Auf den Stac Pollaidh

Hoch über dem Moor ruht wie ein Schloss aus Sandstein der beste Aussichtsbalkon der Highlands, der Stac Pollaidh.

Schottland - Highlands, Großbritannien Großbritannien

2–3 Stunden, 510 Hm, 4,5 km

Charakter: Kurze und knackige Wanderung zum Stac Pollaidh, einem der spektakulärsten Aussichtshügel des Landes. Die muss man (am besten mehrfach) gemacht haben! STARTPUNKT: Wanderparkplatz an der kleinen Straße nach Achiltibuie (Wegweiser "Summer Isles" an der A 835 von Ullapool nach Norden).

Startpunkt: Wanderparkplatz an der kleinen Straße nach Achiltibuie (Wegweiser "Summer Isles" an der A 835 von Ullapool nach Norden).

Route: Vom Parkplatz aus steuert man über den neu ausgebauten Weg den nördlich aufragenden Berg an. Der Pfad wendet sich bald nach rechts und führt einmal um den halben Berg herum, auf dessen Nordostseite. An einer Weggabelung den linken Abzweig nehmen und nun steil zu einer Scharte im Gipfelkamm hinaufsteigen. Noch wenige Meter nach links, und man steht auf dem Ostgipfel des Stac Pollaidh. Die Aussicht ist grandios, Tausende von kleinen und größeren Seen blinken und glitzern in der Sonne, der lang gestreckte Rücken des Suilven erinnert an eine gestrandete Galleone. Da es auf den Westgipfel nur mit entsprechenden Kletterfertigkeiten geht, beginnt hier der Rückweg. Dazu zunächst in die Scharte zurücksteigen und von dort in nordwestlicher Richtung hinunter wandern zu dem neu angelegten, rund um den Berg herum führenden Ringpfad. Auf ihm geht es zurück auf die Südseite des Stac Pollaidh und weiter hinunter zum Parkplatz.

Beste Zeit: Ganzjährig auch ohne Winterausrüstung möglich.

Buchtipp: Wanderführer Schottland, Ralf Gantzhorn, Bergverlag Rother, 12,90 Euro.

Karte: Ordnance Survey, Blatt Nr. 15, Loch Assynt - Lochinver & Kylesku, 1:50.000, 13 Euro.

outdoor-Tipp: Dem Sträßchen vom Wanderparkplatz aus weiter nach Achiltibuie folgen und zum kleinen Ort Reiff fahren. Dort lohnt sich eine Wanderung parallel der Klippen, besonders bei stürmischem Wetter.

25.09.2012
© outdoor
Ausgabe 04/2012