OD Machu Picchu © rebel / PIXELIO
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Traumtreks rund um den Globus

Top-Spots für Weltenbummler

Die Welt ist voller wunderbarer Ziele. outdoor stellt sieben Wege zu Natur- und Kulturschätzen vor. Jetzt ins Trekkingabenteuer starten!

Sie wollen Land und Leute auf einer Trekkingtour kennenlernen? Dann ist eines dieser Trekkingabenteuer bestimmt etwas für Sie:

  • Der Weg durch die üppige Bergwelt im Tsitsikamma-Nationalpark an der Küste Südafrikas ist recht einfach. Wer ihn gehen will, muss allerdings frühzeitig planen.
  • Lappland steht auf der Wunschliste vieler Trekkingfans ganz weit oben. Wer den hohen Norden nicht mit anderen teilen möchte, ist auf dem Nordkalottleden richtig.
  • Vom Yosemite Valley bis zum Mount Whitney zieht sich der John Muir Trail entlang der Sierra Kaliforniens: 350 Kilometer wilde Einsamkeit mit drei Nationalparks.
  • Wie eine verschneite Pyramide ragt der Kailash von weitem sichtbar in den Himmel auf. Man muss kein Buddhist sein, um bei einer Umrundung die Andacht der Pilger nachzuvollziehen.
  • Der GR 4 zieht sich 1450 Kilometer von Royan an der Westküste Frankreichs bis nach Grasse an der Côte d’Azur. Zu seinen größten Highlights gehört die Verdon-Schlucht.
  • Zu der riesigen Ruinenstadt Machu Picchu führen keine Straßen. Durch grandiose Andenlandschaft nähert man sich diesem Vermächtnis der Ureinwohner auf dem Camino Inca.
  • Bei 30 Grad durch den Urwald. Regengüsse ertragen und durch Schlamm waten. Bergauf und bergab, bis die Knie zittern. Dazu sind Sie bereit? Dann ab auf den Kokoda Track.

Traum-Treks: Tsitsikamma Trail – Südafrikas grüne Küste

»Wo das klare Wasser beginnt« bedeutet Tsitsikamma in der Sprache der Buschvölker an der Südküste von Südafrika. Eine reiche Pflanzenwelt gedeiht hier, zu der auch die prächtigen, bis zu 800 Jahre alten Yellowwood-Bäume gehören. Doch auch Wanderer kommen in den Genuss des Wassers: Auf dem 60 Kilometer langen, einfach zu gehenden Tsitsikamma-Trail finden sich immer wieder Badestellen zum Entspannen in exotischem Ambiente. Die fünf Etappen lange Strecke wurde schon 1968 eingerichtet und hat sich schnell den Rang eines Trekking-Klassikers erworben. Eine schöne Alternative ist der Otter Trail, der fast parallel an der Küste entlangführt. Tipp: Zeitig ums Permit kümmern!

Tag 1:
Nature’s Valley–Kalender Hut, 3,6 km. Sehr kurze, leichte Etappe entlang der Groot River Lagune.

Tag 2:
Kalender Hut–Bloukrans Hut, 13,5 km. Es geht zunächst bergauf; der Weg führt durch Bergwald und die typische Fynbos-Vegetation – feingliedriges Gebüsch, zu dem auch der für seinen Tee bekannte Rotbusch gehört.

Tag 3:
Bloukrans Hut–Keurbos Hut, 13,4 km. Die Etappe führt tief in die Tsitsikamma-Berge hinein. Die Durchquerung des Bloukrans-Flusses sollte man zum Schwimmen nutzen, zum zweiten Bad locken quellgespeiste Felsbecken kurz vorm Ziel.

Tag 4:
Keurbos Hut–Heuningbos Hut, 13,4 km. Abwechslungsreiche Berglandschaft dominiert den Weg. Eine Reihe von Flussüberquerungen steht an – einmal via Hängebrücke. Am Ende der Etappe wartet ein natürlicher Swimmingpool.

Tag 5:
Heuningbos Hut–Sleepkloof Hut, 13,9 km. Dies ist die anstrengendste Etappe mit steilen Anstiegen.

Tag 6:
Sleepkloof Hut–Storms River Village, 5,5 km. In zwei Stunden geht es zurück in die Zivilisation.

Anspruch:
Insgesamt mäßig mit einigen steilen Anstiegen.

Reisezeit:
November bis März.

Übernachtung:
In Hütten. Buchen unter www.mtoecotourism.co.za

Info:
www.mtoecotourism.co.za/tsitsikama.htm(auch Permit-Buchungen), www.sanparks.org

Literatur/Karten:
National Geographic Traveler Südafrika, National Geographic Verlag, 19,95 Euro.

OD Tsitsikamma
Corbis
Am Tsitsikamma Trail gibt es viele schöne Bademöglichkeiten.

Traum-Treks: Nordkalottleden – 800 Kilometer nordische Einsamkeit

Anders als die schwedischen Trekking-Klassiker Kungsleden und Padjelantaleden ist der 800 Kilometer lange Nordkalottleden noch ein echter Geheimtipp. Er startet im finnischen Kautokeino und führt mal in Schweden, mal in Norwegen durch menschenleere Tundra und einsames Gebirge bis nach Kvikkjokk. Schönster Abschnitt ist das 230 Kilometer lange, seenreiche Wegstück von Abisko bis zum Akka-See, das parallel zum deutlich häufiger begangenen Kungsleden verläuft. Auf der 15-tägigen Tour gibt es keine Einkaufsmöglichkeiten; ein Zelt gehört ebenso in den Rucksack wie Karte, Kompass oder GPS-Gerät.

Tag 1–3:
Am ersten Tag ist man bis zum Ende des Abisko-Sees mit Kungsled-Wanderern unterwegs. Tag zwei und drei verlaufen vor allem durch Fjälllandschaft, Etappenziele: Hoiganjhoka, die Allakas-Hütte und Cáinajohka.

Tag 4–6:
Teils anstrengend führt der Weg über Pässe und Geröll. Der Gautelis-See an Tag fünf ist Auftakt einer Seenreihe. Ziele: Gautelisvatnet, Skoaddejávrihytta und Baugevatnet.

Tag 7–9:
Wunderschöne große Seen beherrschen die Landschaft an Tag sieben. Von Noaidejávri geht es tags drauf nach Skuogejávre und weglos an Tag neun nach Rikkejåhkå.

Tag 10–12:
Auf ebener Fläche entspannt bis zum Fluss Valldajåhkå. An Tag elf erreicht man wieder einen Weg, dem man bis zur Brücke am Ravdojåhkå folgt. An Tag zwölf kann die Tour verkürzt werden, indem man in Vaisaluokta per Boot über den Akka-See setzt.

Tag 13–15:
Von Goussjájåhkå dem Weg bis zum Fluss Luohppen folgen. An Tag 14 wechselt man vom Nordkalottleden auf den Padjelantaleden und folgt ihm bis Kisuris. An Tag 15 weiter zum Akka-See und mit der Fähre übersetzen.

Anspruch:
Hoch. Zum Teil weglose Tour, viele Flussdurchquerungen. Etappen bis 22 km, Gehzeiten bis 8 Std., bis
500 Hm im Aufstieg.

Reisezeit:
Juli bis Sept. Übernachtung: Im Zelt; mit Anmeldung (s. u.) zum Teil in Hütten.

Info:
www.visitsweden.com; www.visitnorway.com;

Hüttenanmeldungen:
www.huettenwandern.de

Literatur/Karten:
Lantmäeriet Fjällkarta BD 6 und BD 7, 1 : 100000, 13,50 Euro.

OD Nordkalottleden
Boris Gnielka
Wer den Nordkalottleden geht, darf keine Angst vor kaltem Wasser haben.

Traum-Treks: John Muir Trail – hoch hinaus in der kalifornischen Bergwelt

John Muir, der Namenspatron des schönsten kalifornischen Fernwanderwegs, war einer der ersten Naturschützer der USA. Mit dem Yosemite National Park, dem Kings Canyon National Park und dem Sequoia National Park verbindet der Trail einige der beeindruckendsten Landschaften der USA: raue Berge mit kargen Hochebenen, ursprüngliche Wälder, grüne Wiesen. Wer den ganzen Weg wandern will, muss mindestens drei Wochen einplanen. outdoor empfiehlt das 140 Kilometer lange Teilstück vom Onion Valley im Kings Canyon National Park zum North Lake.

Tag 1–3:
An den ersten Tagen wechseln sich Wald, Steinwüste, Wiesen und Seen ab. Gute Zeltplätze bieten an Tag eins die Rae Lakes, an Tag zwei Woods Creek, an Tag drei der Lake Marjorie.

Tag 4–6:
Am vierten Tag erreicht man den Mather Pass (3630 m), den höchsten Pass der Tour mit grandiosem Blick auf die 4000er-Gipfel der Palisade Crest. Die fünfte Etappe führt über das zuletzt gebaute Wegstück: ein Meisterwerk, das Wanderer im Zickzack tief hinunter in den Le Conte Canyon bringt. Tag sechs endet am Lake Sapphire.

Tag 7–9:
Etappe sieben führt steil bergab zum San Joaquin River Crossing, an Tag acht erwartet Wanderer der Piute Canyon. Dann verlässt man den John Muir Trail und folgt dem Piute Creek zum Hutchinson Meadow. Von dort am letzten Tag durchs Humphreys Basin und über den Piute Pass zum North Lake.

Anspruch:
Hoch. Etappen bis 18 km und 1290 Hm, Gehzeiten bis 8 Std.

Übernachtung:
Im Zelt. Man braucht ein Permit (www.yosemite.org).

Beste Reisezeit:
Juli bis Oktober.

Info:
California Tourism c/o Truber Touristik, Tel. 06027/401108; www.pcta.org, www.johnmuirtrail.org

Literatur/Karten:
John Muir Trail: The Essential Guide to Hiking America’s Most Famous Trail, E. Wenk u. K. Morey, Wilderness Press, 12,99 Euro.
Mappack of the John Muir Trail, Tom Harrison Maps, ca. 30 Euro.

John Muir Trail
Der John Muir Trail ist einer der großen und populären Trails in Kalifornien.

Traum-Treks: Kailash – Reise zum Mittelpunkt des Universums

Die Landschaft um ihn herum scheint in Ehrfurcht versunken zu sein, und ehrfürchtig werfen sich auch die Pilger vor ihm zu Boden: Isoliert von der übrigen Himalaya-Kette steht der Kailash (6714 m) im Westen Tibets und gilt Buddhisten, Hinduisten, Jains und Anhängern der Bön-Religion als Heiligtum. Tausende kommen jedes Jahr und umrunden den Berg, den sie als Nabel der Welt betrachten. Aus Respekt blieb der Gipfel unbestiegen. Der 54 Kilometer lange Weg um den Kailash und die Spiritualität der Menschen dort aber sind unvergesslich. Ohne Guide ist die Tour kaum möglich; entweder man bucht von Deutschland aus oder in Lhasa.

Tag 1:
Tarchen–Tarboche, 8 km, 230 Hm Aufstieg, 2 Std. Tarchen ist der Ausgangsort für Kailash-Touren. An Niederwurfsplätzen und Mauern mit Manisteinen vorbei geht es nach Tarboche, wo das Dawa-Fest stattfindet.

Tag 2:
Tarboche–Dira Phuk, 15 km, 200 Hm Aufstieg, 6 Std. Vorbei an Prüfsteinen und Manimauern geht es das Lha-Chu-Tal hinauf zum Kloster Dira Phuk.

Tag 3:
Dolma La-Pass, 18 km, 730 Hm Auf-, 840 Hm Abstieg, 8 Std. Steil führt der Weg auf das Plateau des Shiwasstal (5120 m). Ein Highlight ist der Prüfstein Bardi Drang, wo Tibeter zum Beweis guter Taten versuchen, unter zwei Steinen hindurchzukriechen. Dann langer Aufstieg zum Dolma La-Pass. Ziel ist das Zutrul-Phuk-Kloster.

Tag 4:
Zurück nach Tarchen, 13 km, 100 Hm Abstieg, 5–6 Std. Der Rückweg vom Zutrul-Phuk-Kloster ist lang; viele Touristen lassen sich in Tangser abholen.

Anspruch:
Technisch einfach, wegen der großen Höhe konditionell fordernd.

Übernachtung:
Im Zelt.

Reisezeit:
Mai bis Ende September. Ideal zum Saga-Dawa-Fest (ca. Ende Mai).

Info:
www.emmet.de, www.tibet-initiative.de

Literatur/Karten:
Kailash – Im Inneren des Mandalas, D. Glogowski, Bruckmann Verlag,
14,95 Euro. Kailash Trekkingkarte 1 : 50000, Gecko Maps, 13,80 Euro.

OD Tibet Kailash Berg
Ondřej Žváček / Wikimedia Commons

Traum-Treks: Frankreich – auf dem GR 4 durch die Haute Provence

Von Royan an der Atlantikküste führt der GR 4 in Frankreich in die vulkangeprägte Auvergne und hinunter in die Provence mit ihren Lavendelfeldern. Wer eines der schönsten Wegstücke gehen will, wählt die vier Etappen von Riez nach Castellane in der Haute Provence. Dort führt der Weg durch eins der großartigsten Flusstäler Europas: Bis zu 700 Meter ist die Verdon-Schlucht tief und beeindruckt mit steilen Kalkwänden, engen Windungen und türkisfarbenem Wasser. Außerhalb der viel besuchten Schlucht erwartet Wanderer einsame Berglandschaft.

Etappe 1:
Riez–Moustiers-Ste-Marie, 19 km, 5 Std, ca. 550 Hm Aufstieg. Über einsame Hochflächen und vorbei an Lavendelfeldern nähert man sich den Kalkbergen über den Gorges du Verdon.

Etappe 2:
Moustiers-Ste-Marie–La-Palud-sur-Verdon, 20 km, 6,5 Std., etwa 900 Hm Aufstieg. Für die Anstiege auf dieser Etappe wird man immer wieder mit Traumblicken auf die Berge der Haute Provence und die
Verdon-Schlucht belohnt, die bald nach Moustiers-Ste-Marie beginnt.

Etappe 3:
La-Palud-sur-Verdon–Point Sublime, 14 km, 5 Std., ca. 450 Hm Aufstieg ab Schutzhütte La Maline. Wenn man dorthin nicht Taxi fährt oder trampt, kommen auf der Straße D 23 noch 7 km hinzu (schöne Landschaft, aber recht viel Verkehr). In der Schlucht wandert man meist auf schmalen Pfaden, gegen Ende der Tour geht es durch einen Tunnel (Taschenlampe mitnehmen).

Etappe 4:
Point Sublime–Castellane. 19 km, 5,5 Std., ca. 600 Hm Aufstieg. Auf alten Bergpfaden durchs Vorland der Seealpen.

Anspruch:
Mittel bis anspruchsvoll.

Beste Reisezeit:
Frühjahr und Herbst.

Übernachtung:
In Hütten (Gîtes d’étapes) oder kleinen Hotels/Pensionen.

Info:
Fremdenverkehrsamt Castellane, Tel. 0033/492/836114,www.castellane.org, office@castellane.org; www.gr infos.com; www.ffrandonnee.fr

Literatur/Karte:
Wandern in der Provence, G. Henke, DuMont Verlag, 12 Euro.
Topoguide GR 4 Haute Provence par les Gorges du Verdon (Bezug: www.ffrandonnee.fr).

OD Die besten Frühjahrs-Ziele: Provence
© Pierre Heinen / PIXELIO
Liebliche Wiesen und faszinierende Natur wartet in der Provence.

Traum-Treks: Inka Trail – Trekkingtour zum bekanntesten Bauwerk Perus

Nach Machu Picchu fährt ein Zug. Aber gibt es eine angemessenere Anreise, als sich diesem Ziel zu Fuß zu nähern, auf traditionellen Wegen der Inka? Die Tour zieht durch eine berauschend schöne Landschaft mit grünen Feldern, Urwald und schroffen Bergen und führt über einen 4200-Meter-Pass. Ohne Guide darf man Perus populärsten Wanderweg allerdings nicht beschreiten – Kosten der Viertagetour etwa 300 US-Dollar.

Tag 1:
km 82–Llulluchapampa, 14 km, 6 Std., 1250 Hm Aufstieg. Die Touren beginnen am »Kilometer 88«, »Kilometer 82« oder in Chilca am »Kilometer 77« des Trails. Die meisten starten bei km 82. Auf einer Hängebrücke geht es über den Rio Urumba, dann am Fluss und durch Wald zum Zeltplatz.

Tag 2:
Llulluchapampa–Pucaymayo, 5 km, 2,5 Std., 450 Hm Aufstieg, 600 Hm Abstieg. Durch grüne, waldreiche Zone hinauf zum höchsten Pass der Tour, dem Warmiwañusca-Pass (4198 m), dann über Stufen hinab nach Pucaymayo.

Tag 3:
Pucaymayo– Wiñay Wayna, 10,5 km, 5 Std., 310 Hm Aufstieg, 1310 Hm Abstieg. Steil geht es über teils gepflasterte Wege und Steinstufen auf den nächsten Pass. Die Landschaft oben ist karg, wird beim Abstieg ab den Phuyupatamarca-Ruinen wieder üppiger.

Tag 4:
Wiñay Wayna– Machu Picchu, 4,5 km, 2 Std., 50 Hm Aufstieg, 250 Hm Abstieg. Das letzte Stück nach Machu Picchu führt durch dichten Wald.Tipp: An Tag drei ohne Gepäck weitergehen bis zum Intipunku und den Sonnenuntergang über Machu Picchu anschauen.

Anspruch:
Mittel.

Beste Reisezeit:
Mai bis Oktober.

Übernachtung:
Im Zelt. Wer keins mitbringt, kann in einem der Campingshops in Cusco eins mieten.

Info:
Fremdenverkehrsamt von Peru, Tel. 069/292996; www.cuscoperu.com; www.peruline.de

Literatur/Karte:
Peru: Inka Trail und Region Cusco, L. Schneider, C. Stein Verlag, 12,90 Euro. Inca Trail and Sacred Valley Topographic Map, 1 : 50000, bestellbar unter www.omnimap.com.

OD Machu Picchu
© rebel / PIXELIO
Für die Erkundung von Machu Picchu sollte man sich Zeit nehmen.

Traum-Treks: Kokoda Track – Urwald für Unerschrockene

Dieser 96 Kilometer lange Urwaldtrail in Papua-Neuguinea ist ein Relikt aus Goldgräberzeiten und wurde bekannt, als ihn die japanische Armee im Zweiten Weltkrieg nutzte. Von der Hauptstadt Fort Moresby an der Südküste des Inselstaats führt er über das Owen-Stanley-Gebirge nach Kokoda: ein ständiges Auf und Ab auf rutschigen Pfaden mit zum Teil höchst abenteuerlichen Flussüberquerungen. Grandios ist dafür die üppige, ursprüngliche Regenwaldnatur. Kleine Dörfer liegen am Weg, in denen der Proviant mit etwas frischem Obst angereichert werden kann. Den benötigten Permit stellt die Kokoda Track Authority aus – von der man sich nicht beirren lassen sollte: Man kann den Weg durchaus ohne Träger gehen.

Tag 1:
Owers’ Corner–Ua-Ule Creek, 6 Std., ca. 430 Hm Auf-, 1000 Hm Abstieg. Mit einem steilen Abstieg wird man auf den Charakter der Tour eingestimmt.

Tag 2:
Ua-Ule Creek–Nauro, 8 Std., ca. 1430 Hm Auf-, 1000 Hm Abstieg. Eine Vielzahl von Flussdurchquerungen steht vor der Kraxelpartie auf die Maguli Range an.

Tag 3:
Nauro–Menari, 4 Std., ca. 400 Hm Auf-, 300 Hm Abstieg. Harmlose Tour mit schönem Aussichtspunkt am Ziel.

Tag 4:
Menari–Efogi, 5,5 Std., ca. 850 Hm Auf-, 380 Hm Abstieg. Der lange Aufstieg zum Brigade Hill dominiert.

Tag 5:
Efogi–Templeton’s Crossing, 6 Std., ca. 950 Hm Auf-, 370 Hm Abstieg. Steile Klettereien überwiegen.

Tag 6:
Templeton’s Crossing–Iora Creek, 9 Std., ca. 650 Hm Auf-, 1070 Hm Abstieg. Erst geht es zum höchsten Punkt der Tour (Mt. Bellamy, 2190 m), dann viel bergab.

Tag 7:
Iora Creek–Isurava, 5 Std., ca. 350 Hm Auf-, 410 Hm Abstieg. Isurava war ein bedeutender Kriegsschauplatz.

Tag 8:
Isurava–Kokoda, 7 Std., ca. 80 Hm Auf-, 1120 Hm Abstieg. Der letzte Tag führt wieder in die Zivilisation zurück.

Anspruch:
Sehr anstrengend.

Übernachtung:
Zelt oder Guesthouse.

Beste Reisezeit:
Mai bis Oktober.

Info: www.kokodatrackfoundation.org, www.kokodatrail.com.au (Website eines kommerziellen Anbieters, die aber gute Basisinfo liefert), www.pngtourism.org.pg

Literatur/Karte:
Field Guide to the Kokoda Track: An Historical Guide to the Lost Battlefields, Bill James, Kokada Press, um 34,95 austral. Dollar (ca. 25 Euro).

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© Hamfel / Pixelio
Der Kokoda-Trek führt durch dichtesten Dschungel.

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