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Trekking in Deutschland: Die 25 besten Weitwanderwege

Die schönsten deutschen Weitwanderwege

Mehrere Tage am Stück durch weite Wälder wandern und auf kühne Gipfelmajestäten steigen - das geht auch in Deutschland! outdoor zeigt die 25 besten Treks vor Ihrer Haustür ...

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(Kurzporträts siehe unten)

Alles zum Thema Zelten, Camping und Trekking hier

Harzer Hexenstieg

OD 2013 Weitwanderwege Wandern Deutschland Harz
LarsSchneider.com
Harzer Hexenstieg

94 Kilometer, 5 Tage, 1.620 Hm

Heine hat es getan und Goethe auch: Eine Reise auf den Brocken im Harz war gegen Anfang des 19. Jahrhunderts schwer in Mode - und auch heute finden Wanderer längst wieder zu Fuß auf den Berg, am stilechtesten auf dem Harzer Hexenstieg. Auf weniger als 100 Kilometern führt die Strecke in mehreren Varianten von Osterode in Niedersachsen nach Thale in Sachsen-Anhalt. Bei schlechtem Wetter kann man dabei den Brocken sogar umgehen. Als weiterer Höhepunkt wartet auf der letzten Etappe die Bodetalschlucht.

Mehr Info: Auf dem Hexenstieg - ein Reisebericht

OD 2014 Harzer Hexen Stieg Brocken
Deutschland

Rennsteig

Rennsteig Fernwanderweg (2) (jpg)
Regionalverbund Thüringer Wald e. V.
Wandern auf dem Rennsteig

169 Kilometer, 8 Tage, 1.530 Höhenmeter

"Gut Runst!" wünscht man sich auf dem Rennsteig, dem ältesten Fernwanderweg Deutschlands. Die Runst, das ist die traditionelle Art, diese schöne Kammwanderung durch das Thüringer Mittelgebirge anzugehen: in strammen sechs Etappen vom Eisenacher Stadtteil Hörschel bis nach Blankenstein mit Tagesleistungen von teils mehr als 30 Kilometern. Doch auch in acht Etappen macht der aussichtsreiche Höhenweg Spaß, zumal nur zu Beginn längere Steigungen warten. Höchster Punkt ist der Große Beerberg (982m).

Mehr Info: www.rennsteig.de

Fernwanderweg Rennsteig (6) (JPG)
Deutschland

Schluchtensteig

OD 2014 Schluchtensteig Tourimus Wandern
Schluchtensteig Schwarzwald
Der Schluchtensteig im Südschwarzwald

119 Kilometer, 6 Tage, 2.970 Höhenmeter

Stäubende Gischt und tosende Wasserfälle, atemberaubende Felskanzeln und Fernblicke bis in die Alpen: Der Schluchtensteig zeigt dem Wanderer die schönsten Seiten des Südschwarzwalds. Für einen Fernwanderweg fällt die Distanz von Stühlingen über den Schluchsee nach Wehr recht kurz aus, doch sie bietet eine Vielfalt, die man andernorts auf deutlich mehr Kilometern nicht findet. Einer der Höhepunkte: die 33 Kilometer lange Wutachschlucht.

Mehr Info: www.schluchtensteig.de

OD Schwarzwaldweg
Deutschland

Alemannenweg

Fernwanderweg Alemannenweg (jpg)
Odenwald Tourismus GmbH / Johannes Kessel
Wandern auf dem Alemannenweg

137 Kilometer, 7 Tage, 4.340 Höhenmeter

Wer dem Alemannenweg folgt, erlebt die schönsten Seiten des Odenwalds und spürt den Alemannen nach, die die Römer über den Rheins zurückdrängten. Eine Woche braucht man für die Runde - und Kondition, denn einige Anstiege gehen in die Waden. Zu Beginn lohnt ein Blick in die Einhardsbasilika in Michelstadt, in der Gebeine des Heiligen Petrus ruhen sollen. Durch das Lautertal, über Aussichtspunkte und Weinberge erreicht man die legendäre Burg Frankenstein. Gegen den Grusel helfen die leckeren Einkehrmöglichkeiten überall am Weg, bevor einen wieder die Fachwerkhäuser von Michelstadt umfangen.

Mehr Info:
www.alemannenweg.de

Saar-Hunsrück-Steig

OD 2014 Fernwanderweg Saar-Hunsrueck-Steig
Dominik Ketz / Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH

155 Kilometer, 10 Tage, 4.130 Höhenmeter

Bizarre Felsen und gewundene Bäche, lauschige Wälder und geheimnisvolle Hochmoore, idyllische Täler und weite Aussichten: All das erwartet einen auf dem Saar-Hunsrück-Steig von Orscholz nahe der Saarschleife nach Idar-Oberstein. Was einen nicht erwartet: Lärm und Hektik. Der Weg meidet so weit wie möglich Ortschaften, über 70 Prozent seiner Strecke folgen naturbelassenen Pfaden.

Mehr Info: www.saar-hunsrueck-steig.de

Hermannsweg

OD 0911 traumpfade hermannsweg bild1 (jpg)
Bernd Hanselmann
Hermannsweg

126 Kilometer, 8 Tage, 1.900 Höhenmeter

Voller Überraschungen steckt der gut ausgeschilderte Hermannsweg, der eine Woche lang dem Kamm des Teutoburger Walds folgt. Zu Beginn staunen Wanderer über alpine Momente, wenn sie von den Dörenther Klippen über das Münsterland im Westen schauen. An Tag sieben warten die bekanntesten Plätze der Tour: das 27 Meter hohe Hermannsdenkmal und die sagenumwobene Felsformation der Externsteine. Ganz zum Schluss fühlt man sich im Silberbachtal wie im Schwarzwald.

Mehr Info: www.teutoburgerwald.de

Soonwaldsteig

OD 2014 Fernwanderweg Soonwaldsteig
Dominik Ketz / Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH
Wanderer auf dem Fernwanderweg Soonwaldsteig

83 Kilometer, 6 Tage, 3.300 Höhenmeter

Trekking auf dem Soonwaldsteig im Hunsrück: Die über 650 Meter aufragenden Buckel mit ihren steinigen Gipfelkämmen des "Großen Soon" bilden 40 Kilometer westlich von Mainz eines der größten, zusammenhängenden Waldgebiete Deutschlands. Auf den 83 Wegkilometern zwischen Kirn an der Nahe und Bingen am Rhein führt der Soonwaldsteig einerseits durch enge Täler, andererseits über aussichtsreiche Höhenrücken. Jede seiner sechs Etappen bietet ihre eigenen Highlights.

Mehr Info: www.soonwaldsteig.de

OD 2014 Fernwanderweg Soonwaldsteig
Deutschland

Pfälzer Waldpfad

OD 2014 Pfaelzer Waldpfad Fernwanderweg
Dominik Ketz / Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH
Wandern auf dem Pfälzer Waldpfad

142 Kilometer, 9 Tage, 4.350 Höhenmeter

Direkt am Bahnhof von Kaiserslautern geht es los: Der Pfälzer Waldpfad macht – nomen est omen – mit den weiten Wäldern bekannt. Er führt zu Aussichten, aber auch in idyllische Täler, zu Weihern und Weilern. Und zum Schluss ins Dahner Felsenland mit seinen roten Steinen und vielen Burgen.

Mehr Info: www.wandermenue-pfalz.de

OD 2014 Pfaelzer Waldpfad Fernwanderweg
Deutschland

Lahnwanderweg

OD 2014 Fernwanderweg Lahnwanderweg
Dominik Ketz / Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH
Wandern auf dem Lahnwanderweg

285 Kilometer, 12 Tage, 4.020 Höhenmeter

Die Verbindung von Natur und Kultur macht den Reiz des Lahnwanderwegs aus. Städte wie Marburg und Limburg kontrastieren mit den waldigen Höhen links und rechts des Flusses. Der leicht wanderbare Weg beginnt an der Lahnquelle bei Netphen (Nordrhein-Westfalen), Ziel ist Lahnstein (Rheinland-Pfalz).

Mehr Info: www.daslahntal.de

Altmühltal-Panoramaweg

OD 2018 Mythos Bayern Sonderheft Altmühltal Wandern Weltenburger Enge
Naturpark Altmühltal / Andreas Hub

200 Kilometer, 10 Tage, 6.990 Höhenmeter

Was für ein Idyll: Die Altmühl ist Bayerns langsamster Fluss, und diese Gemütlichkeit färbt ab auf den Wanderer, der ihr von Gunzenhausen bis Kelheim folgt - durch sanfte Auen, hinauf zu duftenden Wacholderheiden, vorbei an hellen Felsen und durch lichte Buchenwälder. Dass man auch einige Höhenmeter bewältigt, merkt man bei so viel Abwechslung gar nicht.

Mehr Info: naturpark-altmuehltal.de

Schwarzwald-Westweg

OD Westweg Schwarzwald
STG

280 Kilometer, 12 Tage, 6.000 Höhenmeter

Nach zwei Wochen auf dem Westweg von Pforzheim nach Basel ist man richtig fit: Immerhin nimmt die Tour die höchsten Gipfel des Schwarzwalds mit, allen voran den Feldberg (1493 m). Am Titisee gabelt sich die Strecke: Auf der Westvariante geht es über den Belchen (1414m), auf der Ostvariante über das Herzogenhorn (1415m).

Mehr Info: www.schwarzwald-tourismus.info

Westweg Wanderung 2019
Deutschland

Frankenweg

OD 2018 Mythos Bayern Sonderheft Frankenwald Wandertafel
Frankenwald Tourismus & Maria Setale

533 Kilometer, 21 Tage, 8.550 Höhenmeter

Der komplette Frankenweg führt von Untereichenstein an der thüringisch-fränkischen Grenze bis weit hinunter in den Süden nach Harburg auf der Schwäbischen Alb schlängelt er sich über Gipfel und Höhen, durch naturbelassene Flusstäler, über weite Wiesen und durch dichte Wälder. Er nimmt das Dach des Frankenwaldes mit, den Döbraberg (794 m), quert die Felsengärten der Fränkischen Schweiz, erschließt die stille Welt des Naturparks Altmühltal und führt zu Burgen und Schlössern: genug Stoff für einen Monat Wandergenuss.

Wer weniger Zeit hat, dem sei der Abschnitt von Scheßlitz nach Lillinghof empfohlen - fünf Tage durch die Fränkische Schweiz.

Mehr Info: www.frankenweg.de

Malerweg

OD 2014 Fernwanderweg Malerweg Sächsische Schweiz Elbsandstein
Frank Exß / Tourismusverband Sächsische Schweiz e. V.
Wandern im Elbsandsteingebirge

112 Kilometer, 8 Tage, 3.600 Höhenmeter

Das Elbsandsteingebirge bei Dresden ist Deutschlands Antwort auf Arizona: Rötlichbraune Felsen ragen dort bis zu 80 Meter in die Höhe. Mittenhindurch zieht ab Pirna-Liebethal der Malerweg, so benannt nach Caspar David Friedrich und anderen Künstlern, die sich von der wilden Romantik der Gegend inspirieren ließen.

Mehr Info: www.saechsische-schweiz.de/malerweg

OD 2014 Fernwanderweg Malerweg Sächsische Schweiz Elbsandstein
Deutschland

Rothaarsteig

OD 2014 Fernwanderweg Rothaarsteig
www.rothaarsteig.de
Wandern auf dem Rothaarsteig

154 Kilometer, 8 Tage, 3.931 Höhenmeter

Auf dem Kamm des Rothaargebirges verläuft der nach ihm benannte Steig zwischen den Orten Brilon und Dillenburg. Bis in über 800 Meter Höhe geht er, zu seinen Glanzlichtern gehören die bis zu 90 Meter hoch aufragenden Bruchhauser Steine. Außerdem passiert man die Quellen von fünf Flüssen: Ruhr, Eder, Sieg, Lahn und Dill.

Mehr Info: www.rothaarsteig.de

Rheinsteig

OD 2014 Fernwanderweg Rheinsteig
Dominik Ketz / Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH
Wandern auf dem Rheinsteig

320 Kilometer, 21 Tage, 5.100 Höhenmeter

Der 320 Kilometer lange Weg von Bonn nach Wiesbaden orientiert sich an der rechten Seite des Rheins und erschließt vier Regionen: das Siebengebirge, das Untere und das Obere Mittelrheintal sowie den Rheingau. Trotz seiner genussvollen Etappen darf der Steig als Ganzes nicht unterschätzt werden: Immerhin rund 10.000 Höhenmeter im Auf- und Abstieg stecken demjenigen in den Waden, der die gesamte Strecke bewältigt hat. Aber wie bei allen Fernwanderwegen gilt auch hier die Devise: Man muss ja nicht gleich alles auf einmal schaffen.

Mehr Info: www.rheinsteig.de

OD 2014 Fernwanderweg Rheinsteig
Deutschland

Eifelsteig

OD 2014 Fernwanderweg Eifelsteig
Dominik Ketz Photography/Eifel Tourismus GmbH
Wandern auf dem Eifelsteig

313 Kilometer, 15 Tage, 8.771 Höhenmeter

Kaum ein Mittelgebirge in Deutschland bietet so viel landschaftliche Vielfalt wie die Eifel. Die beste Möglichkeit, all ihre Schönheiten kennenzulernen, ist ein Streifzug von Nord nach Süd entlang des 313 Kilometer langen Eifelsteigs. Von Aachen nach Trier führt der Weg, und schon bald nach dem Aufbruch kommt der erste Höhepunkt: Das Hohe Venn weitet sich vor den Augen, ein nordisch anmutendes Hochmoor mit Heiden und Wollgräsern, deren Blüten wie Wattebäusche im Gras leuchten. Nur wenige Kilometer weiter beginnt der Nationalpark Eifel, wo man sich manchmal wie in einem Dschungel vorkommt, so dicht steht der Wald.

Mehr Info: www.eifelsteig.de

Kellerwaldsteig

OD 1114 Urwaldsteig Edersee Talsperre
Dirk Schmidt/Wikimedia Commons
Talsperre

156 Kilometer, 12 Tage, 5.410 Höhenmeter

Hessens einziger Nationalpark heißt »Kellerwald-Edersee«. Auf dem Kellerwaldsteig lernt man seine Schönheit kennen: das klare Wasser des 27 Kilometer langen Sees, Wälder mit mächtigen alten Buchen, urige Krüppelwälder. Der als Runde angelegte Weg beginnt in Frankenau 50 Kilometer südwestlich von Kassel, auf Etappe zehn erreicht er seinen Höhepunkt: den Gipfel des Wüstegarten (675 m).

Mehr Info: www.kellerwaldsteig.de

Weserbergland-Weg

225 Kilometer, 13 Tage, 6.475 Höhenmeter

Am Startpunkt Weserstein vereinen sich Werra und Fulda zur Weser. Die Route umspielt sie, quert sie zweimal - bei Bodenwerder und bei Hameln - und führt nach Porta Westfalica mit dem gigantischen Kaiser-Wilhelm-Denkmal. Neben den bewaldeten Bergrücken machen die Städte die Tour reizvoll: Hann. Münden mit seinen Fachwerkhäusern zu Beginn, danach die Barockstadt Bad Karlshafen und die Rattenfängerstadt Hameln mit der gut erhaltenen historischen Innenstadt.

Mehr Info: www.weserbergland-tourismus.de

Ostseeküstenweg

400 Kilometer, 15 Tage, ca. 800 Höhenmeter

Das Rauschen der Ostsee begleitet Wanderer auf weiten Teilen des E9. So wenig Charme das Kürzel des Europäischen Fernwanderwegs Numero 9 versprüht, so exquisit sind die Landschaften, die der Weg auf seinen 400 Kilometern von Lübeck-Travemünde nach Ahlbeck weit im Osten berührt. Unterwegs taucht man ein in die Stille weiter Moor- und Heidelandschaften, der Heimat von Kranichen, besucht die Halbinseln von Fischland-Darß-Zingst und natürlich auch Rügens berühmte Kreidefelsen.

Mehr Info: Ostseeküstenwanderweg E9

Kammweg

289 Kilometer, 17 Tage, 8.700 Höhenmeter

Erzgebirge, Vogtland, Franken und Thüringen: Der Kammweg von Altenberg-Geising nach Blankenstein zeigt einiges von Deutschland - zumal regelmäßig Panoramablicke für die mitunter knackigen Etappen belohnen. Nur eine Woche Zeit? Dann einfach den Anfang wandern! Denn hier streift man durch verträumte Orte wie das Spielzeugdorf Seiffen, wo bis heute Spieluhren, Nussknacker und Räuchermännchen von Hand gefertigt werden.

Mehr Info: www.kammweg.de

Albsteig

365 Kilometer, 25 Tage, ca. 10.000 Höhenmeter

Der Albsteig firmiert auch unter "Nordrandweg". Tatsächlich zieht er in drei bis vier Wanderwochen immer am Rand der Alb entlang, von Donauwörth bis Tuttlingen. Unterwegs schaut man vom Steilabbruch der Albhochfläche weit über das Vorland; am Schluss öffnet sich der Blick über die faszinierende Vul­kanlandschaft des Hegaus. Mehrere Burgen und Ruinen und den Wasserfall von Bad Urach besucht, wer sich die vier Etappen von Eckhöfe nach Eningen herauspickt.

Mehr Info: www.schwaebischealb.de

Maximiliansweg

360 Kilometer, 22 Tage, 18.650 Höhenmeter

Im Jahr 1858 gefiel es dem bayerische König Maximilian II., sich fünf Wochen lang in einer Kutsche durch sein Reich fahren zu lassen: Er wollte die Berge und ihre Bewohner kennenlernen. Von Lindau am Bodensee bis nach Berchtesgaden am Königssee reiste er, gelegentlich legte er auch ein Stück zu Fuß zurück. Die Reiseroute des Monarchen kann man heute nachwandern - auf dem nach ihm benannten Maximiliansweg. Die 22 Etappen entlang der Ammergauer, Allgäuer und Chiemgauer Alpen zeigen Wanderern alles, was die bayerischen Gebirge an Pracht zu bieten haben.

An einigen Stellen teilt sich der Maximiliansweg in zwei Varianten: Die leichtere Jochroute verläuft über Wanderwege und kleine Pässe. Auf der Gipfelroute warten größere Höhenunterschiede und ausgesetzte Passagen. Gipfelsammler können hier mit kleinen Umwegen weitere Besteigungen in ihr Gipfelbuch eintragen. Ein lohnender Abstecher führt zum Beispiel auf die 1669 Meter hohe Kampenwand im Chiemgau, die direkt über dem Weg thront. Die gesamte Strecke von Lindau bis Berchtesgaden überwindet mindestens 18.650 Aufstiegsmeter; Fans des Bayernkönigs Ludwig picken sich bei geringem Zeitbudget die Etappen sieben bis zehn heraus, die zu den Lieblingsplätzen des "Kini" führen.

Mehr Info: www.maximiliansweg.de. Viele Infos und Beschreibungen auch auf wanderkompass.de

Nibelungenweg

151 Kilometer, 6 Tage, 2.230 Höhenmeter

Der Nibelungenweg bringt Wanderer durch das in der Sage erwähnte Jagdrevier der Burgunder: vom Donnersberg in der Pfalz durch die Rheinebene und in vier Tagen über den Odenwald nach Wertheim. Wer die Strecke kürzen will, steigt erst in der Nibelungenstadt Worms ein.

Mehr Info: www.tourismus-bw.de

Goldsteig

660 Kilometer, 38 Tage, 26.900 Hm

Seit sechs Jahren gibt es den Goldsteig, und in dieser kurzen Zeit hat sich der 38 Etappen lange Mammutweg zu einem echten Klassiker entwickelt. Er startet in Marktredwitz im Oberpfälzer Wald und geleitet Wanderer bis in die Dreiflüssestadt Passau. Nach rund 200 Kilometern teilt er sich in eine Nord- und in eine Südvariante durch den Bayerischen Wald. Das schönste und härteste Stück (Tag 13) liegt auf der Nordroute: die Königsetappe vom Ecker Sattel zum Großen Arber (1456m), auf der man acht Tausender und 1430 Höhenmeter im Aufstieg mitnimmt - Konditionsstarke sollten sie unbedingt in ihre Wanderung einbauen.

Mehr Info: www.goldsteig-wandern.de

Märkischer Landweg

187 Kilometer, 10 Tage, 395 Höhenmeter

Dem blauen Kreuz nach wandert man auf dem Märkischen Landweg 100 Kilometer nördlich von Berlin durch die Uckermark. Sie ist einerseits durch Seen, andererseits durch das Odertal geprägt. Von Feldberg führt der Weg nach Mescherin an der polnischen Grenze. Schöner kann man sich Einblicke in die Eiszeit, deren Erbe die unzähligen Seen sind, kaum erwandern.

Mehr Info: www.wandern-uckermark.de

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