Teil des
PS 2014 Skitourenspecial Pistentouren Sudelfeld Rapp

Skitouren: Ab auf die Piste - Tourentipps

Pistentouren vor der Haustür - Tipps

Pistenrand statt Laufband – Pistentouren sind der Renner. Tendenz: steigend. Und damit die Fangemeinde weiterhin ihr Fitnessprogramm im Laufschritt per Ski absolvieren kann, heißt es: Rücksicht nehmen auf Abfahrer.

Alpspitz bei Nesselwang, vorgestellt von Verena Stitzinger freie Redakteurin

PS 2014 Skitourenspecial Pistentouren Stitzinger
privat
Skitouren Allgäu Alpspitze

Skitourengenuss auch nach Feierabend

600 Höhenmeter Skitour mit atemberaubend schönem Blick ins Vorland gefällig? Dann willkommen an der Alpspitz bei Nesselwang. Tagsüber ist das Panorama unschlagbar, abends lässt sich hier der Alltag vergessen, denn beim steilen Anstieg gibt es nur noch eins: einatmen, ausatmen – der Ärger mit Kundschaft oder dem Chef ist dann ganz weit weg!

Aber Achtung: Nach Betriebsschluss sind die Pisten wegen Präparierungsarbeiten gesperrt. Das Befahren ist lebensgefährlich für Skifahrer. Aber am Mittwoch (18–22 Uhr) ist Tourengeherabend – und die Tourer kommen gern! Wer etwas abseits der Piste laufen will, wählt den Weg hinten am Kronenlift oder an der Müllerkante.

Wer Gesellschaft liebt, muss unbedingt im Sportheim Böck einkehren, da ist dann richtig was los. Bei uns in der Region Allgäu/Außerfern haben es Wintersportler, die nach der Arbeit eine Skitour machen wollen, richtig gut! In der Umgebung macht jedes Skigebiet an einem anderen Wochentag einen Skitourenabend. Auf www.pistentour.com ist das alles zusammengefasst.

Infos: www.alpspitzbahn.de

Jenner, Berchtesgaden vorgestellt von Franz Güntner, outdoor-Volontär

PS 2014 Skitourenspecial Pistentouren Jenner
jennerbahn.de
Skitouren Jenner

Training mit Traumblick

„Der Jenner ist der ideale Trainingsberg, um sich auf größere Touren vorzubereiten. Die Belohnung für die Mühen: Der Blick vom Gipfel in die verschneite Ostwand des Watzmanns und hinab auf den Königssee.“

Die Skitourensaison beginne ich am liebsten am Jenner (1874 m) im Nationalpark Berchtesgaden. Dank der Grasunterlage kann man dort auch schon bei wenig Schnee fahren. Wer viel Zeit hat, startet vom Königssee, genauer von der Talstation der Jennerbahn, und steigt etwa 1200 Höhenmeter in 2,5 bis 3 Stunden auf.

Ich fahre mit dem Auto aber meist bis zum Parkplatz Hinterbrand, der in der Nähe der Mittelstation der Bergbahn (1200 m) liegt. Von dort erreicht man den Gipfel entlang der Route neben der Piste in etwa 1 Stunde. Oben genieße ich die imposante Aussicht auf die 1800 Meter hohe Watzmann-Ostwand.

Mehr Informationen sowie wichtige Hinweise für Tourengeher (markierte Sperrgebiete zu den genannten Zeiten unbedingt einhalten und die freigegebene Route aufsteigen) findet man unter jennerbahn.de.

Sudelfeld bei Bayrischzell vorgestellt von Petra Rapp, freie Redakteurin

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Rapp
Skitouren Sudelfeld

Genuss-„Tages“-Tour

Wer tagsüber im Skigebiet Sudelfeld die Felle aufziehen will: Eine schöne, beschilderte Skitourenroute führt vom Parkplatz Grafenherberge/Oswaldlift rechts vom Dreiersessellift am Pistenrand zum Sudelfeldkopf mit Speckalm und Walleralm (ca. 2,6 km, Gehzeit ca. 1,5 Std., 380 Hm). Wer will, kann weiter über die Rosengasse bis hinauf zum Vogelsanggipfel (1563 m) gehen und von dort einen sehr schönen Ausblick auf die umliegende Bergwelt und das Inntal genießen.

Für Nachtliebhaber: Jeden Mittwoch (18– 22 Uhr) ist Skitourenabend. Zwei Routen sind dafür zu den beiden Almen (abwechselnd geöffnet) freigegeben: Eine längere von Bayrischzell ab der Talstation der Sesselbahn über das Mittlere und Obere Sudelfeld (ca. 4 km, Gehzeit ca. 2 Std., 600 Hm), die etwas kürzere Route startet am Parkplatz Grafenherberg und führt (ca. 3,2 km, Gehzeit ca. 1 Std., 350 Hm) ab der Hälfte auf gleicher Strecke hinauf.

Infos: www.sudelfeld.de

Brauneck bei Lenggries orgestellt von Susa Schreiner, Redaktionsassistentin

PS 2014 Skitourenspecial Pistentouren Brauneck
Brauneck Bergbahn, Klaus Knirk
Skitouren Brauneck

Tourenklassiker im Tölzer Land

Nein, ein Geheimtipp ist die Skitour auf das Brauneck (1555 m) nicht, aber dennoch freue ich mich jedes Jahr aufs Neue, meinen Hausberg mit den Ski zu „erobern“. Der Anstieg ist mäßig steil, technisch einfach und mit 830 Höhenmetern eine gute Trainingsstrecke, die auch eingefleischte Skitourenfans nutzen (gerne mal mit „Second-Loop“ ...).

Zur Belohnung warten, nach etwa zwei Stunden Aufstieg entweder das Panoramarestaurant (Bergstation Brauneck-Bahn) oder das Brauneck-Gipfelhaus mit isotonischen Kaltgetränken und bayerischen Schmankerln. Bei schönem Wetter lässt sich die Tourengemeinde von der Sonne wärmen, und an Schlechtwettertagen freut man sich aufs „Bankerl“ neben dem Kachelofen und sitzt mit roten Backen vor der dampfenden Suppe, während der Wind um die Hütte heult.

Los geht's vom Parkplatz in Wegscheid, parallel zum Draxlhang hinauf zum Waldrand. Dort angekommen, überquert man eine schmale Brücke, und dann heißt es Steighilfen aktivieren und Atmung kontrollieren. Die ausgewiesene Skiroute geht von Wegscheid bis zur Florianshütte und nicht bis zum Brauneck-Gipfel, da die letzten Höhenmeter über die Piste verlaufen.

Wer bis zur Brauneck-Bergstation und weiter auf den Gipfel möchte, orientiert sich ab der Bergstation des „Flori-Schlepplifts“ an den gelben Wegweisern „Brauneck-Gipfel“. Hier ist unbedingt ein Weg am Pistenrand zu wählen, um Kollisionen mit Pistenfahrern zu vermeiden. Achtung: Nach Betriebsschluss sind die Pisten in der Zeit zwischen 15. Dezember und 15. April von 18 Uhr bis 8 Uhr gesperrt. Grund: Pistenpräparierung mit Seilwindenmaschinen.

Infos: www.brauneck-bergbahn.de

Glungezer Hütte, Tirol vorgestellt von Caja Schöpf, Freeskierin

PS 2014 Skitourenspecial Pistentouren Glungenzer
TVB Glugenzer
Skitouren Glungenzer

Pistentour auf die höchste ÖAV-Hütte Tirols

Die Pistentour zur 2610 Meter hoch gelegenen Glungezer Hütte gewinnt immer mehr an Beliebtheit bei den in und um Innsbruck lebenden Tourengehern und zählt inzwischen zu den Klassikern im Inntal.

Kein Wunder, denn der Wirt Gottfried Wieser und sein Team belohnen den Fleißigen mit Kochkunst auf höchster Ebene wie den Glungezer Spaghetti à la Kathmandu, der legendären Speckknödel Supp'n, einem selbst gebackenem Brot oder einem Buchweizen-Mohnkuchen mit Rahm. Dabei achtet der Wirt darauf, dass die Produkte aus der Region aus biologischer und nachhaltiger Landwirtschaft stammen. Die Hütte hat eine herrliche Sonnenterrasse mit Liegestühlen und verfügt über zirka 40 Betten.

An den Tourenabenden (montags bis mittwochs) hat die Hütte von 17 bis 22 Uhr geöffnet. Für die 1246 Höhenmeter bis zur Glungezer Hütte braucht man ca. 2,5 Stunden. Ausgangspunkt ist die Talstation der Glungezerbahn in Tulfes auf 850 Meter Seehöhe. Diese erreicht man entweder mit dem Pkw (Inntal Autobahn/Ausfahrt Hall in Tirol, Richtung Tulfes). Oder man nimmt den VVT-Bus 4134 (www.vvt.at/Skifahrer/innen gratis) vom Innsbrucker Hauptbahnhof bis zur Haltestelle Tulfes-Raiffeisenbank.

Die Tour startet gleich hinterm Parkplatz der Talstation. Während des Aufstiegs erwarten einen herrliche Blicke ins Voldertal und Viggartal bis hin zu weiteren Tourenzielen wie Morgenkogel, Kreuzspitze oder Rosenjoch. Kein Geheimtipp mehr, aber trotzdem absolut lohnend und immer eine Reise wert.

Infos: www.glungezer.at

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