The Green Issue
Nachhaltigkeit in der Outdoor-Branche
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Lowa Wanderschuhe
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Made in Europe - Nachhaltigkeit bei Lowa

Qualität zahlt sich aus Lowa produziert ausschließlich in Europa

Der traditionsreiche Schuhhersteller will damit beste Produktqualität, faire Arbeitsbedingungen und kurze Transportwege gewährleisten ...

Stanzen, nähen, zwicken, kleben, pressen, schleifen – auch heute noch braucht es viele komplexe Handgriffe und noch mehr erfahrenes Geschick, um einen perfekt passenden und langlebigen Bergschuh anzufertigen. Mit der Herstellung von zwiegenähten Haferlschuhen begründete Lorenz Wagner 1923 die Geschichte von Lowa. Heute ist das oberbayerische Unternehmen längst eine der führenden Marken im Bereich Berg- und Outdoor-Schuhe in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

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Lowa
Seit knapp einem Jahrhundert wird im beschaulichen Jetzendorf nahe dem Fluss Ilm produziert. Weitere Fertigungsstätten kamen im Laufe der Zeit dazu.

»Wir produzieren ausschließlich in Europa, um beste Produktqualität, faire Arbeitsbedingungen und kurze Transportwege zu gewährleisten«, betont Lowa-Geschäftsführer Alexander Nicolai. Die handwerklich anspruchsvollen, klebegezwickten Mountaineering- und Trekking-Modelle werden in Jetzendorf und der Sportschuhhochburg Montebelluna hergestellt. Hier produziert LOWA rund 15 Prozent seiner Schuhe. In der Lowa-Tochtergesellschaft in der Slowakei werden hingegen 85 Prozent der Schuhe produziert. Hierbei handelt es sich um die leichteren Modelle All Terrain Classic, All Terrain Sport sowie Everyday und Kids zentriert. Dort wird die Sohle automatisch direkt angespritzt.

Aus Tschechien kommen die Kletterschuhe. Drei Zulieferer in Kroatien und Bosnien-Herzegowina nähen die Schäfte. Das Leder bezieht Lowa von europäischen Gerbereien, davon rund 70 Prozent der Marke Terracare vom nieder-rheinischen Fabrikanten Heinen. Auch die anderen Materialien kommen zum Großteil aus europäischer Produktion. Durch die Nähe von Zulieferern, Produktionsstätten und den deutschsprachigen Hauptabsatzmärkten fallen weniger Transportkosten und Emissionen an. Die vor drei Jahren erfolgte Übernahme des italienischen Schuhspezialisten Riko Sport mit dessen Werk in der Slowakischen Republik hat sich gelohnt. »Der Kauf unseres langjährigen Partners war für uns ein wichtiger Schritt«, erklärt Nicolai. »Nun haben wir fast unsere gesamte Wertschöpfungskette in der eigenen Hand und können kontinuierlich Prozesse optimieren und nachhaltiger gestalten.« 275 Mitarbeiter zählt Lowa am Hauptsitz in Jetzendorf im Münchner Umland. Mit dem Werk in Bošany sind es weltweit stolze 2132 Beschäftigte

Von Vorteil erweist sich die Positionierung im europäischen Binnenmarkt zudem während der Covid-19-Pandemie, durch die viele globale Lieferketten unter Druck gerieten. Produktionsausfälle gab es bei Lowa keine, und die im Jahr 2021 stark gestiegene Nachfrage konnte weitgehend erfüllt werden: Weltweit wurden 3,1 Millionen Paar Schuhe in 75 Ländern verkauft. Hintereinander gereiht entspricht das ungefähr 1200 Kilometern, der Ausdehnung der Alpen von Ost nach West. Hohe Qualität, perfekte Passform, optimierte Funktion – von einem Traditionsunternehmen »made in Europe«: Das kommt an.

»Immer mehr Konsumenten möchten wissen, woher ein Schuh kommt und wer ihn produziert hat«, berichtet der Firmenchef. »Für ein Paar, das hochwertig in Europa gefertigt wurde, sind die Verbraucher zunehmend bereit, mehr zu zahlen.« Geschätzt wird von umweltbewussten Kunden auch der Repa- raturservice. 18 483 Mountaineering- und Trekking-Schuhe wurden 2021 neu besohlt und 2698 Absätze erneuert. Hinzu kamen Nahtreparaturen, der Austausch von Fersenfutter und das Erneuern von Haken und Bordüren.

Doch allein auf das veränderte Konsumentenverhalten mag Nicolai nicht vertrauen. »Um unsere Produkte auch in der Zukunft zu einem marktgerechten Preis anbieten zu können, müssen wir die Produktion effizient gestalten.« Geplant ist zum Beispiel eine Teilautomatisierung im Bereich Zuschnitt und Näherei, wodurch auch die Abfälle weiter reduziert werden können. Um langfristig Stromkosten zu sparen, wird die Photovoltaik ausgebaut. Nächstes Jahr feiert Lowa sein 100-jähriges Jubiläum.Viel hat sich verändert. Und doch sind Outdoor-Schuhe noch immer zu einem Großteil Handwerk. »Auch wenn einige Prozesse teilau- tomatisiert werden, am Ende sind es unsere Mitarbeitenden, die in dieser hohen Qualität produzieren und wir schätzen ihren Einsatz und ihre Leistung«, stellt Alexander Nicolai fest. »Das wird sich auch in den nächsten Jahren nicht ändern.«

Komfortables Multitalent

Lowa Camino Evo GTX
Lowa
Ein Highlight: Der Lowa Camino Evo GTX Evo. Preis: 270 Euro

Ob Pilgerweg oder Bergwanderung: Mit dem Trekkingschuh Camino Evo GTX von Lowa werden lange Strecken zum unbeschwerten Vergnügen. Die Bi-Density-Zwischensohle kombiniert Dämpfung und Stabilität. Für sicheren Tritt in anspruchsvollem Gelände sorgt die Vibram-Apptrail-II- Sohle mit selbstreinigendem Profil, zudem erlaubt die Kombination aus Fersensprengung und Flexfit-Schaft ein ergonomisches Abrollen. Die asymmetrische Polsterung der Zunge unterstützt eine gleichmäßige Druckverteilung. Der komfortable, wiederbesohlbare Schuh aus robustem Terracare-Nubukleder ist mit einer wasserdichten und atmungsaktiven Gore-Tex-Membran ausgestattet. Über die Zwei-Zonen-Schnürung lässt sich die optimale Passform justieren.

Mehr Infos dazu und weitere Lowa-Schuhe hier

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