Wandern in der Pfalz: Madenburg-Tour

Auf dieser Rundwanderung geht es nicht nur durch Wälder, sondern auch durch Weindörfer und -berge. Von der Madenburg, einer der ältesten Burgen in der Pfalz, hat man einen großartigen Blick über die Rheinebene.

Pfalz, Deutschland Deutschland

Länge 13,12 Kilometer
Dauer 04:20 Std.
Höhenunterschied 524 Meter
Höhenmeter absteigend 524 Meter
Tiefster Punkt 235 m ü. M.
Höchster Punkt 529 m ü. M.
GPS-Daten · KML-Daten
Karte als PDF-Download

Anspruch


Einfache Tour, gewürzt mit einigen knackigen Anstiegen.


Anfahrt


Über die B 10 von Landau Richtung Pirmasens fahren und Abfahrt Siebeldingen-Birkweiler nehmen. Von hier geht es über Ranschbach nach Leinsweiler. Vom Landauer Bahnhof fährt außerdem ein Bus (Linie 530) nach Leinsweiler.


Ausgangspunkt


Das Rathaus von Leinsweiler in der Dorfmitte


Einkehr


Neben den zahlreichen Gast- und Winzerwirtschaften in Eschbach und Leinsweiler kann man sich entlang des Weges nur noch in der Burggaststätte der Madenburg stärken. Sie ist, außer montags, von April bis Oktober täglich geöffnet. madenburg-pfalz.de


Beste Zeit


Ganzjährig wanderbar, jedoch von Mai bis Oktober am schönsten


Karte


Wanderkarte "Hauenstein und Trifelsland", Maßstab 1:25.000, Pietruska-Verlag, 6,90 Euro.


Infos


Büro für Tourismus Landau-Land, Haus des Gastes, Hauptstr. 4, Tel. 06345/3531, leinsweiler.de


outdoor-Tipp


Die Dörfer Leinsweiler und Eschbach, die entlang des Weges liegen, sind für ihre Weine bekannt. Unbedingt am Ende der Wanderung eine Weinwirtschaft besuchen und den Wein verkosten. Außerdem gibt es im Sommer in den umliegenden Ortschaften jede Menge Weinfeste. Damit man keines verpasst, kann man sich auf der Internetseite pfalz.de eine Weinfeste-App herunterladen.



Route


Die Tour beginnt am Rathaus des mit Fachwerkhäusern geschmückten Leinsweiler. Von dort dem rotweiß markierten Pfälzer Weinsteig zum Slevogthof hinauf folgen. Hinter dem Hof verlässt man den Weinsteig und steigt rechter Hand weiter den Berg hinauf zur Ruine Neukastell. Hinter der Ruine geht es nach wenigen hundert Metern zu einer Wegkreuzung namens Föhrlenäcker. Von den Wegen, die vor einem liegen, entscheidet man sich für den in der Mitte. Er führt im Zickzackkurs steil den Föhrlenberg hinauf. Oben trifft man auf einen Gleitschirmplatz. Auf der Höhe noch einige hundert Meter weiter und auf der anderen Seite des Berges wieder hinab. Unten angekommen, sieht man eine schmale geteerte Straße, den Trifelszubringer K2, den man schon von Tour 1 kennt. Der Straße linker Hand bis zum Waldparkplatz "Windhof" folgen. Ab hier geht es über den mit einem schwarzen Punkt markierten Cramerpfad zur Madenburg. Kehrt man nach einer Stärkung in der Burgschänke der Madenburg wieder den Rücken, entscheidet man sich vor dem Burgtor nicht für den linken Weg, den man gekommen ist, sondern für den rechten. Er führt zu einem großen Parkplatz im Wald, zu dem diese Wanderung jedoch nicht führt. Kurz vor dem Parkplatz biegt man rechts auf einen schmalen, steilen Pfad ab, der den Wanderer in den Weinort Eschbach hinabbringt. In dessen Ortsmitte stößt man auf Wandermarkierungen, die eine Muschel zeigen – der pfälzische Abschnitt des Jakobsweges. Diesen Markierungen folgt man zurück nach Leinsweiler.



11.05.2016
Autor: Karin Krapp
© outdoor
Ausgabe 09/2015