Zelte im Test

Testbericht: Nemo Moki

Tested on Tour 02/12

Fotostrecke

Im Praxistest überzeugte das Single-Wall-Zelt Nemo Moki dank der extremen Stabilität und dem großen Raumvolumen.
Zu den getesteten Produkten

Bewertung

Was uns gefällt

Was uns nicht gefällt

  • Aufbau kraft- und zeitraubend

Single-Wall-Zelte aus dampfdurchlässigem Gewebe sind teuer, bieten aber vor allem in den Bergen handfeste Vorteile: Sie kommen mit weniger Stellfläche aus als doppelwandige Zelte und bieten im Innern schön viel Platz. Das Moki vom amerikanischen Hersteller Nemo schert da nicht aus. Drei Personen passen bequem in die frei stehende Konstruktion, die dank fünf Gestängebögen selbst im Sturm extrem verwindungssteif steht. Bis sie allerdings steht, sind Zeit und Mühen gefragt, denn zwei der fünf Bögen wollen innerhalb des Zeltes aufgespannt und befestigt werden, was nur mit Geschick und etwas Kraft funktioniert.
Ausstattung und Handling hingegen lassen keine Wünsche übrig: Neben zwei großen Eingängen und
einem Apsisfenster gibt es zwei Dachfenster und im Innern viele Netztaschen. Auch die Belüftung könnte nicht besser sein: Von innen verschließbare Lüfter im Zelthimmel sowie großflächige, ebenfalls verschließbare Moskitonetzgaze an den Seiten lassen viel Luft und Licht hinein. Der Clou: Das Zelt ist modular aufgebaut. Es lässt sich sowohl mit einem weiteren Moki koppeln, als auch ohne Apsis einsetzen. Sie wird über einen robusten Reißverschluss je nach Bedarf an- und abgezippt. Unterm Strich ein tolles Zelt für Expeditionen oder Touren in hochalpine Regionen, bei denen das Gewicht von 4770 Gramm in Kauf genommen wird. Preis: 999 Euro.




Technische Daten des Zelt: Nemo Moki

Preis: 999 Euro
Gewicht: 4770 g
Abmessungen: 229 x 191 (Bodenfläche) cm
Packmaß: 46 x 20 cm

Fazit

Im outdoor-Praxistest "Tested on Tour" überzeugte das Single-Wall-Zelt Nemo Moki dank der extremen Stabilität und das große Raumvolumen.

Nemo Moki im Vergleich mit anderen Produkten

14.02.2012
© outdoor