Elbsandstein - Pfaffenstein Florian Manhardt

Elbsandsteingebirge

Elbsandstein-Wanderung: Am Pfaffenstein

Auf dem Gipfel des Tafelbergs Pfaffenstein wartet ein uriges Berggasthaus auf durstige Wanderer. Unterwegs sieht man die stolze 40-Meter-Felsnadel Barbarine, eines der Wahrzeichen des Elbsandsteingebirges.

Kurze, leichte Tour über Pfade und gut ausgebaute Stiegen zum Berggasthaus auf dem  Pfaffenstein.

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Länge 3,63 km
Dauer 1:25 Std
Schwierigkeitsgrad leicht
Höhenunterschied 214 Meter
Höhenmeter absteigend 212 Meter
Tiefster Punkt 252 m ü. M.
Höchster Punkt 420 m ü. M.
GPS-Daten . KML-Daten
Karte als PDF-Download

Anspruch

Kurze, leichte Tour über Stufenwege, Pfade und gut ausgebaute Stiegen, auf denen es keine Kletterstellen zu bewältigen gibt. Trittsicherheit nötig.

Anfahrt

Mit Zug oder Auto nach Königstein. Von dort hinauf nach Pfaffendorf. Wählt man die Bahn, verlängert sich die Tour um eine Stunde.

Ausgangspunkt

Die Tour startet am gebührenpflichtigen Parkplatz am Pfaffensteinweg. Weitere Parkplätze im Ort.

Einkehr

Das historische Berggasthaus auf dem Gipfel befindet sich seit weit über 100 Jahren in fast unverändertem Zustand. Man sollte sich hier unbedingt ein kühles Bier und eine Mahlzeit zur Stärkung gönnen. Die Kochzutaten stammen aus der Region (pfaffenstein.com).

Beste Zeit

Von April bis in den November. Bei Schnee und Eis sollte man nicht über das Nadelöhr absteigen.

Karte

Sehr detailliert: Böhm-Wanderkarte »Festung Königstein und die Tafelberge« 1:10 000, Preis 6,80 Euro

Infos

Alle wichtigen Informationen zur Region findet man beim Tourismusverband Sächsische Schweiz e.V. unter saechsische-schweiz.de/

outdoor-Tipp

Ein Besuch der gewaltigen, 800 Jahre alten Festung Königstein hoch über dem gleichnamigen Städtchen gehört auf die Liste eines jeden Elbsandstein-Besuchers. Es gibt Führungen und Veranstaltungen rund ums Jahr, Eintritt in der Hauptsaison von April bis Oktober für Erwachsene 12, ermäßigt 9 Euro. festung-koenigstein.de

Route

Vom Parkplatz dem Betonplattenweg zum Waldrand folgen. Nun rechts am Waldrand entlang, bis der Weg in den Wald abbiegt. Weiter zu einer Kreuzung, hier den linken Abzweig mit der Ausschilderung „Bequemer Weg“ wählen. Den gepflasterten Weg hinauf bis auf den markanten Jäckelfels mit seiner Marmorplakette. Links des Felsens beginnt nun in einem schmalen Spalt der Klammweg. Auf ihm durch enge Schluchten, bis auf dem Gipfelplateau das historische Gasthaus mit dem 1904 erbauten Aussichtsturm auftaucht Diesen sollte man unbedingt besteigen, der Rundblick ist fantastisch. Vom Gasthaus lohnt ein Abstecher zum Opferkessel: Auf dem Weg Richtung Nadelöhr ein kurzes Stück nach Norden, dann dem beschilderten Abzweig nach links folgen und an bizarren Felsformationen vorbei zum Aussichtspunkt am Opferkessel. Auf gleichem Weg zurück zum Gasthaus. Von ihm aus in südöstlicher Richtung halten, den Ausstieg des Bequemen Weges passierend, Richtung Barbarine. Der Weg kommt an schönen Aussichtspunkten Richtung Osten vorbei und passiert eine markante Engstelle, bis er auf ein großes Felsplateau führt. Hier nun links durch einen schmalen Spalt zur Barbarine-Aussicht. Dieser einmalige Felsturm darf wegen starker Blitzschäden nicht mehr bestiegen werden. Auf dem bekannten Weg zum Gasthaus zurück: die letzte Chance zu einer Einkehr, bis es über den steilen Nadelöhrabstieg zurück zum Ausgangspunkt geht.Peter Brunnert
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Für viele ist das Elbsandsteingebirge Deutschlands schönste Ecke.

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