Lasdakh Aufmacher

Himalaja

800 Kilometer auf einem zähen Pony – über bis zu 5700 Meter hohe Pässe, durch Steppen und finstere Schluchten. Bei Hitze und minus 30 Grad. Der 14-jährige Aaron Möbius berichtet von seinem großartigen Abenteuer in Ladakh.

800 Kilometer auf einem zähen Pony – über bis zu 5700 Meter hohe Pässe, durch Steppen und finstere Schluchten. Bei Hitze und minus 30 Grad. Der 14-jährige Aaron Möbius berichtet von seinem großartigen Abenteuer in Ladakh.

Politisch gehört Ladakh zum nordindischen Bundesstaat Jammu & Kaschmir, kulturell zur tibetischen Einflusszone.


Anreise

http://Täglich mehrere Linienflüge von Deutschland nach Neu-Delhi, 1100–1600 DM. Ab Neu-Delhi Flug nach Leh (im Sommer täglich, Preis 110 US $).
Beide Flüge daheim buchen. Eine Alternative ist der Landweg ab Delhi, 3–4 Tage – mit dem Bus oder Taxi nach Manali (ca. 16 Std.), per Jeeptaxi weiter über die Militärstraße nach Leh (2 Tage); nur zwischen Ende Juni bis Mitte/ Ende August. Mehrere Fahrten täglich, auch in komfortablen »Deluxe-Bussen«.



Beste Reisezeit

Generell Ende Mai bis Ende Oktober.
Am besten Anfang Juli bis Mitte September.



Geld/Telefon

25 Rupien entsprechen 1 DM.
Geldwechsel nur in Leh: Bargeldwechsel oder Reiseschecks, am besten in US-Dollar.



Verpflegung

Lebensmittel gibt’s nur in Leh, teilweise auch in Padum im Zanskar-Tal. Alles, was man unterwegs benötigt, muss man ab Leh mitschleppen, weshalb sich die meisten einer Trekking-Organisation oder zumindest einem »Ponyman« mit mehreren Pferden anschließen.



Übernachtung

Nur in Leh gibt’s Touristen-Unterkünfte in verschiedenen Kategorien (ab 5 DM/ Zimmer). Unterwegs nur vereinzelt in Dörfern und Klöstern entlang der populärsten Treks.
Sonst ist man auf die komplette Trekkingausrüstung angewiesen. Da Wiesen knapp sind, wird im Umkreis der Dörfer eine geringe Campgebühr erhoben.



Veranstalter

Mehrere deutsche Veranstalter, darunter: DAV Summit Club, München,Tel. 089/642400, www.dav-summit-club.de oder Hauser Exkursionen, München, Tel. 089/ 2350060, www. hauser-exkursionen.de.
In Leh gibt es extrem günstige Trekking-Agenturen; Preis pro Tag ab 20 DM, die Ausrüstung wird zum Teil gestellt. Ferner: »Ponyman« als Führer und für den Transport. Die meisten Ponymen findet man im Vorort Arling (nahe Flughafen). Sie sprechen fast alle Englisch und kennen die populärsten Treks. Pauschale pro Pferd/Tag 15 DM.



Bücher

Trekking in the Indian Himalaya (engl.), Margaret und Rolf Schettler, Lonely Planet, ca. 12 US $.
Indischer Himalaya, Ladakh, Gharwal, Sikkim, Udo und Elis. Neumann, Abenteuer Trekking, Bruckmann, 49,80 DM.
Ladakh & Zanskar, Jutta Mattausch, Reise Know-How, 46 DM.



Karten

Ladakh und Zanskar, Artou Verlag, Genf, 1:500 000. Bessere gibt’s in Trekking-Büros in Leh, z.B. Map of Ladakh, Sonam Tsetan & Henk Thoma – es gibt nichts Vergleichbares!



weitere Infos

Indisches Fremdenverkehrsamt,
Tel. 069/2429 490, Fax 234924, www. india-tourism.de. Die besten Quellen sind die Trekking-Büros in Leh.



Sicherheit

Touristen wird zwar abgeraten, das muslimisch dominierte Kaschmirtal zu besuchen, das buddhistisch geprägte Ladakh gilt als ungefährlich, auch wenn es entlang der »Cease Fire Line« immer wieder zu Auseinandersetzungen mit Pakistan kommt. Von Überfällen auf Touristen hat man unseres Wissens in Ladakh noch nie etwas gehört, auch für alleinreisende Frauen entpuppt sich das Land als ein kleines Paradies.



Permits

Visum zur Einreise erforderlich, Trekking-Permits nur für einzelne Grenz-Regionen, wie Tschang-Thang und das Gebiet östlich der Military Road. Erhältlich in drei Tagen über die Trekking-Büros in Leh.

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