Widderstein

Tour 3: Widderstein

Bergtour mit Klettereinlage und schöner Einkehrmöglichkeit 2,5 - 3 h ↑   l   2,5 h ↓   l   870 Hm   l   5 km

Bergtour mit Klettereinlage und schöner Einkehrmöglichkeit 2,5 - 3 h ↑   l   2,5 h ↓   l   870 Hm   l   5 km

Schon im Jahr 1665 wurde der Widderstein von einem Schröckener Pfarrer allein bestiegen. Auf den felsigen Gipfel, über dessen Namensherkunft man bis heute rätselt, führt ein anspruchsvoller Gebirgspfad mit kleinen Klettereinheiten. Wer es gemütlicher haben möchte oder nicht schwindelfrei und trittsicher ist, kann bis zum Wirtshaus Obere Widderstein-Alpe wandern und von dort die Aussicht auf die liebliche Hügellandschaft des Bregenzer Waldes genießen.


Anspruch

schwere Bergtour für erfahrene, schwindelfreie, trittsichere Bergsteiger, die Übung im Felsgelände im zweiten Schwierigkeitsgrad haben sollten.



Start und Ziel

Parkplatz Hochkrummbach, 1666 m, zu finden unterhalb des Hochtannbergpasses an der Landstraße von Schröcken nach Warth.



Route

Vom Parkplatz Hochkrummbach, 1666 m, folgt man kurz der Landstraße in Richtung Warth und überquert dann den Bärguntbach. Bei der Materialseilbahn biegt ein Wanderweg Richtung Norden auf der rechten Seite des Bärguntbachs ab. Man folgt dem Wanderpfad zunächst leicht, später allerdings steiler werdend, bergauf. Nach etwa einer knappen Stunde Gehzeit erreicht man eine Wegekreuzung. Der rechte Wegabzweig führt zum Wirtshaus Obere Widderstein-Alpe, 2000 m. Wer jedoch noch nicht einkehren möchte, hält sich weiterhin geradeaus und folgt dem Pfad in einem weiten Linksbogen weiter bergauf. Bald erreicht man schon den Felsfuß des Widdersteins. Ab hier geht es nur noch über Trittspuren weiter hinauf. Der teilweise markierte Steig führt danach durch eine steile Rinne aufwärts. Im späteren Routenverlauf klettert man dann durch ihre linke Steilflanke auf den Südsüdwest-Rücken des Widdersteins und gelangt über den Felsrücken hinweg in einem weiten Rechtsbogen bis zum Gipfel mit seinem Gipfelkreuz, 2533 m. Tief durchatmen und die grandiose Aussicht ausgiebig genießen. Der Abstieg erfolgt dann entlang der Aufstiegsroute.



Beste Reisezeit

je nach Schneelage, Ende Juni bis Anfang September.

Ausrüstung:
festes Schuhwerk, allgemeine Wanderausrüstung.
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