Wandern in Kroatien Jens Klatt
Wandern in Kroatien
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Wandertipp im Süden - Insel Cres & Lošinj - Kroatien

Wanderurlaub im Süden Insel Cres und Lošinj in Kroatien

Felsen, Wälder und das glasklare Meer geben auf den kroatischen Inseln Cres und Lošinj den Ton an: perfekt für einen Wander- und Strandurlaub ...

Planungstipps für die kroatischen Inseln

  • Beste Reisezeit: Wer lieber bei milden Temperaturen wandert, kommt im Frühjahr oder Herbst. Sonnenanbeter kombinieren im Juni Wander- und Badeurlaub. Surfen Die Websites der Tourismusverbände Cres und Lošinj informieren euch unter tzg-cres.hr/de beziehungsweise visitlosinj.hr/de
  • Hinkommen: Mit dem Auto dauert die Anreise ab München rund acht Stunden. Von Brestova (Halbinsel Istrien) verkehrt regelmäßig eine Autofähre zur Insel Cres. Alternativ: Über eine mautpflichtige Brücke nahe Rijeka auf die Insel Krk, von dort zum Fährhafen Valbiska und per Schiff nach Cres. Fahrplan und Preise: jadrolinija. hr. Wer von Cres weiter auf die Insel Lošinj will, fährt in Osor über eine kleine Drehbrücke. Flugzeug: zum Beispiel mit Eurowings von diversen deutschen Städten nach Rijeka auf Krk. Ab 220 Euro retour (eurowings.com).
  • Herumkommen: Am flexibelsten seid ihr mit dem eigenen Auto oder per Mietwagen (Verleih am Flughafen Rijeka, ab 120 Euro/Woche, billiger-mietwagen.de). Über die Busverbindungen vor Ort informiert arriva.com.hr/de-de/kvarner/cres
  • Orientieren: Eine Tramuntana-Wanderkarte ist in Beli erhältlich. Am Gänsegeier-Infozentrum hängt eine Karte mit Tourenvorschlägen aus. Für Lošinj liegt in vielen Unterkünften eine kostenlose Wanderkarte bereit – nicht sehr detailliert, aber brauchbar. Auf den Wanderwegen dienen rot-weiße Markierungen der Orientierung.
  • Buchtipps: 14 Touren auf den Kvarner Inseln beschreibt der Rother Wanderführer »Istrien mit Kvarner Bucht, Krk, Cres und Lošinj« (14,90 Euro). Der Reiseführer »Nordkroatien« aus dem Michael Müller Verlag enthält neben nützlichen Informationen aller Art auch Wandertouren (21,90 Euro).

Die Top-Touren auf Cres und Lošinj

1. Cres: Durch die Tramuntana-Wälder

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Kroatien (aus Heft 12/2021) Inselwanderungen in der Kvarner Bucht
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Am Gänsegeier-Infozentrum in Beli starten mehrere Touren: so auch diese waldreiche Runde, die ideal für heiße Tage ist. Wer der grünen Markierung folgt, passiert Terrassen mit Olivenbäumen, dann geht es in einen alten Wald. Bald lichtet sich der Wald kurzzeitig, eine Anhöhe gibt den Blick auf die Bucht von Rijeka frei. Nach dem Weiler Frantin führt die lila Markierung zu einem verlassenen Dorf und weiter zu einem Weiher. Der Rückweg streift eine wilde Felslandschaft und passiert dann mehrere Stein-Labyrinthe, die als Touristenattraktion ausgelegt wurden.

Mehr zum Thema:
Länge 11,95 km
Dauer 3:26 Std
Schwierigkeitsgrad Mittelschwer
Höhenunterschied 295 Meter
Höhenmeter absteigend 294 Meter
Tiefster Punkt 107 m ü. M.
Höchster Punkt m ü. M.

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Reisestory 12/2021 Kroatien
Jens Klatt
Der Feenweg in der Tramuntana bei Beli wirkt in der Tat zauberhaft.

2. Cres: Von Valun nach Lubenice und Pernat

Von der türkisfarbenen Bucht von Valun führt die Tour hinauf ins einstige Piratennest Lubenice auf 368 Meter Höhe. Der Ort mit den engen, gepflasterten Gassen thront romantisch auf einem Fels. Nach einem Besuch im Schafzuchtmuseum geht es dann vom nördlichen Ortsende wieder abwärts. Vorbei an Schafweiden führt der Weg teils steinig und steil über Pernat (246 m) zurück nach Valun. Bekannt ist das ehemalige Fischerdorf übrigens aus der 1980er-Jahre-Fernsehserie »Der Sonne entgegen«.

Mehr zum Thema:
Länge 11,20 km
Dauer 3:29 Std
Schwierigkeitsgrad Mittelschwer
Höhenunterschied 395 Meter
Höhenmeter absteigend 413 Meter
Tiefster Punkt 25 m ü. M.
Höchster Punkt m ü. M.

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3. Lošinj: Über das Osoršćica-Massiv

Eine Bergtour mit viel Fernsicht: Von Nerezine führt ein Pfad auf das Osoršćica-Massiv, erst durch Steineichen, dann durch Macchia, fast immer mit Meerblick. Über schroffen Karst geht es zu einem Plateau und der Kapelle Sveti Mikul (558 m). Der perfekte Platz für eine Panorama- Pause! Vor dem Aufstieg zum Gipfel Televrina (588 m) bietet sich ein Abstecher zur Gaudentius-Höhle an. Nach dem Gipfel bleibt der Pfad aussichtsreich, eine Drahtseilstelle erfordert Trittsicherheit. Am Ende des Bergrückens wartet eine bewirtete Hütte. Von dort hinab nach Osor.

Mehr zum Thema:
Länge 12,93 km
Dauer 5:02 Std
Schwierigkeitsgrad Schwer
Höhenunterschied 568 Meter
Höhenmeter absteigend 577 Meter
Tiefster Punkt 10 m ü. M.
Höchster Punkt m ü. M.

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4. Lošinj: Um die Südspitz der Insel

Badesachen einpacken und los: Mit Start und Ziel in Veli Lošinj geht es von Kiesbucht zu Kiesbucht in ständigem Auf und Ab um die Südspitze von Lošinj. Unterwegs bieten sich schöne Blicke auf die vorgelagerten Inseln. Wer Glück hat, erspäht einen Delfin. Zum krönenden Abschluss steigt der Weg hinauf zur Kirche Sveti Ivan (215 Meter). Bei klarer Sicht sieht man die Inseln Krk und Pag und das Festland.

Mehr zum Thema:
Länge 15,52 km
Dauer 4:41 Std
Schwierigkeitsgrad Schwer
Höhenunterschied 410 Meter
Höhenmeter absteigend 405 Meter
Tiefster Punkt 26 m ü. M.
Höchster Punkt m ü. M.

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Reisestory 12/2021 Kroatien
Jens Klatt
Badestrand, Eis und ein bisschen Tourenplanung bei Beli auf der Insel Cres.

Empfehlenswerte Unterkünfte

  • Pansion Tramontana: Wanderer können direkt an der Pension am Ortsrand von Beli starten und schlemmen nach der Tour auf der Meerblick-Terrasse regionale Bioprodukte und fangfrischen Fisch. DZ/F: ab 60 Euro. Aufpreis für HP: 15 Euro. beli-tramontana.com
  • Hotel Manora: Das Vier-Sterne-Haus im kleinen Urlaubsort Nerezine trennen 400 Meter vom Meer. Es punktet zudem mit einem reichhaltigen Frühstücksbuffet sowie Bike- und Bootsverleih. DZ/F: ab 90 Euro. Aufpreis für HP: 15 Euro. manora-losinj.hr
  • Camping: Campingurlaube sind in Kroatien sehr beliebt, entsprechend groß fällt das Angebot auf den Inseln aus. Auf Cres gehört »Camping Slatina« bei Martinšcica zu den beliebtesten. Stellplatz für zwei Erwachsene mit Fahrzeug 17,80– 35,30 Euro, Hütte ab 44 Euro. camp-slatina.com/de

Einkehrmöglichkeiten

  • Konoba Hibernicia: Als »Konobas« bezeichnet man kleinere, bodenständige Restaurants an der kroatischen Adria, in denen landestypische Küche serviert wird. In der Konoba Hibernicia in Lubenice auf Cres kommen unter anderem Lammgerichte auf den Tisch. Tel. 0 03 85/51 52 50 40
  • Restaurant Artatore: Traditionelle Fischküche bietet dieses mit viel Hingabe betriebene Restaurant auf der Insel Lošinj. Es liegt nah am Meer in einem Kiefernwäldchen in der Nähe von Mali Lošinj. restaurant-artatore.hr

Die persönlichen Tipps von Reiseautorin Lena Jauernig

  • Abtauchen: Dank der Kieskste ist das Meer rund um Cres und Lošinj kristallklar: ideal, um die Unterwasserwelt zu erkunden. Zum Beispiel mit der Tauchschule Beli, Schnuppertour: 50 Euro. beli-tramontana.com
  • Abheben: Einklinken und los: Über die Bucht von Beli ist eine 250 Meter lange Zip-Line gespannt, an der man in 35 Meter Höhe übers Meer zischt. 10 Euro, täglich geöffnet, April bis Oktober.
  • Anheuern: Um Cres und Lošinj leben rund 180 Tümmler. Die Schutzorganisation Blue World bietet Beobachtungstouren per Boot an (47 Euro, dolphin-watching.com). Zudem könnt ihr Delfin-Paten werden oder als Volunteers anheuern. blue-world.org

"Die helle Freude" – unser Reisebericht aus Kroatien

Ich bin ein Gänsegeier. Hoch über der Tramuntana, dem Gebirge im nördlichen Zipfel der kroatischen Insel Cres, ziehe ich meine Kreise. Gleite über uralte Eichenwälder und karstige Hügel. Scanne die roten Dächer von Beli, schlage mit meinen gewaltigen Schwingen und lasse das kleine Dorf auf dem Felsen hinter mir. Dann bricht unter mir das Land abrupt ab. Der Wind trägt mich über die Klippen hinaus über die türkisblau leuchtende Adria. Tobias tippt mir auf die Schulter: »Jetzt bin ich aber dran!« Ich nehme die Virtual-Reality-Brille vom Kopf, blinzle und finde mich in einem hellen Raum mit Vitrinen und Schautafeln wieder: Wir befinden uns im Gänsegeier-Infozentrum von Beli. Hier auf der Insel Cres, unweit von diesem Gebäude, ist eine große Gänsegeier-Kolonie beheimatet. 120 Paare br�ten in den Steilwänden über dem Meer. Einem dieser über einen Meter großen gefiederten Insulaner haben Vogelschützer eine 360-Grad-Kamera umgebunden und seinen Flug aufgezeichnet.

Inselschönheit mit vielen Gesichtern

Cres aus der Vogelperspektive: Ein 66 Kilometer langes, maximal 12 Kilometer breites Eiland in der Kvarner Bucht, umgeben von den Inseln Rab, Krk und Lošinj. Und wenn man näher heranzoomt, sozusagen in den Nahaufnahmemodus wechselt? Schnappschüsse vom Kvarner Insel- Archipel zeigen kleine Buchten, Kiesstrände, glasklares Wasser und vom Wind zerfurchte Steilküsten. Karstige Höhen und Panoramagipfel überragen schattige Wälder, Schafe grasen auf kargen Bergweiden. Immerhin 648 Meter erreicht der Gorice, der höchste Berg von Cres. Für Outdoor-Sportler hat die Insel im Norden der kroatischen Adria viel zu bieten: Das Angebot reicht von Wandern und Radfahren über Schwimmen und Tauchen bis zum Segeln. Mein Kumpel Tobias, Fotograf Jens und ich wollen wandern – auf Cres ebenso wie auf Lošinj. Die beiden Inseln trennt nur der elf Meter breite Kavadakanal, über den eine Brücke führt. Als Basis haben wir das hübsche kleine Dorf Beli im besonders ursprünglichen Norden von Cres gewählt. Sieben Wanderwege, sieben Spazierwege und drei Radwege beginnen in seiner Nähe, machen ein Wegenetz von rund 100 Kilometern aus.

Reisestory 12/2021 Kroatien
Jens Klatt
Mit viel Sonne und grüner Landschaft ist der Juni eine gute Wanderurlaubszeit.

»Jetzt aber los, bevor es noch heißer wird!«, mahnt Jens zum Aufbruch für unsere vierstündige Wanderung durch die Tramuntana um Beli. Recht hat er: Über der Steilküste am Meer brennt jetzt am späten Vormittag schon die Junisonne. Wir schwingen unsere Rucksäcke über die Schulter, starten direkt am Gänsegeier-Infozentrum und nehmen Kurs auf die hiesigen Wälder. Vorbei an Terrassen mit knorrigen Olivenbäumen geht es hinein in einen grünen Tunnel aus ehrwürdigen Eichen und Buchen. Wir genießen den Schatten, dann lichtet sich der Wald schon wieder, wir erklimmen eine Anhöhe. Weit streift der Blick von hier über das Traumpanorama der Kvarner Bucht, eine ganz leichte Brise trocknet den Schweiß auf meiner Stirn. »Klick« macht Jens’ Kamera.

Faszinierende Tierwelt

Schnell schließt sich beim Weitergehen das schützende grüne Tunneldach wieder über uns. Als Geier virtuell über den Baumkronen zu segeln war spannend, aber unter den Wipfeln hier verbirgt sich ein eigener, wundersamer Kosmos mit mindestens ebenso interessanten Ansichten. An den Trockensteinmauern am Wegesrand flitzen metallisch-schimmernde Eidechsen herum. Ein würziger Duft nach Kräutern, darunter Thymian und Salbei, liegt in der Luft. Schafe blöken, Grillen zirpen, Honigbienen summen. Nur der aufgeregte kleine Schmetterling vor mir flattert völlig stumm mit seinen zarten Flügeln. Dann raschelt es sacht im Unterholz, und eine pechschwarze Schlange windet sich über den Pfad. Wenige Meter weiter ein deutlich lauteres Rascheln: Ein Schaf galoppiert aus dem Gebüsch. Mit einem erschrockenen Quieken weiche ich ihm durch einen Satz nach links aus. »Määh!«, blökt das Schaf zurück und flieht nach rechts.

Die nächste tierische Entdeckung heißt Pillendreher. Ich bücke mich zu diesen kotfressenden Käfern hinunter, zoome mit dem Blick dichter heran. Hut ab! Die Schafsköttel, die diese kleinen Schwerstarbeiter emsig aus dem Weg rollen, sind größer als sie selber. Leider gibt es für die Miniatur- Putzkolonne längst nicht mehr so viel zu tun wie einst. Anfang des 20. Jahrhunderts lebten auf Cres noch 60 000 Schafe, inzwischen hat sich ihre Zahl um drei Viertel auf nur noch 15 000 verringert. »Weniger Schafe gleich weniger Schafsköttel – ist doch gar nicht so schlecht?«, sinniert Tobias. Aus Wandererperspektive mag er recht haben, aber mit den blökenden Vierbeinern verschwinden auch die majestätischen Gänsegeier. Die ernähren sich nämlich hauptsächlich von Schafskadavern: ein zerbrechliches Ökosystem. Wir ziehen weiter durch den Wald. Feiern einen mächtigen, bizarr verwachsenen Baum nach dem anderen und erreichen irgendwann eine Freifläche mit verstreuten Felsbrocken. »Als ob hier zwei Riesenkinder gespielt hätten«, sinniert Tobias. Wenig später dann das komplette Gegenteil: Jemand hat Ordnung ins Chaos gebracht, mitten im Wald stoßen wir auf ein kunstvoll ausgelegtes Steinlabyrinth. Dann ein zweites, ein drittes. Jedoch haben sie, wie ich später in Erfahrung bringe, keinerlei historische Bedeutung, sondern wurden einfach angelegt, um Touristen wie unsereins zu erfreuen.

Nach vier Stunden kommen wir wieder in Beli an, ziehen am idyllischen Strand die Schuhe aus und erfrischen die Füße im Wasser. So geht Urlaub, denke ich, als wir anschließend auf dem sonnenerwärmten Kies sitzen. Nirgendwo anders möchte ich jetzt sein, absolut nichts anderes tun. Der nächste Tag beginnt allerdings früh. Auf dem Plan steht das totale Kontrastprogramm zur Tour bei Beli, mit Meerblick und grenzenloser Weite statt Mikrokosmos unterm Blätterdach: die Überschreitung des Osoršćica-Massivs auf der Nachbarinsel Lošinj. Eine Stunde fahren wir dafür mit dem Auto nach Süden und erleben unterwegs einen kompletten Kulissenwechsel. Während der Norden von Cres von Steilküsten umsäumt und bergig ist, läuft die Insel im Süden flach zum Meer aus. Auch die Vegetation ändert sich, von submediterran zu mediterran. Gelbe Macchia leuchtet am Straßenrand. Dann erreichen wir die kleine Drehbrücke zwischen Cres und Lošinj, und die Szenerie wechselt erneut. Vor uns erstreckt sich der Osoršćica-Bergrücken mit der Televrina (589 m) als höchstem Gipfel.

Gipfeltour unter Geiern

Von ganz unten – dem Hafenort Nerezine im Nordosten von Lošinj, 27 Meter über dem Meer – machen wir uns auf den Weg nach ganz oben zur Televrina. Je länger wir gehen, desto weiter das Sichtfeld, desto schöner die Meerblicke.Dann bemerke ich hoch über unseren Köpfen einen Vogel. Ein Gänsegeier! Falls er den Blick auch auf uns gerichtet hat, kann der scharfsichtige Vogel jedes Detail wahrnehmen: Tobias, der seine Sonnenbrille zurechtrückt. Jens, der einen Schluck aus der Trinkflasche nimmt. Und mich, wie ich im Gehen den Brustgurt meines Rucksacks weiter schnalle. Über ein zerklüftetes Karstfeld kraxeln wir schließlich auf ein Plateau direkt unterhalb des Televrina-Gipfels. Oben stehen eine Kapelle, eine Gipfelbox und ein Fernrohr. Außerdem andere Wanderer, aber das ist kein Wunder, denn die Aussicht von hier sucht ihresgleichen. Im Süden fließt das Land gemächlich ins Meer. Im Westen treibt ein grüner Fladen auf der blauen Vertikale, die Insel Unije. Weit hinten am Horizont zeichnet sich Istrien ab, und im Osten flimmert das Küstengebirge Velebit.

Wir ziehen weiter, hinauf zum Gipfel und über einen langgezogenen Kamm. Eine Stunde und unzählige Fotos später erreichen wir die Berghütte Sveti Gaudent. Als Postkartenmotiv eignet sich dieser schmucklose Betonklotz, seines Zeichens ein einstiger Wachtturm, ganz und gar nicht. Aber dafür genießt man zum eiskalten Radler auf der Terrasse einen unvergesslichen Meerblick.

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