Schweizer Tor

Tour 2: Schweizer Tor

Tour 2: Schweizer Tor

Knackige Bergtour rund um den Lünersee 5 - 5,5 h   l   550 Hm   l   14 km

Knackige Bergtour rund um den Lünersee 5 - 5,5 h   l   550 Hm   l   14 km

Auf dieser Runde zeigt sich der Rätikon von seiner spektakulärsten Seite. Das Auge schweift an den ebenmäßigen hellgrauen Felsen der Südseite der Kirchlispitzen empor. Kaum zu glauben, dass Kletterer dort oben Halt finden. Eine kleine Erfrischung zumindest für die Füße verspricht am Ende der Tour der eiskalte Lünersee.


Anspruch

konditionell und technisch mittelschwere bis schwere Bergwanderung, bei der Trittsicherheit und Schwindelfreiheit unbedingt erforderlich sind. Kleine Erleichterung: Ein Stück kann man mit der Seilbahn fahren statt zu Fuß zu gehen. Und das sowohl bei Auf- als auch bei Abstieg.



Start und Ziel

Brand, Talstation der Lünerseebahn, 1566 m, bzw. Douglashütte, 1980 m, am Lünersee.



Route

Von der Talstation der Lünerseebahn, 1566 m, hinter Brand schwebt man ganz gemütlich mit der Seilbahn zur Douglashütte, 1980 m, hinauf. Man folgt dem Lünersee-Uferweg entweder links oder rechts um den See herum bis zur Lünerseealpe auf 2000 Metern Höhe. Hier zweigt südwärts der Gavelljochweg zum gleichnamigen Joch ab, 2239 m. Vom Joch aus steigt man dann rund 200 Höhenmeter ab und trifft schließlich auf den Rätikonhöhenweg Süd. Man folgt ihm links unterhalb der Südwände der Kirchlispitzen entlang und steigt anschließend links wieder auf. Der Weg macht eine Rechtsschleife und umgeht damit eine Felsstufe. Geübte Bergwanderer können die Felsstufe natürlich auch direkt über einen Klettersteig erklimmen. Vom Schweizer Tor, 2137 m, steigt man nordseitig kurz bergab ab und gelangt bald darauf zu einer kleinen Zollhütte. Von hier aus folgt man dann dem linken Wanderweg in sanfter Steigung bis zum Verajöchle, 2330 m. Jenseits des Jochs zieht der Weg wieder leicht bergab zum Lünersee. Auf dem linken oder rechten Uferweg – am besten wählt man jetzt natürlich die Wegvariante, die man auf dem Herweg nicht genommen hat! – erreicht man die Douglashütte und schwebt entweder mit der Seilbahn zu Tal oder wandert, wenn man noch Puste hat, über die Steiganlage »Böser Tritt« zurück zum Ausgangspunkt, der Talstation der Lünerseebahn in Brand.



Beste Reisezeit

je nach Schneeverhältnissen, Juni bis September.

Ausrüstung:
festes Schuhwerk, allgemeine Wanderausrüstung.
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