Teil des
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Instructor Winterspaß

Wie Sie im Winter draußen mehr Spaß haben

Selbst im Winter kann man draußen Spaß haben. Der Instructor hilft, damit Sie bei Schnee, Eis und Kälte direkt loslegen können.

Auch in unseren Breiten kommen Winterwanderer voll auf ihre Kosten. Sonst beliebte Gebiete sind menschenleer, die Sonne scheint sogar in Misch- und Laubwälder, weil das abschottende Blätterdach fehlt. "Da wirken selbst bekannte Waldstücke wie Neuland", sagt outdoor-Redakteur Frank Wacker. Sobald Schnee liegt, verschwinden Wege und Felder unter der weißen Pracht, und alles ist still, denn die Schneeschicht schluckt Geräusche. "Spezielle Ausrüstung braucht man nicht unbedingt", erklärt der Wintertourenexperte Christoph Haas. Funktionsjacken, Softshells und Wanderhosen werden mit Hilfe dicker (Woll-)Unterwäsche, einer kuscheligen Mütze und Handschuhen kältefest. Zieht man extra warme Wollsocken an (Tipp: die 600er-Socken von Woolpower), kühlen die Füße in Wander- oder Trekkingstiefeln nicht gleich aus.

Auch Gamaschen sind sehr praktisch: Sie verhindern, dass Schnee die Hosenbeine durchnässt und in die Schuhe rutscht. "Achten Sie bei den Gamaschen auf ein wasserdichtes, atmungsaktives Material", rät der Experte.

Trekkingstöcke (mit Tiefschneeteller) erleichtern das Vorankommen und verbessern den Halt auf glattem Untergrund. Schneeschuhe hingegen benötigen Sie erst, wenn eine mehr als knöcheltiefe Altschnee decke liegt. Viele Outdoor-Fachgeschäfte oder Tourismusbüros vermieten die Schneebretter - ideal für Anfänger. "Man sollte sie aber früh reservieren", so Haas.

Grundsätzlich gilt: Kleine Modelle sind wendiger, große bieten mehr Auftrieb – wichtig für schwere Personen. "Starten Sie in der Ebene. Hier gewöhnt man sich flott an den etwas breitbeinigeren Gang«, sagt der Profi. Mit ein wenig Übung können Sie sich auch in hügeliges Gelände wagen. Steile, lange Hänge wie in den Bergen sollten Sie beim Winterwandern aber meiden - hier droht zuweilen Lawinengefahr.

Winter-Wandertipps: Schneemobil

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Frank Scholz

Im knöchelhohen oder auf festgetretenem Schnee kommt man ohne besondere Hilfsmittel voran, nur Trekkingstöcke sind empfehlenswert. Im tiefen Schnee bieten Schneeschuhe aber Vorteile - vor allem bei einer tragfähigen, alten Schneeschicht mit Pulverauflage.

Alle Schneeschuhe im Test hier

Winter-Wandertipps: Routenwahl

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Franz Scholz

Sobald viel Schnee liegt, sollten Sie diese Punkte beachten, um sicher und entspannt unterwegs zu sein: In Senken sammelt sich der Schnee und erschwert das Vorankommen. An Kanten müssen Sie Wächten aus dem Wege gehen. Diese Schneeüberhänge entstehen durch Verwehungen und können abbrechen, sobald man sie betritt.

Winter-Wandertipps: Wärmezufuhr

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Franz Scholz

Heißer Tee oder Glühwein wirkt Wunder, deshalb gehört im Winter eine Thermoskanne ins Gepäck. Weil bei Kälte der Energiebedarf steigt, brauchen Sie mehr Verpflegung als im Sommer. Ideal sind wasserarme Nahrungsmittel wie Knäckebrot und Käse. Viele Energieriegel werden bei Minusgraden steinhart. Vor dem Verzehr am Körper aufwärmen!

Winter-Wandertipps: Schutzwall

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Franz Scholz

Schon eine leichte Brise verstärkt das Kälteempfinden (Windchillfaktor). Entweder suchen Sie für Pausen einen windgeschützten Platz – oder Sie bauen einen: den Rand einer Zeltplane (Tarp) entgegen der Windrichtung am Boden fixieren und den gegenüberliegenden mit Trekkingstöcken (Ästen) aufstellen.

Winter-Wandertipps: Schichtarbeit

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Franz Scholz

Zum Winterwandern reicht Ihre Wanderbekleidung. Einfach dicke, warme Unterwäsche drunter ziehen, eine kuschelige Mütze und Handschuhe tragen. Angenehm in Pausen: eine Isolationsjacke mit Daunenoder Kunstfaserfüllung. Zum Wandern ist sie meist zu warm.

Tipps fürs Winterwandern: Weniger ist mehr

PS 0313 Sonnenbrillen Test Kauftipps 2014 Aufmacher
Scott
Sonnenbrille Ski Piste Test Kauftipps

Ziehen Sie sich nur so warm an, dass Sie beim Wandern wenig schwitzen. Denn sobald der Schweiß in Strömen fließt, durchnässt die Bekleidung und isoliert kaum noch.

Tipps fürs Winterwandern: Sonne suchen

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© Kultor / www.pixelio.de
Sonnenaufgang in den Bergen

Auf Wintertouren sollten sie Schattenlöcher so weit als möglich meiden. Hier ist es oft noch bitterkalt, während in der Sonne spürbar angenehmere Temperaturen herrschen.

Tipps fürs Winterwandern: Reserven einplanen

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Boris Gnielka
Schneeschuhe im Test

Im tiefen Schnee braucht man für die gleiche Strecke drei bis vier Mal so lang wie im Sommer – das müssen Sie bei der Planung berücksichtigen.

Tipps fürs Winterwandern: Für Helligkeit sorgen

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Stirnlampe Princetontec Fred

Wenn Sie eine ausdauernde Stirnlampe einpacken, haben Sie Licht, falls die Tour länger dauert, als ursprünglich gedacht.

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Tipps fürs Winterwandern: Kälteschock vorbeugen

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Elektrische Geräte (Kamera, Handy) bewahren Sie am Körper auf - das hält sie warm.

Outdoor-Handys und Smartphones: Marktübersicht

Nützliche Winteraccessoires: Gamaschen

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Outdoor Research

Sie verhindern, dass Schnee in die Schuhe rutscht, und halten die Beine trocken: Gamaschen. Die fürs Schneeschuhgehen entwickelten Huron Gaiters von Outdoor Research (55 Euro) punkten mit isoliertem Vorfußbereich und atmungsaktivem Schaft.

Nützliche Winteraccessoires: Tiefschneeteller

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Leki

Damit Ihre Stöcke nicht wirkungslos im Schnee versinken, sollten Sie diese mit Tiefschneetellern ausrüsten. Der Clou beim Leki-Modell: Sein beweglicher Teller passt sich der Hangneigung an. Er kostet 25 Euro.

Nützliche Winteraccessoires: Wollwäsche

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Woolpower

Bei Kälte unschlagbar: die Woolpower-Wollwäsche aus einem Merino-Kunstfaser-Mix. Sie vereint starke Isolation mit gutem Klima und kurzer Trockenzeit. Ideal ist die 200er-Stärke. Preis: ab 63 Euro.

Wander-Tipp: Reit im Winkl

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outdoor

Bei Reit im Winkl im Chiemgau locken über 50 Kilometer gewalzte Winterwanderstrecken, zwei davon – der "Panoramaweg" und der "Kaiserblick" – tragen das Premiumsiegel des Deutschen Wanderinstituts. Wegbeschreibungen und weitere Tourentipps auf www.reitimwinkl.de

Nacht im Iglu

Zugspitze Igludorf
Iglu-Dorf GmbH

Auf fast 3000 Metern schlafen wie ein Eskimo: Das Iglu-Dorf an der Zugspitze (2962m) zählt zu den ungewöhnlichsten Übernachtungsplätzen Deutschlands. Expeditionsschlafsäcke garantieren dabei wohlige Temperaturen, wer es noch kuscheliger mag, schlummert im Romantik-Iglu

Musher-Tage

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© Emmanuel Yankey / PIXELIO

Man muss nicht gleich nach Lappland reisen, um mal ein Hundeschlittengespann durch den Winter zu lenken: Jörg Meißmer bietet in der Rhön bis zu dreitägige Touren an. Liegt kein Schnee, ziehen seine Huskys einen Trainingswagen. Infos: www.schlittenhundetouren-rhoen.de

Rodeln

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Franz Scholz

Auf dem Schlitten durch die schneeweiße Landschaft zu gleiten zählt zu den schönsten Winter-Aktivitäten für Familien. Maximalen Abfahrtsspaß bietet z.B. das Imberger Horn im Allgäu: Hoch geht‘s mit der Gondel, oben stehen drei je etwa 3,5 Kilometer lange Pisten zur Wahl. Info: www.badhindelang.de

Bobfahren

Der ultimative Winterspaß für Speedjunkies: im Rennbob mit bis zu 130 Stundenkilometern durch einen Eiskanal sausen. Auf der 1200 Meter langen Kunsteisbahn am Königssee geht das auch ohne Erfahrung - in einem Viererbob, den ein Profi steuert. Während des rasanten Ritts jagt das Geschoss in einer guten Minute durch 14 Kurven, darunter auch der 360-Grad-Kreisel "Tempodrom". Kosten: 90 Euro. www.rennbob-taxi.de

Winterbaden

In Russland oder Skandinavien blickt das Schwimmen bei Minusgraden auf eine lange Tradition zurück, doch auch bei uns wagen sich immer mehr Hartgesottene ins Eiswasser. Etwa beim Neujahrsschwimmen in der Nordseelagune Butjadingen. Nach dem
frostigen Bad im einzigen Salzwasserbadesee Deutschlands sorgen heiße Getränke und Waffeln für Wärme. Info: www.butjadingen.de

Robbenbabys

Von Ende November bis Mitte Januar lohnt eine Reise nach Helgoland ganz besonders: Dann kommt an den Stränden von Deutschlands einziger Hochseeinsel eine neue Generation von Kegelrobben zur Welt. Die Gelegenheit, sich den Jungtieren bis auf 30 Meter zu nähern, bieten Führungen mit Naturschutzbeauftragten. Dreitägige Pakete ab Cuxhaven kosten 144 Euro inkl. Übernachtungen sowie Hinund Rückfahrt. Info: www.helgoland.de

Auf der Hallig

"Schwimmende Träume" nannte Theodor Storm die Halligen, zehn winzige, uneingedeichte Inseln im nordfriesischen Wattenmeer. Wer dort für ein paar Tage nah an den Elementen leben möchte, mietet z.B. auf der Hallig Oland die Ferienwohnung der Wattführerin Angelika.

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