🏆 Die Gewinner der letzten Tests auf einen Blick
- Rab Phantom Mountain Jacket mit Testurteil: Sehr gut & Kauftipp 05/2026 – Kategorie Leichtjacken. Top-Ausstattung und Regenschutz für 190€
- Haglöfs Front Proof II Jacket mit Testurteil: Sehr gut & Kauftipp 06/2025 – Kategorie Allrounder. Blockt Wind und Wetter zuverlässig. 279 €
- Outdoor Research Helium Jacke mit Testurteil: Sehr gut & Kauftipp 05/2025. Günstige, schützende Regenjacke mit minimalem Gewicht und Packmaß, ab ca. 180€
- Patagonia Torrentshell 3L Jkt. mit Testurteil: Sehr gut & Kauftipp 11/2023. Eine konkurrenzlos günstige, solide Dreilagenjacke, ab ca. 200€
Wieviel kostet eine gute Regenjacke für Outdoor-Touren?
Regen gehört beim Wandern einfach dazu – aber eine durchnässte Jacke und feuchte Kleidung können jede Tour zur Tortur machen. Eine gute Regenjacke ist deshalb Pflichtausrüstung in jedem Rucksack. Doch muss es wirklich immer das Premium-Modell für 500 Euro sein? Die gute Nachricht: Definitiv nicht! Auch im Preissegment unter 300 Euro findest du mittlerweile Regenjacken, die dich auf deinen Outdoor-Abenteuern zuverlässig trocken halten.
Wir zeigen dir, welche Modelle in dieser Preisklasse wirklich überzeugen, worauf du beim Kauf achten solltest und wo du das beste Preis-Leistungs-Verhältnis findest. Denn eines ist klar: Eine wasserdichte Jacke muss nicht dein Budget sprengen, um dich verlässlich zu schützen.
Die besten günstigen Regenjacken
Schöffel 2.5L 3D Jacket Vistdal
Schöffel setzt beim 2.5L 3D Jacket Vistdal auf ein 2,5‑Lagen-Laminat mit stark strukturierter Innenseite, das sich ähnlich angenehm anfühlt wie ein Dreilagenmaterial und nicht auf der Haut klebt. Die weitenverstellbaren Bündchen lassen sich zur Belüftung nutzen – im Gegensatz zu den bei Leichtjacken häufig anzutreffenden Elastikbündchen. Wind und Nässe blockt die Vistdal zuverlässig ab, auch eine Sturmkapuze besitzt sie. Und in den zwei sehr geräumigen Taschen lassen sich Mütze und Handschuhe problemlos unterbringen. Testurteil: Sehr gut (05/26)

Die Shortfacts zur Schöffel Regenjacke
- Preis: 250 € (UVP)
- Material: Material 2,5-Lagen Dermizax 3D
- Gewicht: 245 g
- Packmaß: 0,9 l
- Sonstiges: 2 geräumige Taschen, verstellbare Bündchen, Kapuze passt über kleine Helme, eher kurz und körperbetont. Tapes: 0,13 m².
- Wetterschutz: dicht, Stretchstoff an Stirn saugt sich mit der Zeit aber voll. Kapuze/Kragen schützen klasse vor Wind.
- Tragekomfort: raschelt kaum, angenehme Innenseite, engt auch beim Klettern nicht ein, die Kapuze sitzt bequem, kann jedoch minimal in die Augen rutschen, sehr einfache Bedienung.
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Rab Phantom Mountain Jacket
Herzlichen Glückwunsch: Frisch auf den Markt gekommen, holt sich die günstige, gut ausgestattete Phantom Mountain von Rab gleich den Kauftipp in der Kategorie der Leichtjacken. Ein 30D-Außenstoff macht das 2,5-Lagenlaminat robuster, als es bei hauchzarten Geweben der Fall ist, die Atmungsaktivität liegt auf sehr gutem Niveau. Auch hält die Jacke dicht, eine exakt anpassbare Sturmkapuze schützt das Gesicht. Nur die Imprägnierung des Außengewebes könnte dauerhafter sein – was sich mittels eines Imprägniersprays aber beheben lässt. Testurteil: gut (05/26)

Frisch auf den Markt gekommen, holt sich die gut ausgestattete Phantom Mountain gleich den Kauftipp in der Kategorie der Leichtjacken. (05/26)
Die Shortfacts zur Rab Regenjacke
- Preis: 190 € (UVP)
- Material: l 2,5-Lagen Pertex Shield
- Gewicht: 230 g
- Packmaß: 0,6 l
- Sonstiges: 2 geräumige Taschen, Elastikbündchen, Saumzug, exakt anpassbare Kapuze, eher kurzer Schnitt, hinten minimal länger. Die Tapefläche liegt bei 0,13 m².
- Wetterschutz: dicht, die Kapuze könnte aber die Wangen noch besser schützen.
- Tragekomfort: macht auch Kraxelbewegungen mit, raschelt wenig, aber recht glatter Außenstoff. Innenseite fühlt sich minimal gummiartig an. Bequeme Kapuze, etwas hakeliger Frontzip.
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Haglöfs Front Proof II Jacket
Haglöfs zählt zu den Pionieren bei der Verarbeitung sogenannter Monolaminate aus Polyester. Weil Futter, Membran und Oberstoff aus dem gleichen Material bestehen, kann man sie später sehr einfach recyceln. Das Front Proof II setzt diese Tradition erfolgreich fort, holt es sich doch in der Kategorie der Allrounder den begehrten Kauftipp. Es blockt Wind und Wetter zuverlässig ab, bietet sehr guten Klimakomfort und alle wichtigen Features, die Zips und Züge laufen sauber. Zwar ist das Material recht steif, der Tragekomfort geht aber dennoch in Ordnung. Testurteil: Sehr gut (05/26)

Haglöfs sichert sich in der Kategorie der Allrounder den begehrten Kauftipp. (05/26)
- Preis: 278,95 € (UVP)
- Material: 3-Lagen Proof
- Gewicht: 485 g
- Packmaß: 1,8 l
- Sonstiges: 3 Taschen außen, Pitzips (31 cm), Kapuze passt über kleine Helme, 2-Wege-Zip, körperbetont und eher kurz geschnitten. Die Tapefläche beträgt 0,19 m².
- Wetterschutz: dicht, nur an den Pitzips gibt es leichte Saugeffekte. Kapuze und Kragen halten Wind und Regen ab.
- Tragekomfort: lässt trotz des wenig geschmeidigen Materials Bewegungsfreiheit, recht bequeme Kapuze, die Bedienung der Zips und Züge geht einfach.
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Mountain Equipment Odyssey Jacket
Nachdem der Vorgänger im Test schwächelte, hat Mountain Equipment die Odyssey überarbeitet. Mit Erfolg: Die neue Version hält die Konkurrenz in ihrer Preisklasse auf Abstand. Ob Wetterschutz, Ausstattung, Trage- oder Klimakomfort, der Allrounder überzeugt. Auch die Nachhaltigkeit und Langlebigkeit kommen nicht zu kurz: Der Oberstoff besteht aus 50D-Recycelpolyester, die Polyestermembran enthält 75 Prozent Recycelmaterial. Unser Kauftipp um 300 Euro. Testurteil: Sehr gut (05/25)

Die Shortfacts zur Mountain Equipment Regenjacke:
- Preis: 300 € (UVP)
- Material: 3-Lagen Drilite
- Gewicht: 490 g
- Packmaß: 2,0 l
- Sonstiges: 2 recht große Außentaschen, Pitzips (33 cm), helmtaugl. Kapuze, 2-Wege-Zip, körpernaher, mittellanger Schnitt. Tapes: 0,20 m².
- Wetterschutz: dichte Jacke, kaum Saugeffekte (Kinn). Sehr guter Windschutz.
- Tragekomfort: engt nicht ein, weiches, wenig rascheliges Material, bequeme Kapuze, Zips/Züge laufen butterweich.
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Outdoor Research Helium Jacket
Sucht man eine recht günstige, zuverlässig schützende Regenjacke mit minimalem Gewicht und Packmaß, zählt die Outdoor Research Helium schon lange zu den Toptipps. Der 30D-Oberstoff macht es etwas robuster als andere Ultraleichtmodelle, die exakt einstellbare Kapuze folgt Kopfdrehungen – die Ausnahme in dieser Klasse. Verstauen lässt sich die Jacke in der Brusttasche. Weiteres Plus: der durchdachte Schnitt, der Nahttapes auf ein Minimum reduziert. Testurteil: Sehr gut (05/25)

Wer eine zuverlässige, leichte und kompakte Jacke zu einem günstigen Preis sucht, kann mit der Outdoor Research Helium ins nächste Abenteuer.
Die Shortfacts zur Outdoor Research Regenjacke:
- Preis: 190 € (UVP)
- Material: 2,5-Lagen Pertex Shield
- Gewicht: 190 g
- Packmaß: 0,4 l
- Sonstiges: kleine Brusttasche, die auch als Packsack dient, Elastikbündchen, recht kurzer, körperbetonter Schnitt. Tapefläche: 0,10 m²
- Wetterschutz: Dicht, gut vor Wind schützende Kapuze, aber niedriger Kragen
- Tragekomfort: Sehr leicht, lässt Bewegungsfreiheit. Raschelt kaum, bequeme Kapuze, Frontzip läuft etwas hakelig.
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Marmot Superalloy Bio Rain Jacket
Mit dem Superalloy Bio Rain Jacket trifft Marmot ins Schwarze: Es verbindet niedriges Gewicht und kleines Packmaß mit funktionellen Features wie vollverstellbarer Kapuze, Brusttasche und Elastikzug im Saum. Auch der Wetterschutz liegt auf starkem Niveau. Weiteres Plus: die starke Atmungsaktivität und geringe Tapefläche. Die Ärmel lassen sich hochschieben. Trotz fehlender Pitzips läuft man selbst auf deftigen Anstiegen nicht gleich heiß. Nachhaltig: 60 Prozent des Nylonoberstoffs entstehen aus Pflanzen statt Rohöl. Aktuell sogar für 122 Euro erhältlich. Testurteil: Sehr gut (11/24)

Aktuell ist die Regenjacke sogar für 122 Euro erhältlich.
Die Shortfacts zur Marmot Regenjacke
- Preis: 160 € (UVP)
- Material: Nanopore 3-Lagen
- Gewicht: 180 g
- Packmaß: 0,5 l
- Sonstiges: kleine Brusttasche, die auch als Staufach dient. Elastikbündchen, sehr sportiver, körpernaher Schnitt, Tapefläche: 0,9 m²
- Wetterschutz: dicht, Außentasche wird feucht. Die Kapuze und der Kragen schützen gut vor Wind und Wetter.
- Tragekomfort: die Jacke raschelt kaum und engt nicht ein, aber etwas glatter Außenstoff. Bequeme Kapuze, die mitdreht, einfache Handhabung.
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Jack Wolfskin Highest Peak Jacket
Lebensmittelechter Kunststoff recycelter PET-Flaschen ist eigentlich zu hochwertig für Bekleidung. Die Zukunft liegt in der Wiederverwertung alter Textilien. Aus diesen entsteht der Außenstoff der neuen Jack Wolfskin Highest Peak – ein wichtiger Schritt in Richtung noch nachhaltigerer Produkte. Die Dreilagenjacke trägt sich auch beim Wandern mit hohem Puls komfortabel und schützt verlässlich vor Wetterkapriolen. Auch das Gewicht und Packmaß gehen in Ordnung, die Ausstattung bietet alles, was man auf Wanderungen braucht. Testurteil: Sehr gut (05/24)

Testfazit: Nur 250 Euro musst du für eine nachhaltige, wetterfeste, bequeme und langlebige Wanderjacke ausgeben – das zeigt die Jack Wolfskin Highest Peak Jacket.
Die Shortfacts zur Jack Wolfskin Regenjacke
- Preis: 249,95 € (UVP)
- Material: Texapore Ecosphere 3-Lagen
- Gewicht: 420 g
- Packmaß: 1,4 l
- Sonstiges: 2 Außentaschen, 1 Innentasche, Pitzips (25 cm), mittellanger, recht körpernaher Schnitt. Fläche der in der Jacke verarbeiteten Tapes: 0,12 m².
- Wetterschutz: dicht, die freiliegenden Wangen kühlen im eisigen Wind aber schnell aus.
- Tragekomfort: raschelarm, weicher Außenstoff, sehr komfortable Kapuze. Bei Bewegungen über Kopf spannt die Jacke leicht.
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Patagonia Torrentshell 3L Jacket

Die Patagonia Torrentshell ist schon eine Art Klassiker unter den wasserdichten Outdoorjacken – und online schon für unter 150 Euro zu haben. Verdammt wenig für eine Dreilagenjacke mit sehr gutem Klima und einem Außenstoff aus Recycelnylon. Sie hält bei Starkregen dicht, macht Bewegungen mit, und die Kapuze lässt sich exakt anpassen. Auch die Bedienung klappt problemlos. Nur die Verarbeitung ist nicht ganz so sauber wie bei den teureren Konkurrenten, und die Taschen werden vom Rucksackhüftgurt verdeckt. Testergebnis: Sehr gut (Kauftipp 11/2023)
Die Shortfacts zur Patagonia Regenjacke:
- Preis: 199,95 € (UVP)
- Material: 3-Lagen H20 Perfomance
- Gewicht: 385 g
- Packmaß: 1,5 l
- Sonstiges: Außenstoff: Recyclepolyester, drei große Außentaschen, Pitzips (32 cm), helmtaugliche Kapuze, eher kurz. Tapefläche: 0,17 m². Front- und Taschenzips könnten noch leichter laufen, sonst klasse.
- Wetterschutz: Dichte Jacke, der große, recht steife Kapuzenschild und der hohe Kragen schützen hervorragend. Top imprägniert.
- Tragekomfort: Lässt Bewegungsfreiheit, raschelt kaum, bequeme Kapuze, weicher Außenstoff, etwas raue Innenseite.
- Fazit: Die richtige 2,5-Lagenjacke für alle, denen bester Wetterschutz und Ausstattung wichtiger sind als minimales Gewicht und Packmaß.
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Bei den robusteren (und oftmals auch teureren) Trekkingjacken verarbeiten die Hersteller vorwiegend sogenannte Dreilagenlaminate. Bei diesen wird innen auf die Membran noch ein feines Futter aufgeklebt. So entsteht ein besonders strapazierfähiges Materialsandwich, weil sich die drei Schichten (Oberstoff, Membran, Futter) gegenseitig verstärken. Leichtjacken bestehen meist aus 2,5-Lagenlaminaten. Hier ersetzt eine ultradünne Beschichtung (die 0,5-Lage) den Futterstoff, häufig mit Prägungen – durch sie klebt das Material weniger auf der Haut. Viele (noch) günstigere Regenjacken dagegen bestehen aus einer Zweilagenkonstruktion, bei der das Futter nicht aufgeklebt wird, sondern lose in der Jacke hängt. Solche Regenjacken sind aber oft weniger atmungsaktiv und fühlen sich schneller klamm an, weil der Außenstoff eher "ausnässt" und Schweiß schlechter entweicht. Außerdem sind Verarbeitung und Details (Kapuze, Reißverschlüsse, Nahtabdichtung) meist einfacher, was bei Wind und Dauerregen schneller nervt. Dazu kommt oft eine kürzere Lebensdauer durch dünnere Materialien und eine schneller verschleißende Imprägnierung.
Günstige Regenhosen – Kauftipps
Diese Regenhosen aus unseren Tests sind ebenfalls günstig und empfehlenswert:
Jack Wolfskin Rainy Day Pants

Nur 80 Euro kostet die Jack Wolfskin Rainy Day Pants. Trotzdem hält sie dicht und trägt sich angenehm – was auch am niedrigen Gewicht (170 g, Packmaß: 0,5 l) liegt. Das 2,5-lagige Texapore Core bietet eine recht gute Atmungsaktivität. Beinzips oder Taschen gibt es keine. Und falls der Bund rutscht, ersetzt man den Elastikzug durch einen festen. Alles in allem eine klasse Regenhose zum Immer-Dabeihaben.
- Preis: 79,95 Euro (UVP)
- Gewicht/Packmaß: 165 g/0,4 l
- Unisex-Regenhose bei Amazon bestellen
Haglöfs L.I.M Airak 2,5l Pant

Mit ihrem minimalen Gewicht und Packmaß (175 g, 0,3 l) lässt die neue Haglöfs L.I.M Airak 2,5l die Leichtwanderherzen höher schlagen. Sie hält dicht, durch den anschmiegsamen, recht körpernahen Sitz und die top Atmungsaktivität des 2,5-Lagen-Pertex-Laminats kommt man flott voran. Taschen oder Zips gibt es keine, dafür aber einen bequemen Elastikbund und verstellbare Beinabschlüsse. Preis: 150 €.
- Preis: ca. 150 Euro
- Gewicht/Packmaß: 175 g/0,3 l
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- Damenhose im Partnershop bestellen
Berghaus Paclite Pants

Wer eine sehr leichte, kleinst verpackbare und verhältnismäßig günstige Regenhose zum Immer-Dabeihaben sucht, sollte mal die Berghaus Paclite überziehen. Sie besteht aus hoch atmungsaktivem 2,5-Lagen Gore-Tex Paclite und bewährte sich bei unseren Tester:innn seit Jahren. Für raue Einsätze ist sie aber nicht robust genug.
- Preis ca. 180 €
- Gewicht 215 g (Packmaß: 0,9 l)
- Herrenhose bei Amazon bestellen
- Damenhose bei Amazon bestellen
Vaude Fluid Fullzip Hose

Günstig, komfortabel und so robust, dass du sie fürs Pendeln mit dem Rad nutzen kannst: Die Vaude Fluid Fullzip (120 €, 435 g, 1,6 l) aus Zweilagen-Ceplex mit Netzfutter verdient eine dicke Kaufempfehlung. Bis auf leichte Saugeffekte an den durchgängigen Beinzips hält sie dicht, die Unterschenkel lassen sich mittels reflektierenden Kletts engstellen.
- Preis: ca. 120 Euro
- Gewicht: 435 g
- Herrenhose bei Amazon bestellen
Wandern bei Regen - FAQ
Es gibt einige Dinge, die man beachten sollte, um sicher und komfortabel bei Regen unterwegs zu sein. Ganz besonders bei Wanderungen im Gebirge und bei Gewitter und Starkregen: Hier solltest du vorab immer die aktuelle Wettervorhersage prüfen und bei Vorhersagen von Gewittern deine Pläne entsprechend anpassen oder die Wanderung ganz verschieben. Weitere Tipps:
- Nasse Kleidung kann zu Unterkühlung führen, besonders wenn die Temperaturen fallen. Wenn möglich, wechsle in trockene Kleidung oder nutze Notfall-Wärmequellen, um die Körpertemperatur zu erhalten. Wir empfehlen eigentlich immer den passenden Regenschutz in Form von Regenjacke, Rucksack-Regenhülle + wasserdichte Packsäcke, wasserdichte Wanderschuhe (am besten hohe Stiefel), schnelltrocknende Bekleidung, Mütze und wasserdichte Handschuhe mit dabei zu haben. Für langanhaltenden Regen oder starken Niederschlag ist eine wasserdichte Hose eine gute Ergänzung, um deine Beine trocken zu halten. Wenn es nicht stark windet kann auch ein klein klappbarer Regenschirm helfen.
- Neben der Regenbekleidung/dem Regenschutz ist es wichtig, immer eine grundlegende Notfallausrüstung dabei zu haben, einschließlich Erste-Hilfe-Set, Notfalldecke, zusätzliche Nahrung und Wasser sowie ein Mittel zur Notfallkommunikation.
- Wenn ein Gewitter aufzieht, ist es ratsam, höhere Lagen so schnell wie möglich zu verlassen und niedrigere Bereiche aufzusuchen. Auch einzelne Bäume bieten keinen sicheren Schutz vor Blitzeinschlägen und können sogar zu einem höheren Risiko für Blitzeinschlag werden. Logisch, dass du auch Metallgegenstände wie Wanderstöcke etc. während eines Gewitters nicht bei dir tragen solltest. Lege sie, wenn möglich, in sicherer Entfernung ab, um das Risiko eines Blitzeinschlags zu minimieren. Wasser leitet Elektrizität und kann bei einem Blitzeinschlag ebenfalls gefährlich sein. Vermeide es, während eines Gewitters in der Nähe von Flüssen und Seen zu bleiben.
- Starke Regenfälle können Flüsse schnell anschwellen lassen und Überquerungen gefährlich machen. Vermeide es, während oder unmittelbar nach starken Regenfällen Flüsse zu überqueren.
- Beachtet man diese Gefahrenpunkte, und bereitet man sich darauf angemessen vor, können die einzigartigen Eindrücke und Perspektiven, die das Wandern im Regen bietet, eine lohnende Erfahrung sein.
Zur Grundausstattung im Regen findet ihr in Punkt 1 unserer FAQ schon ein paar Antworten - weitere Details dazu hier:
- Wasserdichte, atmungsaktive Jacke: Eine hochwertige Regenjacke mit einer atmungsaktiven Membran wie Gore-Tex ist unerlässlich, um dich vor Nässe zu schützen und gleichzeitig Schwitzen und Überhitzung zu vermeiden.
- Regenhose: Für länger anhaltenden Regen oder starken Niederschlag ist eine wasserdichte Regenhose eine gute Ergänzung, um die Beine trocken zu halten.
- Wasserdichte Wanderschuhe: Schuhe mit einer wasserdichten Membran sind wichtig, um deine Füße trocken zu halten. Sie sollten zudem über eine robuste Sohle mit gutem Grip verfügen, um auf nassen und rutschigen Untergründen Halt zu finden.
- Schnelltrocknende Kleidung: Unter der wasserdichten Schicht solltest du Kleidung aus synthetischen Materialien oder Merinowolle tragen, die Feuchtigkeit ableitet und schnell trocknet.
- Wasserdichte Rucksackhülle: Eine Regenhülle für den Rucksack schützt deine Ausrüstung und Verpflegung vor Nässe von außen. Bei Starkregen kommt sie aber an ihre Grenzen. Daher empfehlen wir zusätzlich
- Wasserdichte Beutel: Für besonders empfindliche Gegenstände wie Elektronik, Karten und Papiere sind diese Packsäcke - so genannte "Drybags" - empfehlenswert.
- Stöcke: Wander- und Trekkingstöcke bieten zusätzliche Stabilität und Unterstützung auf rutschigem Untergrund und können besonders bei Abstiegen hilfreich sein.
- Mütze, Cap und Handschuhe: Eine wasserdichte Mütze oder Kappe kann helfen, Regen von deinem Gesicht fernzuhalten. Wasserdichte Handschuhe sind besonders bei kühleren Temperaturen und auf Bergtouren nützlich, wo Wetter und Temperaturen schnell wechseln können.
- Zusätzliche Schichten: Eine zusätzliche wärmende (Midlayer-)Schicht wie Fleecejacke, Pullover o.ä. kann wichtig sein, da es bei nassem Wetter schneller zu einem Wärmeverlust kommen kann.
- Erste-Hilfe-Set: Ein kleines, wasserdicht verpacktes Erste-Hilfe-Set sollte nie fehlen, um bei kleinen Verletzungen oder Notfällen vorbereitet zu sein.
- LED-Stirnlampe: Eine wasserdichte Stirnlampe ist nützlich, falls du bei schlechten Lichtverhältnissen unterwegs bist, falls du länger als geplant unterwegs bist oder das Wetter eine unerwartete Wendung nimmt.
- Leichte, wasserdichte Notunterkunft: Ein Biwaksack oder ein Tarp kann bei plötzlichem Schlecht-Wetter-Einbruch ebenfalls Schutz bieten.
Abgesehen von den oben genannten Sicherheitsmaßnahmen und Ausrüstungsvorkehrungen kann man in den Bergen die Schlechtwetterphasen auch einfach "Aussitzen"! Ein paar Tipps dazu hier noch:
- Spiele spielen: Ein gemütlicher Spieletag mit den Kindern, den Wanderpartnern auf der Berghütte, im Hotel oder in der Ferienwohnung kann viel Spaß machen! Eventuell lassen Wolkenlücken und Schauerwetter zwischendrin ja doch noch die ein oder andere Bergtour zu - wenn auch nicht wie geplant.
- Wellness und Spa: Wenn du die Gelegenheit dazu hast - nutze den Wellnessbereich oder das Spa zum Entspannen. Viele Bergresorts bieten Einrichtungen und Angebote wie Saunen, Pools und Massagen. Einige bieten auch Indoor-Sportmöglichkeiten wie Klettern, Schwimmen oder Fitnesscenter.
- Kulinarische Erlebnisse: Entdecke lokale Spezialitäten auf den Berghütten, Alpen, in Restaurants oder Cafés. Manche Orte bieten auch Kochkurse an, in denen man lernen kann, regionale Gerichte zuzubereiten.
- Natur- oder Besucherzentren: Diese bieten oft interaktive Ausstellungen und Informationen über die lokale Flora und Fauna, was auch bei schlechtem Wetter interessant sein könnte.
- Bei plötzlichen Wetterumschwüngen und anderen Notfällen im Hochgebirge dienen sogenannte Biwakschachteln Bergwanderern und Bergsteigern als Zuflucht. Die meist mit 4-12 Schlafplätzen ausgestatteten Hütten befinden sich oft an abgelegenen Orten / Höhenlagen im Gebirge, in großer Entfernung zu bewirtschafteten Berghütten und anderen Unterkünften.
Beim Trekking im Schmuddelwetter kommt es vor allem auch auf gutes Camp- und Wegemanagement an:
- Wähle deinen Zeltplatz sorgfältig aus, um Überschwemmungsrisiken und Wasseransammlungen zu vermeiden.
- Richte dein Zelt oder deine Unterkunft schnell ein, um das Innere so trocken wie möglich zu halten.
- Berücksichtige die Möglichkeit, dass du mehr Zeit im Zelt verbringen könntest, und plane entsprechend mit ausreichend Beschäftigungsmöglichkeiten und genügend Essen.
- Stelle sicher, dass du genug warme Getränke und leicht zubereitbare Mahlzeiten dabei hast, da diese helfen können, deine Körpertemperatur zu regulieren und das Wohlbefinden zu steigern.
- Achte darauf, dass dein Kochsystem auch bei nassem Wetter zuverlässig funktioniert
- Berücksichtige unsere Ausrüstungstipps (siehe Frage 1 im FAQ) und nutze eventuell zusätzlich wasserdichte Gamaschen, um zu verhindern, dass Regen und Schlamm in deine Schuhe oder Hosenbeine gelangt.
- Verwende das Schichtenprinzip, um die Körpertemperatur anzupassen. Trage schnelltrocknende und feuchtigkeitsableitende Materialien direkt auf der Haut und vermeide Baumwolle, da sie Feuchtigkeit speichert und langsam trocknet.Halte immer eine zusätzliche Schicht zum Wechseln bereit, besonders trockene Socken und Unterwäsche.
- Sei auf veränderte und potenziell gefährlichere Bedingungen auf den Wegen vorbereitet, einschließlich rutschiger Pfade und erhöhter Flusspegel.
- Behalte die Wettervorhersage im Auge und sei bereit, deine Pläne anzupassen, falls sich die Bedingungen verschlechtern
- Handle (wie überall sonst auch) nach den "Leave-No-Trace-Prinzipien", um deine Auswirkungen auf die Umwelt zu minimieren, auch bei schlechtem Wetter.
Schon unseren Podcast zum Thema Regenschutz gehört?
Ihr könnt diese Podcast-Folge entweder gleich hier oder auch auf einer der gängigen Plattformen anhören: iTunes, Spotify, Deezer, Audio now, Soundcloud, Acast, The Podcast App, Google Podcast-App auf Android-Smartphones, Lecton sowie Castbox, Podcast Addict und vielen anderen Podcast-Apps und Verzeichnissen.
So testen wir Regenbekleidung
- Waschmarathon: Zehn Maschinenwäschen entsprechendem harten Dauergebrauch mehrerer Monate. Danach zeigt sich, ob Verklebungen halten und wie dauerhaft der Außenstoff imprägniert ist.
- Powerberegnung: Die Dichtigkeit wird unter der Beregnungsanlage getestet, die einem stundenlangen, sturmgepeitschten Wolkenbruch gleicht. Auf Tour beurteilt die Testcrew, wie effektiv Kragen und Kapuzen eiskalten Wind abhalten.
- Klimafaktoren: outdoor misst im Labor den Dampfdurchgang der Laminate und prüft, wie viel Kondens innen anfällt (je weniger, desto besser). Diese Werte und der Grad der Luftdurchlässigkeit der Membran ergeben die Atmungsaktivität. Außerdem bewerten wir die Imprägnierung. Ein weiteres, wichtiges Kriterium ist, wie gut sich das Klima über Lüftungen (Pitzips, Bündchen, hochschiebbare Ärmel, Taschen mit Netzfutter) regulieren lässt. Auch die Jackenkonstruktion spielt eine Rolle: Je weniger Fläche die Nahttapes einnehmen, desto besser.
- Praxiseinsatz: Auf Tour beurteilt die Testcrew den Tragekomfort. Auch die Position und Größe der Taschen werden bewertet sowie die Handhabung der Reißverschlüsse und Schnürzüge.
- Qualitäts-Check: Mit einem Scheuertest prüft outdoor die Robustheit der Stoffe. Nachhaltige Materialien und eine saubere Verarbeitung geben Bonuspunkte im Qualitätskriterium.












