Gut & günstig
Günstige Ausrüstung im Test
Wildnis-Trekking im Sarek 15 Boris Gnielka
BOULDER 2
RIDGEREST CLASSIC
ORBIT 0°/–5°
AMICUS 6 Bilder

Trekkingausrüstung-Komplettsett für unter 600 Euro

Test 2020 Trekkingausrüstung für unter 600 Euro

Für weniger als 600 Euro bekommt ihr eine solide Trekkingausrüstung, die viel Komfort bietet – vom wetterfesten Zelt über Schlafsack und Isomatte bis zum Gaskocher.

Kompletten Artikel kaufen
High Peak Boom Schlafsack
Gut und günstig aus Heft 09/2020 Günstige Ausrüstung im Test - 3 Sets - Kauftipps
Sie erhalten den kompletten Artikel (8 Seiten) als PDF

Ob Zelttouren im hohen Norden oder in Deutschland, dieses Ausrüstungs-Set für weniger als 600 Euro schont den Geldbeutel, spart Gewicht und leistet auf Tour wertvolle Dienste. Alle Details + Online-Preisvergleich hier:

Trekkingausrüstung/Link zum Testbericht Preis Testergebnis Hier können Sie die Ausrüstung kaufen
Nitecore NU25 Stirnlampe 43€ SEHR GUT Preisvergleich
Soto Amicus Kocher 40 € SEHR GUT Preisvergleich
Robens Boulder 2 Zelt 193 € GUT Preisvergleich
Therm-a-Rest Ridgerest Classic 25 € SEHR GUT Preisvergleich
Deuter Orbit 0°/–5° Schlafsack ab 100 € GUT Preisvergleich
Osprey Rook 65/Renn 65 Rucksack 150 € SEHR GUT Preisvergleich

Nitecore NU25 – 43 €

NU25
Nitecore

Durch kräftige Akkus und LEDs bringen selbst kleinste Stirnlampen Licht ins Dunkel. Bestes Beispiel: die bis ins Detail durchdachte Nitecore NU25 (43 €). Sie wiegt unter 30 Gramm, passt ins Innere einer Faust und leuchtet mit ihrem blendfreien, mittenbetonten Wanderlicht 62 Meter weit – beeindruckend für solch einen Winzling. Die LED lässt sich in drei Stufen dimmen und erhellt auch den Bereich vor den Füßen. Außerdem mit an Bord: eine Leselampe, die diffus streut und durch ihren warmen Farbton sehr angenehm wirkt, und ein Rotlicht (zwei Helligkeiten, Blinkmodus). Auch eine Tastensperre gegen unbeabsichtigtes Einschalten gibt es. Als Kraftquelle dient ein via USB ladbarer Akku. Frisch gefüllt reicht er – je nach Modus – für 7,5 bis 150 Stunden Licht.

Ausleuchtung:

Brenndauer:

Ausstattung:

Gewicht/Packmaß:

OUTDOOR-Testurteil: SEHR GUT

zurück zur Übersicht

Soto Amicus – 40 €

AMICUS
Soto

Der in Japan hergestellte Gaskocher schont nicht nur beim Kauf den Geldbeutel, sondern auch im Betrieb: 13 Gramm Gas reichen dem Soto Amicus (40 €), um in schnellen vier Minuten einen Liter Wasser zum Kochen zu bringen – ein um 15 Prozent geringerer Verbrauch als klassenüblich. Weiteres Plus: das niedrige Gewicht und winzige Packmaß, auf den recht stabilen Topfstützen stehen auch volle 2-LiterPötte sicher. Die punktuelle Flamme des Soto ist weniger windempfindlich als breiter feuernde Brenner, ein Windschutz (Tipp: BasicnaturWindschutz-rollbar, 24 cm hoch, ca. 20 €) lohnt sich dennoch. Einen passenden Topf liefert Tatonka: der Kettle mit 1,6 Liter (30 €, 390 g) aus langlebigem Edelstahl. Den Deckel kann man auch als Pfanne oder Teller nutzen.

Heizleistung:

Handhabung:

Verbrauch:

Gewicht/Packmass:

OUTDOOR-Testurteil: SEHR GUT

zurück zur Übersicht

Robens Boulder 2 – 193 €

BOULDER 2
Robens

Trotz günstigem Preis zeigt das leichte Zweipersonenzelt Robens Boulder 2 (193 €, 2355 g) eine solide Performance: Es trotzt Sturmböen und Starkregen, beide Apsiden bieten nachspannbare Heringsschlaufen, im Zenit gibt es effektive Lüfter, und innen schaffen vier Taschen Stauraum für Kleinzeug. Der Aufbau klappt problemlos, braucht aber etwas Zeit: Nach dem Errichten des Innenzelts sollte man die Außenhaut nicht nur einfach darüberlegen, sondern mit acht Kletts und einem Spannriemen am Alugestänge fixieren – was die Sturmfestigkeit erhöht. Das Platzangebot geht in Ordnung (Innenzeltmaße: 205 x 106 cm). Nur zu groß dürfen die Bewohner nicht sein, fällt die Liegelänge (1,76 m) doch knapp aus. Dafür können beide in der Kuppel aufrecht sitzen.

Wohnkomfort:

Wetterschutz:

Auf- und Abbau:

Gewicht/Packmaß:

OUTDOOR-Testurteil: GUT

zurück zur Übersicht

Therm-a-Rest Ridgerest Classic – 25€

RIDGEREST CLASSIC
Therm-a-Rest

Der Wert der Schlafunterlage wird auf Tour oft unterschätzt. Dabei muss sie nicht nur Wurzeln und Steine glattbügeln, sondern zudem vor Bodenkälte schützen, weil die vom Körper zusammengedrückte Schlafsackfüllung nicht mehr isoliert. Die beste preiswerte Isomatte, die outdoor bis dato getestet hat, ist die Ridgerest Classic von Therm-a-Rest. Kältefeste Schläfer hält sie bei leichtem Frost noch warm, Frostbeulen können sie bis fünf Grad einsetzen. Ihr Liegekomfort (Maße: 183 x 51 cm, Dicke: 1,5 cm) erreicht zwar nicht das Niveau selbstaufblasender Modelle, fällt dank der Prägung aber besser aus als bei klassischem Vollschaum. Durch ihr großes Packmaß (51 x ø 22 cm) sollte man die nur 390 Gramm schwere Matte außen an den Rucksack schnallen.

Liegekomfort:

Isolation:

Strapazierfähigkeit:

Gewicht/Packmaß:

OUTDOOR-Testurteil: SEHR GUT

zurück zur Übersicht

Deuter Orbit 0°/–5° – ab 100 Euro

ORBIT 0°/–5°
Deuter

Schlafsäcke mit schwach gefüllter Unterseite haben Hochkonjunktur. Von unten schützt die Isomatte, lautet das Argument dafür. Doch da sich der Schläfer nachts bewegt, wandert die weniger warme Seite zumindest partiell nach oben und man fröstelt. Deuter verzichtet auf solche Tricks, der mit Kunstfaser gefüllte Orbit ist gleichmäßig dick. Heißspornen reicht der Orbit 0°, der sie bis null Grad warm hält und 1240 Gramm wiegt. Packmaß: 9,9 l. Wer schnell friert, sollte zum fast 30 Prozent wärmeren Orbit –5° (1680 g, 16,7 l) greifen. Wenig kältefeste Schläfer können ihn bis minus ein Grad einsetzen. Das weiche Innenmaterial schmeichelt der Haut, die exakt anpassbare Kapuze isoliert den Kopf. Doch der dicke Wärmekragen drückt, wenn man ihn ganz zuzieht.

Schlafkomfort:

Isolation:

Praxis/Handhabung:

Gewicht/Packmaß:

OUTDOOR-Testurteil: GUT

zurück zur Übersicht

Osprey Rook 65/Renn 65 – 150 €

ROOK 65/RENN 65
Osprey

Nur Osprey bietet Trekkingrucksäcke mit luftigem Netzrücken. Auch die mit 150 Euro sehr günstigen 65-Liter-Modelle Rook (Herren) und Renn (Damen) profitieren von diesem Knowhow. Sie tragen sich bis 20 Kilo bequem, der anschmiegsame Meshrücken verteilt die Last schön gleichmäßig und begeistert mit einer top Kontrolle: Selbst bei plötzlichen Ausrutschern sitzen Rook und Renn wie festgeklebt. Bewegungen der Hüfte engt das Tragesystem aber etwas ein. Zu den weiteren Stärken zählt das geringe Gewicht (1560 g) – wozu auch die schlichte, praxisgerechte Ausstattung beiträgt. Der Zweikammerpacksack lässt sich gut komprimieren, es gibt praktische Stretchseitenfächer und Hüftgurttäschchen sowie eine Regenhülle. Nur ein höhenverstellbarer Deckel fehlt.

Trageeigenschaften:

Ausstattung:

Handhabung/Praxis:

Volumen/Gewicht:

OUTDOOR-Testurteil: SEHR GUT

zurück zur Übersicht

Auch interessant:

Wanderin bei Filzmoos im Salzburger Land
Ausrüstung

Weitere Tipps zum Thema Ausrüstung gibt es in unserem Podcast:

In dieser Folge plaudert unser Kollege Christian Zimek mit dem OUTDOOR-Redakteur und Ausrüstungsexperten Frank Wacker darüber, wie viel Hightech Outdoorer und Wanderer wirklich brauchen, und was es mit den diversen Materialien und Bauformen zum Beispiel von Wanderschuhen und Regenjacken auf sich hat.

In dieser Episode geht es um Billig-Zelte vom Discounter. Wir haben drei Stück gestetet und ziehen im Podcast unser Fazit.

Ihr könnt den Podcast entweder gleich hier auf dieser Seite anhören, oder auch auf einer der gängigen Plattformen: iTunes, Spotify, Deezer, Audio now, Soundcloud, Acast, The Podcast App, Google Podcast-App auf Android-Smartphones, Lecton sowie Castbox, Podcast Addict und vielen anderen Podcast-Apps und Verzeichnissen.

Dieser Artikel kann Links zu Anbietern enthalten, von denen outdoor-magazin eine Provision erhält. Diese Links sind mit folgendem Icon gekennzeichnet:
Zur Startseite
Lesen Sie auch
Zelte
Mehr zum Thema Günstig
Wanderin bei Filzmoos im Salzburger Land
Ausrüstung
Ausrüstung