Zelte im Test

Testbericht: Vango Typhoon 200

Kuppelzelt-Test - Vango Typhoon 200
Windstabiles Zelt, das ein straf­feres und steileres Innenzelt sowie eine dichte Bodenwanne verdient.
Zu den getesteten Produkten

Bewertung


Testurteil

Testurteil befriedigend

Günstige Dunkelkammer
Viel Zelt für wenig Geld: Das Typhoon von Vango verspricht Raum und Komfort im Überfluss. Davon zeugen die große Grundfläche, Lüfter und Fenster in der Apsis. Nach einem etwas hakeligem Aufbau (Stangen rutschen nur widerwillig durch die Kanäle), steht es sauber und trotzt auch dem Getöse der Windmaschine gut: Bis 70 Sachen passiert nichts. Erst bei 80 verbiegt das Gestänge, und das Zelt geht zu Boden. Doch Bodennässe verträgt es nicht: 4000 Millimeter Wassersäule – zu wenig. Enttäuschung auch im Innern: Trotz der Apsisfenster ist es sehr düster. Die Kopffreiheit wird stark eingeschränkt wegen der in den Raum hängenden, schrägen Innenwände.

Wetterschutz:
Das Vango Typhoon 200 steht gut im Wind und schützt vor Regen, leckt aber auf nassem Grund.

Komfort:
Das Innenzelt ist düster, die schlaffen Seitenwände sorgen für Enge, sehr wenig Kopffreiheit.

Passende Zelttipps für Outdoor-Abenteuer:

Zelt, Feuer, Lagerplatz - die besten Tipps fürs Zeltleben

Tipps, wie Sie auf Tour das Wetter vorhersagen

Sechs Tipps, in Deutschland richtig wild zu zelten

Zeit der Stille: Zelttouren im Schnee

Wärmer schlafen - Tipps gegen die Kälte im Zelt

Wasser gefunden, aber ist es trinkbar?

Alles, was Sie brauchen: Ausrüstung für Wandern & Trekking

5 Tipps für sichere und gemütliche Zeltnächte

Technische Daten des Test: Kuppelzelt Vango Typhoon 200

Preis: 270 Euro
Gewicht: 3820 g
Wassersäule Boden: 4000 mm
Windstabil bis: * 70/80 km/h
Aufbauprinzip: Außen/Innen zusammen
Nutzlänge: 195 cm

*Erster Wert = maximale Windgeschwindigkeit, bis zu der das Zelt stabil steht; zweiter Wert = Zelt wird flach gedrückt.

Wetterschutz

Komfort

Auf-/Abbauprozedur

Gewicht

Qualität

Zeltskizze

Fazit

Windstabiles Zelt, das ein straf­feres und steileres Innenzelt sowie eine dichte Bodenwanne verdient.

27.08.2009
Autor: Boris Gnielka
© outdoor
Ausgabe /2009