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Geheimtipp: 8 Klettergebiete an der Costa Blanca

Klettern zwischen Murcia und Alicante Geheimtipp: 8 Klettergebiete an der Costa Blanca

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Warm, trocken, wenig Besucher, genialer Fels: 8 Klettergebiete zwischen Murcia und Alicante am südlichen Ende der Costa Blanca in Spanien.

Überblick: Klettern in der südlichen Ecke der Costa Blanca

Die Vorteile der Region Vega Baja im Süden von Alicante liegen auf der Hand: Es ist die wärmste und trockenste Ecke der Costa Blanca und, was das Klettern angeht, eine der unbekanntesten, noch. Hier ist am Fels deutlich weniger los als in Calpe, Gandia oder Sella. Und wenn man sein Quartier nicht gerade im touristischen Torrevieja, sondern in einer der kleineren Städte im Hinterland aufschlägt, entgeht man nicht nur dem ganzen Trubel an der Küste, sondern erlebt auch noch typisch spanisches Leben. Angefangen von den Kneipen und Restaurants, dem morgendlichen Gang zum Bäcker oder Bräuchen wie etwa dem Dreikönigsumzug in Orihuela, bei dem die ganz Stadt auf den Beinen ist. Ein großes Spektakel mit Kamelen, Gänsen, den heiligen Drei Königen, Schlümpfen und vielem mehr. Eine gleichermaßen feierliche wie skurrile Mischung aus religiöser Feier und Karneval. Auf jeden Fall ein Erlebnis, das man so schnell nicht wieder vergisst.

Viel Fels zwischen Murcia und Alicante

In den Bergen hinter Orihuela, Redován und Callosa de Segura liegt eine ganze Reihe lohnender Klettergebiete, acht Stück um genau zu sein. Nicht gewaltig viele. Gewaltig sind dafür aber die Wände, von denen die Sportklettersektoren oft nur einen kleinen Teil einnehmen. Eine Spezialität der Region ist der rötliche-rauhe Kalkstein. Er bietete ausgezeichnete Reibung, man könnte auch sagen, der Fels ist übel rau, und eine erfreuliche Vielfalt an Griffen sind sein Markenzeichen.

Die mehr als 350 Routen von 5 bis 500 Meter Länge bieten die ganze Palette an Kletterei von der geneigten Platte bis zum brachialen Überhang. Typisch für die Gebiete der Region ist aber diffizile, senkrechte Wandkletterei. Die Schwierigkeitsskala reicht von 3 bis 8c, wobei Routen im 6. und 7. Franzosengrad überwiegen. Callosa bietet mit die einfachsten Routen. El Rut und La Pancha sind ein Paradies für Aspiranten des 6. Franzosengrades, mit Linien von einer oder mehreren Seillängen, bis hin zu den 500 Metern der Espolón PDP. Las Yeseras ist ein ruhiges Gebiet mit Routen im unteren und mittleren Graden. Pirámide, Sudamérica und Rincón de Bonanza locken vor allem mit Routen im 7. Grad. Die Bóveda de Orihuela setzt da dann noch einen drauf. Andererseits ermöglicht die räumliche Nähe der Gebiete, an einem Tag hin und her zu wechseln, so dass jeder auf seine Kosten kommt.

Abseits der Felswände

Die oben genannten Städten Orihuela, Redován und Callosa de Segura bieten alles, was man zum Leben braucht. Für Ruhetage gibt es eine große Auswahl an Möglichkeiten, angefangen beim Spaziergang durch die Altstadt von Orihuela hinauf zu den Ruinen der alten Burg über diverse Museen, Kirchen und einem Bischofssitz. Ein paar Kilometer entfernt liegt Murcia, mit über 400.000 Einwohnern eine der größten Städte der Region mit einem reichen kulturellen Erbe. Torrevieja mit seinen Stränden und dem Naturpark Las Lagunas ist eines der großartigsten Touristenziele der Costa Blanca. In Elche zwischen Alicante und Orihuela findet man den größten Palmenwald Europas. Wer seine Ruhetage lieber mit Outdooraktivitäten als mit Kultur verbringt, kann sich die verschiedenen Gipfel der Sierra de Orihuela und Sierra de Redovan erwandern. Eine großartige Aussicht ist dabei immer garantiert. Zudem haben die Stadt Redován und Callosa de Segura vor etwas mehr als einem Jahr zwei Klettersteige installiert. Nach anfänglichen Kontroversen und Debatten haben sich diese inzwischen etabliert und werden häufig begangen. Soviel zum Drumherum. Packen wir uns noch schnell ein paar Orangen in den Rucksack und dann ab ins nächste Klettergebiet, den warmen Fels genießen.

Fels, Charakter, Absicherung, Ausrichtung, Höhe: Die 8 Klettergebiete im Einzelnen

1. Pirámide

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Der Sektor Piramide bietet geniale Routen im siebten Grad. Jorge Soriano klettert Patagonia (7b+).

Der kleine und ruhige Sektor wurde Anfang 2007 erschlossen. Er bietet 14 Routen in senkrechtem oder leicht überhängendem Fels mit bis zu 30 Metern Länge, gespickt mit Leisten, Löchern und gelegentlichen Sintern. Der Name rührt von der eigentümlichen dreieckigen Form her. Eingebohrt wurden die Routen von Locals der Klettergruppe "Peña del Bulín", insbesondere von Jorge Soriano, Marcos Bas und Fabián Gómiz. Die meisten Routen verlangen den oberen 7. Franzosengrad. Die Ausrichtung – im Winter ist der Fels ab 12 Uhr in der Sonne – und vor allem der eigentümlich weißliche Fels beschränken das Klettern auf die kältesten Wintertage oder auf völlig bewölkte Tage. Achtung: Sowohl zum Parken als auch um zum Fels zu gelangen, befährt man Privatwege oder läuft über private Grundstücke. Bitte respektiert das entsprechend.

  • Lage: Nordwestlich von Orihuela auf der Nordseite der Sierra de Orihuela
  • Zustieg: 20 Minuten
  • Ausrichtung: Südwest
  • Maximale Höhe: 30 m
  • Routen: 14 Routen von 6a bis 7c+, darunter nur drei im 6. Grad

2. Sudamérica

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Marcos Bas klettert La Jorge (6c) im Gebiet Sudamerica auf der Nordseite der Sierra de Orihuela.

Sudamerica ist ein großartiger Sektor, der lange und anhaltende, senkrechte Wandkletterein und Platten mit explosiven und athletischen, überhängenden Routen kombiniert. 2008 eingebohrt, kann man hier jungfräulich rauen Fels erwarten. Die Felsqualität ist ausgezeichnet, ebenso wie die Reibung. Die Routen liegen nahezu den ganzen Tag in der Sonne, also ideal für den Winter. Obwohl es einige sehr empfehlenswerte Sechser gibt, werden sich auch hier vor allem Kletterer, die im 7. französischen Schwierigkeitsgrad unterwegs sind, am meisten wohlfühlen. Und als Sahnehäubchen warten noch eine 8a und eine 8a+ auf Aspiranten.

Achtung: Was das Parken und den Zustieg angeht, nehmt bitte Rücksicht auf die lokalen Bauern: Nicht in die Plantagen hineinfahren. Dass man kein Obst von den Bäumen pflückt, sollte sich von selbst verstehen.

  • Lage: Auf der Nordseite der Sierra de Orihuela
  • Zustieg: 20 Minuten
  • Ausrichtung: Südwest bis West
  • Maximale Höhe: 30 m
  • Routen: 27 Routen von 6a bis 8a+, die meisten davon im 7. Grad

3. Las Yeseras

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Im Süden der Provinz Alicante wachsen besonders viele der schmackhaften Orangen.

Wegen der großen Ähnlichkeit mit dem Alpenkoloss auch "Kleines Matterhorn" genannt, bietet Las Yeseras eine Reihe guter Routen mit bester Reibung und abseits vom Trubel. Der Name, auf Deutsch so etwas wie "die Gipser", rührt von einigen alten Höhlen direkt unter dem Sektor her, aus denen Gips gewonnen wurde. Beim Zustieg zweigt ein Pfad zu den Höhlen ab. Las Yeseras bietet hauptsächlich senkrechte Wandkletterei und Platten. Wer in den Graden 5c bis 6b unterwegs ist, findet hier genügend Stoff für einen ausgefüllten Klettertag. Kletterer aus dem nahen Murcia eröffeneten schon früh die zwei Klassiker La Cueva und El Diedro, von der heute üblicherweise nur noch die erste Seillänge geklettert wird. Wer sich die alten Gipshöhlen näher anschauen möchte, sollte auf jeden Fall eine gute Stirn- oder Taschenlampe dabei haben. Die Höhlen sind tiefer, als sie auf den ersten Blick aussehen, und überraschen oft mit großen Pfützen.

  • Lage: Bei Raiguero de Levante westlich von Orihuela
  • Zustieg: 15 Minuten
  • Ausrichtung: Südwest bis West
  • Maximale Höhe: 38 m
  • Routen: 20 Routen von 5c bis 7b, davon acht in den Graden 5c bis 6a+

4. Bóveda de Orihuela

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In der Boveda holen sich die einheimischen Kletterer ihre Power. Ramon Gomez pumpt sich durch die letzten Meter von Kriptonita (7c+)

Ein paar echte Testpieces im 8. Grad gefällig? Kein Problem, auch das hat der Süden der Costa Blanca zu bieten. Die Grotte von Orihuela ist in dieser Hinsicht eines der wichtigsten Klettergebiete der Gegend. Seit rund 25 Jahren haben sich hier die stärksten Erschließer der Region im Fels verewigt. Seitdem sind viele der Routen zum echten Kult für die Kletterer aus Murcia oder Alicante geworden. Viele von ihnen sind in dieser Arena stark geworden und haben hier den Sprung in den 8. Grad geschafft. Die Bóveda de Orihuela bietet eindrucksvoll überhängende Routen mit guten Griffen, Tufas und Leisten. Daneben findet sich auch großartige, leicht überhängende Wandkletterei. Obwohl es einige Routen im 6. Grad gibt, eignet sich das Gebiet am besten für stärkere Kletterer, die sich zwischen 7a und 8c wohl fühlen. Im zentralen Bereich der Höhle liegen die Routen dicht beeinander. Dies ermöglicht es, neben den Originallinien zahlreiche Varianten und Routenkombinationen zu klettern. Während der Brutzeit nisten oft Vögel in den Löchern der Höhle. Meist entfernen die einheimischen Kletterer dann die Laschen an den ersten Bolts der betroffenen Routen oder bringen Hinweisschilder an. Durch die Hufeisenform des Gebiets findet sich zwar immer eine Route im Schatten. Die Sonne kann den Sektor aber auch im Winter in einen echten Backofen verwandeln.

  • Lage: Westlich von Orihuela
  • Zustieg: 10 Minuten
  • Ausrichtung: Ost, Süd und West
  • Maximale Höhe: 32 m
  • Routen: 30 Routen von 6a+ bis 8c

5. Rincón de Bonanza

Dieser große Sektor, auch als Raiguero oder Riguero bekannt, ist im Gegensatz zur Bóveda de Orihuela ein echtes Oldschool-Klettergebiet. Hier wird vorwiegend technisch anspruchsvolle Wandkletterei geboten. Zudem haben die Routen den Ruf, hart bewertet zu sein, was das Gebiet zu unrecht weniger beliebt macht als andere in der Gegend. Die Felsqualität ist hier über jeden Zweifel erhaben. Die ersten Routen hier stammen aus der Hochzeit des Sportkletterns Ende der 80er-Jahre. Aktuell verteilen sich 50 Routen auf drei Sektoren, in denen meist der 7. Franzosengrad gefordert wird. Freunde des 5. und 6. Grades finden im rechten Sektor ordentlich Kletterstoff für einen ausgefüllten Wintertag. Achtung: Durch die Höhe der Wand über den Routen besteht immer eine leichte Steinschlaggefahr. Ein Helm ist also unbedingt anzuraten.

  • Lage: Nördlich von Orihuela
  • Zustieg: 15 bis 20 Minuten
  • Ausrichtung: Süd und Südost
  • Maximale Höhe: 80 m
  • Routen: 51 Routen von 5c bis 7c+

6. El Rut

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Steile Wandkletterei ist typisch für die Gebiete in der Vega Baja. Nina Hartenberger streckt sich zu den nächsten Griffen von Cesar (7a+) in El Rut.

Rut de Redován, auch bekannt als Liso de la Piná, könnte man durchaus als Winterwunderland des 6. Grades bezeichnen. Mit mehr als 80 Routen ist El Rut zusammen mit La Pancha das größte Klettergebiet an der Costa Blanca südlich von Alicante. Das Gros der Routen ist eine Seillänge lang, es gibt aber auch lohnende, bestens eingebohrte Mehrseillängenrouten mit bis zu 220 Meter Länge. Die ausgezeichnete Felsqualität und Reibung voll mit Leisten, Löchern und Tropflöchern, das große Angebot an Routen im 5. und 6. Grad sowie eine Auswahl an überhängenden Routen bis in den 8. Grad haben El Rut auch schon außerhalb der Provinz Alicante bekannt gemacht. Da wundert es nicht, dass an manchen Winterwochenden 40 oder 50 sonnenhungrige Kletterer an die Wand pilgern. El Rut hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Die frühesten Routen stammen auch hier aus den 80er-Jahren. Mit über 50 Routen bis 6a+ ist El Rut ein echtes Schmankerl für Genusskletterer. Auch die sieben Mehrseillängenrouten sind bis maximal 6b zu haben. Achtung: Helm auf, vor allem wenn Kletterer in den langen Routen unterwegs sind. Zudem sind manche Routen 40 Meter lang. Ein entsprechend langes Seil mit 80 Metern ist Pflicht. Leider haben sich wegen zu kurzer Seile schon Unfälle ereignet.

  • Lage: Am Ortsrand nördlich von Redován
  • Zustieg: 15 Minuten
  • Ausrichtung: Süd
  • Maximale Höhe: 220 m
  • Routen: 83 Routen von 5 bis 8a+, die meisten davon im 5. und unteren 6. Grad

7. La Pancha

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Martin Leiendecker
Kerstin Schwanbeck klettert eine namenlose 6a im Sektor Lucia in La Pancha, hoch über Redovan.

La Pancha ist eine spektakuläre Kalkwand von mehr als 100 Metern Höhe, die über der Stadt Redován thront. Zusammen mit dem Nachbargebiet El Rut ist La Pancha das idelae Ziel für alle, die Routen in unteren und mittleren Graden suchen. Dass diese dann auch noch perfekt eingebohrt sind, trägt weiter zur Popularität des Gebiets bei. Die Routen sind dabei oft länger als 30 Meter. Auch der Fels überzeugt. Übersäht mit Griffen jeder Art macht er La Pancha auch zu einem ausgezeichneten Einsteigergebiet. Und für alle, die etwas höher hinaus wollen, warten zudem knapp 20 Mehrseillängen Routen mit drei bis fünf Seillängen Länge, ebenfalls bestens eingebohrt. Immer noch nicht lang genug? Ein kleines semialpines Abenteuer hätten wir noch. Die Espolón PDP (5+, 10SL) ist 500 Meter lang und bringt dich ganz nach oben. Mehr geht an der ganzen Costa Blanca nicht. Zwei kleinere, am Zustieg zur Hauptwand gelegene Sektoren ergänzen das Angebot um weitere leichtere und auch ein paar steile Routen. Im Winter erreicht die Sonne die Hauptwand ab etwa 12 Uhr Mittags. Vorsicht: Alle längeren Routen haben zwar Zwischenstände, ein 80-Meter-Seil ist aber dennoch ratsam. Ein Helm ebenfalls.

  • Lage: Am Ortsrand nördlich von Redován
  • Zustieg: 10 bis 20 Minuten
  • Ausrichtung: Südwest, West und Nordwest
  • Maximale Höhe: 120 m
  • Routen: 73 Routen von 3 bis 7c, davon rund 50 bis 6a+

8. Callosa

Die fünf Sektoren von Callosa liegen im Naturpark der Cueva Ahumada in der Nähe des gleichnamigen Städtchens. Ein kurzer Zustieg und viele Routen im 5. und 6. Grad machen das Gebiet beliebt bei Kletternovizen. Die ersten Routen wurden in den 60er-Jahren an dem markanten Felsgebilde El Poligono links der Sportklettersektoren begangen, sie sind durchweg mehrere Seillängen lang. Der schlechte Zustand der Absicherung führte Ende der 80er-Jahre dazu, dass die jüngsten Mitglieder des Centro Excursionista auch mangels eines Trainingssektors die ersten Sportkletterrouten im Sector 1 einbohrten. Derart motiviert folgten zwei weitere Sektoren. Zur Zeit gibt es neben einer Reihe von Mehrseillängenrouten sechs Sportklettersektoren, von denen aber nur die fünf besten in den aktuellen Führer aufgenommmen wurden. Achtung: In manchen Routen finden sich noch alte Bolts und Umlenker, die ersetzt werden sollten. Hier ist Vorsicht angesagt. Der zum Gebiet gehörige Parkplatz ist im Winter nur von 8 bis 18 Uhr zugänglich. Das Gebiet liegt in einem Landschaftsschutzgebiet. Bitte befolgt die Hinweise auf den zahlreichen Infotafeln.

  • Lage: Bei Callosa de Segura
  • Zustieg: 10 bis 20 Minuten
  • Ausrichtung: Südwest, Süd und West
  • Maximale Höhe: 20 m
  • Routen: 50 Routen von 3 bis 7c, davon rund die Hälfte bis 6a+

Essen, Übernachten, Beste Zeit: die wichtigsten Infos zum Klettern im Süden der Costa Blanca

Die Vega Baja genannte Region liegt am südlichen Ende der Costa Blanca rund 60 Kilometer südlich von Alicante im Hinterland Torrevieja. Vom dortigen Rummel in Bars, Hotels und an den Stränden ist man in Orihuela oder Redován aber weit entfernt.

Klettern Costa Blanca
Mapz.com/ OpenStreetMap
Klettergebiete der Vega Baja, Costa Blanca

Anreise

Um an der Costa Blanca zu klettern, fliegt man am besten nach Alicante. Orihuela ist zwar von Alicante aus auch mit der Bahn zu erreichen, um in die verschiedenen Gebiete zu gelangen, kommt man aber um einen Mietwagen nicht herum.

Essen und Trinken

Bei einheimischen Kletterern beliebt sind die Restaurants El Palmeral, El Dátil und Ruiz in Orihuela. Zum Bier am Abend oder auf einen Kaffee trifft man sich im Café Madeira oder im La Gramola in Orihuela.

Unterkunft

An der Küste gelegen bietet Torrevieja das volle Programm an Ferienwohnungen und Hotels. Die Anfahrt zum Klettern dauert dann aber etwas. Wer es gerne ruhiger hat, sucht sich in Orihuela, Redován oder einem der kleinen Orte in der Nähe eine Unterkunft. Die Auswahl ist zwar begrenzt, aber auf den entsprechenden Buchungsportalen lässt meist etwas Passendes finden.

Weitere Gebiete

Wem die acht beschriebenen Gebiete nicht reichen, für den gibt es ganz in der Nähe noch mehr Kletterstoff: Vier weitere Gebiete warten bei Crevillente etwa 30 km nordöstlich von Orihuela. Weiter im Süden bei Murcia bietet die Cresta del Gallo Konglomeratkletterei (50 km). Bei Alhama de Murcia wartet mit Leiva (70 km) ein gewaltiges Massiv, und der Felsriegel von Mula (70 km) ist auch nicht weit.

Kletterführer

Der Kletterführer "Costa Blanca Climbs" von Roberto López beschreibt auf rund 650 Seiten 58 Gebiete von Gandia im Norden bis Orihuela und ist im KLETTERN-shop für 35 Euro erhältlich.

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