GPS Ben Wiesenfarth

GPS-Special: Daten aus dem All für perfekte Orientierung

Wissen wo´s langgeht: der große GPS-Guide

Nie wieder verlaufen, nie wieder verfahren: ein modernes GPS-Gerät führt sie sicher zum Ziel. Zumindest, wenn Sie die GPS-Grundkenntnisse beherrschen. Und die zeigen wir ihnen in unserem großen GPS-Special.

Immer wissen, wo´s langgeht! Welcher Wanderer und Biker träumt nicht davon? Denn mal ehrlich: Haben Sie sich beim Wandern nicht auch schon verirrt, überrascht von Dunkelheit oder Schlechtwetter? Oder beim Biken auf einer rasanten Abfahrt die Abzweigung verpasst und nur mit viel Spürsinn wieder auf die richtige Route zurückgefunden?

Kompletten Artikel kaufen
od-0316-navi-app-aufmacher (jpg) Karte Hütte Handy Smartphone
Sammlung: GPS-Geräte & Navi per Smartphone
Sie erhalten den kompletten Artikel (inkl. PDF, 12 Seiten)
2,49 €
Jetzt kaufen

Die Zeit in der freien Natur, ob auf einsamen Wanderungen in den Alpen oder bei traumhaften Bike-Touren am Gardasee, ist viel zu kostbar, um sie mit der Suche nach dem richtigen Weg zu vergeuden. Zumal es eine Alternative gibt: Wandern und Biken mit GPS. Statt Karte und Kompass übernimmt ein handygro­ßer Satellitenempfänger die Führung. Ein Blick auf das Display genügt, um zu wissen, wo man ist und wo‘s weitergeht. Verlaufen? Verfahren? Ausgeschlossen!

GPS hilft aber nicht nur, den richti­gen Weg zu finden. Sportler profitieren von Geschwindigkeits- und Distanzmessung sowie ausgefeilter Leistungsdiagnostik. Biker können ihre Tour in einem Zug genießen, ohne lästiges Stop-and-Go an jeder Abzweigung: Rechts oder links? Wurzelpfad oder Schotter­trail? Wer den Satelliten­em­pfänger vorab mit den Tourdaten programmiert, fährt einfach durch. Immer wissen, wo´s langgeht – der Traum aller Wanderer und Biker ist längst Wirklichkeit.

OD 2011 GPS Test Garmin Oregon See (jpg)
Camp & Equipment

Marktübersicht GPS-Geräte, GPS-Uhren und GPS-Apps 2013

OD GPS Handgeraet Monterra Garmin
OD GPS Handgeraet Monterra Garmin OD2013-GPSGERAETE2-Garmin-Dakota10_1000er (jpg) OD2013-GPSGERAETE2-Garmin-Dakota20-1000er (jpg) OD2013-GPSGERAETE2-Garmin-Gpsmap62-1000er (jpg) 65 Bilder

Weitere Informationen zu GPS-Geräten und -Navigation:

OD Test: GPS Geräte 02
Rest der Welt
OD Alex im Dschungel mit GPS-Navi
GPS & Outdoor-Handys

Dank Twitter nichts verpassen: Alle Highlights aus dem outdoorCHANNEL bei Twitter

Daten aus dem All - so funktioniert GPS-Navigation

Kalifornien, im Februar 1978. Unter ohren­betäubendem Donnern hebt eine Delta-II-Rakete ab zum Start ins All. An Bord: »SVN01«. »SVN01«? Space Vehicle Number 01 – der erste Satellit des Global Positioning Systems, kurz GPS.

Der Beginn
Heute, mehr als 30 Jahre später, ist das ursprünglich für das Militär entwickelte System längst komplett. Eine Flotte von 32 Satelliten umkreist in rund 20 000 Kilometer Höhe die Erde und sendet Sig­nale aus, durch deren Abgleich GPS-Empfänger ihren Standort ermitteln. Und das – ungehinderten Empfang vorausgesetzt – auf rund zehn Meter genau, bei Empfang spezieller WAAS/EGNOS-Korrektursignale sogar auf ein bis drei Meter präzise. Weltweit, zu jeder Zeit!

3D-Bestimmung
Nötig ist dazu der Empfang von mindestens drei Satelliten. Allerdings ist eine derartige »2D-Bestimmung« nicht sehr genau, die Abweichung kann bis zu 100 Meter betragen. Erst wenn der GPS-Empfänger die Signale von mindestens vier Satelliten auswertet, kann er seine Position zusammen mit der Höhe auf wenige Meter genau ermitteln (»3D-Bestimmung«).

Voraussetzung für den optimalen Empfang ist ein ungehinderter Kontakt zu den Satelliten. Wolken, Dunkelheit, Nebel oder Schneetreiben stören den GPS-Empfang nicht. Fels, Beton, Holz oder Metall blocken die Signale dagegen vollständig ab. In engen Schluchten oder im dichten Laubwald kann die Verbindung deshalb im Extremfall kurz unterbrochen werden.

Routing
Doch solche Situationen sind eher selten. In der Regel führt GPS zuverlässig ans Ziel. Jedoch nicht, wie vom Auto gewohnt, mit einer sympathi­schen Stimme, sondern mit einem Richtungspfeil auf dem Display. Und noch einen Unterschied gibt es: Auf Routing, das automatische Berechnen einer Strecke, muss man auf Wander- und Bike-Touren vorerst noch verzichten. Was sich allerdings langsam ändert: Karten wie die Garmin Topo Deutschland ermöglichen Routing bereits auf vielen Wander- und Radwegen, die Topo Schweiz und Topo Österreich sogar auf dem gesamten Wegenetz.

Wegpunkte
Trotzdem: Damit die Streckenführung funktioniert, muss der Satellitenempfänger in der Regel erst einmal mit den Positionsdaten der individuell geplanten Tour gefüttert werden. Hier kommen Wegpunkte, Routen und Tracks ins Spiel. Unter einem Wegpunkt versteht man einen im GPS-Gerät mit Koordinaten (z. B. geografische Länge und Breite) gespeicherten Punkt im Gelände, etwa eine Abzweigung oder einen nen Gipfel. Wegpunkte kann man zum Beispiel vor Ort markieren oder schon zu Hause aus einer Digitalkarte übertragen. Einmal eingegeben, lässt sich jeder Wegpunkt als Ziel auswählen, zu dem das GPS führt.

Routen
Komplette Touren plant man als Route, am besten mit digitalen Karten am PC. Dabei legt der Benutzer die geplante Wander- oder Bike-Tour per Mausklick durch eine Reihe von Wegpunkten fest und zeichnet den Weg möglichst exakt nach. Der GPS-Empfänger führt dann von Punkt zu Punkt bis ans Ziel.
Unterwegs fällt die Navigation besonders leicht, wenn digitale Landkarten aufs Gerät geladen wurden. Der Weg lässt sich dann bequem auf der Karte verfolgen, die eigene Position markiert ein kleines Dreieck.

Tracks
Mehr noch: Unterwegs zeichnen GPS-Geräte den zurückgelegten Weg als Track auf: Eine feine Spur, die im Display zu sehen ist. Im Notfall ein großer Vorteil: Müssen Sie die Tour bei Schlechtwetter abbrechen, führt Sie die Funktion Trackback zurück zum Startpunkt. Auch Touren lassen sich als Tracks aufzeichnen, etwa fürs eigene Tourenarchiv. Schließlich können Sie Ihr Tourenabenteuer mit digitalen Karten statt als Route ebenso als Track planen.

GPS Weltall
Fotolia
Erst durch die Zusammenarbeit von drei Satelliten ist ein GPS-Empfang möglich.

Weitere Tipps für Outdoor-Touren:

od-1016-tested-on-tour-robens-buzzard-ul (jpg)
Touren & Planung
OD Zelt Exped Vela 1 Extreme
Zelte
od-0815-trekkingrucksack-test-teaserbild Sarek Trinkwasser Wasser finden Boris
Touren & Planung
OD 2017 pixabay Zelten Camping Sternenhimmel Zelt
Camp & Equipment

Dank Twitter nichts verpassen: Alle Highlights aus dem outdoorCHANNEL bei Twitter

Die Anzeigeseiten eines GPS-Gerätes im Überblick

Bei den meisten Geräten sind den Hauptfunktio­nen eigene Menüseiten zugeordnet, die sich per Tastendruck oder durch Antippen auf dem Display aufrufen lassen. Sie geben Auskunft über Empfang und Positionsgenauigkeit, führen durch die Navigation oder zeigen gespeicherte Daten an.

Die Anzeigeseiten eines GPS-Empfängers im Überblick

GPS Kartenseite
GPS Kartenseite GPS Satellitenseite GPS Navigationsseite GPS Tripcomputer 7 Bilder

Weitere Tipps zur Tourenplanung:

OD-Instruct1-Firn (jpg)
Touren & Planung
OD Wolkenwetter Alpen
Touren & Planung
OD Wohin fahr' ich nur?
Touren & Planung

Dank Twitter nichts verpassen: Alle Highlights aus dem outdoorCHANNEL bei Twitter

Know-How: Die häufigsten Fragen zu GPS-Geräten

Muss ein GPS-Empfänger bei Dauer­regen in eine Schutztasche?

Keineswegs! Die gängigen Outdoor-GPS-Geräte sind wasserdicht. Das heißt: Die Geräte widerstehen Spritzwasser und leichte Regenschauer. Die robusteren Vertreter kann man sogar komplett in Wasser eintauchen, so dass auch Flußüberquerungen und Dauerregen keine Probleme bereiten. Auf Paddel- oder Segeltouren sollte das teure Stück zur Sicherheit dennoch in eine wasserdichte Hülle gepackt werden – bei Salzwasser ist das ohnehin ein Muss.

Wie robust sind die GPS-Empfänger?
Ob günstig oder teuer, gängige Outdoor-Geräte besitzen ein stabiles, schlagfestes Kunststoffgehäuse. Sie überstehen sogar einen Aufprall auf den Boden ohne Schaden.

Wie gut vertragen GPS-Geräte
sengende Hitze und klirrende Kälte?

Die meisten GPS-Empfänger verkraften relativ große Temperaturschwankungen, so dass einem Einsatz zwischen Wüste und Hochgebirge nichts im Wege stehen sollte. Tipp: Bei Frost Lithium-Batterien verwenden. Die sind zwar teuer, bleiben aber selbst bei extremer Kälte einsatzfähig.

Lassen sich GPS-Empfänger auch mit Akkus statt Batterien betreiben?

Nickel-Metall-Hydrid-Akkus mit Kapazitäten von 2500 mAh oder mehr halten meist sogar länger durch als Alkali-Mangan-Batterien. Je nach GPS-Modell liegen die Laufzeiten bei 15 bis 30 Stunden, im Stromsparmodus sogar noch wesentlich länger.

GPS
Garmin PR
Die häufigsten Fragen zu GPS-Geräten lassen sich schnell beantworten.

Weitere nützliche Tourentipps:

Trekkingrucksäcke
Touren & Planung
OD-Instruct1-Firn (jpg)
Touren & Planung

Dank Twitter nichts verpassen: Alle Highlights aus dem outdoorCHANNEL bei Twitter

GPS-Tourenplanung: So gelingt ihnen zielführende Navigation

Den vollen Nutzen eines GPS-Geräts genießt man erst mit einer topografischen Karte. GPS führt Sie zwar zuverlässig ans Ziel, die reizvollste Route verrät Ihnen aber nur die Karte – ob über luftige Bergpfade beim Wandern, prickelne Singletrails beim Mountainbiken oder einsame Passstraßen beim Rennradeln.

Für die Tourenplanung erste Wahl war lange Zeit die Papierkarte. Doch inzwischen gibt es eine tolle Alternative: digitale Karten. Mit ihnen gestaltet sich die Tourenplanung um einiges komfortabler, vor allem mit GPS: Einige Klicks mit der Maus, und schon steht die Tour. Ein weiterer Klick, und sie wandert per Datenkabel auf den Empfänger. So verwandelt sich das Hightech-Gerät im Nu zum digitalen Wegweiser.

Grundsätzlich gibt es zwei Arten digitaler Karten: Raster- und Vektor­karten. Viele Rasterkarten sehen am Bildschirm aus wie normale Papierkarten. Sie bilden die ideale Basis für die Tourenplanung am Computer. Dazu ist nicht unbedingt ein zusätzliches Programm nötig, verfügen doch alle Karten bereits über eine entsprechende Software. Meist sogar eine erstaunlich vielseitige: Funktionen wie der 3D-Flug über die Landschaft machen bereits die Tourenvorbereitung zum Erlebnis.

Vektorkarten für GPS-Geräte

Mit Vektorkarten – der zweiten Art digitaler Karten – kann man zwar auch Touren planen, doch lassen sie sich anders als Rasterkarten zudem auf GPS-Empfänger übertragen. Charakteristisch für Vektorkarten ist das schematische, stark von gedruckten Karten abweichende Kartenbild. Im Gegensatz zu Rasterkarten zeigen sie je nach Vergrößerung verschiedene Details. So erscheinen mit zunehmender Vergrößerung kleinere Straßen und Wege.

Apropos Wege: Inzwischen gibt es von Garmin die ersten Karten, die Routing auf Wander- und Radtouren möglich machen. Wie vom Auto gewohnt, tippt man einfach ein Ziel ein, und schon erstellt das Gerät eine Route. Die Topo Deutschland etwa erlaubt Routing auf 8000 km Wander- und 60.000 km Radwegen, die Topo Schweiz und Topo Österreich sogar auf dem gesamten Wegenetz.

GPS Karte
Viele Rasterkarten sehen aus wie Papierkarten und sind erste Wahl für die Tourenplanung am Computer.

Weitere Tipps zur Tourenplanung:

OD-1213-Erste-Hilfe-Set-Test-Drakeimages-Erste-Hilfe-Aufmacher (jpg)
Touren & Planung
OD Wohin fahr' ich nur?
Touren & Planung
OD 2016 Hardangervidda Norwegen Boris Gnielka Kathleen Richter Trekking Hund Zelten Wildnis 8
Schuhe

Dank Twitter nichts verpassen: Alle Highlights aus dem outdoorCHANNEL bei Twitter

Zur Startseite
Tipps Touren & Planung OD_1011_Naturzeltplatz_burgruine2 (jpg) Campingplatz-Tipps unserer Leser Naturzeltplätze in Deutschland

Unsere Leser haben uns ihre Geheimtipps zugeschickt – hier einige der...

Mehr zum Thema Expeditionsausrüstung
od-2017-suednorwegen-fjordnorwegen-aufmacher (jpg)
Skandinavien
od-zeltaufbau-topliste (3) (jpg)
Camp & Equipment
od-1215-regenschutz-trockenbleiben-6 (jpg)
Camp & Equipment
OD 2019 Ledlenser MH11 Stirnlampe mit App-Steuerung Teaser kopie
Sonstiges