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Grünstein-Umrundung - Mieminger Kette

Lange und kräftezehrende, aber sehr schöne Rundtour um den Grünstein. Wer die Umrundung in dieser Richtung läuft, erspart sich den langen Aufstieg durch die Höllreise zur Grünsteinscharte.

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Länge 12,14 km
Dauer 6:35 Std
Schwierigkeitsgrad Schwer
Höhenunterschied 1135 Meter
Höhenmeter absteigend 1139 Meter
Tiefster Punkt 1913 m ü. M.
Höchster Punkt m ü. M.

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Lange und kräftezehrende, aber sehr schöne Rundtour um den Grünstein. Wer die Umrundung in dieser Richtung läuft, erspart sich den langen Aufstieg durch die Höllreise zur Grünsteinscharte.

Anspruch

Wanderung auf Pfaden und Wegen, teils durch sehr schottriges Gelände. Im Sommer steht die Hitze in der Höllreise, darum lohnt hier ein früher Aufbruch.



Anfahrt

A 95 bis Garmisch-Partenkirchen und weiter auf der B 23 Richtung Fernpass bis Ehrwald. Kostenloser Parkplatz an der Ehrwalder Bahn.



Ausgangspunkt

Die Rundtour beginnt und endet an der Coburger Hütte. Am besten übernachtet man hier nach der Wanderung.

Einkehr

Die erste Einkehrmöglichkeit kommt erst mit dem Gipfelhaus Marienberg. Die Marienbergalm wartet etwas abseits: an der Kreuzung zum Marienbergjoch nicht nach rechts, sondern nach links. Davor liegen lange Auf- und Abstiege, darum ausreichend Getränke mitnehmen.



Beste Zeit

Je nach Wetterlage kann man die Wanderung von Anfang Juli bis in den Oktober hinein unternehmen.


Karte

Die Alpenvereinskarte Wetterstein Mitte, Blatt 4/2, 1:25 000, 9,80 Euro gibt gute Orientierung.



Infos

Tiroler Zugspitz Arena, Tel. 00 43/56 73/2 00 00, zugspitzarena.com




outdoor-Tipp

Wer nicht zur Coburger Hütte zurückkehren will, kann die Tour in Biberwier beenden. Dafür entweder bereits am Gipfelhaus Marienberg in die Bahn einsteigen und entspannt ins Tal schweben oder am Schachtkopf nicht auf den Jubiläumsweg Richtung Biberwierer Scharte abbiegen, sondern links halten auf den Knappenweg und auf diesem hinab ins Dorf. Von hier fahren Busse zurück nach Ehrwald.



Route

Von der Terrasse der Coburger Hütte aus zum Drachensee absteigen. Nun in Serpentinen hinauf auf das kleine Plateau. Dieses überqueren und Weg 812 folgen. An der Weggabelung nicht nach links zum Hinteren Taja-Törl aufsteigen, sondern nach rechts durch das Schotterkar hinauf zur Grünsteinscharte (2263 m), auch Seeben-Törl genannt. Oben reicht der Blick hinab in die sogenannte »Hölle«, die Höllreise. Diese Schuttrinne zwischen dem Grünsteinmassiv und den Griesspitzen tunlichst zur Mittagszeit meiden, hier steht die Hitze! Nun folgt ein wenig angenehmer Abstieg durch Geröll, über das man aber teilweise »abfahren« kann. Es bietet sich an, nicht den oberen Weg am Fuße des Grünsteinmassivs zu wählen, sondern den etwas unterhalb gelegenen. Auch wenn er einige zusätzliche Höhenmeter bedeutet, ist er wegen der Steinschlaggefahr sicherer. Nun also dem Weg nach rechts folgen und erneut durch Schutt und Felsen aufsteigen zum Hölltörl. Wer will, kann von hier einen Abstecher auf den Höllkopf (2194 m) machen. Ansonsten dem Weg weiter folgen, der durch Wiesen hinabführt. Jetzt auf dem Weg nach rechts (nach links ginge es zur Marienalm) zum Gipfelhaus Marienberg. Danach zunächst ein kurzes Stück absteigen, dann rechts parallel zum Hang bis zum Schachtkopf (ein kurzer Abstecher führt zum Gipfel). Nun rechts halten und über den Jubiläumsweg gehen. Dieser stößt nach einiger Zeit auf Weg 814, der von Biberwier heraufkommt. In Serpentinen steigt man teilweise steil hinauf zur Biberwierer Scharte. Nun ist es nicht mehr weit bis zur Coburger Hütte.
Nina Hölmer



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