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Trentino für Genießer

Terme di Comano & Valle del Chiese

Im Norden von Garda- und Idrosee bietet das Trentino für Outdoor Sportler und Genießer zwei perfekte Gebiete: Valle del Chiese und Terme di Comano. Reiseinfos und Tourentipps gibt es hier.

Terme di Comano – Dolomiti di Brenta

Terme di Comano steht im Zeichen des Slow Tourism und wurde von der UNESCO zum ersten Biosphärenreservat der Dolomiten erklärt.

Die Granitgipfel der Adamello-Presanella-Gruppe, die wilden Zacken der Brenta und die hellen Felsriegel der Gardasee-Berge rahmen die Ferienregion Terme di Comano im Norden des Gardasees ein – ein Paradies für Wanderer, Biker, Klettersteiggeher & Co. Schmucke Städtchen und idyllische Dörfer bilden die Gemeinde Comano, mit Ponte Arche als Hauptort. Themenwege machen mit der Geschichte der Gegend und dem hiesigen Glauben und Aberglauben bekannt, Tages- und Halbtagestouren führen auf Aussichtsberge wie den Monte Brento oder zu urigen Almen.

Kulturell Interessierte besuchen die Burgen Castel Stenico oder Castel Campo oder die archäologische Ausgrabungsstätte auf dem Monte San Martino in Lundo. Aber vor allem lernt man hier das authentische Leben und die Idee des Slow Tourism kennen – entspannt unterwegs sein, Menschen auf Augenhöhe begegnen, regionale Produkte genießen.

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Das mächtige Castel Stenico beherbergt eine archäologische Sammlung.

Ganz diesem grünen Trend entspricht das E-Bike: Überall in Terme di Comano gibt es Verleih- und Ladestationen. Außerdem hält Comano eine besondere Tour bereit: die »Km 0 Unesco Bike Tour« (54 km, 1220 Hm). »Null Kilometer« steht für eine nachhaltige Idee: Wer der Route ab Ponte Arche folgt, genießt an vier Stationen lokale Leckereien, so lokal, dass die Zutaten null Kilometer Anreise hinter sich haben.

Die Tour kann jeder auf eigene Faust abradeln, sollte aber vorher beim Touristenbüro in Ponte Arche einen Gutschein für die Slowfood-Verkostungen holen (19 Euro). Damit bekommt man in San Lorenzo di Banale ein Brot mit Ciuíga, einer Salami aus Schweinefleisch und weißen Rüben, auf dem Lomaso-Hochplateau lila Bergkartoffeln mit würzigem Käse und später ein Sandwich mit Salami, der die traditionellen Walnüsse von Bleggio Aroma verleihen.

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Marco Simonini
Typisch Comano: Ciuíga del Banale, mit weißen Rüben versetzte Wurst.

Mit einem Bio-Eis endet die Runde in Ponte Arche. Ambitioniertere Biker toben sich auf den neuen Trails am Monte Casale und Monte Gazza aus; insgesamt warten in Terme di Comano 300 Kilometer Tourenspaß.

Noch mehr auspowern kann man sich in den elf Klettergärten oder auf Klettersteig-Klassikern in den Adamello-Bergen oder der Brenta-Gruppe. Zum Schluss entspannt man in der Terme bei Ponte Arche. Schon die alten Römer schöpften aus den konstant 27 °C warmen Quellen frische Kraft; außerdem half und hilft eine Anwendung bei Hautkrankheiten und Allergien.

Info: Verkehrsamt Terme di Comano – Dolomiti di Brenta in Ponte Arche,
Tel. 0039/0465/702626, www.visitacomano.it

Magisches Valle del Chiese

Wer im Valle del Chiese Rad fährt, wandert oder einer anderen Sportart nachgeht, erlebt die authentische Seite des Trentino.

Vom Fuß der grauen Bastion der Brenta-Dolomiten zieht das Valle del Chiese nach Süden zum Idrosee. Wasserfälle sprudeln hier herab, Almen träumen auf sonnenverwöhnten Flanken, und eine Etage höher empfangen Berghütten Wanderer und Mountainbiker. Das Gebiet erstreckt sich Luftlinie nur zehn Kilometer westlich von Riva am Gardasee in Höhen von 200 bis 3400 Metern –
da findet jeder garantiert eine Lieblingstour für seine Ansprüche.

Passionierte Mountainbiker werden vielleicht von Condino aus den Giro dell’Orizonte unter die Räder nehmen, eine 50 Kilometer lange Runde auf 2000 Metern Höhe. Sie sorgt mit rund 14 Kilometern Singletrails für feinen Flow; unterwegs schaut man auf das Adamello-Massiv, den Monte Baldo und den Idrosee.

Wer sich für die vielen Almen der Region interessiert, der folgt einem anderen Klassiker, dem 55 Kilometer langen Giro delle Malghe – der großen Almenrunde. Allen Touren ist gemein, dass sie nicht nur durch die ursprüngliche Bergwelt des Valle del Chiese führen, sondern auch zu idyllischen Dörfern.

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Die Dörfer an den Wegen bezaubern durch ihre Ursprünglichkeit.

Gerade in diesem Teil des Trentino hat sich besonders schön die bäuerliche Kultur erhalten, und Radfahrer und Wanderer stoßen überall auf wohlschmeckende Zeugnisse dieser gelebten Tradition. Besonders stolz sind die Bewohner des Tals auf ihre eigene, ganz typische Polenta, die es in verschiedenen köstlichen Varianten gibt. Oft wird dafür ein Mehl aus roten Maiskörnern verwendet, aber auch helle Sorten finden in die Töpfe. Jedes Restaurant kocht nach eigenem Rezept Variationen der Polenta Macafana (mit Chicorée), Carbonera (mit Wurst, Käse und Rotwein) und delle Strie (mit Kräutern und einer geheimen Zutat, »Zaubertrank der Hexen« genannt). Und natürlich stehen diese traditionellen Gerichte auch auf den Speisekarten der ein oder anderen urigen Almhütte.

Malga heißen die Almen hier, und wer die ursprüngliche Form der Weidewirtschaft kennenlernen möchte, besucht am besten eine von denen, die bei »Malghe Aperte« – offene Almen – teilnehmen. Sie weihen im Juli und August ihre Besucher in die Geheimnisse der Käse- und Butterproduktion ein. Außerdem machen die Senner gerne mit den Kühen, Ziegen, Eseln, Pferden und anderen Tieren bekannt, die auf den duftenden Bergwiesen ihre Sommerfrische verbringen. Vor allem Familien werden diese »Tage der offenen Hoftür« schätzen, weil es so viel zu bestaunen und zu entdecken, aber auch zu verkosten gibt. Kinder, die tiefer in das echte Leben auf der Alm eintauchen möchten, können an einem der vielen Workshops rund um das Thema Milch teilnehmen.

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Aus der Luft zeigen sich Idrosee und Chiesetal aus neuer Perspektive.

Jenseits der üblichen Unternehmungen per Bike und zu Fuß warten aber noch ganz andere Erlebnisse im Valle del Chiese. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Tour durch schmale Felsspalten? Rund um die Gemeinde Storo, nur einen Steinwurf vom Idrosee entfernt, verbirgt sich ein wahres Paradies für Canyonisten. Mit geschulten Guides spüren Erwachsene und Kinder in kleinen Gruppen dem Lauf der Flüsse Palvico und Rio Nero nach, springen in glasklare Gumpen und sausen Felsrutschen hinunter – natürlich immer den Fertigkeiten der Teilnehmer angepasst.

Nicht minder aufregend, aber von ganz anderer Natur ist eine Exkursion durch die Lüfte: Mit dem Gleitschirm schwebt man von der Alm Alpo oder der Ortschaft Casai über den blau schimmernden Idrosee, schaut dem Verlauf des Valle del Chiese nach und bekommt dabei wahrscheinlich die nächste gute Idee, wo man morgen wandern, Rad fahren oder authentisch essen kann.

Informationen zu allen Aktivitäten: Consorzio Turistico Valle del Chiese,
Tel. 0039/0465/901217, www.visitchiese.it

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