Was macht diese Flussschleife so besonders? Die Saar hat sich hier über Jahrtausende tief in die Landschaft gegraben und schuf dabei eine Naturkulisse, die Wanderherzen höher schlagen lässt. Besonders magisch wirkt diese Szenerie bei Sonnenaufgang, wenn die ersten Lichtstrahlen über die Höhen brechen und die Flusswindung in goldenes Licht tauchen.
Der Cloepfad – kurz und knackig
Du möchtest die Schleife hautnah erleben? Dann ist der Cloepfad deine perfekte Route:
- Länge: 8 km
- Dauer: ca. 3,5 Stunden
- Höhenmeter: 261 Hm
Der Einstieg ist schnell gemacht: Nach wenigen Minuten erreichst du bereits den namensgebenden Cloepfad-Aussichtspunkt – und hier darfst du dich auf wirklich atemberaubende Ausblicke freuen. Die Tief- und Weitblicke über die Saar sind einfach gigantisch! Danach führt dich die Tour durch das urwüchsige Naturschutzgebiet Steinbachtal hinab ans Flussufer. Über steile, abwechslungsreiche Pfade geht es dann zurück zum Ausgangspunkt.
Der Wildnis-Trail Weiskirchen – für echte Abenteurer
Du möchtest mehr Einsamkeit und echte Wildnis? Der Wildnis-Trail Weiskirchen ist dein Weg:
- Länge: 17,1 km
- Dauer: ca. 6 Stunden
- Höhenmeter: 458 Hm
Dieser Trail schlängelt sich auf abgeschiedenen, stillen Wegen über die Höhen des Schwarzwälder Hochwalds – ja, der heißt wirklich so! Spoiler: Er hat rein gar nichts mit dem berühmten Schwarzwald in Baden-Württemberg zu tun. Hier triffst du deutlich weniger Wanderer und kannst die Natur so richtig genießen.

Traumschleife Litermont Gipfeltour
Abenteuer und Genuss – auf der Traumschleife Litermont Gipfeltour liegt beides nah beieinander. Ab Nalbach führt die dreistündige Rundtour durch das Froschparadies Sandgrube hoch zum Litermontgipfel (414m). Nachdem man hier die Aussicht über das Saartal bis nach Frankreich genossen hat, geht es weiter zu einem keltischen Kultplatz und in die Teufelsschlucht. Die Wanderung ist eine von 112 Traumschleifen in der Region Saar-Hunsrück zwischen Mosel, Rhein, Saar und Nahe.
9 km, 270 hm

Blies-Grenz Weg
Im südlichen Saarland verläuft eine schöne Tageswanderung durch das Unesco-Biosphärenreservat Bliesgau. Seltene Tier- und Pflanzenarten gibt es auf dem rund 4,5-stündigen Blies-Grenz-Weg ab Kleinbittersdorf zu sehen. Durch Ruinen und verwilderte Parkanlagen früherer Anwesen wandert man zum Fluss Blies und durch die grüne Flussaue. Auf den Höhen reicht der Ausblick bis in die Vogesen und wer will, kann einen Abstecher nach Frankreich unternehmen.
15 km, 320 hm

Keltischer Ringwall
Ganz im Zeichen der keltischen Spuren steht der circa fünfstündige DWJ Jugendwanderweg im Westen des Nationalparks Hunsrück-Hochwald. An der Talsperre Nonnweiler entlang geht es zunächst zum Keltenpark Otzenhausen. Hier steht ein keltisches Dorf, so wie es vor 2000 Jahren auf dem Dollberg ausgesehen haben muss. Der darauf folgende 10,5 Meter hohe keltische Ringwall wurde um 100 vor Christus erbaut und ist auch als Hunnenring bekannt. Zurück bei der Talsperre wandert man dann noch auf einem Teil des Planetenwegs und weiter nach Hermeskeil, im Landkreis Trier-Saarburg.
16,3 km, 410 hm

Moselsteig
Durch das Saarland führt auch der als Leading Quality Trail of Europe ausgezeichnete Moselsteig. Mal geht es direkt am Ufer entlang, mal in die Weinberge oder durch dichte Wälder. Auf den historischen Pfaden entdeckt man Burgen, Schlösser sowie Spuren der Römer und Kelten. Über Zuwege erreicht man auch Saarburg mit seiner bekannten Burg und Altstadt. Insgesamt führt der Weg von Perl aus auf 24 Etappen bis nach Koblenz.
365 km (Gesamtlänge), 9200 hm

Saar-Hunsrück-Steig
Wein- und Flusslandschaften, Schluchten und Hochmoore: Der Saar-Hunsrück-Steig ist ein abwechslungsreicher Fernwanderweg durch die Mittelgebirgsregion Hunsrück. Fast einen Monat ist man auf ihm unterwegs, erlebt Fernblicke, Burgen und fantastische Natur. Die wohl schönsten der 24 Etappen führen durch das Saarland; Highlight ist der Ausblick auf die Saarschleife. Nach dem Start in Perl an der Mosel am Dreiländereck zu Frankreich und Luxemburg wandert man zur Saar und weiter in den Naturpark Saar-Hunsrück. Am Grimburger Hof hat man die Wahl zwischen der klassischen Route nach Boppart am Rhein oder der kürzeren Nordvariante nach Trier in Rheinland-Pfalz.
415 km (Gesamtlänge), 4900 hm





