Teil des
OD_Allg309_BEN7823 (gif) Allgäu Wandern

Wandern, Paddeln, Radfahren: Outdoor in Deutschland

Outdoor-Atlas Deutschland

Waren Sie schon einmal in Deutschland? Also: im Urlaub? Probieren Sie es einmal aus. Sie werden staunen, was Sie dort als Outdoorer alles unternehmen können. 40 lohnenswerte Ziele von A bis Z stellen wir Ihnen hier vor.

Allgäu

Das Allgäu bietet Outdoorern eine Fülle von Möglichkeiten. Genuss und sportliche Herausforderung liegen hier oft ganz dicht beieinander. Wanderer, Fahrradfahrer, Klettersteiggeher und Kletterer kommen hier ebenso auf ihre Kosten wie Wassersportler und Mountainbiker. Von der leichten Alm- und Wiesenwanderung bis hin zu ausgedehnten Bootsrunden auf dem Großen Alpsee ist hier alles möglich. Info: www.alpsee-gruenten.de. Tourenvorschläge unter www.outdoor-magazin.com/allgaeu

Bayerischer Wald - Goldsteig

Der Goldsteig wurde nach den Qualitätsrichtlinien des Deutschen Wanderverbandes angelegt und verläuft größtenteils auf naturbelassenen Wegen. Von Marktredwitz in der Oberpfalz geht es auf 660 Kilometern und streckenweise auf zwei Varianten nach Passau. Auf der Nord­route überschreitet man dabei die Oberpfälzer Tausender Hohenbogen, Kaitersberg, Arber, Falkenstein, Rachel, Lusen und Drei­sessel. Am Wegesrand liegen geologische Bedeutsamkeiten wie das Blockmeer am Lusen oder die Wildbachklamm der Buchberger Leite – und der Weg zu einem Oberpfälzer »Kloß mit Soß« ist auch nie weit. Darüber hinaus gibt es verschiedene Serviceangebote. So kann man das Gepäck zum jeweiligen Etappenort transportieren lassen, ein Picknick ordern oder auch mit einem Wanderführer losziehen. Mehr unter www.goldsteig.com. Diese und weitere deutsche Top-Wanderungen unter www.outdoor-magazin.com/traumpfade.

Bayern - Högler Rundwanderweg

Bayern ohne Bier – das geht gar nicht. Eine der besten Gelegenheiten, den Trink- mit dem Wandergenuss zu verbinden, ist der Högler Rundwanderweg im Berchtesgadener Land. Er verläuft 35 Kilometer nördlich vom Königssee bei der Ortschaft Piding. Auf gemütlichen 14 Kilometern verwöhnt er mit Panoramablicken und führt von Gasthof zu Gasthof. Besonders einladend: der Biergarten des Berggasthauses Stroblalm in Anger. Info: www.stroblalm.de

Berchtesgadener Land - Alpen-Nationalpark

Deutschlands einziger Alpen-Nationalpark umfasst nicht nur den Königssee, sondern auch den Hintersee und das Klausbachtal – einer der wenigen Orte in Deutschland, wo man frei lebende Steinadler beobachten kann. Der Nationalpark bietet geführte Wanderungen zu den Adlern ins Klausbachtal an, neben neun weiteren Themenwanderungen. Viele von ihnen eignen sich auch für Kinder, zum Beispiel die Murmeltiertour oder Touren mit Eseln und Ziegen. Auch einen Lagerfeuerabend gibt es. Info: www.berchtesgadener-land.com

Berchtesgaden - Königssee

Sport und Genuss gehen rund um den Königssee Hand in Hand: Beispielsweise auf einer Bootstour über den Königssee. Aber dann bekommen Sie nur die Hälfte mit. Spannender wird es, wenn man am Nordende des Königssees in der Ortschaft Königssee die Jennerbahn nimmt und fast bis hinauf zum gleichnamigen Gipfel fährt – Auftakt zu einer viertägigen Bergtour rund um den Königssee, die nach viel Auf und Ab im Biergarten von St. Bartholomä endet. Dazwischen liegen atemberaubende Blicke hinab auf den See und hin­über zum Watzmann, drei zünftige Hüttenübernachtungen (Carl-von-Stahl-Haus, Wasseralm, Kärlingerhaus) und mitunter auch ganz schön schmerzende Waden. Sie haben ­keine Bergerfahrung? Dann wenden Sie sich an www.berchtesgaden-bergschule.de

Bodensee - Radtouren

Deutschlands größtes Binnengewässer? – Ist der Bodensee. Und um ihn herum führt der Bodenseeradweg, für einige die schönste Tour Deutschlands. Hier spinnt sich ein dichtes Netz an Angeboten für Radfahrer. Die Palette reicht vom Komplettpaket mit Übernachtung, Fahrradmiete und Gepäcktransport bis zu individuellen Lösungen. Acht Tage Halbpension mit Gepäcktransport und Fahrradmiete sind zum Beispiel bei Radwegreisen ab 725 Euro zu haben. Info: www.bodensee-radweg.com. Eine Karte des Weges findet sich im Internet unter www.bikemap.net oder /www.adfc-tourenportal.de.

Chiemgau

Blaue Seen, sanfte, grüne Wiesen, die nach Süden hin in die Alpen übergehen – das sind die Markenzeichen des Chiemgaus. Die Region rund um den Chiemsee ist ein Wanderparadies: Neben Gipfeltouren (Bsp. Kampenwand) warten genussvolle Tal- und Seewanderungen. Ohne Bergbahn müssen Wanderer am Hohen Staufen auskommen. Der Bergkegel ragt zirka 30 Kilometer weiter östlich vor den Toren von Salzburg und Bad Reichenhall 1771 Meter in den Himmel. Info: www.bad-reichenhall.com

Eichsfeld

Zwischen Göttingen und Halle liegt das Eichsfeld. Das stark strapazierte Wort Geheimtipp, hier trifft es noch zu. Das Eichsfeld, etwa so groß wie Rügen, ist ein Idyll aus friedlichen Mittelgebirgszügen, goldenen Feldern und über 180 zum Teil winzigen Fachwerkdörfern. Viel mehr als 500 Meter erheben sich die Berge hier nicht, doch manchmal staunt man, wie abrupt und schroff sie zu den Tälern hin abbrechen. Gleich mehrere Wanderrouten führen durch den Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal. Nicht entgehen lassen sollte man sich die Tour zu den Dieteröder Klippen, die in 520 Meter Höhe grandiose Blicke auf das Obereichsfeld eröffnen. Info: www.eichsfeld.de

Eifel - Nationalpark

Deutschlands jüngster Nationalpark liegt ganz im Westen. Rund um die Eifeler Seenplatte und den ehemaligen Truppenübungsplatz Vogelsang gehen Wanderer durch prächtige Buchenwälder. Besonders empfehlenswert: die drei Etappen des Wildnistrails. Info: www.nationalpark-eifel.de

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Deutschland

Eifelsteig - Kylltalradweg

Kraterseen, Waldschluchten und Felsengärten: die Eifel bezaubert durch landschaftliche Vielfalt und ihre Outdoor-Möglichkeiten. Eine schöne Möglichkeit, den Wandel dieser Landschaftsformen zu erleben, ist eine 130 Kilometer lange Radtour am Ufer der Kyll entlang. Malerisch schlängelt sich das Flüsschen von der belgischen Grenze ganz im Westen aus durch die Eifel, um im Süden bei Trier in die Mosel zu münden. Radfahrer, die dem Kylltalradweg folgen, können es rollen lassen, bis auf eine kurze Steigung führt die Strecke bergab. Zunächst durch sanfte Wiesen fließend, gräbt sich der Fluss immer tiefer in die Landschaft, bis er hinter Gerolstein ein eng eingeschnittenes Tal ausbildet. Sportliche schaffen die Strecke an einem Tag, Genießer sollten sich eine Übernachtung auf dem Weg nicht nehmen lassen. Wer alle landschaftlichen und kulturellen Sehenswürdigkeiten der Eifel auf einer Wandertour vereinen will, sollte sich 15 Tage Zeit nehmen und ab der Kaiserstadt Aachen den 300 Kilometer langen Eifelsteig angehen. Info: eifel-radtouren.de; www.eifelsteig.de

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Deutschland

Elbe-Radweg

Laut dem Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) ist der Elberadweg der beliebteste deutsche Radweg. Gründe dafür gibt es eine Menge: Neben dem flachen, einsteigertauglichen Profil und der guten Beschilderung ist es vor allem die Mischung aus Naturerlebnissen und kulturellen Highlights an der Strecke. Das landschaftliche Spektrum reicht vom Wattenmeer bis zur Sächsischen Schweiz, unterwegs reizen kleine Hansestädte sowie die UNESCO-Welterbestädte Dessau, Lutherstadt Wittenberg und Dresden. Info: www.elberadweg.de.

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Touren & Planung

Elbsandsteingebirge

Die Sächsische Schweiz gehört zu den schönsten Outdoor-Zielen Deutschlands. Sie lockt nicht nur mit bunten Wäldern, weiten Aussichten und tiefen Tälern, sondern vor allem mit ihren bizarren, bis rund 100 Meter hohen Felstürmen. Schnell erliegt man der Versuchung, auf ihr Haupt zu steigen - ideales Terrain für Kletterer. Doch auch Wanderer kommen im Elbsandsteingebirge voll auf ihre Kosten. Info: www.elbsandsteingebirge.de.

Erzgebirge

Das Erzgebirge verbinden die meisten mit Weihnachten und Winter. Doch ist der Sommer dort mindestens genauso so schön - besonders bei Wanderungen auf die Tafelberge. Der Bärenstein, der Pöhlberg und der Scheibenberg erheben sich wie riesige Burgen über die Täler und Kämme des Oberen Erzgebirges bei Oberwiesenthal. Jeder von ihnen ist ein Tafelberg – zwar nicht so groß wie der von Kapstadt, aber immer noch ziemlich beeindruckend. Der Tourismusverband Erzgebirge macht Wanderern das Angebot, sie eine Woche lang zu erkunden. Für 233 Euro bekommen sie sechs Übernachtungen mit Frühstück, dazu Wegbeschreibung, Wanderkarte und Wandertaxi für vier ­Touren. Info: www.erzgebirge-tourismus.de

Feldberg - Hochschwarzwald

Rund um den Feldberg liegt das bekannteste Wanderrevier des Schwarzwalds. Zu Recht! Auf der 55 Kilometer langen Tour von Hinterzarten über den Feldberg nach Staufen im Breisgau wechseln Panoramablicke mit Waldpassagen – eine Wanderung, die mit allen Facetten des Hochschwarzwalds bekannt macht. Route: Hinterzarten – Rinken – Feldberg – Stübenwasen – Notschrei – Gießhübel – Etzenbacher Höhe – Staufen. Karte: LVA Ba-Wü, F 505, 6,90 Euro; Schlafen: naturfreundehaus-feldberg.de, Wanderheim Berglusthaus: freiburg-hochbuehl.de

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Deutschland

Fischland-Darß-Zingst

Die Fast fünfzig Kilometer lange Ostsee-Halbinsel Fischland-Darß-Zingst macht nicht nur Badegäste glücklich, sondern auch Radfahrer und Paddler. Letzteren lässt Fischland-Darß-Zingst die Wahl zwischen der Ostsee, den geschützten Bodden, die zwischen der Halbinsel und dem Festland liegen, und kleinen Flüsschen im Binnenland wie Recknitz und Trebel. Materialverleih und geführte Touren unter Info: www.darsstour.de

Grenzwege

Wo Früher die Mauer verlief, wächst heute üppiges Grün. Und sie wuchern gleich mit: Schöne Wander- und Radwege, so wie der Vier-Länder-Grenzradweg. Niedersachsen, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt: Durch diese vier Bundesländer führt der 190 Kilometer lange Vier-Länder-Grenzradweg. Er folgt der Elbe von Neu-Darchau bis Lütkenwisch, durch eine Region, in der es nicht nur Radlern gefällt, sondern auch Adlern, Störchen und Fischottern. Von Lütkenwisch geht es in einem weiten Bogen zurück nach Neu-Darchau. Eines von vielen Glanzlichtern ist dabei der Arendsee – schon zu DDR-Zeiten als Badesee beliebt. Info: www.erlebnisgruenesband.de

Harz - Brocken

Bis 1989 war der Harz ein geteiltes Gebirge. Heute verläuft auf der ehemaligen Grenze der 100 Kilometer lange Grenzweg. Die zum Teil recht sportliche Tour nimmt auch den Brockengipfel mit, der früher auf DDR-Gebiet lag. Info: www.wandern-im-harz.de

Mecklenburgische Seenplatte

Mecklenburgs Angebot an Paddelstrecken ist schier unüberschaubar. Eine auch für Einsteiger geeignete, abwechslungsreiche Kombination aus ver­schlungenen Kanälen und der großen Weite des Müritz-Sees findet man auf der »Alten Fahrt« im Müritz-Nationalpark. Leihboote gibt es zum Beispiel bei der Kanustation in Mirow. Info: www.kanustation.de

Nordseeküste - Wattwanderungen

Wasser ist nicht immer in Sicht an der deutschen Nordseeküste: Zweimal am Tag zieht es sich zurück und hinterlässt eine riesige Schlicklandschaft, durchzogen nur von einigen Strömen, den sogenannten Prielen. Jetzt herrscht für einige Stunden Ebbe, die von Möwen und anderen Wasservögeln emsig zur Futtersuche genutzt wird. Nicht gefiederte Zweibeiner sollten unbedingt die Gelegenheit nutzen, diese einzigartige Landschaft bei einer Wattwanderung kennenzulernen. Stundenlang geht es durch festes Sandwatt oder rutschigeres Schlickwatt, ein frischer Wind weht, die Luft schmeckt wunderbar nach Salz. Infos: www.wattwandern.de

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Deutschland

Ostsee - Bernsteinsuche

Die Strände der Ostsee sind berühmt für ihre »Göttertränen«, wie hier der Bernstein auch genannt wird. Besonders, wenn die Wellen aus Nordost kommen, lassen sich einzigartige Stücke finden. Goldgelb und manchmal auch grün blinken sie aus dem weißen Sand heraus und machen jede einfache Strandwanderung zur wahren Schatzsuche. Info: www.deutsches-bernsteinmuseum.de

Ostseeküstenradweg

Wer eine längere Radreise in Meeresnähe plant, sollte den Osteeküstenradweg ins Auge fassen. Rund 1.000 Kilometer lang führt er von Flensburg bis nach Ahlbeck an der polnischen Grenze. Auf der Strecke nehmen Radler fast jede Attraktion mit, die die deutsche Osteeküste zu bieten hat. Neben den landschaftlichen Highlights wie den Kreidefelsen von Rügen sind das auch Städte wie Kiel und Stralsund. Ostseeküsten-Radweg, Teil 1 und 2, Esterbauer Verlag, je 11,90 Euro.

Pfalz - Trekking

An der Südlichen Weinstraße gibt es zurzeit insgesamt sieben Trekkingzeltplätze mit jeweils sechs Stellplätzen. Buchungen sind nur für die Monate April bis Oktober möglich. Pro Zelt wird eine Gebühr von 8 Euro fällig, Familien mit zwei Zelten zahlen 10 Euro, ein kompletter Zeltplatz kostet 30 Euro. Bilder der Zeltplätze, Infos über ihre ungefähre Lage und Buchungsmöglichkeit auf www.trekking-pfalz.de; die genaue Wegbeschreibung erhält man erst nach erfolgter Buchung.

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Deutschland

Pockau - Hochseilgarten

Viele liebäugeln damit, in einen Hochseilgarten zu gehen. Für Einsteiger ideal ist der Hochseilgarten Erzgebirge in Pockau. Mitten im Wald an der lauschig plätschernden Pockau gelegen, verbreitet schon das Ambiente eine beruhigende Atmosphäre. Im Vergleich zu anderen Hochseilgärten sind neun Meter Höhe auch recht moderat, außerdem begleitet einen die ganze Zeit ein Trainer. Preis pro Person für 2,5 Stunden: 29 Euro. Info: www.hochseilgarten-erzgebirge.de

Rennsteig

Sechsmal überquert Deutschlands meistbegangener Fernwanderweg die alte Grenze. Ein Großteil der Anwärter geht die 169 Kilometer lange Herausforderung in sechs Etappen an, immer auf der Kammlinie des Thüringer Mittelgebirges in Höhen zwischen 500 und 970 Metern. Info: www.rennsteig.de

Rheinburgenweg - Rheinsteig

Deutschland ist ein Land voller Burgen und Schlösser. Was liegt also näher, als sie auf einer Burgenwanderung zu erkunden. Die wohl bekanntesten sind der Rheinburgenweg von Bingen nach Koblenz (www.rheinburgenweg.com) und sein Pendant auf der anderen Flussseite, der Rheinsteig von Bonn nach Wies­baden (www.rheinsteig.de).

Rügen - Küstentour

Vier Tage lang führt die Küstenstreckentour an Rügens Ostseite entlang. Von Binz aus führt die Küstenstrecke nach Norden, am Ostseeufer entlang durch den Nationalpark Jasmund zu den Leuchttürmem am Kap Arkona. Die Wandertour führt nicht nur zu den berühmten Kreidefelsen, sondern auch zu versteckten Buchten, durch alte Wälder und Moore. Längste Etappe: 21 km. Die Höhenmeter halten sich sehr in Grenzen; schließlich ist der höchste Punkt der Insel der 118 Meter niedrige Königsstuhl. Infos zu Rügens schönster Ecke: www.nationalpark-jasmund.de

Ruhrtal-Radweg

Als Vier-Sterne-Qualitätsradroute wird der Ruhrtal-Radweg gehandelt. Der 230 Kilometer lange Radweg soll zu den am meisten befahrenen Radfernwegen in Deutschland gehören. Entlang der Kanäle und der Flüsse Rhein, Ruhr, Emscher und Lippe können Radler Ihren Blick über das Wasser streifen lassen. Über die ehemaligen Treidelpfade an der Ruhr, auf denen früher Pferde die Lastkähne flussaufwärts gezogen haben, können Tourenbiker meistens direkt neben dem Fluss fahren. Info: www.ruhrtalradweg.de.

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Deutschland

Sachsen - Besucherbergwerk Freiberg

Achttausend Tonnen Silber haben die Bergleute im Freiberger Revier in 800 Jahren aus dem Boden geholt. Das größte Bergbaurevier Sachsens hat ein Streckennetz von 2.000 Kilometern, 20 davon kann man besichtigen, und das bis in 150 Meter Tiefe! Info: www.besucherbergwerk-freiberg.de

Sauerland - Atta-Höhle

Über 50 so genannte Schauhöhlen gibt es in Deutschland. Sie sind größtenteils erschlossen, mit einem Wegenetz ausgestattet und für touristische Führungen freigegeben. Die Bandbreite reicht von Tropfsteinhöhlen über Gipskarsthöhlen bis hin zu Fels- und Bachhöhlen. Zu den größten und schönsten gehört die Atta-Höhle im südlichen Sauerland. In der knapp sieben Kilometer langen Tropfsteinhöhle blicken die Besucher in ein Labyrinth aus kunstvoll gewachsenen Stalagmiten und Stalaktiten. Info: www.atta-hoehle.de.

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Deutschland

Schwarzwald - Belchen

Mehr Aussicht als vom Belchen (1414 m) geht im Schwarzwald kaum: Bis ins Elsass und in die Schweiz reicht der Blick. Ab Schönau steigt man recht steil auf, zur ersten weiten Aussicht vom Rabenfelsen aus. Rund um den Gipfel des Belchen reichen die Blicke weit: ins Münstertal, zum Kaiserstuhl, auf den Grand Ballon d‘Alsace und bis ins Jura. In Serpentinen wandert man über den Rosenfelsen hinab, genießt noch einen herrlichen Blick vom Silbereck und kommt in Unterkastel nach 5,5 Stunden wieder im Tal an (Bus 7300 nach Schönau, wtv-online.de). Markierung: großteils blaue Raute, Einkehr: Jägerstüble, Belchenhaus.

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Deutschland

Schwarzwald - Murgleiter

Die Murg fließt aus den Höhen des Nordschwarzwaldes bis hinab in den Rhein. Wer ihrem wilden Lauf folgt, wird Stille finden und die Schönheit der Natur neu entdecken. Und er wird begreifen, warum der Schwarzwald so heißt, wie er heißt. Die Murgleiter folgt dem Lauf der Murg entgegen der Fließrichtung von Gernsbach bis Baiersbronn. Wanderungen auf der Murgleiter sind einfach zu organisieren. Übernachtungen kann man sogar vorab pauschal buchen. Info zum Weg: www.murgleiter.de

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Deutschland

Südschwarzwald-Radweg

Wildbäche sprudeln über moosbedeckte Steine, Pfade erschließen tiefe Täler – zu Fuß und per Rad durch den Schwarzwald. Letztere erkunden die Moore, Schluchten und Täler des Schwarzwalds ohne große Steigungen auf dem Südschwarzwald-Radweg im Naturpark Südschwarzwald: Über 240 Kilometer (5–6 Tage) führt die Runde ab Hinterzarten zu Titisee und Wutachschlucht, ein Stück durch die Schweiz und über Freiburg zurück. Info: Südschwarzwald-Radweg, Esterbauer, 12,90 Euro.

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Spreewald

Ein Netz von Wasserwegen durchzieht den Spreewald im Südosten Brandenburgs. Die lauschige Auen- und Moorlandschaft bietet Kanufahrern ein Fülle von Möglichkeiten und lädt auch zum Tierebeobachten ein. Neuerdings leben dort sogar wieder Biber. Als Schnupperrunde eignen sich die 35 Kilometer (1–2 Tage) von Burg nach Lübbenau. Bootsverleih besipeilsweise bei www.bootshaus-conrad.de

Teutoburger Wald - Hermannsweg

Nichts ist so entspannend wie eine Wochentour im Teutoburger Wald. Dieser liegt zum größten Teil in Nordrhein-Westfalen und erstreckt sich auf 105 Kilometer Länge vom 95 Meter hohen Huckberg bei Rheine bis Horn-Meinberg. Die Lippische Velmerstot (468 m), der Endpunkt des Hermannswegs, gehört schon zum im Südwesten angrenzenden Eggegebirge. Größere Städte: Bielefeld, Detmold. Info: www.naturpark-teutoburgerwald.de.

Thüringen/Franken

Wandern, Rad fahren und dabei etwas lernen – das geht mit dem 105-seitigen Tourenführer Grünes Band, ein Gemeinschaftsprodukt der Tourismusverbände Thüringer Wald und Frankenwald. Das kostenlose Buch enthält fünfzehn detaillierte Tourenbeschreibungen für die Region entlang der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze auf dem 120 Kilometer langen Streifen zwischen den Orten Mödlareuth und Mitwitz: zwölf Rundwanderungen und drei Radwege. Zu fünf der Touren kann man sich Audiodateien auf das Handy oder den MP3-Spieler laden. Mit ihrer Hilfe informiert man sich vor Ort über die Natur entlang der Tour und die wechselvolle Geschichte entlang der Mauer. Gibt‘s über www.thueringer-wald.com.

Usedom

Ganz im Nordosten der Republik liegt, umspült von der Ostsee, die Insel Usedom. Dünen und Fischerdörfer, Steilküsten und Seebäder machen ihren Charme aus. Außerdem ist sie der sonnigste Ort Deutschlands. Zum Wandern eignet sich Usedom mit seinen 400 Kilometern ausgeschilderter Wanderwege allemal. Einer der schönsten beginnt in Kölpinsee ganz in der Nähe von Zinnowitz. Er führt zum Bauern- und Fischerdorf Loddin, an die Steilküste und durch verträumten Buchenwald. Unterwegs erklimmt man auch den Mount Everest von Usedom, den Streckelsberg (56 m), und genießt den Seeblick. Info: www.usedom.de oder auf www.auf-nach-mv.de/wandern. Buchtipp: Ostseeküste, Sandra Fischer, Publicpress 2011, 9,95 Euro

Vogtland - Kammweg

Weit im Süden von Sachsen, immer parallel zur Grenze zu Tschechien, verläuft der Kammweg Erzgebirge Vogtland – ein ganz schöner Ausdauerhammer: Stolze 17 Etappen und 289 Kilometer ist er lang. Doch die Mühen lohnen sich. Einen hohen Gipfel nach dem anderen nimmt der Weg mit, darunter auch den Fichtelberg, mit 1.215 Metern war er der höchste Berg der DDR. Wer es sich leichter machen will, der bucht den Gepäckservice des Tourismusverbandes Vogtland. Dann ist der Rucksack abends schon in der Unterkunft. Info: www.kammweg.de. Die Kammtour für Radfahrer nimmt eine andere und deutlich kürzere Route als die für Fußgänger. Sie dauert fünf Tage. Zusätzliche Würze erhält die 175 Kilometer lange Tour durch ihre Wechsel hinüber nach Tschechien. Optimal für sie ist das Mountainbike. Info: www.erzgebirge-tourismus.de

Vulkaneifel

Im Boden unter der Eifel brodelt es gewaltig, der letzte Vulkan ist hier erst vor 11.000 Jahren erloschen. Die Spuren dieser Zeit sind in der Vulkaneifel allgegenwärtig: Vulkankegel, Kraterseen, ja sogar Geysire, wie der Brubbel in Wallenborn, etwa zehn Kilometer südlich von Gerolstein gelegen. Der Standort von weiteren geologischen ­Attraktionen, Wanderungen dorthin und die Adressen der fünf Geo-Museen finden sich auf www.geopark-vulkaneifel.de.

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Watzmann-Ostwand

Rund 1800 Meter misst die Ostwand des Watzmanns, die höchste Wand der Ostalpen. Sie zu besteigen ist ein ernsthaftes alpines Unternehmen, aber mit guter Kondition, etwas Klettererfahrung und einem Bergführer durchaus drin. Der Aufstieg über die leichteste Route, den Berchtesgadener Weg, dauert sechs bis acht Stunden. Wanderpassagen wechseln hier mit gelegentlichen Klettereinheiten, die man am Seil gesichert hinter sich bringt. Bergführer zum Beispiel über www.bergschule-watzmann.de.

Zugspitze

Deutschlands höchsten Punkt kennt jeder. Die 2962 Meter hohe Zugspitze bietet Einsteigern und fortgeschrittenen Bergwanderern vier mögliche Aufstiegsrouten. Der technisch leichteste Weg ist gleichzeitig auch der längste: Neun bis 11 Stunden brauchen Wanderer mit durchschnittlicher Kondition für die 2350 Höhenmeter und 23 Kilometer durch das Reintal auf den Gipfel. Wer Auf die Zugspitze will, ist selten allein unterwegs. Nicht nur deswegen lohnt sich ein früher Start: Die letzte Seilbahn (www.zugspitze.de, einfache Fahrt 27 Euro) verlässt den Zugspitzgipfel um 16.45 Uhr, und auch das am Westgipfel gelegene Münchener Haus hat nur 30 Schlafplätze, Reservierungen sind nur unter der Woche möglich. Übernachtungen für Nicht-DAV-Mitglieder kosten 28 Euro. Rund um Garmisch bieten viele Bergführer alternative Touren auf die Zugspitze an. Zum Beispiel bei www.bergfuehrer-werdenfels.de.

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