Wandern im Elbsandsteingebirge Jörg Klaus

Elbsandsteingebirge

Wanderung: In die Affensteine

Die Tour durch die Affensteine zählt zu den beeindruckendsten Stiegenwegen des Elbsandsteingebirges. Man sollte unbedingt genug Zeit einplanen, um die Fern- und Tiefblicke zu genießen.

Die Tour durch die Affensteine zählt zu den beeindruckendsten Stiegenwegen des Elbsandsteingebirges

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Länge 7,00 km
Dauer 3:16 Std
Schwierigkeitsgrad medium
Höhenunterschied 529 Meter
Höhenmeter absteigend 529 Meter
Tiefster Punkt 196 m ü. M.
Höchster Punkt 462 m ü. M.
GPS-Daten . KML-Daten
Karte als PDF-Download

Anspruch

Schwere Tour über Klettersteige und ausgesetzte Pfade, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit nötig. Klettersteigset für die Häntzschelstiege ratsam.

Anfahrt

Mit Zug oder Auto nach Bad Schandau. Von dort mit dem Auto oder der historischen Straßenbahn durchs Kirnitzschtal zum Beuthenfall.

Ausgangspunkt

Die Tour startet am Parkplatz Beuthenfall. Dieser ist leider am Wochenende meist ab 10 Uhr voll.

Einkehr

Im Kirnitzschtal gibt es einige historische Gasthäuser aus der Frühzeit des Elbsandstein-Tourismus. Auf dieser Wanderung bietet sich die Einkehr im »Lichtenhainer Wasserfall« von 1852 an: lichtenhainer-wasserfall.de. Die Regenbogenforelle dort ist ein Gedicht.

Beste Zeit

April bis November. Der Weg kann wegen seiner Exposition bei Nässe und Schnee gefährlich sein.

Karte

Die Böhm-Wanderkarte »Schrammsteine–Affensteine«, 1:10000, 4,80 Euro bietet eine gute Orientierung.

Infos

Alle nötigen Informationen zur Region findet man beim Tourismusverband Sächsische Schweiz e.V. unter saechsische-schweiz.de.

outdoor-Tipp

Nach dem deftigen Mahl im Lichtenhainer Wasserfall empfiehlt sich ein Verdauungsbummel zum berühmten Kuhstall, einem riesigen Felsbogen mit großartigem Fernblick über die hintere Sächsische Schweiz. Auch dort kann man in einer uralten Gaststätte einkehren. Falls man je schon wieder Hunger haben sollte. berggast.de

Route

Vom Parkplatz über die Kirnitzsch und nach 50 m scharf rechts auf einen kleinen Pfad ohne Markierung abbiegen. Diesem bis unter die gewaltige Nordwand des Bloßstocks folgen. Rechts am Bloßstock vorbei und dem grünen Pfeil folgend zum Beginn der Häntzschelstiege. Über die Eisenklammern und Drahtseile (Kinder unbedingt sichern!) bis zur Oberen Affensteinpromenade. In einer Felsnische beginnt der obere Teil der Häntzschelstiege, die erst durch einen engen dunklen Spalt, später ausgesetzt über Eisenklammern zum Langen Horn hinaufzieht.Auf dessen Rücken nun auf einem Pfad in südlicher Richtung weiter bis zum Reitsteig (blaue Markierung). Hier nach links Richtung Großer Winterberg. Bald öffnet sich ein fantastischer Blick in den Schmilkaer Kessel. Etwas weiter östlich zweigt links der Pfad zum Frienstein ab, dem man Richtung Norden folgt. Westlich um den Frienstein herum, zuletzt auf einem ausgesetzten Pfad zur Idagrotte mit Fernblick in die Hintere Sächsische Schweiz.Auf dem gleichen Weg zurück zum Reitsteig und diesem nun in westlicher Richtung nach, bis ein Schild links den Weg zum Carolafelsen weist, einem der berühmtesten Aussichtspunkte des Elbsandsteingebirges. Zurück zum Reitsteig und diesen links absteigend zur Oberen Affensteinpromenade. Geradeaus weiter durch die Wilde Hölle hinab zur Unteren Affensteinpromenade. Auf dieser (grüner Punkt) nach rechts, bis man unter dem Bloßstock auf den Aufstiegsweg stößt, den wir zurück zum Beuthenfall verfolgen.Peter Brunnert
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Für viele ist das Elbsandsteingebirge Deutschlands schönste Ecke.

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