od 0718 Kuppelzelt Aufmacher (jpg) Boris Gnielka

Kuppelzelt aufbauen

Das solltet ihr bei Kuppelzelten beachten

Draußen zelten macht einen Heidenspaß - vor allem, wenn man sein Zelt perfekt aufgebaut hat. Wie das geht, zeigen wir euch am Beispiel eines Kuppelzeltes ...

Bevor es mit dem Aufbau losgeht, sollte man sich eine ausreichend große, halbwegs ebene Stelle suchen. Am besten eine mit schöner Aussicht. Es sei denn, es windet stark, dann sollte man sein Zelt hinter einem Felsblock, hinter Büschen oder Hecken errichten. Auf keinen Fall aber baut man das Zelt unter Bäumen auf, da hier nicht nur Harz und Zapfen, sondern - vor allem im Wind - auch Äste herabfallen können.

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Und der Untergrund? Er sollte frei sein von Wurzeln, Steinen und Ästen. Ist ein geeigneter Platz gefunden, legen man sich kurz hin, um die Liegequalität zu prüfen. Dabei erkennt man schnell, ob Steine drücken oder ob man mit dem Kopf nach unten liegt. "Befinden sich die Füße auch nur unmerklich über Kopfhöhe, leidet die Schlafqualität", sagt Ausrüstungs-Redakteur Frank Wacker.
Im Idealfall richtet man das Zelt außerdem so aus, dass der Eingang im Windschatten liegt. Bei Zelten mit zwei gegenüberliegenden, seitlichen Eingängen sollte hingegen das Fußteil zum Wind zeigen, dann lassen sich bei stürmischem Wetter - je nach Bauweise - beide "Türen" nutzen.

Und bei Regen? "Da ist es wichtig, nicht zu nah an Gewässern zu zelten und keinesfalls in Senken ohne Ablauf", warnt Wacker. Steht die Position fest, packt man das Zelt aus und pinnt es am Boden fest (siehe Punkt 1 in der Schritt-für-Schritt-Anleitung ganz unten). Dann stecken Sie die Stangen in die Ösen der vier Zeltecken (Punkt 2). Anschließend verbindet man das Gestänge mit den Haken (Punkt 3) des Innenzeltes. Bei Kuppelzelten mit Stoffkanälen statt Haken schiebt man die Stangen durch die Kanäle und spannt so die Unterkunft auf. Danach müssen Sie nur noch das Außenzelt über das Innenzelt werfen und am Gestänge sowie an den vier Eckpunkten am Boden festmachen (siehe Punkt 4 & 5 der Slide-Liste unten).

Jetzt fehlt nur noch das Spannen der Sturmleinen (Punkt 6), das auch bei Flaute nicht vergessen werden sollte, da der Wind nachts auffrischen kann. Bei stabil ruhigem Wetter könnt ihr das Außenzelt aber auch einfach weglassen - für noch mehr Zeltgenuss!

INNENZELT AM BODEN FIXIEREN

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Stellen Sie sich mit dem Rücken zum Wind und legen Sie das Innenzelt so vor sich auf den Boden, dass der Eingang vom Wind weg zeigt und das Kopfteil leicht erhöht liegt. Befestigen Sie das Zeltheck mit zwei Heringen am Boden.

GESTÄNGEGERÜST AUFBAUEN

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Nun das Gestänge aus dem Beutel nehmen und zusammenstecken (nicht schnappen lassen). Die Enden kommen in die an den Heringsbändern befestigten Ösen (oder Becher). Bei verschieden langen Stangen helfen Farbmarkierungen.

INNENZELT AUFSTELLEN

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Bevor das Zelt Form annimmt, muss es sicher verankert werden, zumindest an den vier Eckpunkten. Zum Innenzeltaufbau die Kunststoff-Häkchen rundherum von unten nach oben im Gestänge einrasten lassen.

AUSSENSEITE ANBRINGEN...

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Fassen Sie das Fußteil des Außenzelts und stellen Sie sich mit dem Rücken zum Wind vor das Innenzelt. Nun das Außenzelt so hoch halten, dass der Wind es aufbläht und Sie es positionieren können. Stimmt die Ausrichtung, ...

...UND AM GESTÄNGE BEFESTIGEN

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... gehen Sie in die Knie und verbinden das Außenzelt mittels Ösen (oder Steckschnallen) an den Gestängeenden. Wenn vorhanden, sollten Sie noch die (meist 8) Klettbänder auf der Innenseite des Außenzelts um die Stangen legen.

STURMLEINEN SPANNEN

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Zum Schluss wird das Außenzelt rundherum mittels Heringen am Boden verankert und die Sturmleinen gespannt: und zwar auch bei Flaute. Das Zelt steht so besser, außerdem muss man dann bei einem Wetterwechsel nicht raus.

Noch mehr Infos zum Zeltaufbau gibt es in diesen Videos

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