Alpe-Adria-Trail: Wandern vom Großglockner bis zum Mittelmeer

Reiseinfos: Alpe-Adria-Trail

Foto: Christoph Jorda Wandern auf dem Alpe-Adria-Trail

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Hinkommen: Der Alpe-Adria-Trail beginnt an der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe (2369 m) am Fuße des Großglockners in Kärnten. Wer mit dem Auto statt per Bus hinauffährt (nationalpark-hohetauern.at/wanderbus, postbus.at), nimmt die Großglockner Hochalpenstraße – unbedingt checken, ob sie geöffnet ist (grossglockner.at). Die 33 Euro Maut beinhalten auch die Parkgebühren.

Charakter: Der in 37 Etappen unterteilte Fernwanderweg führt auf 690 Kilometern Länge durch Österreich, Slowenien und Italien. Auf der Homepage des Weges ist von 43 Etappen die Rede; dort ist die Extrarunde bei Villach einbezogen. Die Etappen umfassen jeweils rund 20 Kilometer, sind technisch überwiegend einfach und mit Gehzeiten von ca. sechs Stunden auch für weniger geübte Wanderer gut zu bewältigen. Einige Abschnitte, vor allem entlang der slowenischen Soca, erfordern etwas Trittsicherheit.

Orientieren: Der Alpe-Adria-Trail ist bestens markiert, Wanderkarten (Kompass, 1: 25000) gehören dennoch ins Gepäck. Nützlich: der Wanderführer Alpe-Adria-Trail vom Bergverlag Rother, 14,90 Euro.

Surfen: Auf alpe-adria-trail.com gibt es Beschreibungen aller Etappen inklusive Übersichtskarten und GPS-Download. Telefonisch berät die Urlaubsinformation Kärnten, Tel. 0043/(0)427/452100.

Equipment

Hüttenschlafsack: In vielen Berghütten ist der dünne Schlafsack Voraussetzung, um dort zu übernachten. Beispiel: Cocoon CT46-0 aus Bio-Baumwolle, 460 Gramm, 26,95 Euro.

Wasserdichte Wertsachenverwahrung: Plötzliche Schauer sind in den Alpen keine Seltenheit – gut, wenn Papiere, Handy etc. wasserdicht verpackt sind. Nützlich zeigt sich das Aloksak ITM Set mit Ziploc-Verschluss, 11,95 Euro.

Feierabendschuhwerk: Flipflops sind gut, Latschen ohne Zehensteg noch besser: Man kann sie auch mit Socken tragen. Nur nicht mit weißen.

Windstopper-Softshell: Eine winddichte, möglichst atmungsaktive Schutzschicht, die Bewegungsfreiheit gewährt, ist quasi Pflicht. So braucht man weniger Kleidungsschichten, bleibt warm und leistungsfähig.

20.02.2015
Autor: Katharina Baus
© outdoor
Ausgabe 8/2013