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Top-Ten: Dolomiten-Klettersteige

Zehn traumhafte Dolomiten-Klettersteige

Zahlreiche Klettersteige führen auf die Türme und Gipfel der Dolomiten. Die zehn schönsten Routen - auch für Einsteiger - finden Sie hier.

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1. Masare-Rotwand

Die vielseitige Klettersteig-Kombination am Rosengarten führt auf und ab über die luftigen Grate der Rotwand und den sägezahnartigen Südausläufer der Masarè. Beide Richtungen (Rotwand im Aufstieg, Masarè im Abstieg und umgekehrt) sind möglich.
Schwierigkeiten: Masarè: C, Rotwand: A, Einzelstelle A/B;
Gesamtdauer: 6,25 h

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2. Kreuzkofelsteig

Immer wieder öffnet die Ferrata durch den gewaltigen Westabbruch des Kreuzkofels schwindelerregende Tiefblicke und Einsichten in imposante Wandfluchten. Die Schwierigkeit des Klettersteiges durch das Schaustück des Gadertals ist moderat, teils braucht man für den Kreuzkofelsteig nicht einmal die Hände.
Schwierigkeit: A/B
Gesamtdauer: 5 h

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3. Via Ferrata Giovanni Lipella

Ohne herausragende Schwierigkeiten führt die Ausdauertour Via Ferrata Giovanni Lipella durch die Westwand der Tofana di Rozes in den Ampezzaner Dolomiten. Der Blick fällt vom Dolomiten-Dreitausender auf die umliegenden Gipfel der Conca d'Ampezzo sowie auf die Befestigungsanlagen unterhalb der Wand aus dem 1. Weltkrieg.
Schwierigkeit: C
Gesamtdauer: 7,5 h

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4. Via Ferrata Ra Gusela & Ferrata Averau

Der vom Passo Giau aus leicht erreichbare Klettersteig an der Gusela führt ohne bedeutende Schwierigkeit via Leitern und Rampen auf die Südostabdachung des Tofana-Gipfels, der mit einer Gipfelhütte lockt. Erweiterung um den Averau-Klettersteig von der Averau-Hütte aus ist optional, lohnt aber der Aussicht wegen.
Schwierigkeit: beide Steige A
Gesamtdauer: 4 h

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5. Pisciadu-Klettersteig

Spannende Einblicke in die Szenerie der Sella-Stöcke bietet der auch "Via Ferrata Brigata Tridentina" genannte Klettersteig durch die Ostwand des Pisciadù. Der moderne Sportklettersteig setzt eine gute Gesamtfitness voraus, kann aber auch vorzeitig verlassen werden. Höhepunkt des Pisciadù-Klettersteigs in den Dolomiten ist die Hängebrücke gegen Ende des Weges.
Schwierigkeit: C
Gesamtdauer: 4 h

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6. Paternkofel

Drei Kriegssteige laufen 100 Meter unterhalb des Paternkofel in den Sextner Dolomiten zusammen. Der Innerkofler-De-Luca-Steig (B, Einzelstelle B/C) führt durch finstere Stollen (Stirnlampe!) und dann hinauf auf den Gipfel, eine ideale Aussichtskanzel auf die Drei Zinnen. Abstieg entweder über den Passportensteig (A/B) Richtung Aurenzo-Hütte oder über Schartensteig (A/B) Richtung Fischleintal.

Klettertour auf die Große Zinne in Bildern

7. Elferkofel

Italienische Soldaten richteten den Alpinisteig (A, A/B) während des 1. Weltkriegs ein. Die ausgesprengten und später gesicherten Bänder lassen sich mit der Via Ferrata Cengia Gabriella (B, B/C) und der Via Ferrata Aldo Roghel (D) zur Rundtour durch die Steilflanken des Elfers verbinden (8 h), einem der Gipfel, die sich zur "Sextener Sonnenuhr" gruppieren.

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8. Rotwandsteig

Seinen militärischen Ursprung kann der Normalweg auf die Sextener Rotwand (Schwierigkeit: B), den "Zehner" der Sextener Sonnenuhr, nicht verbergen: Überall sieht man Unterstände. Die Variante über den Burgstall im selben Schwierigkeitsgrad bietet sich für den Abstieg an (5,5 h).

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9. Via Ferrata Mario Zandonella

Die "Via Ferrata Mario Zandonella« verläuft auf der Südseite der Rotwand in zwei getrennten Spuren (Süd-Klettersteig: C/D, Südost-Klettersteig D) hinauf bzw. hinunter. Steile Wandstellen und Bändertraversen setzen absolute Schwindelfreiheit voraus. Immer im Blick: die wilde Zackenkulisse des Vallon Popera, von dem aus auch der Zustieg erfolgt (8 h).

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10. Westgrat-Klettersteig

Luftig: Der auch "Hans-Seyffert-Weg" genannte Klettersteig führt durch die 800 Meter hohe Südwand der Marmolada. Die 1903 eingerichtete Route zum höchsten Dolomitengipfel (3343 m) ist trotz moderater Schwierigkeiten wegen der hochalpinen Lage nicht zu unterschätzen. Abstieg optional über den Gletscher (C, 5,25 h).

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