Südwesten der USA

Die schönsten Touren im Südwesten der USA

Für Outdoor-Fans ist Amerika ein Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Jürgen Kurapkat und Michelle Ahlegian hatten sechs Wochen Zeit für einen Streifzug durch die großen Nationalparks Utah, Nevada und Arizona. Folgen Sie den beiden durch enge Schluchten und zu atemberaubenden Naturwundern.

Für Outdoor-Fans ist Amerika ein Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Jürgen Kurapkat und Michelle Ahlegian hatten sechs Wochen Zeit für einen Streifzug durch die großen Nationalparks Utah, Nevada und Arizona. Folgen Sie den beiden durch enge Schluchten und zu atemberaubenden Naturwundern.

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Anreise

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Arches Nationalpark
Relativ kleiner Park in unmittelbarer Nähe zu Moab. Nur für Tagestouren geeignet. Ein Highlight ist der berühmte Delicate Arch bei Sonnenuntergang. Doch Vorsicht: Sie werden garantiert nicht alleine sein! Infos: www.nps.gov/arch, Tel. 001/7192299.
Bryce Canyon
Fantastische Felsformationen, die Highlights sind ebenfalls in ein oder zwei Tagen erwandert. Es gibt auch einen Zweitage-Trek, den »Under the Rim Trail« vom Bryce Point bis zum Rainbow Point, 22,5 Meilen. Infos: www.nps.gov/brca, Tel. 001/4348345322.
Glen Canyon
Der aufgestaute Colorado River am Glen Canyon ist ein riesengroßes Paddel- und vor allem Hausbootrevier. Wer Zeit hat, sollte sie sich nehmen. Für Ein- oder Zweitagestouren mit dem Kanu nicht lohnenswert, da man nicht weit genug weg von den Tagesausflüglern mit ihren Motorbooten kommt.
Infos: www.nps.gov/glca, Tel. 001/ 9286086404. Kanus kann man zum Beispiel bei www.hiddencanyonkayak.com mieten.
Zion National Park
Recht überlaufen, vor allem im Zion Canyon. Aber: Backpacking-Trips sind möglich, etwa eine 50-Meilen-Tour vom Norden des Parks bis ans südliche Ende (am besten die Ranger nach genauen Routen fragen). Der beliebteste Overnight-Trip sind die »Narrows«, eine 16-Meilen-Wanderung von der Chamberlain’s Ranch entlang des bzw. durch den Virgin River bis zum Riverside Walk Trail am nördlichen Ende des Zion Canyons. In der Regel nur von Juni bis September möglich, da der Wasserstand entsprechend niedrig sein muss. Permit: 5 $ pro Person pro Nacht.
Weitere Infos: www.nps.gov/zion, Tel. 001/ 4357723256.
Fisher Towers
Von Moab nach Cisco, bei Meile 21 rechts auf die Schotterstraße abbiegen und bis zur »Picnic Area« fahren. Kleine, aber feine Tageswanderung von 4,5 Meilen Länge. Infos: www.blm.gov/utah/moab/hiking
Lower Calf Creek Trail
Am Calf-Creek-Campground gelegen, 16 Meilen östlich von Escalante am Highway 12. Ebenfalls kleine, aber spannende Wanderung zu einem wunderschönen Wasserfall, 5,5 Meilen hin und zurück. Infos: Tel. 001/8265499. Der Trail liegt auf dem Gebiet des »Grand Staircase Escalante National Monument«, das vom BLM verwaltet wird, welches den ursprünglichen, wilden Charakter dieser Wüstenregion bewusst erhalten will: »Services and Water are generally not available in the Monument« heißt es in der Broschüre des BLM.
Valley of the Gods
Nicht ganz so spektakulär wie das Monument Valley, bietet aber dafür viel mehr Flair – und die Chance, mal seine Ruhe zu haben. Auf einer
17 Meilen langen Schotterpiste kann man durch das »Mini Monument Valley« fahren und an einigen Plätzen kostenlos übernachten. Infos: www.navajolandtours.com. Valley of the Gods liegt zwischen Highway 163 und 261. Und wenn man schon in der Gegend ist, sollte man auch den »Gooseneck State Park« besuchen, am südlichen Ende des Highway 261 gelegen: spektakulärer Blick auf die Windungen des San Juan River!


Grand Canyon National Park

Er ist extrem bekannt und dementsprechend beliebt. Und trotzdem: Wer nicht gerade einsame Wildnis erwartet, wird begeistert sein: Der Grand Canyon sprengt einfach jede Dimension – schlichtweg gigantisch. Und je weiter man absteigt, desto spärlicher werden die Besucher und desto mehr bekommt man ein Gefühl für die Ausmaße des Canyons: Er ist zehn Meilen breit und eine Meile tief.
Utahs größter Nationalpark ist in drei Regionen unterteilt. Die am wenigsten besuchte, aber für Wanderer geeignetste heißt »The Needles«. Ob Tagstouren oder Mehrtagestrips: Das Gebiet bietet ein wunderschön verzweigtes Wegenetz. Es gibt etwa zwei Dutzend gekennzeichnete Übernachtungsplätze für Wanderer – einer schöner als der andere.

Antelope Canyon
Nur wenige Meilen von Page entfernt auf dem Gebiet der Navajo-Indianer liegen zwei enge, faszinierende Schluchten: »Upper Antelope Canyon« und »Lower Antelope Canyon«. Die Schluchten sind bis zu 40 Meter hoch und stellenweise nicht breiter als anderthalb Meter. An der Oberfläche sieht man von ihnen nur einen kleinen Spalt in der Erde. Kaum zu glauben, welche Wunderwelt sich hier verbirgt. Einziger Wermutstropfen: Die Erlaubnis, sich auf Navajo-Gebiet bewegen zu dürfen, kostet fünf Dollar Tagesgebühr pro Person. Hinzu kommen pro Schlucht stolze 17 Dollar Eintrittsgeld: Die beiden Schluchten sind zwar nur einige hundert Meter voneinander entfernt, jede liegt aber auf dem Land einer anderen Familie ...
Trotz des recht hohen Preises sollte man sich zumindest einen der Canyons nicht entgehen lassen. Geführte Touren sind auch von von Page aus möglich. Übrigens ist die ganze Gegend von solchen »Slot-Canyons« durchzogen. Sie liegen zum Großteil auf Navajo-Gebiet. Und dort gelten bestimmte Gesetze: Infos und Permits unter www.navajonationparks.org,
Tel. 001/9288716647.
Paria Canyon
Vom White-House-Camp aus sind es 37 Meilen, vom Wire Pass durch den »Buckskin Gulch« 43 Meilen. Letztere Variante ist spektakulärer. Die Tour endet in Lees Ferry, wo der Paria in den Colorado River mündet. Es empfiehlt sich, das Auto vorher hier abzustellen (kostet nichts für Wanderer des Paria Canyons) und sich an den Start des Trail fahren zu lassen. Shuttle-Service-Infos gibt es beim Bureau of Land Management (BLM). Der Preis beträgt etwa 100 Dollar für zwei Personen.
The wave
Eine spannende Tagestour. Das Gebiet ist sehr fragil, deswegen auch die Limitierung der Besucherzahlen. Man sollte sich an die Bestimmungen halten: Ranger sind auf regelmäßigen Kontrollgängen unterwegs! Man erreicht die Felsformation vom »Wire Pass«-Parkplatz aus in ein bis zwei Stunden.
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