OD 2016 Dolomiten Cortina Schützengraben Monte Piana Sextener Dolomiten Webkart / Creative Commons

Dolomiten: Wanderung auf den Monte Piana

Vom Monte Piana genießt man einen genialen Panoramablick. Doch erst ist der steile Nordanstieg aus dem Höhlensteintal zu bezwingen. Früher war der Monte Piana Schauplatz des Dolomitenkrieges.

Vom Monte Piana genießt man einen genialen Panoramablick. Doch erst ist der steile Nordanstieg (»Pionierweg«) aus dem Höhlensteintal zu bezwingen. Früher war der Monte Piana Schauplatz des Dolomitenkrieges.

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Länge 13,92 km
Dauer 9:39 Std
Schwierigkeitsgrad medium
Höhenunterschied 1751 Meter
Höhenmeter absteigend 1723 Meter
Tiefster Punkt 1403 m ü. M.
Höchster Punkt 2311 m ü. M.
GPS-Daten . KML-Daten
Karte als PDF-Download

Anspruch

Anspruchsvolle Wanderung durch alpines Gelände. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich. Wegen Steinschlaggefahr ist ein Helm zu empfehlen.

Anfahrt

Von Cortina nach Norden auf der SS 51 Richtung Toblach/ Dobbiaco. Nach 20 km passiert man den Dürren-See. 700 Meter danach rechts auf den Höhlensteinparkplatz.

Ausgangspunkt

Die Wanderung beginnt am Höhlensteinparkplatz im Höhlensteintal gegenüber dem Hotel Drei Zinnen.

Einkehr

Das Rifugio Bosi ist über einen Abstecher vom Südgipfel aus zu erreichen (Tel. 00 39/04 35/3 90 34, montepiana.com/rifugiobosi.htm).

Beste Zeit

Von Juni bis September

Karte

Kompass-Karte Nr. 047 »Drei Zinnen«, Maßstab 1:25 000, 7,95 Euro

Infos

montepiana.com

outdoor-Tipp

Vom Parkplatz vis-à-vis des Restaurants Genzianella nahe dem Misurina-See kann man sich mit dem Geländewagen zum Rifugio Bosi hinauffahren lassen. Oben erkundet man entlang des beschilderten Rundweges die Schützengräben, Stollen und Drahtverhaue aus dem Dolomitenkrieg. montepiana.com

Route

Vom Höhlensteinparkplatz der Wanderweg-Markierung (Nr. 6, Nr. 102 und Nr. 10) folgen, bis die Nr. 6 »Monte Piana, 2h 50« nach rechts abzweigt. Über ein Schotterbett zum Fuß der Monte-Piana-Nordwestfl anke, an Latschenkiefern vorbei und in Kehren nach oben. Ein mit Drahtseilen gesicherter Steig führt eine steile Wand hoch zu einem Absatz, an einem Soldatenfriedhof rechts weiter hoch unter die Gipfelwände. In Kehren zu einer Bergschulter und über eine Betonstiege (oder durch einen Tunnel) zur Hochfl äche des Nordgipfels mit dem Toblacher Kreuz (2305 m). Nun auf Weg Nummer 6 (und 6a) gen Süden über das Plateau zur Forcella dei Castrati (2324 m) und hinauf zum Südgipfel (»Caducci-Pyramide«, 2324 m, Abstecher zum Rifugio Bosi möglich). Zurück wieder zur Forcella dei Castrati, ein Stück aufwärts und rechts auf Felsbändern (drahtseilgesichert) durch die Ostseite des Nordgipfels zu einer Weggabelung. Auf Weg Nr. 6 nach rechts gen Süden hinab und durch ein Hochtal hinab ins Rinbiancotal. Dem Weg 103 links nach. Das Tal wird steiler und verengt sich zur Klamm. In kurzem Anstieg auf der rechten Talseite eben über ihre Schulter, bis der Weg steil in das Rienztal abfällt. Über Schuttkegel zu einem Fahrweg und links auf Weg 10 und 102 abwärts zum Höhlensteinparkplatz. (Hinweis: Abstecher zum Rifugio Angelo Bosi hin/zurück hier in Gesamtlänge der Strecke einberechnet)
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