OD 1017 Friaul Italien Monte Coglians Ben Wiesenfarth

Friaul: Monte Cogliáns (2780 m)

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Länge 11,61 km
Dauer 6:20 Std
Schwierigkeitsgrad Schwer
Höhenunterschied 1304 Meter
Höhenmeter absteigend 1307 Meter
Tiefster Punkt 1398 m ü. M.
Höchster Punkt m ü. M.

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Der Weg auf den Monte Cogliáns zeigt alle Facetten des Karnischen Hauptkamms.

Anspruch

Wanderung auf Schotterwegen und ausgeprägten Steigen. Nur das letzte Stück zum Gipfel fordert etwas, und im schottrigen Kar kann es rutschig sein.

Anfahrt

Vom Dorf Collina aus fährt man rund zwei Kilometer auf der Asphaltstraße bis zum Rifugio Tolazzi (1350 m) und parkt dort das Auto.


Ausgangspunkt

Die Tour beginnt am Rifugio Tolazzi (1350 m), das normalerweise über ausreichend Parkplätze verfügt.

Einkehr

Gleich mehrere Einkehrmöglichkeiten warten entlang der Tour. Das Rifugio Tolazzi zu Beginn ist im Hochsommer durchgängig bewirtschaftet. Außerdem: Agriturismo Casera Morareet (mit Abstecher erreichbar) und Rifugio Marinelli (ab Mitte/Ende Juni geöffnet).  


Beste Zeit

Am geeignetsten für die lange Wanderung ist der Zeitraum von Anfang Juli bis in den Oktober hinein.

Karte

Freytag & Berndt, WK 182, 1:50.000; Freytag & Berndt, WK 223, 1:50.000, je 9,20 Euro.


Infos

Allgemeine Info zu Friaul-Julisch Venetien und Wandertipps: Agenzia Turismo FVG, turismofvg.it, info@promoturismo.fvg.it       


outdoor-Tipp

Wer Lust auf eine große Runde hat, startet vom Rifugio Tolazzi nach Norden zum Rifugio Lambertenghi-Romanin (Übernachtungs-/Bademöglichkeit). Danach geht’s auf Weg 145 weiter, dem sehr einfachen Klettersteig »Sentiero Spinotti«. Etwa bei 2200 Metern trifft man auf Weg 143, der zum Gipfel führt. Abstieg s. Route unten.


Route

Vom Parkplatz des Rifugio Tolazzi den Wegweisern in Richtung Casera Morareet und Rifugio Marinelli folgen. Zunächst geht es auf einem Fahrweg noch etwas eintönig dahin, doch schon bald führt in einer weiten Kehre ein guter Steig nach rechts. Diesem jedoch nicht bis zur Malga Morareet folgen, sondern etwa bei 1670 Metern nach links auf einen Fußweg abzweigen, der nun recht steil zum Rifugio Marinelli hinaufzieht. Nach einer kurzen Einkehr geht es auf dem Weg nach Nordwesten. Der Steig 143 ist viel begangen und nicht zu verfehlen. Schnell gewinnt man in dem Gelände an Höhe bis zur Forcella Monumenz (2307 m). Ab hier wird das Gelände etwas anspruchsvoller. Es geht durch Steigspuren in das breite Kar, bis zum Weg 145. Nun über einen alten Militärweg, später durch losen Schotter die letzten 100 Höhenmeter bis zum Gipfel des Monte Cogliáns. Das dies so viel wie »Hügel« bedeutet, wird spätestens jetzt als große Untertreibung deutlich. Der Abstieg erfolgt auf der Aufstiegsroute. Eine kleine Alternative ist der Weg 145, der ebenfalls zum Rifugio Marinelli führt.
Nina Hölmer



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