OD 0718 Berchtesgadener Land Kärlingerhaus Iris Kürschner

Berchtesgadener Land: Zum Kärlingerhaus

Unterwegs im Berchtesgadener Land Auf Tour zum Kärlingerhaus

Rund um das Kärlingerhaus im Brechtersgadener Land gibt es viel zu entdecken: z.B. Seepanorama und Traumblick auf den Kleinen Watzmann. Hier gibt's alle Infos inklusive Tour mit GPX-Daten ...

Was ist das Kärlingerhaus?

Das Kärlingerhaus ist eine DAV-Schutzhütte und eine Alpenvereinshütte der Kategorie 1.

Muss man für das Kärlingerhaus Mitglied im Deutschen Alpenverein sein?

Nein man muss kein Mitglied im Deutschen Alpenverein sein. Eine Reservierung ist aber für die Sommersaison unbedingt notwendig über das Hüttenreservierungssystem des DAV.

Wo ist das Kärlingerhaus?

Das Kärlingerhaus liegt am Funtensee in der Kernzone des Nationalpark Berchtesgaden auf 1638 Metern Höhe.

Was sind die Highlights am Kärlingerhaus?

Das Kärlingerhaus ist eine der größten Berghütten in den Berchtesgadener Alpen und bietet Schlafplätze für über 200 Personen. Wer eine deftige Brotzeit ebenso zu schätzen weiß wie süßen Kaiserschmarrn, wird sich im Kärlingerhaus am Funtensee (kaerlingerhaus.de) wohlfühlen. Seit Mai 2018 heißen dort die neuen Wirte Andreas und Michael Gäste willkommen.

Das Highlight ist neben der traumhaften Bergkulisse der Funtensee, der als kältester Ort Deutschlands bekannt ist.

Kann man am Kärlingerhaus gut wandern?

Vom Kärlingerhaus sind zahlreiche Gipfelbegehungen möglich, wie beispielsweiße zum Feldkogel, zur Schönfeldspitze zum Funtenseetauern oder zum Schottmalhorn. Auch der Große Hundstod ist über das Ingolstädter Haus erreichbar.

Welche Wanderwege gibt es am Kärlingerhaus?

1. Zum Kärlingerhaus: Der beliebteste Aufstieg zum Kärlingerhaus ist der vom Königssee bis St. Bartholomä und von dort aus weiter durch die Saugasse bis zum Funtensee. Ebenfalls beliebt ist der Aufsteig über die Jenner-Mittelstation über die Königsbachalm, die Priesbergalm, der Gotzenalm und anschließend über die Wasseralm zum Kärlingerhaus am Funtensee. Auch aus Österreich kann man in rund 7 Stunden über die Maria Alm und das Steinerne Meer zum Kärlingerhaus gelangen.

Mehr zum Thema:
Länge 7,60 km
Dauer 4:35 Std
Schwierigkeitsgrad Schwer
Höhenunterschied 1219 Meter
Höhenmeter absteigend 194 Meter
Tiefster Punkt 605 m ü. M.
Höchster Punkt m ü. M.

Diese Tour findest du auch bei unserem Partner

Auf dieser Tour überwältigen das Seepanorama und der Blick hinüber auf den Kleinen Watzmann!

  • Anspruch: Mittelschwere Bergtour mit ausgesetzten, teils seilversicherten Passagen. Bei Nässe unangenehm. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich.
  • Ausgangspunkt: Die Tour startet an der Endhaltestelle Salet am Königssee, Überfahrt ab Seelände im Sommer ab 8 Uhr.
  • Route: Ab Salet zunächst Richtung Obersee. Auf etwa halber Strecke zweigt der mit der Nummer 424 markierte Sagerecksteig rechts zur Saletalm ab. Ab hier wird der Weg steiler, führt in den Wald hinein und etwas später in steilen Kehren höher. Besonders harte Stellen sind mit Drahtseilen gesichert. Ebenso erleichtern Holztreppen und in den Fels gehauene Stufen das Vorankommen. Nach rund zwei Stunden erreicht man über eine letzte Steilstufe die frühere Sagereckalm, von der heute nur noch grüne Almwiesen zeugen.

    Leicht ansteigend leitet der Weg geradeaus weiter, bis auf 1525 Meter Höhe von links der Schwarzseeweg einmündet. Tipp: Über diesen gelangt man auf einer Alternativroute (Weg-Nr. 416) über den Schwarzensee und das Halsköpfl zur Wasseralm. Wer indes zum Kärlingerhaus weiterwandert, biegt rechts ab und folgt der Beschilderung. Dann steigt man in westlicher Richtung zum Grünsee hinab. Nun westlich aus dem Grünseekessel über viele Stufen durch die Grünseeau zur Zirmau aufsteigen. Den Simetsberg zur Rechten, ist das Kärlingerhaus ab hier nur noch einen Steinwurf entfernt. Auf einem Sattel verbindet sich der Anstieg mit dem aus der Saugasse. Ab hier links halten. Nach einem leicht abfallenden Wegstück erreicht man das Kärlingerhaus mit Deutschlands Kältepunkt Nummer eins – dem Funtensee.

2. Am Kärlingerhaus: Zu Tages- und Halbtagestouren zählen der Aufstieg zum Feldkogel, zum großen Hundstod oder zur Schönfeldspitze. Mehrtages- und Rundwanderungen sind vom Kärlingerhaus über das Riemannshaus und Zirbenmaterl, dem Zirbenmaterl und dem Ingolstädter Haus oder über das Riemannshaus und dem Ingolstädter Haus möglich. Detallierte Infos zu den Touren findet ihr hier: kaerlingerhaus.de

3. Zum Feldkogel: Ein kurzes, recht einfaches Wanderziel in der Nähe des Kärlingerhauses ist der Feldkogel. Hierfür am See vorbeiwandern und bei der Wegteilung am östlichen Ufer links halten. Auf gut markiertem Weg erreicht man den 300 Meter höheren Feldkogel, einen wunderbaren Aussichtspunkt.

4. Unser outdoor-Tipp: Vor dem Grünsee mündet der Steig von der Wasseralm kommend ein. Über diesen gelangt man zum Halsköpfl und weiter zur Wasseralm. Wer an nur einem Tag vom Königssee zum Kärlingerhaus und wieder zurück will, sollte über die weniger steile Saugasse absteigen und das Boot ab St. Bartholomä zurück Richtung Seelände nehmen.

Wie kommt man zum Kärlingerhaus/zum Funtensee?

Man erreicht das Kärlingerhaus entwder über die Saugasse von Sankt Bartholomä aus, von Ramsau über das Wimbachgries und den Trischübel oder von Salet über den Sagerecksteig.

Anfahrt: Mit Auto oder Bahn bis Berchtesgaden, weiter bis nach Schönau am Königssee, mit dem Schiff weiter bis zur Endhaltestelle Salet.

Wo ist der Funtensee?

Deretwa 2,5 Hektar große Funtensee liegt zwischen dem Königssee und dem Hochkönigmassiv im Nationalpark Berchtesgaden.

Wie hoch liegt der Funtensee?

Der Funtensee liegt auf 1.633 Metern Seehöhe auf einem Hochplateau.

Warum ist der Funtensee so kalt?

Das liegt an der Lage des Funtensee. Er liegt in einem Talkessel umrahmt von rund 2.000 Metern hohen Bergen. Über genau diesen kühlt sich die Luft in der Nacht noch mehr ab als über dem See und da kalte Luft bekanntlich schwerer ist als warme sinkt diese anschließend hinab ins Tal und zum Funtensee. Wenn es dazu noch windstill ist und ein wolkenloser Himmel mit Schneedecke wartet, wird die Luft noch eisiger und kann für extreme Temperaturen unter -25 Grad führen.

Wann ist die beste Reisezeit?

Je nach Wetter (bei Nässe unangenehm rutschig) am besten in der Zeit von Mai bis Oktober angehen.

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