanderer geeignet. Bei Nässe und Neuschnee nicht unternehmen.

Anfahrt

Von München auf der A 8 nach Salzburg und auf der A 10 weiter bis Bischofshofen. Über die B 311 bis Bruck und weiter über Fusch auf der Großglockner-Hochalpenstraße bis zur Franz-Josefs-Höhe. Oder von München auf der A 8 bis zum Inntaldreieck, dann über Kufstein, Felbertauernstraße, Lienz, Heiligenblut und auf der Großglockner Hochalpenstraße zur Kaiser-Franz Josef-Höhe.

Ausgangspunkt

Kostenloses Parkhaus auf der Kaiser Franz-Josef-Höhe am Ende der Großglockner-Hochalpenstraße, 2418 m.

Einkehr

Kaiser-Franz-Josef-Haus, 2418 m.

Übernachtung

Im Tal übernachtet man am besten im Döllacher Dorfwirtshaus, A-9843 Döllach 79, A-9843 Döllach, Tel. 0043/4825/210, E-Mail: ziervogel@doellach.at, www.doellach.at; auf dem Berg im Karl-Volkert-Haus, 2150 m, A-9844 Heiligenblut, Tel. 0043/4824/2518, E-Mail: tonizuegg@aon.at, www.grossglocknerblick.com. Weitere Hotels und Pensionen in den Talorten Heiligenblut und Großkirchheim.

Beste Zeit

Juli bis Anfang September. Nicht nach Kälteeinbrüchen.

Karten

Alpenvereins-Karte Nr. 40, Glocknergruppe, 1 : 25000, 9,80 Euro; Kompass-Karte Blatt 39, Glocknergruppe, 1 : 50000, 7,50 Euro.

Buchtipp

Glockner-Region, Heiligenblut, Mölltal, Kreuzeckgruppe, Walter Mair, Bergverlag Rother, 2008, 12,90 Euro.

Info

Nationalpark-Region Hohe Tauern Kärnten, Döllach 1, A-9843 GroßkirchheimTel. 0043/4825/20049, www.nationalpark-hohetauern.at; Tourismus Information Großkirchheim, Döllach 47, A-9843 GroßkirchheimTel. 0043/4825/52121, www.grosskirchheim.atTourismusverband Heiligenblut, Hof 4, A-9844 Heiligenblut​Tel. 0043/4824/200121, E-Mail: office@heiligenblut.at, www.heiligenblut.at

Route

Vom kostenlosen Parkhaus auf der Franz-Josefs-Höhe geht man zum Ende des Parkplatzes und folgt dem Wegweiser Richtung Gamsgrubenweg. Der breite Wanderweg führt etwa 800 Meter durch Felsentunnels, in denen Installationen aus Stein, Klang und Licht eine ganz eigene Atmosphäre erzeugen. Wieder im Freien, führt der breite Weg oberhalb der ehemaligen Hoffmannshütte vorbei. Rechts etwas oberhalb kann man schon den markanten Südwestgrat des Fuscherkarkopfs erkennen. Auf Höhe des Grats, bei etwa 2550 Metern, verlässt man den Gamsgrubenweg und biegt rechts auf einen Steig Richtung Fuscherkarkopf ab. Der Pfad führt in einigen Serpentinen zu einem Felskopf. Jetzt immer den gut sichtbaren Spuren mehr oder weniger am Grat entlang aufwärtsfolgen. Bald steigt man links an einem Turm vorbei und zu einem Absatz. Von hier leitet ein Drahtseil über einen Gratzacken in eine Scharte. Links­haltend geht es auf einen weiteren Gratturm, anschließend erneut links den Hang aufwärts zu Felsen und an einem Rücken entlang zu einem weiteren Absatz und schließlich zum Nordwestgipfel. Auf dem sehr ausgesetzten Nordwestgrat wandert man zum Gipfelkreuz des Fuscherkarkopfs.Der Abstieg führt entlang der Aufstiegsroute.

Achtung:

 Auch wenn es sehr verlockend scheint: - nicht direkt durch den feinen Sand der sogenannten Gamsgrube absteigen! Sie ist als Sonderschutzgebiet ausgewiesen und darf nicht betreten werden. Hier wachsen einige sehr seltene Pflanzenarten.

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