OD 0718 Berchtesgadener Land Watzmann Mittelspitze Erik van de Perre

Berchtesgadener Land: Watzmann-Überschreitung

Auf dieser anspruchsvollen Tour überschreitet man den Watzmann auf seinem Grat von Nord nach Süd.

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Länge 23,07 km
Dauer 12:37 Std
Schwierigkeitsgrad medium
Höhenunterschied 2151 Meter
Höhenmeter absteigend 2159 Meter
Tiefster Punkt 627 m ü. M.
Höchster Punkt 2655 m ü. M.
GPS-Daten . KML-Daten
Karte als PDF-Download

Anspruch

Schwere, zweitägige Bergtour. Nur für sehr erfahrene, klettergewandte und konditionsstarke Bergsteiger. Verläuft häufig im Schwierigkeitsgrad I–II.

Anfahrt

Mit Auto oder Bahn bis Berchtesgaden fahren, dann weiter bis nach Ramsau zur Wimbachbrücke zum Großparkplatz mit Parkscheinautomat

Ausgangspunkt

Die Tour beginnt an der Wimbachbrücke bei Ramsau und führt zunächst hoch bis zum Watzmannhaus.

Einkehr

Das Watzmannhaus (watzmannhaus.de) dient als Stützpunkt und bietet eine Auswahl an verschiedenen Speisen, Heißgetränken, alkoholischen Getränken und Kuchen, auch ein Frühstück zwischen 6,50 € und 8,50 €. Es sind 219 Schlafplätze vorhanden, vorab reservieren!

Beste Zeit

Von Juli bis Oktober. 2018 ist das Watzmannhaus nur von Mitte Mai bis 10. September geöffnet.

Karte

Gute Dienste leistet die AV-Karte BY 21 Nationalpark Berchtesgaden im Maßstab 1:25.000, 9,80 Euro.

Infos

Tourist-Info: berchtesgaden.de; alpenverein.de (Pfad: Bergsport > Sicherheit > Bergsteigen > sicher auf den Watzmann)

outdoor-Tipp

​Auch die Tour zum Watzmannhaus und zurück ist tagesfüllend. Alternativ startet man sie vom Parkplatz Hammerstiel in Schönau am Königssee. Von dort zum ehemaligen Standort der Holzstube auf der Schambach-Alm wandern. Dann weiter bis zur Stubenalm. Dort gelangt man auf die Route, die von der Wimbachbrücke aus hochführt.

Route

Von der Wimbachbrücke über die Stubenalm bis zur Mitterkaseralm auf gut ausgebautem Forstweg. Ab der Falzalm führt ein viel begangener Steig zum Watzmannhaus. Nach Start an der Hütte kurz in eine Senke absteigen. In Kehren und über kurze Drahtseilstellen erreicht man das Hocheck nach kurzer, relativ leichter Kletterei. Nach dem Gipfel folgt der Grat. Von der Biwakhütte folgt man diesem, teils auch kurz westlich davon, bis zu einer markanten breiten Platte. Über diese aufwärts, dann kurz ungesichert bis zu einem Gratstück westlich vom Hauptgrat im Bereich eines Felsenfensters. Über dieses absteigen. Danach erreicht man ein Rampensystem, das zur Mittelspitze leitet. Vom höchsten der drei Gipfel zuerst kurz westlich, dann gleich wieder südlich am luftigen Grat hinab, bis man westlich nach einer Rinne wieder flacheres Gelände erreicht. Der Weg folgt größtenteils dem Grat, bis man erneut im Zickzack absteigt. Danach weiter runterklettern bis in eine Scharte und vor einen zackigen, gelben Aufschwung. Diesen westlich umgehen und danach zurück auf den Grat. Dann noch einen Block westlich umgehen, wieder absteigen und ungesichert weiter in eine Scharte. Im Bereich des Grates bzw. östlich davon Richtung Südspitze. ​Den Gipfelblock westseitig aufsteigen, bis man auf dem letzten Gipfel steht. Von der Südspitze erfolgt der Abstieg knapp neben dem Grat hinab. Durch das Obere und Untere Schönfeld über teils losen Schotter fortwährend steil zum Endes des Wimbachtales. Liegt das Wimbachgries hinter einem, kann der weitere Fußmarsch bis zum Parkplatz auch mit Stirnlampe im Dunkeln erfolgen.
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