OD 0717 Bierwandern Fränkische Schweiz Jens Klatt

Bierwandern in der Fränkischen Schweiz

Die schönsten Bierwanderungen in der Fränkischen Schweiz

Nirgends in Deutschland kann man so schön bierwandern wie in "Bierfranken". Hier unsere Tourentipps und mehr ...

Anfahrt: Bamberg liegt zwei Autostunden von München, zweieinhalb von Stuttgart und vier von Köln entfernt. Der ICE hält hier. Auch ins Wiesenttal gelangt man mit der Bahn, Busse verkehren in großen Abständen (vgn.de), aber regelmäßig. Im Sommer gibt es zahlreiche »Freizeitlinien« (fraenkische-schweiz.com → Öffentliche Verkehrsmittel)

Orientieren: Viele Touren finden sich in »Biergartenwanderungen Franken« von Christoph und Helmut Herrmann, Heinrichsverlag, 10 Euro. Unterwegs helfen die Karten des Landesvermessungsamtes im Maßstab 1:50000 für 6,60 weiter (UK50-3, UK L29). Noch mehr Wanderungen, auch solche ganz ohne Bier, finden sich im Rother Wanderführer »Fränkische Schweiz« von Anette Köhler. Preis: 14,95 Euro.

Beste Zeit: Viele Keller haben je nach Wetter schon ab Mai geöffnet und schließen erst im September. Der Herbst wartet mit einem besonderen Bier-Highlight auf: Viele Brauereien stechen dann ihr (extrastarkes) Bockbier an. Termine finden sich auf infranken.de

Infos: Touristische Informationen inklusive eines großen Übernachtungsverzeichnisses gibt es auf fraenkischeschweiz.com. Die private Seite bierwandern.de bietet eine interaktive Karte zu vielen Brauereitouren sowie eine Liste mit Brauereigaststätten und ehemaligen Brauereien. Offizielle Biertouren finden sich auf franken-bierland.de. Unter anderem gibt es eine Liste mit Bier und Brauereimuseen.

Unterkünfte, Restaurants & Aktivitäten

Campingplatz: Schön ruhig und im Herzen der Fränkischen Schweiz übernachtet man in Moritz bei Gössweinstein: auf dem Campingplatz des Gasthauses zum Pfaffenstein. Auf der großen Zeltwiese ist auch Feuer erlaubt, die Nacht kostet pro Person 8 Euro. zum-pfaffenstein.de

Stadtpalais: Gediegen übernachten Gäste in der ehemaligen Residenz der Freiherren von Schrottenberg mitten in Bamberg. Ein Doppelzimmer kostet 150 Euro, inklusive Frühstück im Barocksaal. palais-schrottenberg.de

Auf dem Land: Das Angebot an Hotels und Pensionen ist in der zentralen Fränkischen Schweiz auch in kleinen Orten groß. Einen Überblick verschafft die Seite des Tourismusbüros (siehe Surfen).

In der Burg: Feudale Ferienwohnungen hält die Burg in Egloffstein bereit. Zu durchaus moderaten Preisen: Die »Felsenwohnung« gibt es für zwei Personen beispielsweise ab 72 Euro. Kontakt: Freiherr von und zu Egloffstein Tel. 09197/8780, im Netz: burgegloffstein.de

Im Matratzenlager: Gleich unter dem Hexenberg Warberla in Schleifhausen bei Forchheim steht das Gasthaus Kroder. Hinter dem Tresen steht der Kroderwirt – ein fränkisches Original. Im Gästebuch finden sich Klettergrößen, und im Matratzenlager übernachtet man ab neun Euro pro Nacht. gasthaus-kroder.de

Kanuverleih: Eine Kanufahrt auf dem Obermain geht am einfachsten mit einem Mietkanu. Eine Liste mit Verleihern und Befahrungsregelungen sowie allem Wissenswerten rund ums Paddeln in der Region findet sich auf flussparadies-franken.de

Kletterkurse: Die fränkische Schweiz ist das größte Freiklettergebiet Deutschlands. Wer einmal selbst Hand an den Jurafelsen legen möchte, kann Anfänger-Kurse bei kletterschule-frankenjura. de buchen. Schnupperkurs für 100 Euro pro Person und Tag

1 Nach Huppendorf

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14 Kilometer, 4 h, 300 Höhenmeter, mittel

Von der Ortsmitte in Scheßlitz aus erst durch Wiesen, dann durch Wald zur Giechburg (gelber Balken). Hier weiter auf dem mit einem Hufeisensymbol markierten Weg über die Wallfahrtskapelle Gügel Richtung Neudorf. Auf diesem Weg an Neudorf vorbei Richtung Poxdorf, dann über die Straße zwischen Poxdorf und Ludwag und weiter dem Hufeisen nach bis Königsfeld. Von dort über die Felder nach Huppendorf. Nach der Einkehr in der Brauerei Grasser entweder ein Taxi rufen oder zurück nach Königsfeld gehen und von dort mit dem Bus Linie 969 VGN zurück nach Scheßlitz. Die Busfahrt sollte man am Vortag ankündigen: Tel. 0911/ 2707599, vgn.de

2 Durch das Paradiestal zum Hübner-Bräu

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10 Kilometer, 3 Stunden, einfach

Die Tour beginnt am Parkplatz hinter einer Rechtskurve an der Straße zwischen Steinfeld und Treunitz. Von hier immer durch den Grund des malerischen Paradiestales. Die Idylle wird an der Autobahn 70 unterbrochen. Vor der Unterführung rechts abbiegen und unterhalb der A70 etwa 1000 Meter bis zur nächsten Unterführung. Auf diesem Weg rechts abbiegen und an einer Scheune vorbei durch den Wald. Am Waldrand rechts haltend nach Treunitz und wiesentaufwärts zum Parkplatz zurück. Alternativ kann man auch in Steinfeld parken und die zwei Kilometer zum Parkplatz zu Fuß gehen. In Steinfeld wartet die Gaststätte der Brauerei Otto Hübner

3 Die große Bamberger Bierkellertour

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7 Kilometer, 2 h, 150 Höhenmeter, leicht

In der Tiefgarage City-Altstadt in der Geyerswörthstraße 5A parken. 100 Meter zum Alten Rathaus und von dort zum Dom, vorbei an der Alten Hofhaltung und über die Obere Karolinenstraße bis St. Jakob. Hier links hinab zur »Sutte« und rechts in den »Teufelsgraben« einbiegen. Diesem bergauf folgen und im Wald links auf den Rübezahlweg abbiegen. An der Altenburger Staße rechts und über Stufen zur Burg hinauf. Nach Besichtigung der Burg links um diese herum und an der nächsten Möglichkeit rechts auf einen Fußgängerweg. Diesen bergab, an der ersten Kreuzung scharf links, an der nächsten nach rechts zum Rößleinsweg queren. Hier wieder auf Asphalt zur Panzerleite, auf dieser nach 50 Metern rechts abbiegen und über »Auf dem Lerchenbühl« zur Artur-Landgraf-Straße. Nun rechts, an der Würzburgerstraße links und danach wieder rechts in den Oberen Stefansberg. Der Wilde-Rose-Keller liegt auf der rechten Seite der Straße, der Spezial-Keller liegt etwas unterhalb. Über den Unteren Stefansberg zurück.

1 Nach Muggendorf

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14 Kilometer, 4 Stunden, einfach

Mitten durchs Herz der Fränkischen Schweiz führt die Tour von Behringersmühle nach Muggendorf. Von der Bushaltestelle Behringersmühle geht es zum Forsthaus Schweigelberg (forsthaus-schweigelberg.de) und über die Weiße Marter, eine fünf Meter hohe Bildsäule, zum Landgasthof in Maihof Köttweinsdorf (mai-hof.de). Weiter über die Einsturzhöhle Riesenburg, den aussichtsreichen Adlerstein (531 m) und das Quackenschloss zur 60 Meter langen Oswaldhöhle, die man durchwandert. Ziel ist die Bushaltestelle Muggendorf.

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2 Ebermannstadt - Pretzfeld

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16 Kilometer, 4,5 Stunden, einfach

Zwei klassische Bierkeller liegen am Weg nach Pretzfeld, der Schwarze Keller (nur Sa. ab 15 Uhr, So. ab 13 Uhr) und der Reifenberger Keller (Mo. bis Fr. ab 16 Uhr, Sa. und So. ab 14 Uhr). Die Tour beginnt am Bahnhof Ebermannstadt und leitet Richtung Westen über Niedermirsberg zum Schwarzen Keller, dann nach Südosten via Vexierkapelle und Reifenberger Keller zum Bahnhof Pretzfeld.

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3 Scheßlitz - Memmelsdorf

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14 Kilometer, 4 Stunden, einfach

Mehrere Dinge machen die Tour ab Scheßlitz attraktiv: zum einen die Giechburg, die selbst als Ruine noch imposant wirkt und die man schon nach einer halben Stunde erreicht. Zum anderen die vielen Einkehrmöglichkeiten. Einen Kilometer hinter der Burg lockt die Gastwirtschaft Gügel, dann Richtung Südwesten über Pünzendorf, Schmerldorf, Meedensdorf (Gasthof Hoh) nach Memmelsdorf (Drei Kronen, Höhnskeller). Wer gleich am Start in Scheßlitz Hunger und Durst verspürt: Dort gibt es drei Brauereigasthöfe.

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4 Auf dem 13-Brauereien- Weg

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32 Kilometer, 8 Stunden, auf zwei Tage verteilt einfach

Viel Bier auf engstem Raum: Alle 2,5 Kilometer kommt auf dem 13-Brauereien-Weg im Mittel eine Station – das schaffen selbst Leute mit sehr großem Flüssigkeitsdefizit nur, wenn sie wenig trinken. Allerdings liegen die meisten Brauereien am Anfang des Weges ab Strullendorf und am Schluss Richtung Memmelsdorf. Auf den 16 Kilometern zwischen Geisfeld und Schammelsdorf entzerrt sich die Lage etwas, gleichzeitig handelt es sich um das schönste Teilstück: hügelig, waldig und mitunter auf schmalen Pfaden. Wer nur einen Tag Zeit hat, sollte diesen Teil des Weges wählen, zumal der 13-Brauereien-Weg an den Enden zu Asphalt neigt.

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5 Von Stadelhofen nach Steinfeld

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13,5 Kilometer, 3,5 Stunden, einfach

Startpunkt zu dieser gemütlichen Tour ist der Wanderparkplatz 500 Meter südlich von Stadelhofen. Nach Westen dem Schild „Rundweg Paradiestal“ folgen, im weiteren Verlauf an die Markierung blauer Kreis/ weißer Grund halten. Ein kurzes Stück an der B 22 entlang, dann (grüner Querstrich/weißer Grund) bis Steinfeld wandern (Brauerei Hübner). Zurück geht es Richtung Nordosten (blauer Diagonalstrich/weißer Grund), dann auf der Ostschleife des Paradiesweges zum Parkplatz. bierland-oberfranken.de

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