OD-0713-Zelttest-Testparcours-1 (jpg) Boris Gnielka
OD-0713-Zelttest-Fjallraven-Singi-Lightweight-2 Fjällräven (jpg)
OD-0713-Zelttest-Hilleberg-Anjan-3 (jpg)
OD-0713-Zelttest-Lightwave-T30-Hyper (jpg)
OD-0713-Zelttest-Marmot-Limelight-FC-2P (jpg) 15 Bilder

Leichtgewichtszelte und Komfortzelte im Test + Tipps zum Thema Zelt kaufen

Gewicht unter 2,5 kg: Zelte im Test 2013

Leichtzelte locken mit niedrigem Gewicht und kleinem Packmaß. Doch halten sie auch bei Wind und Wolkenbruch? Wir haben zehn Zelte zwischen 1,0 und 2,5 kg Gewicht einem Härtetest unterzogen. Außerdem getestet: Vier solide Komfortzelte.

Hinweis: Einen tagesaktuellen Preisvergleich zu den hier getesteten Zelten finden Sie unten auf dieser Seite.

Dank cleverer Bauweise bieten heute viele Zelte sogar heftigen Unwettern Paroli – das zeigt auch der aktuelle Test 2013. Zehn Zweipersonenzelte stellen sich dem outdoor- Prüfparcours. Den leichtesten Kandidaten steuert Nordisk bei: Das Nordisk Telemark 2 wiegt nur 1000 Gramm.

Marmot liefert mit dem Limelight FC den schwersten Teilnehmer: Mit 2,5 Kilo wiegt das Marmot Limelight FC immer noch ein Pfund weniger als ein normales Zweipersonenzelt - und markiert mit 250 Euro die Preisuntergrenze im Test. An der Spitze steht das Lightwave T30 Hyper mit 700 Euro.

Doch muss man für ein gutes Leichtmodell wirklich so viel Geld opfern? Und woran erkennt man ein gutes Zelt überhaupt?

Was Zelte können müssen

"Eines der wichtigsten Kriterien ist der Wetterschutz", erklärt outdoor-Testredakteur Frank Wacker. Ganz klar: Ein Zelt, das im Regen nicht dicht hält, ist sein Geld nicht wert. Auch Bodennässe, etwa beim Zelten in sumpfigem Terrain, gehört zu den Feinden eines Campers. Und erst der Wind! Schließlich kann er ein Zelt binnen Sekunden in ein nutzloses Wrack verwandeln. Aus diesem Grund ermittelt outdoor nicht nur, welchen Wasserdruck die Bodenwannen der Zelte aushalten und wie gut sie Regen abwehren, sondern stellt sie auch vor einen zwei Meter hohen Koloss mit 450-PS-Motor und meterlangen Karbonflügeln. Sie erzeugen einen Luftstrom von bis zu 160 Stundenkilometern. So viel hält kein Zelt aus. Muss es auch nicht. Aber 70 Sachen sollten schon drin sein, auch bei Leichtzelten. Das gelingt im Test fast allen Modellen. Nur dem Nordisk Telemark nicht. Ihm reißt der künstliche Sturm die wichtige seitliche Abspannschlaufe aus dem dünnen Gewebe, woraufhin das Gestänge bricht und das Zelt unbrauchbar zu Boden sinkt.

Wie es besser geht, zeigen vor allem die Zelte von Fjällräven und Lightwave, die erst jenseits der 120er-Marke aufgeben – ohne Gestängebruch. "Ein tolles Ergebnis", kommentiert Frank Wacker, "schließlich lässt schon ein 100 km/h starker Wind Dachziegel von den Häusern fliegen und Äste brechen". Durchweg souverän parieren die Testzelte die Dichtigkeitsprüfung der Bodenwannen und Überzelte. Sie halten alle zuverlässig dicht, selbst wenn sie zentimetertief im Wasser stehen und Platzregen auf sie eintrommelt.

Zelttest 2013 - Zeltdetails und Videos vom Windmaschinentest

Leichtgewichtszelte im Test 2013
Leichtgewichtszelte im Test 2013 Zelt im Test 2013: Exped Venus 2 UL Zelt im Test 2013: Fjällräven Singi Lightweight 2 Zelt im Test 2013: Hilleberg Anjan 3 16 Bilder

Wohnkomfort: Welches Zelt bietet viel Platz im Innenzelt?

Doch Wetterschutz ist nicht alles. Ein hoher Wohnkomfort ist genauso wichtig. Und dazu zählt vor allem: viel Platz im Innenzelt. Dieses sollte aber nicht nur eine große Grundfläche aufweisen, sondern auch steile Wände und einen Zelthimmel, der so hoch ist, dass zumindest einer bequem sitzen kann. Außerdem muss es so lang sein, dass ein ausgerollter Schlafsack nicht an die Zelthaut reicht. "Sonst drückt es die Füllung zusammen, und man bekommt kalte Füße", erklärt Testredakteur Wacker. Um die nutzbare Fläche zu messen, rücken die Tester den Zelten mit einem lasergesteuerten Entfernungsmesser zu Leibe: auf dem Boden (Grundfläche) und in 25 Zentimeter Höhe (Nutzfläche, Liegelänge). Auch den Vorraum - die Apsis - vermessen die Profis, schließlich muss sie Rucksäcke, Schuhe und den Kocher bunkern. Neben dem Platzangebot zählen auch eine gute Belüftung, eine helle, freundliche Innenraumfarbe und gut erreichbare, große Eingänge zu den Komfortfaktoren - niemand möchte sein Zelt nur auf allen vieren kriechend verlassen können oder Regentage in einer dunklen und stickigen Kammer aussitzen.

OD Zelttest 2013 Innenraum Hilleberg Anjan 3
Ralf Bücheler
Der Innenraum des Hilleberg Anjan 3.

Mit dem Hilleberg Anjan 3 lassen sich Pausentage geradezu feiern. Es bietet Platz im Übermaß, einen riesigen, auf ganzer Breite zu öffnenden Vorraum und ein angenehm hellgelbes Innenzelt, in dem zwei Personen bequem sitzen können. Im Robens Typhon und Nordisk Telemark 2 ist hingegen Zwangskuscheln angesagt - und Ordnungssinn: Denn ihre sehr kleinen Vorräume nehmen nur mit liebevoller Stapelarbeit zwei Rucksäcke und Schuhpaare auf. Auch ein wenig akrobatisch sollte man sein, denn in beiden Zelten kann immer nur einer am Eingang liegen. Der andere muss, möchte er raus oder rein, über seinen Zeltkollegen steigen.

Weniger Akrobatik als vielmehr Kraft braucht man hingegen für den Auf- und Abbau. Zumindest beim Vaude Taurus. Dessen Gestänge-Clips lassen sich nur mit sehr viel Handkraft ein- und aushängen – mit klammen Fingern fast unmöglich. Ansonsten birgt ein Zuviel an Muskeln beim Aufbau von Leichtzelten eher Gefahren. Viele Modelle bestehen aus dünnen Materialien und wollen beim Einführen und Aufrichten der Gestänge sowie beim Abspannen nicht allzu ruppig behandelt werden.

Völlig problemlos lassen sich hingegen die beiden Tunnelzelte aus Schweden handhaben – auch beim Aufbau: "Die Testmodelle von Fjällräven und Hilleberg stehen binnen zwei Minuten", so Frank Wacker, "und dafür braucht es weder Kraft noch Vorsicht." Letzteres ist in erster Linie dem robusten Material der beiden Schwedenmodelle zu verdanken. Sie liegen in puncto Qualität und Verarbeitung an der Spitze des Testfelds. Vor allem das Hilleberg überzeugt mit geradezu penibel genauer Nahtführung, extrem reißfestem Gewebe und wirksamen Verstärkungen. Bei einem Preis von 690 Euro darf man das allerdings auch erwarten. Weiter auf Seite 2

Tagesaktueller Preisvergleich für die getesteten Zelte (sofern Angebote vorhanden)

Die getesteten Zelte mit allen Testdaten im Detail:

OD-0713-Zelttest-Exped-Venus-2-UL (jpg)
Zelte
OD-0713-Zelttest-Fjallraven-Singi-Lightweight-2 Fjällräven (jpg)
Zelte
OD-0713-Zelttest-Hilleberg-Anjan-3 (jpg)
Zelte
OD-0713-Zelttest-Lightwave-T30-Hyper (jpg)
Zelte
OD-0713-Zelttest-Marmot-Limelight-FC-2P (jpg)
Zelte
OD-0713-Zelttest-Mountain-Hardwear-Skyledge-2-DP (jpg)
Zelte
OD-0713-Zelttest-MSR-Hubba-Hubba-HP (jpg)
Zelte
OD-0713-Zelttest-Nordisk-Telemark-2 (jpg)
Zelte
OD-0713-Zelttest-Robens-Typhon (jpg)
Zelte
OD-0713-Zelttest-Vaude-Taurus-SUL-XP-2P (jpg)
Zelte
OD-0813-Campingspecial-Tatonka-Alaska (jpg)
Zelte
OD-0813-Campingspecial-Robens-Midnightdreamer (jpg)
Zelte
OD-0813-Campingspecial-Vaude-Chapel4 (jpg)
Zelte
OD-0813-Campingspecial-Exped-Gemini (jpg)
Zelte

Testfazit und Ergebnisse

Das Marmot Limelight kostet gerade einmal 250 Euro. Zwar kratzt es mit 2,5 Kilo an der oberen Gewichtsgrenze, doch dafür bietet es ausreichend Wohnkomfort, schützt zuverlässig vor Nässe und steht ordentlich im Wind – ein klasse Allrounder für viele Touren! Mit 2,2 Kilo etwas leichter und dazu geräumiger, deutlich komfortabler und noch windstabiler ist das Exped Venus 2 UL. Mit 560 Euro kostet es allerdings mehr als das Doppelte.

Sie wollen es noch leichter? Dann empfehlen sich zwei Modelle: das Hilleberg Anjan 3 und das MSR Hubba Hubba HP. Beide wiegen deutlich unter zwei Kilo und bieten wie das Exped höchsten Wohnkomfort. Sie sind allerdings nur etwas für gemäßigte Regionen: das Hilleberg für warme und das MSR für nicht allzu windige. Wer hingegen ein Zelt für Touren aller Art sucht - auch in wilden Regionen -, sollte sich das Fjällräven Singi Lightweight 2 näher ansehen. Mit ihm lassen sich selbst ausgewachsene Stürme und tagelanger Platzregen aussitzen. Außerdem punktet es mit top Verarbeitung, einfachstem Handling und großer Apsis. Zwar könnte es innen noch etwas geräumiger sein, doch zum Übernachten reicht der Platz völlig.

Keines der Modelle gefällt ihnen? Dann schauen Sie mal links oben. Dort zeigen wir weitere Leichtzelte aus vergangenen Tests, die empfehlenswert sind.

Leichtgewichts- und Komfortzelte im Test 2013

OD-0713-Zelttest-Exped-Venus-2-UL (jpg)
OD-0713-Zelttest-Exped-Venus-2-UL (jpg) OD-0713-Zelttest-Fjallraven-Singi-Lightweight-2 Fjällräven (jpg) OD-0713-Zelttest-Hilleberg-Anjan-3 (jpg) OD-0713-Zelttest-Lightwave-T30-Hyper (jpg) 15 Bilder

Die Testergebnisse im Überblick

Zelt / Link zum Testbericht Gewicht Preis Testurteil
Fjällräven Singi Lightweight 2 (Kauftipp) 2240 g 500 Euro Sehr gut
Exped Venus 2 UL 2230 g 560 Euro Sehr gut
MSR Hubba Hubba HP 1860 g 500 Euro Sehr gut
Hilleberg Anjan 3 1930 g 690 Euro Sehr gut
Marmot Limelight FC 2P (Kauftipp) 2500 g 250 Euro Gut
Mountain Hardwear Skyledge 1770 g 490 Euro Gut
Lightwave T30 Hyper 2300 g 700 Euro Gut
Robens Typhon 1830 g 400 Euro Gut
Vaude Taurus SUL XP 2P 1730 g 469 Euro Gut
Nordisk Telemark 2 1000 g 450 Euro Befriedigend

Tagesaktueller Preisvergleich für die getesteten Zelte (sofern Angebote vorhanden)

OD-0713-Zelttest-Aufmacher (jpg)
Zelte

Video: Der Zelttest 2013

Leichtgewichtszelte im Test 2013
Leichtgewichtszelte im Test 2013

Die Ausstattung der Zelte im Detail

Ventilation
An der Apsis des Vaude Taurus SUL XP kommt der bewährte Vierwege-Reißverschluss zum Einsatz. Mit seiner Hilfe lässt sich der Apsiseingang des Vaude Taurus SUL XP variabel öffnen: nur nach links, nur nach rechts, komplett oder - bei Regen - nach unten, so dass ein in der Größe verstellbares Belüftungsloch bleibt.

Leichtgewichts- und Komfortzelte im Test 2013

OD-0713-Zelttest-Exped-Venus-2-UL (jpg)
OD-0713-Zelttest-Exped-Venus-2-UL (jpg) OD-0713-Zelttest-Fjallraven-Singi-Lightweight-2 Fjällräven (jpg) OD-0713-Zelttest-Hilleberg-Anjan-3 (jpg) OD-0713-Zelttest-Lightwave-T30-Hyper (jpg) 15 Bilder

Video: Vaude Taurus SUL XP im Test

Zelt im Test 2013: Vaude Taurus SUL XP 2P
Zelt im Test 2013: Vaude Taurus SUL XP 2P

Eingangslösung

OD-0713-Zelttest-Ausstattung-2 (jpg)
Boris Gnielka

Den zentral angeordneten, geraden Zipper des Lightwave T30 Hyper kann man nur mit einzelnen Klettstreifen schließen - fummelig! Außerdem lässt er sich zum Betreten und Verlassen des Zeltes nicht einfach weit öffnen, es bleibt oft nur ein schmaler Durchschlupf.

Video: Lightwave T30 im Test

Zelt im Test 2013: LightwaveT30 Hyper
Zelt im Test 2013: LightwaveT30 Hyper

Türschloss

OD-0713-Zelttest-Ausstattung-3 (jpg)
Boris Gnielka

Ein roter Plastikkeil, der durch einen Metallring gefädelt wird, verhindert beim Hilleberg Anjan 3 ein Aufreißen des Frontzippers durch starken Wind. Außerdem lassen sich Eingang und Apsis auf ganzer Breite öffnen. Dazu löst man nur die Verbindung zum Hering – mit dem schwarzen Plastikkeil.

Video: Hilleberg Anjan 3 im Test

Zelt im Test 2013: Hilleberg Anjan 3
Zelt im Test 2013: Hilleberg Anjan 3

Materialschwäche

OD-0713-Zelttest-Ausstattung-4 (jpg)
Boris Gnielka

Die Aufnahme der seitlichen Sturmabspannung besteht beim Nordisk Telemark 2 aus sehr dünnem Nylon - wie auch der Rest des Überzeltes. Die Folge: bereits bei einem Wind von 70 km/h reißt die Sturmleine aus dem 10-Denier-Nylon.

Video: Nordisk Telemark 2 Sturmtest

Zelt im Test 2013: Nordisk Telemark 2
Zelt im Test 2013: Nordisk Telemark 2

Zelttest 2013 - Zeltdetails und Videos vom Windmaschinentest

Leichtgewichtszelte im Test 2013
Leichtgewichtszelte im Test 2013 Zelt im Test 2013: Exped Venus 2 UL Zelt im Test 2013: Fjällräven Singi Lightweight 2 Zelt im Test 2013: Hilleberg Anjan 3 16 Bilder
OD Tipps Zeltaufbau Ausbreiten
Camp & Equipment

Tagesaktueller Preisvergleich für die getesteten Zelte (sofern Angebote vorhanden)

Für Basislager und Camping: Komfortzelte

"Auf naturbelassenen Campingplätzen geht das auch ganz wunderbar", sagt outdoor-Online-Redakteur Ralf Bücheler. Er erholt sich gerne gemeinsam mit Frau und Kind auf idyllisch gelegenen Zeltwiesen - und hat für Sie eine Liste der attraktivsten Naturzeltplätze erstellt (siehe unten).

Auf dem Campingplatz zwängt er sich allerdings nicht in ein kleines Trekkingzelt. "Wir haben ein Komfortmodell, in dem man stehen und bei schlechtem Wetter auch mal gemeinsam spielen, essen und bequem zu dritt am Tisch sitzen kann", sagt der Familienvater. "Außerdem gibt es dort noch genug Platz für die Fahrräder, mit denen wir gerne zu Tagesausflügen aufbrechen, zum Einkaufen radeln oder an den nächsten See rollen."

Komfortzelte schlagen die Brücke zwischen kleinen, leichten Trekkingmodellen und den großen, sehr sperrigen Hauszelten. "Sie sehen aus wie aufgeblasene Trekkingzelte", erklärt Frank Wacker, "meist ist nur die Apsis deutlich größer und so hoch, dass man darin halbwegs stehen kann."

Leichtgewichts- und Komfortzelte im Test 2013

OD-0713-Zelttest-Exped-Venus-2-UL (jpg)
OD-0713-Zelttest-Exped-Venus-2-UL (jpg) OD-0713-Zelttest-Fjallraven-Singi-Lightweight-2 Fjällräven (jpg) OD-0713-Zelttest-Hilleberg-Anjan-3 (jpg) OD-0713-Zelttest-Lightwave-T30-Hyper (jpg) 15 Bilder

Zelten: My home is my castle

OD Zelttest 2013 Innenraum Exped Gemini 4
Ralf Bücheler
Sommerhaus zum Mitnehmen: das Vier-Personenzelt Exped Gemini 4.

In puncto Wetterschutz unterscheiden sich die Komfortzelte hingegen nicht von ihren kleinwüchsigen Verwandten. "Hier gelten für uns die gleichen Anforderungen", erklärt auch Zeltdesigner Olaf Bracht, der für Robens sowohl Trekking- als auch Komfortzelte entwirft, "schließlich will man ja vielleicht auch mal an der Küste campen - da weht oft eine steife Brise!" Dass er nicht zu viel verspricht, zeigt auch der outdoor-Test.

Vier Komfortzelte im Test 2013

Die Testcrew hat vier Modelle durch ein umfangreiches Prüfprogramm gejagt – das gleiche, dem sich auch Trekkingzelte stellen müssen. Ergebnis: Ein hoher Wetterschutz und große Abmessungen sind nicht immer ein Widerspruch. Das größte Testzelt ist sogar das stabilste, es übersteht Sturmböen von bis zu 130 km/h. Doch auch die anderen Modelle schützen gut vor Wind und Nässe – und lassen sich genauso einfach aufbauen wie kleine Zelte. "Es dauert vielleicht ein, zwei Minuten länger, geht aber genauso leicht", sagt Frank Wacker.

Doch der Zelt-Test zeigt noch mehr, zum Beispiel die große Bandbreite an Komfortzelten: Sie reicht vom kompakten und noch rucksacktauglichen Zweipersonenmodell bis hin zum Vierpersonenpalast mit allen Finessen. Welches das richtige für Sie ist, hängt von Ihren persönlichen Vorlieben ab – ein Blick in die Testberichte (ganz unten auf dieser Seite) gibt Aufschluss.

Camping: Lassen Sie es sich gut gehen

Ob Komfort- oder Trekkingzelt, Wildnis oder Zeltplatz – auch eine Campingküche darf nicht fehlen. Das Minimum sind ein kleiner Gaskocher, Topf, Besteck und Becher. Testredakteur Wacker: "Das kostet keine 80 Euro." Sein Tipp: der Kocher Edelrid Kiro ST (35 Euro), das Topfset Primus Classic (25 Euro) und das Cascadian-Set von GSI (Teller, Schüssel, Tasse & Besteck, 16 Euro). Für Standardgerichte wie Nudeln in Tomatensauce reicht das Paket völlig aus.

Wer jedoch gerne kocht – und das macht an frischer Luft noch mehr Spaß! – und auch aufwendigere Gerichte zubereiten möchte, sollte etwas mehr in die Küche investieren. Es muss ja nicht gleich eine dreiflammige Kocher-Grill-Kombi sein - mit einem standfesten Gasbrenner wie dem MSR Windpro II (105 Euro) und dem Primus-Gourmet-Edelstahl-Topfset (65 Euro), das auch eine solide Pfanne beinhaltet, gelingen aufwendige Gerichte deutlich einfacher!

Tagesaktueller Preisvergleich für die getesteten Zelte (sofern Angebote vorhanden)

od-0415-test-msr-reactor-stove (jpg)
Sonstiges

Zum Campingglück fehlt dann nur noch das Bett, also Isomatte und Schlafsack. Auch hier müssen Sie kein Vermögen ausgeben, wie Sie hier sehen können:

OD 0710 Tested on Tour nuetzlich1b Robens Voyager II (jpg)
Sonstiges
Zur Startseite
Zelte Zelte outdoor Tested on Tour Wechsel Exogen 1 im Test 2019 Praxistest: Wechsel Exogen 1 Zelt

Kaufempfehlung für Solo-Trekker: das Wechsel Exogen 1 – Testergebnisse...

Mehr zum Thema Expeditionsausrüstung
od-2015-messer taschenmesser topten aufmacher nah (jpg)
Sonstiges
od-1216-jotunheimen-011
Camp & Equipment
OD 1218 Stirnlampen Best of Aufmacher
Sonstiges
od-1217-jotunheimen-8 (jpg)
Trekkingrucksäcke