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Testbericht: Powerspot Micro

Bewertung:

Was uns gefällt:

 liefert reichlich (Lade-)Strom

 kompakte Abmessungen

 sehr robuste Bauweise

Was uns nicht gefällt:

 häufige Wasserzugaben nötig

Wer auf Trekkingtour Handy, Stirnlampe, GPS, Kamera & Co. laden will, benutzt dafür meist einen Powerakku. Doch der reicht oft nur für eine Ladung. Danach ist man auf Sonnenlicht und ein Solarmodul angewiesen. Oder auf einen thermoelektrischen Generator wie den Powerspot Micro.

Auf einen Kocher gestellt und mit Wasser befüllt, liefert der Powerspot Micro bis zu zwei Ampere Strom (5 V) und lädt damit auch hungrige Geräte wie Tablet-PCs. Voraussetzung: das Wasser köchelt leise vor sich hin. Aufgrund der kompakten Maße (150 ml) muss man jedoch häufig nachgießen und aufpassen, dass der Zylinder nicht trockenläuft und Schaden nimmt.

Doch der Brennstoffverbrauch ist nicht ohne: etwa 50 Gramm Gas pro Stunde. Ein 5er-iPhone frisst bei seiner knapp zweistündigen Ladezeit rund 80 Gramm. Mit einer Kartusche (brutto 360 g, 6 Euro) lässt es sich also drei Mal laden – ein schwerer und teurer Spaß. Deutlich effizienter ist es, den Powerspot Micro in der Glut eines Feuers zu betreiben. Das verlangt zwar viel Vorsicht, damit Stecker und Kabel nicht schmelzen, funktioniert aber sonst prächtig.

Technische Daten

Preis 133 Euro
Gewicht 294 g
Sonstiges Ausprobiert: 2 Monate
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