Teil des
OD 1109 Pfaelzer Burgenweg 01 (jpg) Ben Wiesenfarth

Pfälzerwald: Zur Ruine Neudahn und den Hohlen Felsen

Die Tageswanderung führt zur Burgruine Neudahn, streift durch das wasserreiche, geschützte Moosbachtal und besucht die Hohlen Felsen, ein kurioses Buntsandsteingebilde. Wanderer verbinden so beeindruckende Naturerlebnisse mit der typischen Pfälzer Felsenburgenromantik.

Die Tageswanderung führt zur Burgruine Neudahn, streift durch das wasserreiche, geschützte Moosbachtal und besucht die Hohlen Felsen, ein kurioses Buntsandsteingebilde. Wanderer verbinden so beeindruckende Naturerlebnisse mit der typischen Pfälzer Felsenburgenromantik.

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Länge 14,70 km
Dauer 3:57 Std
Schwierigkeitsgrad leicht
Höhenunterschied 201 Meter
Höhenmeter absteigend 189 Meter
Tiefster Punkt 206 m ü. M.
Höchster Punkt 384 m ü. M.
GPS-Daten . KML-Daten
Karte als PDF-Download

Anspruch

Für die mittelschwere Strecke durchs Pfälzer Mittelgebirge plant man am besten einen ganzen Tag ein, mit Burgruinenerkundung und Picknickpausen. Die Wanderung verlangt aber nur Kondi­tion für moderate Steigungen.

Ausgangs- und Endpunkt

Die Wanderung beginnt direkt in der Stadt Dahn am Parkplatz beim Felsland-Badeparadies.

Übernachtung/Einkehr

Bewirtschaftete Hütte des Pfälzerwald-Vereins, Im Schneiderfeld, 66994 Dahn, Tel. 06391/409903 oder 06391/1736, E-Mail: pwv-dahn@t-online.de. Hier können Wanderer an Wochenenden auch in Mehrbettzimmern übernachten. Allerdings ist eine vorherige Anmeldung nötig.

Karten

Kompass-Karte Wandern/Rad Nr. 766: Naturpark Pfälzerwald, Maßstab 1 : 50000, 6,95 Euro, oder Landesvermessungsamt Rheinland-Pfalz, topografische Karte Dahn und Umgebung mit elsässischem Grenzgebiet, Maßstab 1 : 25000, 5,90 Euro.

Buchtipp

Pfälzerwald und Deutsche Weinstraße, Barbara Christine und Jörg-Thomas Titz, Bergverlag Rother 2009, 144 Seiten, 9,90 Euro.

Info

Tourist-Information Dahner Felsenland, Tel. 06391/9196222,www.dahner-felsenland.de

Route

Vom Felsland-Badeparadies immer dem rot-weißen Balken folgen in Richtung Dahn, Zentrum. Man kommt am

Naturdenkmal Braut und Bräutigam

vorbei, einer beeindruckenden, aus zwei Felssäulen bestehenden Buntsandsteinformation. Vor der Bahnlinie geht es nach links (Markierung: roter Querbalken). Zur Rechten sieht man bald die für Dahn charakteristische und auf vielen Postkarten abgebildete Felsformation »Jungfernsprung«. Hinter der Außermühle schwenkt der Weg nach links in den Wald und führt über einen schönen Höhenweg zur Burgruine Neudahn (298 m), der jüngsten der Dahner Burgen, von der man – trotz geringer Höhe – eine imposante Aussicht auf die Waldlandschaft hat. (Wer möchte, kann auf dem Weg zur Neudahn alternativ den unbeschilderten, nahezu parallel verlaufenden Pfad zu den Felsen Hexenpilz und Satansbrocken erkunden. Dazu von der regulären Streckenführung nach links abbiegen).Von der

Burgruine Neudahn

dann dem roten Querbalken weiter zum Neudahner Weiher und ins Naturschutzgebiet Moosbachtal folgen. Der Wanderweg 16 leitet Richtung Waldparkplatz »Dahner Hütte«. Von hier aus führt auch ein Abstecher über 500 Me­ter zur bewirtschafteten Hütte (s. Übernachtung/Einkehr).Zuerst der gelbe Strich, dann der WW 12 bringen Wanderer zum

Kleinen Mückenkopf.

Hinter der Moosbachhütte (Schutzhütte) wird das Tal enger, und der Weg steigt zur Moosbachquelle und zum Kleinen Mückenkopf (462 m) an. Es geht vorbei an den Hohlen Felsen: Naturskulpturen aus überhängenden Buntsandsteinfelsen mit Säulen und Kammern (450 m). Am Westfelsen des lang gestreckten Massivs kann man die Spuren eines Felssturzes vom Frühjahr 2004 begutachten. Weiter auf dem WW 12 und dem grün-blauen Querbalken nach an der Nordseite des Edersbergs entlang und zurück zum Ausgangspunkt. 

outdoor-Tipp:

Wenn einem die fünf Stunden wandern nicht reichen, kann man noch einen lohnenden Abstecher einplanen: Am Naturdenkmal Braut und Bräutigam führt ein Waldpfad vom regulären Wanderweg nach rechts ab und leitet hinauf zum sehenswerten Wachtfelsen, der von der Hauptroute aus leicht zu übersehen ist. Wer sich für essbare Wildpflanzen interessiert oder aber auch für Kräuter, die von den Burgfräuleins des Mittelalters im Umfeld der Burgen angepflanzt wurden, nimmt an geführten

Wildpflanzen- und Kräuter-Exkursionen

innerhalb des Biosphärenreservats Pfälzerwald teil. Die im Mittelalter hier angesiedelten Kräuter findet man dort übrigens noch heute. Individuelle Termine (z. B. für Exkursionen zu bestimmten Burgruinen) kann man buchen unter www.elisabeth-horbach.de  

Dauer5 StundenHöhenmeter325 HöhenmeterDistanz17 Kilometer
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