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OD 2013 Stockholm Schweden Stadt Outdoor-City Public Domain (Wikipedia)

Raus aus dem Alltag: Reisetipps in Europa

Outdoor-Städte: Stockholm, Bern, Köln, Berlin

Die großen Metropolen der Welt kann man als Outdoorer auch auf andere Weise kennen lernen. In Stockholm beispielsweise lockt ein Ausflug in die Inselwelt der Schären.

Sie lieben Cafés, Museen und Sightseeing, möchten aber auch Spannendes im Freien erleben? Es gibt Städte, in denen sich beides hervorragend kombinieren lässt. Etwa in Stockholm, dem "Venedig des Nordens": Hat man die Sehenswürdigkeiten der Stadt erkundet, lockt ein Ausflug in die faszinierende Inselwelt des Schärengartens. Wer sie abseits der Touristenrouten genießen möchte, erkundet mit dem Seekajak den nördlichen Teil der Schären, den Roslagen.

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OD 0516 Skandinavien Norwegen
Skandinavien-Guide: Reiseinfos & Equipment
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Doch auch in der Schweizer Hauptstadt Bern lockt Outdoor-Spaß - direkt vor den Toren der historischen Altstadt: Von der Bergstation des Hausbergs Gurten starten Wanderungen mit Alpenblick, rasante Action erleben Mountainbiker auf dem mit Steilkurven und Sprüngen gewürzten Downhill-Trail.

Outdoor vor der Haustür

OD 2010 Hochseilgarten Mount Mitte
Hochseilgarten MountMitte in Berlin

Auch Deutschlands Metropolen bieten ungewöhnliche Aktivitäten. Zum Beispiel einen Ausflug in die Vertikale an der Kletteranlage Hohenzollernbrücke in Köln. In den einfachsten Routen treten auch Anfänger im Kampf gegen die Schwerkraft an - direkt vor der weltberühmten Kulisse des Kölner Doms. Luftige Herausforderungen warten auch im Herzen Berlins: die sechs Parcours des MountMitte, des größten innerstädtischen Hochseilgartens Europas.

OD 0911 Reisetipps Koeln
Harald Ku/pixelio.de
An der Hohenzollernbrücke in Köln ist Klettern erlaubt.

Tipp 1: Rund 25000 rötlich-graue Inseln bilden den Stockholmer Schärengarten. Seinen ganzen Reiz entfaltet er am Roslagen, wo der innere, üppig bewachsene Archipel in den rauen äußeren übergeht. Die schönste Art, ihn zu erkunden: mit dem Seekajak. Der Anbieter Kajak & Uteliv verleiht Boote für Ausflüge auf eigene Faust, veranstaltet aber auch Kurse und Touren für Anfänger. www.kajak-uteliv.com

Tipp 2: Inferno, Crashkante, Rumpelkammer: So heißen
einige Passagen, die Biker auf der rassigen Abfahrt vom Berner Hausberg Gurten überwinden. Der rund zwei Kilometer lange Trail begeistert mit steilen Kurven und Sprüngen bis zu zehn Metern, zum Startpunkt gelangt man bequem mit der Seilbahn. Wer sich den ganzen Tag lang austoben will, kauft eine Sportlerkarte (10,50 CHF). www.gurtenpark.ch

Tipp 3: Kraxeln mit Blick auf den Kölner Dom: Die Hohenzollernbrücke ist das einzige historische Bauwerk in Deutschland, an dem Klettern erlaubt ist. Zur Auswahl stehen rund siebzig Routen vom dritten bis zum achten Schwierigkeitsgrad, die Benutzung ist kostenlos. Betreut wird die Anlage von der Kölner Sektion des DAVs, Nichtmitglieder müssen sich in der Geschäftsstelle anmelden. Alle Informationen und ein Kletterführer zum Download auf: www.dav-koeln.de

Tipp 4: Hochgefühle in der Hauptstadt: Im Schatten des Berliner Fernsehturms können Sie im Hochseilgarten MountMitte Ihre Geschicklichkeit, Kraft und Nerven testen. Die Palette reicht von bodennahen Klettereien im spielerischen Parcours »Brocken« bis zu schwindelerregender Akrobatik im dreizehn Meter hohen »Everest«. Preis für 150 Minuten: 14 Euro für Kinder, 19 Euro für Erwachsene. www.mountmitte.de

OD_Allg309_BEN7823 (gif) Allgäu Wandern
Deutschland

Auf Schatzsuche: Nuggets und Saurierknochen

Geduldig lässt der Mann die Metallpfanne kreisen, spült Sand und Kiesel zurück in den Fluss. Mal um Mal wiederholt er die Prozedur - bis es schließlich zwischen den Körnern funkelt. Gold! Ein Glückspilz am Yukon? Nein, der Fund stammt aus dem Rhein, dem goldreichsten Fluss Deutschlands. Wer sich dort als Digger versuchen möchte, kann unter der Anleitung eines Experten nach Nuggets schürfen ­- auch wenn sie nur wenige Millimeter messen.

Deutlich größere Entdeckungen lassen sich an der südenglischen Jurassic Coast machen: Im Jahr 1811 fand die zwölfjährige Mary Anning dort das erste komplette Skelett eines Fischsauriers. Wer an der Küste entlangwandert, sollte nicht gleich eine wissenschaftliche Sensation erwarten - dafür aber hinreißende Natur und so manchen kleineren Fossilfund aus der Urzeit.

Hochmodern hingegen ist eine Schatzsuche mit dem GPS. Auch technisch Unversierte lernen den Umgang mit der Navigationshilfe schnell, etwa bei einer organisierten Geocaching-Tour am Kaisergebirge. Spektakuläre Ziele für Abenteurer sind die Höhlen Mallorcas, wahre Natur-Schatzkammern voller faszinierender Tropfsteine.

OD 0911 Geocaching
pixelproducer/pixelio.de
Beim Geocaching muss man Rätseln lösen und sportliche Herausforderungen bewältigen.

Tipp 1: Schon als Jugendlicher suchte Franz-Josef Andorf am Rheinufer nach Gold. Heute gibt der 56-Jährige seine Erfahrung in Goldsucher-Kursen weiter. Von Neuenburg oder Bad Bellingen aus geht es an eine vielversprechende Kiesbank am Altrhein, nach einer kurzer Einführung waschen die Teilnehmer ihr eigenes Gold. Der vierstündige Kurs kostet 30 Euro. Termine: www.goldsucher.de

Tipp 2: Aufgrund ihres Fossilienreichtums und ihrer landschaftlichen Schönheit gehört die Jurrasic Coast im Süden Englands zum UNESCO-Welt­naturerbe. Wanderer entdecken den rund 150 Kilometer langen Küstenstreifen zwischen der Studland Bay und Exmouth auf einem siebentägigen Abschnitt des South West Coast Path. www.jurassiccoast.com

Tipp 3: Geocaching boomt. Wer die elektronische Schnitzeljagd ausprobieren möchte, kann beim Veranstalter Jochen Schweizer organisierte GPS-Schatzsuchen buchen. Zum Beispiel in Kiefersfelden am Kaisergebirge, wo Teilnehmer Rätsel lösen und sportliche Herausforderungen bewältigen, um die Beute zu finden. Infos: www.jochen-schweizer.de

Tipp 4: Keine Truhe mit Golddublonen, dafür aber atemberaubende Zauberwelten aus Tropfsteinen und Versinterungen entdeckt, wer in Mallorcas Höhlen absteigt. Touren für jeden Anspruch veranstaltet Mar Y Roc. Auch die Cova de sa Campana, die tiefste Tropfsteinhöhle der Balearen, steht auf dem Programm. www.maryroc.de

Wanderparadies Mallorca: die schönsten Bilder

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OD 0408 Mallorca Aufmacher OD 0408 Mallorca Santuari de Lluc OD 0408 Mallorca Santuari de Lluc Umgebung OD 0408 Mallorca Torrent de Pareis 12 Bilder
OD Abenteuer Geocaching: GPS-Schatzsuche im Wald
Touren & Planung

Hüttentouren: Zu Oasen der Gemütlichkeit inmitten urwüchsiger Berge

Fast 600 Meter überragt die gewaltige Felspyramide des Monviso(3841 m) die umliegenden Berge der Cottischen Alpen – ein erhabener Anblick, den man am liebsten von allen Seiten bewundern möchte. So empfand es wohl auch der Naturforscher James David Forbes, der den Prachtgipfel im Juli 1839 umrundete - auf einem zwölfstündigen Gewaltmarsch, denn unterwegs fand er keine Unterkunft. Wer heute den Spuren des ausdauernden Briten folgt, lässt sich mindestens drei Tage Zeit, zwischendurch bieten die Hütten am Weg Leckeres aus der piemontesischen Küche und ein warmes Bett für die Nacht.

Sie möchten gleich zwei Wochen lang auf Hüttentour gehen? Der Dolomiten-Höhenweg Nr. 1 führt durch eine Bergwelt zum Niederknien, 15 Hütten am Weg versorgen Wanderer mit den Annehmlichkeiten der Zivilisation. Zu den schönsten Treks der Ostalpen zählt der Stubaier Höhenweg. Acht Tage geht‘s zwischen 2000 und 3000 Metern durchs hochalpine Gelände, wer nicht die ganze Runde drehen will, gelangt von jeder Hütte aus ins Tal.

Garantiert keinem Bären, dafür aber der Gipfelprominenz von Eiger, Mönch und Jungfrau begegnen Sie auf dem Bärentrek, der klassischen Durchquerung des Berner Oberlands.

OD 0911 Reisetipps Berghütte
campomalo/pixelio.de
Berghütten: Oasen der Gemütlich- und Geselligkeit.

Tour 1: "Re di Pietra",
König aus Stein, so nennen die Einheimischen den Monviso. Mehrere Wege führen um den legendären Berg im Nordwesten Italiens, der kürzeste, der Giro del Viso, dauert drei bis vier Tage. Von Pian del Rei im Po-Tal geht es über steile Pässe von Hütte zu Hütte, gefragt sind Kondition und Trittsicher­heit. Wanderführer: Piemont Süd, Iris Kürschner, Rother 2008, 12,90 Euro.

Tour 2: Durch das wilde Herz der Dolomiten führt der Höhenweg Nr. 1. Die rund 125 Kilometer lange Strecke vom Pragser Wildsee nach Belluno passiert gleich elf Dolomitengruppen und gilt als eine der eindrucksvollsten Fernwanderungen der Welt. Wer der durchgehend markierten Hauptroute folgt, überwindet in zwölf Tagen stolze 15 700 Höhenmeter, technische Schwierigkeiten warten aber nicht. Die meisten Hütten am Weg sind vom 20. Juni bis zum 20. September geöffnet. Sehr detaillierte Wegbeschreibung samt Varianten zum Download auf: www.infodolomiti.it

Tour 3: Von den strengen Linien des Dolomits über schroffe Granitgipfel bis zu sanft geformten Schieferbergen: Die Stubaier Alpen vereinen alle Reize der alpinen Hochgebirgslandschaft. Mitten hindurch führt in acht Tagen der Stubaier Höhenweg. Teilweise ist die rund 120 Kilometer lange Strecke mit Drahtseilen und Steighilfen versichert, aber Kletter- oder Gletscherausrüstung wird nicht benötigt. Alle Infos: www.stubaier-hoehenweg.at

Tour 4: Malerische Täler und blühende Alpwiesen, imposante Felsen und mächtige Viertausender bilden auf dem Bärentrek eindrucksvolle Kontraste. Auf rund 120 Kilometern durchquert der Weg das Berner Oberland von Meiringen im Osten nach Gsteig im Westen. Wer ihn komplett geht, braucht sieben bis acht Tage. Infos und geführte Touren: wandersite.ch

Die Highlights der Schweizer Bergwelt

OD mein erster 4000er Breithorn
OD mein erster 4000er Breithorn OD Waliser Grenzkamm OD Mein erster 4000er Allalinhorn OD Mein erster 4000er Weissmies 20 Bilder

Dolomiten Cross Bergtour: Impressionen

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OD 2015 Appenzellerland Säntis Wandern Impressionen 6 Berggasthaus Aescher
Touren & Planung

Deutsche Küsten: Wattwürmer und Lamas

Wenn sich die Nordsee bei Ebbe zurückzieht und das Watt bis zum Horizont reicht, öffnet sich das Tor zu einer faszinierenden Welt. Wattwanderer gehen dann auf Suche nach den "Small Five": Strandkrabbe, Wattwurm, Herzmuschel, Nordseegarnele und Wattschnecke. Wer auch Seehunde beobachten möchte, macht sich zur ostfriesischen Insel Langeoog auf. Kein Spaziergang, denn die Strecke führt durch ausgedehnte Schlickbereiche und tiefe Priele.

Auch der Nordseeküs­ten-Radweg (siehe Top-Liste Radfernwege unten) bietet reichlich Gelegenheit für Ausflüge ins Wattenmeer, etwa auf dem rund 280 Kilometer langen Abschnitt von Hamburg bis Niebüll. Genussfahrer freuen sich auf der ebenen Strecke meist über Rückenwind, wer mag, bucht eine Tour mit Gepäcktransport und Abstecher zum mondänen Sylt. Auf drei statt zwei Rädern flitzen Strandsegler an der Küste entlang. Im Topspot Sankt Peter-Ording erleben Anfänger den Geschwindigkeitsrausch bei einem Schnupperkurs.

Zu viel Action? Dann wandern Sie doch ganz gemütlich über die Ostseeinsel Usedom, zum Beispiel an der Seite von Kusco, Neiki, Seppi, Patscha oder Puma - waschechten südamerikanischen Lamas.

OD 0911 Reisetipps Lama
joujou/pixelio.de
Auf Usedom findet man nciht nur Schafe- beim Lama Trekking kann man diese Tiere intensiv kennenlernen.

Tipp 1: Wandern auf dem Meeresboden: Die Gezeitenzonen an der deutschen Nordseeküste beheimaten eine erstaunliche Artenvielfalt und gehören zum Weltnaturerbe. Besonders eindrucksvoll: die selten gegangene, anspruchsvolle Wattwanderung vom Festland nach Langeoog. Diese und einfachere Touren zu den Ostfriesischen Inseln bietet etwa www.wattwandern.de an.

Tipp 2: Auf 6000 Kilometern durch acht Länder: Die North Sea Cycle Route ist der längste ausgeschilderte Radfernweg der Welt. Knapp ein Sechstel der Strecke folgt der deutschen Nordseeküste. Alle Informationen zum Weg liefert www.northsea cycle.com, Touren mit Gepäcktransport von Hamburg nach Sylt z. B. auf: www.mecklenburg-radtour.de

Tipp 3: Sankt Peter-Ording ist die Hochburg des Strandsegelns in Deutschland. Profis jagen mit bis zu 130 Stundenkilometern über den festen Sand, doch auch Anfänger können sich an den Stränden des Seebads als Pilot versuchen. Die Strandsegelschule Nordwind bietet drei- bis vierstündige Schnupperkurse an (99 Euro), wer den Sport von der Pike auf lernen will, belegt gleich einen zweitägigen Grundkurs (199 Euro). Im Internet: www.nordwind-wassersport.de

Tipp 4: Normalerweise trifft man sie in den Anden, doch auch auf der Ostseeinsel Usedom fühlen sich Lamas wohl. Die Tiere von Lama Trekking Usedom wurden speziell ausgebildet, tragen geduldig das Gepäck und lassen sich auch von Kindern problemlos führen. Mehrere Touren stehen zur Auswahl, die längste führt in sechs Stunden um den Wolgastsee. lama-trekking-usedom.de

OD 0313 Radfahren Fahrrad radtouren radwanderwege frühjahr frühling
Deutschland

Deutschlands Traumpfade: Rügen

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OD_0511_Ruegen_05 (jpg) OD_0511_Ruegen_06 (jpg) OD_0511_Ruegen_12 (jpg) OD_0511_Ruegen_09 (jpg) 13 Bilder

Nordlandträume: Durch die Wildnis Skandinaviens

Wenige Regionen ziehen Outdoorer so in den Bann wie Skandinavien. In den Tiefen der Wälder und der Weite des Fjälls lockt unberührte Wildnis, wie sie sonst in Europa kaum noch vorkommt. Und es gibt unzählige Möglichkeiten, sie zu erleben. Zu den bes­ten Trekkinggebieten zählt zweifellos Schwedisch-Lappland. Wer die ganze Landschaftsvielfalt des urwüchsigen Landstrichs im hohen Norden kennenlernen, aber auf eine gute Infrastruktur nicht verzichten möchte, wird auf dem 140 Kilometer langen, sehr gut ausgebauten Padjelantaleden glücklich. Noch ein gutes Stück entspannter geht es auf einer mehrtägigen Kanutour zu. Zum Beispiel auf dem Klarälven in Mittelschweden: Mit beschaulichen zwei Stundenkilometern schlängelt sich der Fluss in weiten Schleifen durch die bewaldeten Hügellandschaften zwischen Sysslebäck und Edebäck.

Sie möchten im Urlaub lieber keiner festgelegten Strecke folgen, sondern jeden Tag nach Lust und Laune gestalten? Dann ist ein rustikales Holzhaus in freier Natur genau das richtige Basislager. Zum Beispiel eine der traditionell gebauten, urgemütlichen Blockhütten am Fossdal-Hof in Südnorwegen, wo herrliche Wanderungen, Bade- und Angelplätze direkt vor der Haustür liegen. Ein unvergessliches Erlebnis für Tierfans bietet sich in den tiefen Wäldern Ostfinnlands: Dort lassen sich in Wildniscamps mit speziellen Observationsplattformen Braunbären in freier Wildbahn beobachten.

Schräge Sommer-Events in Finnland

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Olga Meier-Sander/pixelio.de
Europas schwerste Braunbären wiegen fast eine halbe Tonne.In Ostfinnland kann man sie beobachten.

Tipp 1: Lichte Birkenwälder und weite Hochebenen, idyllische Seen und aussichtsreiche Bergrücken: Auf dem Padjelantaleden erleben Wanderer die ganze Vielfalt Schwedisch-Lapplands. Acht bis zehn Tage sollte man für die rund 140 Kilometer lange Strecke von Kvikkjokk nach Ritsem einplanen, viele Hütten und Zeltplätze ermöglichen eine freie Etappeneinteilung. Mehr Infos: www.padjelanta.com

Tipp 2: Der Fluss Klarälven ist das ideale Ziel für die erste mehrtägige Paddeltour in Skandinavien. Auf dem ungefähr 110 Kilometer langen Abschnitt zwischen Sysslebäck im Norden und Edebäck im Süden fließt er ruhig durch die Bilderbuchlandschaft Mittelschwedens, vorbei an malerischen Stränden und Zeltplätzen. Dauer: sechs bis sieben Tage. Bootsverleih: z. B. www.klaralvenkajak.com

Tipp 3: Rund um den einsam gelegenen Bauernhof Fossdal Gård in der südnorwegischen Provinz Vest-Agder stehen fünf traditionelle Blockhütten in grandioser Natur. Die Mietpreise variieren nach Größe und Ausstattung, der güns­tigste liegt bei rund 60 Euro pro Nacht. Sie möchten eine Blockhütte in einer anderen Region Skandinaviens mieten? Auf www.fewo-direkt.de können Sie aus fast fünfzig Angeboten auswählen.

Tipp 4: Rund 1000 Braunbären streifen durch die finnischen Wälder. Gute Chancen, die gewaltigen Tiere zu beobachten, bieten sich etwa im Martinselkonen-Naturreservat nahe der russischen Grenze. Drei- bis viertägige Ex­kursio­nen dorthin und zum Fütterungsplatz bei Kuhmo bietet der Veranstalter Finnature an. Infos: www.finnature.fi

Mit dem selbst gebauten Floß durch Schweden

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Skandinavien

Secret Spots: Geheimtipps in den Alpen

Der Alpenbogen ist rund 1200 Kilometer lang, bis zu 250 Kilometer breit und erstreckt sich über acht Länder - ein riesiges Gebiet, in dem sich abseits der ausgetretenen Pfade noch wahre Landschaftsjuwelen entdecken lassen. Im Nordwesten Sloweniens zum Beispiel, wo der Bergkönig Triglav über glitzernden Bergseen und urwüchsigen Wäldern thront. Für Slowenen ist es fast Ehrensache, den Gipfel einmal im Leben zu bezwingen, doch in der Nähe locken auch viele leichtere Touren.

Wer die Wanderschuhe gerne mal mit dem Mountainbike tauscht, sollte das Valle Maira im italienischen Piemont aufsuchen: An die 1000 Kilometer Trails durchziehen das menschenleere Tal, sie führen zu verlassenen Dörfern in Märchenwäldern und auf aussichtsreiche Pässe wie den 2840 Meter hohen La Coletta. Fans ausgedehnter Hüttentouren hingegen werden in einer der ursprünglichsten Regionen der Schweiz fündig: auf der panoramareichen 5-Tages-Runde hoch über dem Maderanertal. Und Adrenalinfreaks wagen eine Canyoning-Tour in der österreichischen Kobelache-Schlucht.

OD 0911 Reisetipps Slowenien
Erich Westendarp/ pixelio.de
Der Slovenische Teil der Julischen Alpen beeindruckt mit Panorama-Aussichten.

Tipp 1: Kristallklare Gewässer, geheimnisvolle Schluchten und
erhabene Gipfel: Der Triglav-Nationalpark im slowenischen Teil der Julischen Alpen beeindruckt mit grandioser Kulisse. In seinem Herzen ragt der namensgebende Gipfel 2864 Meter in den Himmel. Eine Besteigung dauert zwei bis drei Tage, gefordert sind Schwindelfreiheit und Kondition. Informationen zu zwei Aufstiegsrouten sowie viele weitere Wandertipps auf: www.slovenia.info

Tipp 2: Biken im wilden Westen Italiens: Das Valle Maira im Piemont gehört zu den am dünnsten besiedelten Regionen Europas. Mountainbiker entdecken seine urwüchsige Schönheit auf ehemaligen Maultierpfaden, alten Militärstraßen und eng gewundenen Single-Trails. Siebentägige Touren mit Gepäcktransport: www.mtb-piemonte.it

Tipp 3: Abgeschiedenheit, Ruhe und grandioses Landschaftskino genießen Wanderer auf einem fünftägigen Trekking hoch über dem Schweizer Maderanertal. Es warten 3800 Höhenmeter im Auf- und Abstieg, für die Querung des normalerweise spaltenarmen Brunnifirn reichen meist Steigeisen. Führer: Hüttentrekking Schweiz Band 2, Ralf Gantzhorn, Rother Verlag 2010, 24,90 Euro.

Tipp 4: Die Kobelache beim österreichischen Dornbirn bietet viel Action für Canyoning-Fans: Fünf Rutschen und zehn Abseilstellen würzen die Strecke, Mutige erleben den größten Adrenalinkick bei einem Sprung aus 14 Metern Höhe. Geführte Touren bietet z. B. Fischer Adventures an, sie kosten 170 Euro. Im Netz: www.fischeradventures.ch

Klettersteig, Wandern, Trekking in Tirol

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OD Achensee 5-Gipfel-Klettersteig Tirol OD Achensee 5-Gipfel-Klettersteig Tirol OD Achensee 5-Gipfel-Klettersteig Tirol OD Achensee 5-Gipfel-Klettersteig Tirol 14 Bilder
OD Mont Blanc Alpen Berge
Flora & Fauna
OD Bodensee Satellitebild
Flora & Fauna

Low-Budget-Reisen: Ohne Moos viel los

Um sich eine unvergessliche Auszeit zu gönnen, muss man nicht unbedingt tief in die Tasche greifen. Völlig kostenlos - und ganz legal - übernachten Sie zum Beispiel in sogenannten Boofen, Lagerplätzen unter Felsüberhängen in der Sächsischen Schweiz. Mit dem würzigen Aroma des Waldes und den Geräuschen der Natur einzuschlafen und morgens in grandioser Sandsteinkulisse aufzuwachen – welches Luxushotel kann bei einem solchen Ambiente schon mithalten? Auch auf Online-Plattformen wie etwa Couch-Surfing finden Sie Unterkünfte für lau - weltweit. Und dazu jemanden, der ihnen die fremde Umgebung zeigt und Insidertipps verrät, die in keinem Reiseführer stehen.

Zwar nicht umsonst, aber oft zu Schnäppchenpreisen verreist, wer seine Tickets, die Übernachtungen oder auch ein ganzes Pauschalpaket im Internet ersteigert. Den preiswertesten und wohl auch abenteuerlichsten Urlaub erlebt, wer mit dem auskommt, was die Natur bereithält. Wie das geht, lernen Sie bei einem Bushcraft-Kurs, zum Beispiel in Schottland. Umsonst ist der zwar nicht, aber anschließend kommen Sie dauerhaft ohne Geld aus - zumindest theoretisch.

OD 0911 Reisetipps Basteibrücke
Marco Barnebeck/pixelio.de
Weltberühmt: die Basteibrücke in der Sächsischen Schweiz.

Tipp 1: Im Nationalpark Sächsische Schweiz gibt es 57 offizielle Freiübernachtungsstellen. Bilder und GPS-Daten aller Boofen finden Sie auf der Seite www.wandern-saechsische-schweiz.de, dazu stellt der Betreiber vier Boofen-Rundtouren in den Gebieten Schrammsteine, Schmilka, Wildensteine und Kleiner Zschand vor.

Tipp 2: Ob Basislager auf Korsika oder Unterkunft an der Ägäis: In Gastfreundschaftsnetzwerken finden Sie fast überall auf der Welt eine kos­tenlose Bleibe. Die größte
Internetplattform dieser Art ist Couch-Surfing: Über 2,8 Millionen Mitglieder in 246 Ländern und Regionen freuen sich auf Besuch, knapp die Hälfte bietet auch Schlafplätze an. Anmeldung auf: www.couchsurfing.org

Tipp 3: Bei Ebay kann man fast alles ersteigern – auch etliche Angebote rund ums Thema Reisen. Seriöse Verkäufer erkennen Sie meist an einer hohen Zahl positiver Bewertungen, was Sie sonst noch beachten sollten, fasst die PDF-Broschüre »12 goldene Regeln für Reisebuchungen im Internet« zusammen. Download auf: www.klicksafe.de

Tipp 4: Unsere Urahnen kamen ganz ohne Geld aus. Wie das geht, vermitteln Bushcraft-Kurse. Die Gloucester Survival School bietet einen sechstägigen Intensivkurs in einer abgeschiedenen Region Schottlands an, Teilnehmer bauen dort ihr eigenes Camp und lernen, Fische zu räuchern und Dörrfleisch herzustellen. Infos: www.survivalschool.co.uk

50 Sehnsuchtsziele für Outdoorer

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