Teil des
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Weltwunder der Neuzeit: Salkantay-Trek zum Machu Picchu

Machu Picchu: Abenteuer-Trekking in Peru

Die ausgedehnten Terrassen Machu Picchus zählen zu den sieben Weltwundern der Neuzeit. Der übliche Weg in die Ruinenstadt ist der legendäre Inka-Trail. Thomas Roegner und seine Frau Kim haben eine Alternative gesucht.

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Thomas Rögner

Höllische Schmerzen zucken von den Fußsohlen über die Knie bis ins Kleinhirn. Ich balanciere mit einem 18-Kilo-Rucksack von Schwelle zu Schwelle, tappe immer wieder auf die elend spitzen Schottersteine zwischen den Gleisen, und neue Schmerzen jagen durch den Körper. "Erinnerst du dich, was die Dame in Cusco gesagt hat?" rufe ich meiner Frau Kim zu. "Ha! Allerdings erinnere ich mich!" Ich erinnere mich auch: Das ginge schon, hat die Dame gesagt. Und dass wir von dieser Seite auf den Inka-Trail einbiegen könnten. Im Grunde stimmte das auch. Nur leider war die Inka-Polizei damit nicht einverstanden. So jedenfalls haben wir die Mitarbeiter des Nationalparks getauft, die uns nach drei Tagen Plackerei, über vierzig Kilometern und ungezählten Höhenmetern aus dem Nationalpark hinauskomplimentiert und auf die Gleise geschickt haben.

Geplant hatten wir eine Trekkingtour zur sagenumwobenen Inka-Stadt Machu Picchu mit ihren gigantischen Terrassen und Mauern, und zwar nicht über den offiziellen, aber überlaufenen Inka-Trail. Der kann nur mit Führung gebucht werden, und das mehrere Monate im Voraus – so lange sind die Wartezeiten für einen freien Slot. "Es muss doch noch andere Möglichkeiten geben", hatte Kim gesagt. "Schließlich haben die Ureinwohner Perus ja nicht nur einen Weg benutzt." Tatsächlich sind die Kordilleren durchzogen von den gewundenen, oft steinigen Pfaden, auf denen sich Kuriere und Krieger der Inka und später auch die spanischen Eroberer bewegten.

Fünf Tage Salkantay-Trek

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Thomas Rögner
Packtiere sorgen für Erleichterung auf dem Salkantay-Trek.

Da für den offiziellen Inka-Trail ein spezielles Permit nötig ist, fragen wir im zuständigen Büro des INC, des Instituto Nacional de Cultura, in Cusco nach, ob man nicht einfach von der "falschen" Seite in den Inka-Trail einwandern könne. Über den Salkantay-Trek zum Beispiel, der in fünf Tagen von Mollepata nach Aguas Calientes führt. Namensgeber ist der zackige Nevado Salkantay, ein gewaltiger Klotz aus Fels und Schnee, der gleich am Start des Treks 6271 Meter aufragt. "Wilder Berg" bedeutet Salkantay in der Einheimischensprache Quechua. Der Drang nach Einsamkeit mündet in intensives Kartenstudium und lässt in uns eine Idee keimen: Wir wollen den Salkantay umrunden, und der magische Höhepunkt dieser Runde wird eines der sieben Weltwunder der Neuzeit sein: Machu Picchu. Also legen wir der Dame vom Instituto sogar unsere Landkarte auf den Tresen, und nach viel Stirnrunzeln nickt sie und meint, das ginge schon. Wahrscheinlich wollen wir ihr einfach glauben und kaufen hocherfreut das "Boleto de Visita Ciudad Inca Machupicchu" für 126 Soles, rund 33 Euro.

Wir leisten uns einen Transport zum Start des Salkantay-Treks. Um sein Salär aufzubessern, nimmt unser Taxifahrer immer wieder mal Einheimische mit. Nach dreieinhalb Stunden Slalom um Schlaglöcher und durch ungezählte Baustellen stehen wir staubig, verschwitzt und durchgerüttelt auf der Plaza de Armas von Mollepata, einem schattenlosen Platz mit zwei Kneipen und einem Kiosk, an dem wir uns mit Wasser eindecken. Der vollgepackte 75-Liter-Rucksack lässt meine Oberschenkel weich werden, denn es geht gleich im Ort steil nach oben. "A donde?" fragt ein Einheimischer an der zweiten Straßenecke – "Wohin?" "Soraypampa", antworten wir – unser erstes Camp. Er bietet uns eine Fahrt in seinem braun gesprenkelten Minibus an. Dass wir zwischendurch aussteigen müssen, um das Vehikel den steilen Anstieg hinaufzuschieben, nehmen alle mit Humor.

Soraypampa, Inca Chiriaska, Paucarcancha

Machu Picchu - Impressionen aus Peru

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Wir haben weiter Glück, denn Mitfahrerin Linda, die ein paar Schafe und eine Weide weiter oben besitzt, muss in die gleiche Richtung. Sie führt uns auf steilen steinigen Pfaden, die wir selbst kaum gefunden hätten, über den ersten Berg. "Ab hier nur der Wasserleitung nach", sagt sie zum Abschied. Vertrauensvoll folgen wir der ausgetrockneten tiefen Rinne, an der sich ein Pfad entlangschlängelt.

Einige hundert Höhenmeter tiefer sehen wir den "offiziellen" Weg, der parallel läuft. Die einheimische Topokarte ist ein Meisterwerk naiver Malerei. Soraypampa liegt auf 3900 Metern. Einen Luxus gönnen wir uns hier: Eine Nacht bei den Mountain Lodges of Peru, einem Gemeinschaftsprojekt von Österreichern und Peruanern mit dem Konzept Trekken de luxe. Viele gehen den Salkantay mit Guide und Packeseln und genießen die Sterne-Küche – alles ökologisch korrekt. Mit den dreckigen Hosen und Riesen-Rucksäcken stechen wir aus den anderen Gästen heraus, schätzen aber dafür umso mehr den frischen Pisco Sour und die heiße Dusche nach dem ersten harten Trekking-Tag.

Hart geht es auch weiter:

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Thomas Rögner
Meterdicke Wechten und steile Wände machen eine Besteigung des Salkantay (6271 Meter) fast unmöglich.

Der höchste Pass wartet am nächsten Morgen. Kalter Wind pfeift uns entgegen, als wir zum Inca Chiriaska auf fast 5000 Meter hinaufkeuchen; der Traumberg Salkantay hüllt sich in Wolken. Wir passieren seine eisigen Ausläufer und steigen ins menschenleere, karge Hochtal hinab. Den Lagerplatz bestimmen unsere Laune und die Kraftreserven. Nach strengem Bergabmarsch treffen wir auf Lamas, die fast panisch auf die andere Bachseite flüchten. "Perfekter Platz!" sage ich erleichtert zu Kim. "Da, die Steinmäuerchen nehmen wir als Windschutz fürs Zelt." Wir schlafen allein in der Wildnis Perus.

Der Mangel an Wegen vereinfacht die Orientierung: Wir folgen dem einzigen Pfad am Fluss entlang, der ins nächste Tal führt. Hier zweigt das Seitental ab, in dem der Inka-Trail verläuft. Kurz davor liegt die Ruine Paucarcancha, die uns einen ersten Vorgeschmack auf Machu Picchu vermittelt – riesige Steine bilden drei Meter hohe Mauern, fugenlos, ohne Mörtel oder Lehm dazwischen. "Wahnsinn!" Kim ist ehrlich beeindruckt. "Wie haben die diese Brocken ohne moderne Maschinen wohl aufeinandergestapelt?" Diese Frage beschäftigt heute noch zahlreiche Historiker.

Eine Weile lassen wir uns von dem Ort gefangen nehmen, dann reißen wir uns los. Wir haben ausgerechnet, dass wir mit zwei Übernachtungen morgens zum Intipunko, zum Sonnentor oberhalb der Ruinen, wandern und dann Machu Picchu besichtigen können.

Doch dummerweise laufen wir kurz darauf zwei Männern mit INC-Kappen in die Arme, die mit Macheten Büsche am Wegesrand zurückstutzen. "A donde? – Wohin?" fragen sie. Unsere ehrliche Antwort provoziert den Griff zum Funkgerät. Nach ein paar schnellen Wortwechseln in rauem Spanisch folgt das "Angebot", uns den Weg zu zeigen. Diskussion zwecklos. Wir sind platt von der sengenden Sonne und trotten in die angegebene Richtung, genau auf den schneebedeckten Nevado Veronica (5750 m) zu. Bald kommen uns die ersten "echten" Inka-Trail-Touristen entgegen. Innerhalb von nur einer Stunde zählen wir an die zehn Gruppen zwischen fünf und fünfzehn Wanderern, gefolgt von Horden schwer bepackter Träger.

Aus ist es mit der Einsamkeit. Wir wollen an dem Volkswandertag nicht teilnehmen und lieber ein Stück Zug fahren. Statt uns aber zu einem Bahnhof zu leiten, führt uns die Inka-Polizei über eine schwingende Hängebrücke hoch über dem Rio Vilcanota zu ihrer Rangerstation bei Kilometer 88 der Bahnlinie nach Machu Picchu – leider hält hier kein Zug. Mit schmerzenden Knochen tappen wir also verbotenerweise über die Gleise weiter zum Bahnhof bei Kilometer 82, hadern unterwegs mit der Dame in Cusco und ergattern noch für abends um acht ein Ticket nach Aguas Calientes, der einzigen Ortschaft unterhalb von Machu Picchu.

Aguas Calientes

Machu Picchu - Impressionen aus Peru

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OD 0211 Reise Machu Picchu Salkantay Trek Bild 18 (jpg) OD 0211 Reise Machu Picchu Salkantay Trek Bild 2 (jpg) OD 0211 Reise Machu Picchu Salkantay Trek Bild 6 (jpg) OD 0211 Reise Machu Picchu Salkantay Trek Bild 1 (jpg) 18 Bilder

"Das reinste Disneyland", sagt eine Backpackerin mit schwerem US-Akzent vor uns in der Warteschlange. Sie meint die leidige Ansteherei: morgens um halb fünf an den Bussen, die die Schotterserpentinen hochrasen, dann am Eingangstor, dann an den Wartelisten für Wayna Picchu – nur die ersten dreihundert dürfen ab neun Uhr auf den kleinen Zuckerhut, der hinter der Terrassenstadt aufragt. Der Blick von dort ist einmalig

Und "Disneyland" beeindruckt uns: Zwischen den Ruinen grasen Lamas und blühen Orchideen. War es ein gigantisches Planetarium, Opferstätte für peruanische Jungfrauen, um den Sonnengott zu besänftigen, oder einfach nur eine extrem gelegene autarke Stadt, in der der Inka-Chef sogar fließendes Wasser im Bad hatte?
Aguas Calientes macht uns die Abreise genauso schwer wie die Ankunft, denn der Zug nach Hidro Electrica steht leider nur im Fahrplan. Eine kleine gelbe Wartungslok ist die Rettung – mit illegalen Passagieren bessern die beiden Gleisinspekteure ihren Lohn auf und sparen uns einen weiteren Marsch auf Bahngleisen.

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Thomas Roegner
Am Fluss Santa Teresa bauen einheimische Familien Biokaffe an.

Wir steigen noch drei Stunden zu Fuß in feuchtem Nebelwald, vorbei an Avocado-Sträuchern und Kaffeepflanzen, in steilen Serpentinen bergauf, bis wir in der Dämmerung das Camp Llactapata des Salkantay-Treks erreichen. Noch zwei Tage trennen uns vom Ziel – der Vollendung des Wegs.

Der nächste Morgen schenkt uns einen letzten mystischen Blick auf Machu Picchu, das auf dem wolkenverhangenen Bergrücken zu balancieren scheint. Dann folgen wir in mühseligem Auf und Ab dem Rio Santa Teresa zum Lagerplatz Chaullay, wo wir auf Mulitreiber treffen. Kurzentschlossen heuern wir drei Arrieros und ihre Burros an. Unbeschwert wandern wir 2200 Höhenmeter am Stück bergauf, bevor uns die mächtige weiße Haube des Salkantay grüßt – jetzt von der anderen Seite. Die Umrundung ist geschafft. Dass wir auch noch wenige Minuten nach dem Abstieg einen Kleinbus zurück nach Cusco erwischen, macht das Finale perfekt.

Verschwitzt, staubig und glücklich hängen wir in den Sitzen – und beim Gedanken an die Inka-Polizei grinsen wir nur noch.

Die Etappen des Saltankay-Treks

Machu Picchu - Impressionen aus Peru

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1. Etappe

Fahrt von Cusco nach Mollepata, ca. 3 h. Mollepata (2900 m) – Soraypampa (3900 m).7–8 h, 1000 Hm Aufstieg, 22 km.

Von Mollepata geht es über eine unbefestigte Straße, wahlweise oberhalb auf schmalem Pfad entlang eines Wassergrabens. Wer es eilig hat, kann auch nach Bussen oder anderen Möglichkeiten fragen; bis Soraypampa ist Transport möglich. Bei gutem Wetter Sicht auf den Nachbarberg des Salkantay, den Umantay (5920 m). Ziemlich anstrengend, da es zwar nicht steil, aber kontinuierlich bergauf geht.

2. Etappe

Soraypampa(3900 m) – Chaullay (2800 m). 7–8 h, 850 Hm Auf-, 1900 Hm Abstieg, 22 km.

Der härteste Tag mit Aufstieg auf den Salkantay-Pass auf 4650 Meter und noch längerem Abstieg ins Tal des Rio Huarruntay bis zum Rio Chaullay.
Dafür fantastische Blicke auf die eis- und schneebedeckten Gipfel des Salkantay und Humantay. Der Charakter der Landschaft ändert sich mit dem
Abstieg: von felsigen trockenen Wegen über grasige Hochflächen bis hinab zu feuchtem Wald- und Buschwerk. Zwei Lagerplätze: Chaullay oder Colcapampa (30 Minuten weiter) mit kleinem Laden.

3. Etappe

Chaullay (2800 m) – Playa (2100 m).
6–7 h, 430 Hm Auf-, 1200 Hm Abstieg, 19,5 km.

Sehr feuchter Tag, auch wenn es nicht regnet. Man wandert am Fluss Santa Teresa entlang. Es folgen immer wieder kurze An- und Abstiege, oft rutschig, oder man furtet durch kleine Bäche. Die Vegetation gibt sich üppig: Es wachsen sogar Avocados am Wegesrand. Playa ist ein kleines Dorf mit sehr gut ausgestattetem Kiosk. Auch am Wegesrand gibt es kleine Kioske, an denen man hauptsächlich Getränke und kleine Snacks kaufen kann. Von Playa sind Transporte mit Lkw oder Kleinbus nach Santa Teresa möglich, der übliche Weg vieler Veranstalter.

4. Etappe

Playa (2100 m) - Aguas Clientes(2060 m). 8 h, 1140 Hm Auf-, 1270 Hm Abstieg, 25,5 km, (mit dem Zug: 5 h, 15,5 km).

Nach der Ortschaft Playa auf breiter Sandstraße bergab, an einem Schild mit Strohdach rechts. Dann folgt nochmals ein langer Anstieg nach Llactapata (2800 m) an Inka-Ruinen vorbei und dann ein steiler Abstieg in Serpentinen durch Nebelwald zum Rio Ahobamba. An ihm entlang zur Eisenbahnstation Hidro Electrica. Von dort fahren mit etwas Glück Züge (Ticketverkauf offiziell nur in Santa Teresa) nach Aguas Calientes, dem Ort unterhalb Machu Picchus.

Alternativen: Kleinbusse oder drei Stunden zu Fuß auf neu gebautem Weg entlang der Bahnstrecke.

Reiseinformationen Peru

Machu Picchu - Impressionen aus Peru

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OD 0211 Reise Machu Picchu Salkantay Trek Karte
Zum Vergößern bitte Bild anklicken.

Charakter:
Abwechslungsreich führt der Salkantay-Trek mit mehrmaligen Auf- und Abstiegen Richtung Machu Picchu. Die maximale Höhe ist 4650 Meter. Einkaufsmöglichkeiten in Kiosken auf dem Weg und in den kleinen Dörfern La Playa und Santa Teresa.

Anspruch:
Durch die Höhe – der Start liegt auf 3000 Meter – sehr anstrengend, Akklimatisation nötig. Die schmalen Trails können bei Regen extrem schlammig und rutschig werden; Stöcke empfehlenswert. Outdoor-Campen ohne warme Duschen oder echte Toiletten. Nachts gehen die Temperaturen unter null, tags­über reicht je nach Jahreszeit oft ein T-Shirt.

Unterkünfte:
In Cusco und in Aguas Calientes vom einfachen Backpacker ab fünf Euro bis zum Luxushotel. Auf dem Trek ausschließlich Zelt oder MLP-Lodge.

Anreise:
Flug nach Lima, ab 1000 Euro (Iberia güns­tig und direkt, aber wenig empfehlenswert. Über www.kayak.com viele weitere Angebote, oft allerdings mit Zwischenstopps). Überlandbus von Lima nach Cusco, 21 h, ab 36 Euro, zum Beispiel Cruz del Sur, www.cruzdelsur.com.pe.

Flug einfach 1,5 h, ab 140 Euro, zum Beispiel Taca Airlines (www.kayak.com; als Flughafen Cuzco angeben). Von Cusco nach Mollepata mit dem Bus (3 Soles) früh um 5 Uhr oder Taxi (rund 60 Soles; kann am Vortag bestellt werden).

Beste Zeit: Die Trockenzeit geht von Mai bis September/Oktober; bis April herrscht Regenzeit.

Karte:
Vor Ort gibt es "Trekking Cusco", mapas topograficos de la region Cusco, ISBN 978-612-45480-9-3, Verlag Editorial Piki, 25 Soles (für den Salkantay-Trek leider nur in 1:115 000).

Bücher:
Lonely Planet Peru, Carolina Miranda, 14,95 Euro. Peru Trekkingführer, Oskar E. Busch, Verlag Rother, 22,90 Euro. Englisch: Peru and Bolivia, The Bradt Trekking Guide, ISBN 1 84162 033 5, gebraucht zum Beispiel über www.amazon.com

Veranstalter:
www.activeperu.com, www.incatrailhikes.com, www.inkanatura.com. In Cusco gibt es zahlreiche Anbieter mit Preisen von 150 US$ bis 700 US$. Komplett organisiert von Deutschland aus möglich; Veranstalter vor Ort oft günstiger. Man sollte sich unbedingt genau erkundigen, was enthalten ist (Transport, Eintritt, Mahlzeiten). Warmer Schlafsack unabdingbar. Selbstorganisation möglich, dazu gute Kondition und Spanischkenntnisse nötig. Luxusvariante über www.mountainlodgesofperu.com, auch über DAV Summit Club buchbar, www.dav-summit-club.de

Info zu freien Plätzen auf dem Inka-Trail: www.incatrailreservations.com/inca_trail/inca_trail_permits_4days.html

Informationen:

www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/01-Laender/Peru.html

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