Teil des
OD 0710 Zelttest Zelte Boris Gnielka

Zelte im Test

Testbericht: Nordisk Jernberg 2 PU

Nordisk bietet das Jernberg für 300 Euro an – extrem wenig, handelt es sich doch um eine geodätische Zeltform mit vier (teuren) Aluminiumgestängen.

Testurteil

Testsieger-Logo: Testurteil befriedigend

Gespart wurde woanders: Den Zippern der Apsiseingänge fehlen Abdeckungen, sie leiten im Regen Nässe aufs Gepäck. Auch die Sturmleinen könnten mehr aushalten, sie reißen bei 100 km/h einfach. Längenverstellbare Schlaufen für die Heringe sucht man vergeblich, was den Zeltaufbau auf steinigen Böden verzögert. Immerhin wiegt das Zelt für einen Geodäten wenig. Im Innenzelt muss man zwar den Kopf einziehen, doch dafür lässt es sich gut belüften, und der Platz reicht auch für Großgewachsene – die trocken bleiben: Der Boden hält dicht.

Wetterschutz:
Hoch, aber Apsiseingänge nicht regendicht, Lüfter nicht schließbar.

Komfort:
Kaum Sitzhöhe im Innern, niedrige Apsiseingänge, Rest sehr gut.

Technische Daten

Preis 300 Euro
Gewicht 3740 g
Wassersäule Boden 10.000 mm
Windstabil bis 100/>100 km/h*
Aufbauprinzip Innenzelt zuerst
Nutzfläche 2,5 qm**
Nutzlänge 200 cm

* Erster Wert: Zelt steht noch sauber, zweiter Wert: Zelt wird auf Boden gedrückt. ** Innenzeltfläche in 25 cm Höhe.

Wetterschutz

Komfort

Auf-/Abbauprozedur

Gewicht/Packmaß

Qualität

Zeltskizze

OD_Zeltskizze_0710_Nordisk_bea (jpg)

Nordisk Jernberg 2 PU im Vergleichstest

OD So testet outdoor6g (jpg)
Zelte

Fazit

Ein Zelt für Sparfüchse, die ein windstabiles Heim für die Berge suchen und auf Komfort pfeifen.

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